Diskussionskultur

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Re: Diskreditierung der Kritik an der Popphysik

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 6. Jun 2009, 23:12

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:Denken Sie an die Zukunft. Bemühen Sie sich um das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wohl der EU, in der wir alle vereinigt sind und in der die Bundesrepublik Deutschland einen guten Ruf hat. Seien sie bestrebt, ihr diesen Ruf zu erhalten.

Insofern gehe ich heutzutage von einem Mix sehr unterschiedlicher politischer Richtungen aus, die teilweise national und teilweise internationalistisch gesinnt sind. ….. Und so leid es tut, wir werden das Denken nicht einfach aufgeben können und beliebig - schlimmen - politischen Kräften,…….. einfach das Feld überlassen. ……….. Großsysteme wie die Europäische Gemeinschaft haben den Nachteil, dass nur noch die oberste Spitze einseitig dominiert zu werden braucht und die Bevölkerungsmassen haben nach der Pfeife eines einzigen Dirigenten zu tanzen.
Insofern wird es ständig darum gehen, eine vernünftige Analyse der politischen Situation zu erstellen, wozu auch die Erhellung historischer Ereignisse dienen kann und dann dazu beizutragen, dass eine Ausgewogenheit der politschen Kräfte realisiert wird ........... Eine Machtgruppe ohne Gegenmacht mit totaler Herrschaft handelt beliebig ohne jegliche Bremse und da sollte niemand denken, dass die gesamte Menschheit ohne Ausnahnme gut sei.
.

Zwischen meinem Rat und der Analyse des Herrn Kermme finde ich keine Diskrepanz. Das Wohl der EU kann nur gesichert werden, wenn sich Bürgergruppen zusammenfinden, die den Mut haben, das Treiben „schlimmer, anonymer Kräfte“ zu personifizieren, zu prangern und zu verhindern. National werden sie wenig Erfolg haben. International jedoch könnten sie z.B. die Kraft finden, die Kosten der drohenden Wirtschaftskrise von den Steuerzahlern abzuwenden und sie denen aufzubürden, die sie verursacht haben.

Vernünftige Analysen werden hierzu dringend benötigt.
Dass vor allem Menschheitsgruppen, die von einer totalitären Machtgruppe ohne Gegenmacht geführt sind, zum Herdentrieb neigen und mit Berufung auf die Verantwortlichkeit der Herrschaftsgruppe ohne jegliche Bremse auch Unverantwortliches zu tun bereit sind, hat (nicht nur) die deutsche Vergangenheit gezeigt. Andere Beispiele kann man auch in der Gegenwart finden.

MfG
Heinrich Katscher, Prag
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Re: Diskussionskultur

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 6. Jun 2009, 23:55

Britta hat geschrieben:
Zu sagen 'ich glaube' oder 'ich denke' sind gegensätzlich zu der Aussage 'ich weiß' oder 'das ist so' und es kann nicht anders sein.
Zu glauben das etwas so ist wie man es sieht, kommt bei mir aus einer Vielzahl von verarbeiteten Informationen, Erfahrung und manchmal auch aus Bauchgefühl. Da gibt es immer noch Informationen, die einem nicht bekannt sind. Man kann schließlich nicht alles kennen. Was daraus entsteht ist ein Weltbild, das mit jeder neuen Information angepasst wird und keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.
Das ist für mich glauben und das was ich denke - also meine Meinung. Die Meinung ist frei und sie ist eine der großen Säulen der Demokratie, bei der ich keine Kompromisse in Kauf nehme, da ich mir meine Meinung nicht vorschreiben lasse nur um in der menschlichen Gesellschaft leben zu können. Jemanden zu einer Meinung zu zwingen ist ein Verstoß gegen die Demokratie.


Brittas Aussage
„was ich denke – (ist) meine Meinung“
ist gerade das, was ihre Meinung vom Glauben unterscheidet. Semantisch sind Meinung und Glauben unterschiedliche Begriffe, gerade deshalb, weil sie denkt und nicht an die Unfehlbarkeit Anderer glaubt.

Unterschiedlich zur Möglichkeit, das Resultat des Denkens könnte falsch sein, die sie zugibt, könnte Britta in manchen Fällen nur behaupten, sie sei von ihrer Meinung überzeugt, sodass sie ihr glaube.

MfG
Heinrich Katscher
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 9. Jun 2009, 11:35

Nachtrag
Heinrich Katscher hat geschrieben:
Zwischen meinem Rat und der Analyse des Herrn Kermme finde ich keine Diskrepanz. Das Wohl der EU kann nur gesichert werden, wenn sich Bürgergruppen zusammenfinden, die den Mut haben, das Treiben „schlimmer, anonymer Kräfte“ zu personifizieren, zu prangern und zu verhindern. National werden sie wenig Erfolg haben. International jedoch könnten sie z.B. die Kraft finden, die Kosten der drohenden Wirtschaftskrise von den Steuerzahlern abzuwenden und sie denen aufzubürden, die sie verursacht haben.

Vernünftige Analysen werden hierzu dringend benötigt.


Auszug aus KAPITALSCHUTZ Akte
Der E-Mail Dienst für kritische Investoren, Ausgabe vom 9. Juni 2009

Meine Heldin (Angela Merkel)
von Bill Bonner (USA)

„Diese Dame ist aktuell die einzige Person unter all unseren Mächtigen und Berühmten, an die sich die Steuerzahler der westlichen Welt noch wenden können, in der Hoffnung auf die Wahrung ihrer Interessen", heißt es von einem Autoren der Financial Times."

mfG
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Britta » Di 9. Jun 2009, 19:23

Heinrich Katscher hat geschrieben:Nachtrag
Heinrich Katscher hat geschrieben:
Zwischen meinem Rat und der Analyse des Herrn Kermme finde ich keine Diskrepanz. Das Wohl der EU kann nur gesichert werden, wenn sich Bürgergruppen zusammenfinden, die den Mut haben, das Treiben „schlimmer, anonymer Kräfte“ zu personifizieren, zu prangern und zu verhindern. National werden sie wenig Erfolg haben. International jedoch könnten sie z.B. die Kraft finden, die Kosten der drohenden Wirtschaftskrise von den Steuerzahlern abzuwenden und sie denen aufzubürden, die sie verursacht haben.

Vernünftige Analysen werden hierzu dringend benötigt.


Auszug aus KAPITALSCHUTZ Akte
Der E-Mail Dienst für kritische Investoren, Ausgabe vom 9. Juni 2009

Meine Heldin (Angela Merkel)
von Bill Bonner (USA)

„Diese Dame ist aktuell die einzige Person unter all unseren Mächtigen und Berühmten, an die sich die Steuerzahler der westlichen Welt noch wenden können, in der Hoffnung auf die Wahrung ihrer Interessen", heißt es von einem Autoren der Financial Times."

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Hm, der Mann kennt sich in der deutschen Politik nicht so aus. Und Frau Merkel schätzt er wohl total falsch ein. :mrgreen:

http://juliehamburg.wordpress.com/2009/ ... 93-teil-1/
    Insgesamt gehört dieser unglaublich mächtige Konzern einer einzigen Familie, der Familie Mohn. Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springerkonzerns und die beiden Damen sitzen häufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. Ob sich unsere Kanzlerin diese Freundschaft allerdings frei wählen konnte, ist angesichts der Medienallmacht von Liz Mohn und Frieda Springer, die übrigens einen ausgesprochen sympathischen Eindruck machen, mehr als fraglich. Ein Kaffeekränzchen regiert unser Land.
Britta
 
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 9. Jun 2009, 22:27

Britta hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben: Auszug aus KAPITALSCHUTZ Akte
Der E-Mail Dienst für kritische Investoren, Ausgabe vom 9. Juni 2009
betrifft: Hoffnung der Steuerzahler - Unterstützung durch Angela Merkel

Hm, der Mann kennt sich in der deutschen Politik nicht so aus. Und Frau Merkel schätzt er wohl total falsch ein.
http://juliehamburg.wordpress.com/2009/06/06/was-derzeit-wirklich-geschieht-%E2%80%93-teil-1/
    ........Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springerkonzerns und die beiden Damen sitzen häufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. ...........


Werte Frau Britta,

Ich danke für den mir unbekannten Hinweis.
Politik wird immer im Hinterhof gemacht und ihre Resultate werden den gläubigen Bürgern, verzuckert und mit Blumen garniert, als Heilmittel angepriesen oder in schwarzen Farben geschmäht. Nichts desto trotz zitiere ich aus dem das deutsche Gesundheitswesen kritisierenden Link:
Die politische Einflussnahme erfolgt über die Bertelsmann Stiftung, eine Institution, die sich vom Steuersparmodell schnell zum größten und durch den Medienhintergrund mächtigsten Think Tank der Republik gewandelt hat.


Diesem Satz nach ist die Bertelsmannstiftung eine einflusssreiche Institution, die in ihren Medien ein Steuersparmodell propagiert und wahrscheinlich auch realisiert. Ich kenne das Projekt zwar nicht, die internationale Meinung verteidigt jedoch Frau Merkel gegen die Kritik, der sie in dieser Sache ausgesetzt ist. Wenn diese Meinung richtig ist, kann sie auch ein Kaffeekränzchen betreffen.
Ob zurecht oder Unrecht, kann und will ich nicht beurteilen. Ich habe diesen Fall nur als Beispiel gewählt, um zu zeigen, dass international mehr erreicht werden kann als durch individuelle Aktionen.

mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Britta » Mi 10. Jun 2009, 07:33

Heinrich Katscher hat geschrieben:Werte Frau Britta,

Ich habe diesen Fall nur als Beispiel gewählt, um zu zeigen, dass international mehr erreicht werden kann als durch individuelle Aktionen.

mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher

Sehr geehrter Herr Katscher,

es handelt sich dabei um eine individuelle internationale Aktion.

Sie schrieben:
    Das Wohl der EU kann nur gesichert werden, wenn sich Bürgergruppen zusammenfinden, die den Mut haben, das Treiben „schlimmer, anonymer Kräfte“ zu personifizieren, zu prangern und zu verhindern.

Was ich mit meinem Link (in fett) getan hatte. Verhindern kann ich es leider nicht.
Britta
 
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Heinrich Katscher » Mi 10. Jun 2009, 23:40

Britta hat geschrieben: Sehr geehrter Herr Katscher,
Sie schrieben:
    Das Wohl der EU kann nur gesichert werden, wenn sich Bürgergruppen zusammenfinden, die den Mut haben, das Treiben „schlimmer, anonymer Kräfte“ zu personifizieren, zu prangern und zu verhindern.

Was ich mit meinem Link (in fett) getan hatte. Verhindern kann ich es leider nicht.


Werte Frau Britta,

Ihre Frustration verstehe ich. Die den zitierten Worten Bill Bonners folgenden Sätze:

"Die professionellen Wirtschaftswissenschaftler und die Presse hat natürlich mit dem üblichen Geschwätz darauf reagiert. „Frau Merkels Einschreiten könnten ein politischer Trick sein und wird vermutlich zu nichts führen", heißt es auf der Titelseite der Financial Times. „Aber es ist trotzdem schädlich..."

rücken (meiner Ansicht nach) das Bestreben Angela Merkels in ein besseres Licht. - U.a. deshalb, weil ich im Bericht

Der Fehler liegt im System - und er bedroht uns alle... (Teil 2)
von Martin Stephan
(Investor Wissen, Ausgabe vom 10. Juni 2009)

folgenden Auszug für zutreffend halte:

"Ganz unten in der Wertschöpfungskette steht der abhängig Beschäftige. Er ähnelt einem Hamster im Laufrad. Er läuft den bunt bedruckten Papierschnipseln, den Konsumscheinen, hinterher, um als Endverbraucher die produzierten Waren und Dienstleistungen zu verbrauchen. Sein Lohn ist meistens gering, und die Fähigkeiten zu steuerlichen Abschreibungen sind sehr begrenzt. Er ist zwar „das Volk“, doch ihm gehört so gut wie nichts in der Republik.

Über eine sich regelmäßig wiederholende Wahlscharade erwählt er seine Volksvertreter, stets in der Hoffnung – besonders vor der entsprechenden Wahlveranstaltung –, dass „sein“ Abgeordneter seine Interessen verfolgt. Doch der wurde schon vor Jahren von seiner Partei an den Geldhandel verkauft, muss also vorrangig die Interessen des Finanzsystems vertreten – und die stehen häufig im krassen Gegensatz zu denen des Wahlvolks."

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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 11. Jun 2009, 09:18

Erstmal frage ich mich, warum User, die nach eigener Angabe weiter östlich ihr Zuhause haben, ständig über bundesdeutsche Politik und die deutsche Gesellschaft schreiben. Notier' doch mal was über Sibirien oder Moldawien oder Ungarn. Interessant wäre auch, warum sich die Tschechoslowakai in Tschechien und die Slowakai aufgespalten hat, wenn andrerseits größere Staatengebilde wie die EU so unterstützt werden. Haben sich die Völker der Tschechen und Slowaken nicht mehr miteinander vertragen? Ich gewinne so den Eindruck, du würdest ständig nur irgendwelche Klischees in diesem unserem Lande verbreiten wollen - da wollen "wir" aber gerne etwas mehr wissen.
Heinrich Katscher hat geschrieben:"Die professionellen Wirtschaftswissenschaftler und die Presse hat natürlich mit dem üblichen Geschwätz darauf reagiert. „Frau Merkels Einschreiten könnten ein politischer Trick sein und wird vermutlich zu nichts führen", heißt es auf der Titelseite der Financial Times. „Aber es ist trotzdem schädlich..."

rücken (meiner Ansicht nach) das Bestreben Angela Merkels in ein besseres Licht. - U.a. deshalb, weil ich im Bericht

Die Deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist sehr beliebt und wird als überaus fähig eingeschätzt. Nachdem sie es versäumt hatte GM die Rote Karte zu zeigen, hat sie es bezüglich Arcandor diesmal besser gemacht - machen können - und hat die klare Ansage gemacht, dass defizitäre Betriebe Hilfen bekommen können, dass sich der Staat aber nicht dahingehend erpressen lässt, dass die einen unrentabel wirtschaften, während die anderen doppelt und dreifach schuften müssen, um das Geld zu verdienen. Es gibt simple wirtschaftliche Prinzipien: "Die Erlöse müssen über den Kosten liegen" und "Die Bedürfnisse der Menschen sind unendlich, so dass die Knappheit der Güter einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen erfordert". Ich würde noch hinzu fügen: "Märkte müssen regional überschaubar sein, ansonsten sind es keine Märkte mehr"
Heinrich Katscher hat geschrieben:"Ganz unten in der Wertschöpfungskette steht der abhängig Beschäftige. Er ähnelt einem Hamster im Laufrad. Er läuft den bunt bedruckten Papierschnipseln, den Konsumscheinen, hinterher, um als Endverbraucher die produzierten Waren und Dienstleistungen zu verbrauchen. Sein Lohn ist meistens gering, und die Fähigkeiten zu steuerlichen Abschreibungen sind sehr begrenzt. Er ist zwar „das Volk“, doch ihm gehört so gut wie nichts in der Republik.

Über eine sich regelmäßig wiederholende Wahlscharade erwählt er seine Volksvertreter, stets in der Hoffnung – besonders vor der entsprechenden Wahlveranstaltung –, dass „sein“ Abgeordneter seine Interessen verfolgt. Doch der wurde schon vor Jahren von seiner Partei an den Geldhandel verkauft, muss also vorrangig die Interessen des Finanzsystems vertreten – und die stehen häufig im krassen Gegensatz zu denen des Wahlvolks."


Das sind doch alles Klischees. Insbesondere fehlt deine eigene Meinung, wie du es denn gerne hättest. Soll der Arbeiter kein Geld bekommen - das hätten einige nur allzu gerne. Der Arbeiter leistet etwas für die Gesellschaft und erhält dafür das Recht, Waren und Dienstleistungen nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu erwerben. Die Menschen versuchen es, so gut es geht, zu organisieren. Natürlich könnte man sich andere Gesellschaftsformen theoretisch vorstellen - nur das wird dann meistens eine totalitäre Diktatur, wo der Einzelne dann absolut nix mehr zu sagen hat.
Man kann natürlich die Wiedervereinigung mit einem völlig andersartigen Gesellschaftssystem, die Globalisierung, die Einwanderung und sonstwas machen und sich danach dann darüber mokieren, dass die Strukturen in ihren seriösen Standards sinken. Wie gesagt, es wird so gut gemacht, wie es möglich ist unter den schwierigen Verhältnissen der Globalisierung, wo wie aus der Vierten Dimension die regionalen Verhältnissen von anonymen Personen aus völlig anderen Orten gelenkt werden. Erzähl uns mal etwas von osteuropäischen Staaten, z.B. das Verhältnis von Serben und Kosovo-Bürgern oder das Verhältnis von Nord- und Südkorea - "wir" im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas hätten gerne Beispiele, d.h. Masstäbe und Standards, wie man es heutzutage als Mensch besser und ökonomisch vorteilhafter macht.

mfg
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Heinrich Katscher » Do 11. Jun 2009, 23:58

Gerhard Kemme hat geschrieben:Erstmal frage ich mich, warum User, die nach eigener Angabe weiter östlich ihr Zuhause haben, ständig über bundesdeutsche Politik und die deutsche Gesellschaft schreiben. .......Deine Beiträge wirken auf mich sehr verfremdet, was natürlich wie immer eigene Schuld der Bürger des (west-)deutschen Sprachraums ist .


Den Beitrag Gerhard Kemmes vom 11. Juni, 09:18 dieses Jahres betrachte ich als Fortsetzung des Angriffes, der mich am 24. Mai 2009, 01:37 zur Öffnung dieses Threads geführt haben. Ohne gekränkelte Anschuldigung und nachfolgende Behauptungen hätte ich seinen Vorwurf angenommen. Seine gezielten Invektiven
dein leitendes Interesse, die Masse für uns arme Denkrüppel abzuschaffen
wie man sich so kennt, wirst du solchen Wunsch ignorieren
Ich vermisse jegliche Absicht Verständnis für die eigenen Aussagen herzustellen
Somit zwingst du letzten Endes arme Willis wie mich dazu, deine Beiträge zweifach übersetzend zu kompilieren
weil du ständig zumindest meinen Wunsch nach Anpassung an die hier vorhandene physikalische Denktradition ignorierst. .

nötigten mich zur Stellungnahme, weil sie Symptome tragen, die auch dem AC-Forum zu eigen sind.

Unsere erste Auseinandersetzung betraf physikalische Probleme und wurde von Herrn Kemme aus dem WumV-Forum hierher gezogen. Will er mir verbieten, Politik und gesellschaftliche Probleme zu behandeln, weil ich „östlich zuhause bin“ ?
Ich habe mich Diktaten mein ganzes Leben widersetzt und werde es auch weiter tun. Von NIEMANDEM lasse ich mir vorschreiben oder verbieten, über was ich mit wem welche Meinungen austauschen darf oder soll. Das habe ich seinerzeit Galileo 2609 geschrieben und widerhole es Herrn Kemme. Galileo 2609 wollte mir verbieten, im WumV mit ihm zu diskutieren. Ob ich mit Herrn Kemme weiterhin zu korrespondieren bereit sein werde, wird von seinem Verhalten abhängen.

Gerade deshalb, weil ich hoch einschätze, dass Frau Angela Merkel es bei einem internationalen Treffen gewagt hat, sich gegen den „Mainstream“ auszusprechen, habe ich in meinen Beiträgen vom Sa 6. Jun 2009, 23:12 u nd Di 9. Jun 2009, 11:35, Di 9. Jun 2009, 22:27, Mi 10. Jun 2009, 23:40, einschlägige Meinungen von Fachleuten zitiert, die man jedoch nicht nur lesen, sondern auch begreifen muss. Dass Herr Kemme dies anscheinend nicht eingegangen ist, davon zeugt seine Anschuldigung und Forderung
Das sind doch alles Klischees. Insbesondere fehlt deine eigene Meinung, wie du es denn gerne hättest. Soll der Arbeiter kein Geld bekommen - das hätten einige nur allzu gerne......................

Erzähl uns mal etwas von osteuropäischen Staaten, z.B. das Verhältnis von Serben und Kosovo-Bürgern oder das Verhältnis von Nord- und Südkorea - "wir" im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas hätten gerne Beispiele, d.h. Masstäbe und Standards, wie man es heutzutage als Mensch besser und ökonomisch vorteilhafter macht.


Ich kann ihm nur raten, Martin Stefans bzw. meine international geltende Erkenntnis
"Über eine sich regelmäßig wiederholende Wahlscharade erwählt er (der abhängig Angestellte) seine Volksvertreter, stets in der Hoffnung – besonders vor der entsprechenden Wahlveranstaltung –, dass „sein“ Abgeordneter seine Interessen verfolgt. Doch der wurde schon vor Jahren von seiner Partei an den Geldhandel verkauft, muss also vorrangig die Interessen des Finanzsystems vertreten – und die stehen häufig im krassen Gegensatz zu denen des Wahlvolks."


aufmwerksam zu lesen. Sie ist nicht nur Erkenntnis, sondern auch Schlüssel zum allfälligen Wandel.

Heinrich Katscher, Prag
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Re: Wirtschaftskrise

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 12. Jun 2009, 08:52

Heinrich Katscher hat geschrieben:Will er mir verbieten, Politik und gesellschaftliche Probleme zu behandeln, weil ich „östlich zuhause bin“ ?
Ich habe mich Diktaten mein ganzes Leben widersetzt und werde es auch weiter tun. Von NIEMANDEM lasse ich mir vorschreiben oder verbieten, über was ich mit wem welche Meinungen austauschen darf oder soll. Das habe ich seinerzeit Galileo 2609 geschrieben und widerhole es Herrn Kemme. Galileo 2609 wollte mir verbieten, im WumV mit ihm zu diskutieren. Ob ich mit Herrn Kemme weiterhin zu korrespondieren bereit sein werde, wird von seinem Verhalten abhängen.


Erstmal zum Sachgegenstand - der Diskussion und ihrer Kultur (aus Wikipedia):
"Eine Diskussion (Erörterung, ...) ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Diskutanten, in dem meist über ein oder mehrere bestimmte Themen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.
Zu einem guten Diskussionsstil gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich.
"


Diskussion ist nun einmal nach hiesigem Verständnis nicht, dass Person A in einem Beitrag eine Aussage macht, dann B einen Kommentar dazu schreibt und danach A dann wutentbrannt die persönliche Ebene ansteuert und droht die Debatte abzubrechen. Wenn du freiformulierte Antworten nicht ertragen kannst, dann notiere deine Gedanken doch in einem Blog, wobei du dieselben ja bereits auf deiner Web-Site veröffentlichst. Hier handelt es sich um ein Diskussionsforum "Diskutieren Sie mit anderen Lesern über Physik und Philosophie" und dieser Thread trägt sogar die Headline "DISKUSSIONSKULTUR".

Wenn du schreibst "Will er mir verbieten ...", dann sind das doch Phantasiegedanken, d.h. du legst in das, was ich notiere, völlig andere Motive oder sonstwas rein. Es wäre doch eine rein sachliche Frage, warum du mit so angegebenen Wohnsitz in Prag, ständig Aussagen über die bundesdeutsche Politik machst - das kannst du ja gerne tun - doch dann kommt halt die Frage von mir, warum du diesen Gesprächsgegenstand wählst. Insbesondere habe ich nur ganz freundlich ein Interesse angemeldet, wo du eventuell sachkundig Fragen beantworten könntest. Weiter hätte ich dann gerne Auskünfte über deine Forderungen bezüglich EU auf der einen Seite und dem auseinandergebrochenen Jugoslawien auf der anderen Seite, bzw. auch bezüglich der ehemaligen Tschechoslowakai. Die Schaffung einer Europäischen Union ist schwierig und bedarf der konkreten Mitsprache der Bürger und dazu werden Informationen benötigt. So läuft nun einmal Diskussion - was stellst du dir anderes vor.

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