Der Kreis schließt sich!

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Kurt » Sa 16. Aug 2014, 15:25

Jan hat geschrieben:@ Kurt
Das mit dem Mond habe ich mit Mc Daniel debatiert. Wirst du da auch finden. Ist dir ja klar, daß die Mondoberfläche elektrostatisch aufgeladen ist und in Wechselwirkung mit dem Dipol der Erde ist. Kommt aber in der Gravitationskosmologie nicht vor, weil es das nicht darf.


Wie funktionieren denn diese WW mit dem Dipol?
Kommt da was zu meinen Grundsatzfragen oder kommt nur allgemeines Aussagen ohne irgendwelchen Hintergrund.

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 16. Aug 2014, 15:29

Hi Kurt,

Kurt hat geschrieben:Was führt dazu dass der Mond bei der Erde bleibt?


Die EM-WW zwischen Erde und Mond. Das kann man sich so vorstellen, wie die EM-WW zwischen einzelnen Goldatomen, diese bleiben auch in einem bestimmten Abstand zueinander zusammen, weil sie sich gegenseitig anziehen.
Natürlich ist ein Atomverband nicht dasselbe wie Erde und Mond, aber die Anziehungskraft dazwischen hat dieselbe Ursache, es ist die EM-WW zwischen den Elementarladungen der beiden Körper.

Kurts Fragen hat geschrieben:
1. Was ist ein Dipol, wie/woraus/worauf ist dieser aufgebaut?

2. Was ist eine Dipol-Dipol-WW, was wechselwirkt da, wie geht diese WW?

3. Wie entstehen Moleküle, wie geht das, was läuft da im Einzelnen ab?

4. Es sind also Moleküle die mich daran hindern durch die Wand zu gehen, machen das Atome auch?


Zu 1.: Ein Dipol besteht aus Elementarladungen, durch die dynamische Verteilung dieser Ladungen entstehen EM-WW welche in die Ferne wirken.

Zu 2.: Zwei Wassermoleküle sind wirken über Dipol-Dipol-Wechselwirkungen zusammen und ziehen sich gegenseitig stärker an, als man es aufgrund ihres Molekülgewichts erwarten könnte. Der dynamische (im zeitlichen Mittel) Protonenüberschuss bei den H-Atomen und der Elektronenüberschuss beim Sauerstoffatom führt dazu, dass ein Wasser-Molekül wie ein Dipol aufgebaut ist. Auf der H-Seite eher protonenlastig (als positiv bezeichnet) und auf der O-Seite eher elektronenlastig (als negativ bezeichnet).

Zu 3.: Atome ziehen sich gegenseitig an, weil ihre Protonen die Elektronen der anderen Atome auch anziehen. Bei der Bindung stellt sich ein dynamisches Gleichgewicht zwischen den Elektronen und Protonen ein.

Zu 4.: Moleküle sind nur Verbindungen zwischen unterschiedlichen Atomen. Atome können auch in Reinform Feststoffe oder Flüssigkeiten bilden, z.B. ist ein Goldstück undurchlässig für deinen Finger. Weil die Elektronen der Goldatome an der Oberfläche die Elektronen deiner Finger-Atome abstoßen.

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Jan » Sa 16. Aug 2014, 15:31

@ Kurt
Das ist ganz normale Physik. Das funktioniert im Molekularbereich genauso wie im Makrokosmos. Wenn Dipole aufeinandertreffen, dann entsteht zwangsläufig eine Wecheselwirkung.

Du hattest mal gefragt, wie Abstoßung und Anziehung funktioniert.
Zwei gleiche magnetische Flußrichtungen führen bei Magneten zu einer Abstoßung. Nur wenn die Flußrichtung gegensätzlich ist kommt es zu einer magnetischen Kopplung. Das ist selbsterklärend wie zwei Legosteine zusammensetzen.

Die Dipol-Dipol-Wechselwirkung zwischen Sonne und Erde geschieht daduch, daß die Sonne die Erde durch die unterschiedliche Ladung anzieht und der magnetische Fluß der Sonne, welcher mit dem der Erde verschmilzt die Erde davon abhält auf die Sonne zu stürzen. Es stellt sich eine Position der Erde zur Sonne ein, wo ein Kräftegleichgewicht ist.
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Ernst » Sa 16. Aug 2014, 16:35

Jan hat geschrieben:@ Kurt
Das ist ganz normale Physik. Das funktioniert im Molekularbereich genauso wie im Makrokosmos. Wenn Dipole aufeinandertreffen, dann entsteht zwangsläufig eine Wecheselwirkung.

Du hattest mal gefragt, wie Abstoßung und Anziehung funktioniert.
Zwei gleiche magnetische Flußrichtungen führen bei Magneten zu einer Abstoßung. Nur wenn die Flußrichtung gegensätzlich ist kommt es zu einer magnetischen Kopplung. Das ist selbsterklärend wie zwei Legosteine zusammensetzen.

Die Dipol-Dipol-Wechselwirkung zwischen Sonne und Erde geschieht daduch, daß die Sonne die Erde durch die unterschiedliche Ladung anzieht und der magnetische Fluß der Sonne, welcher mit dem der Erde verschmilzt die Erde davon abhält auf die Sonne zu stürzen. Es stellt sich eine Position der Erde zur Sonne ein, wo ein Kräftegleichgewicht ist.

Und dieses em Kräftegleichgewicht entspricht zufällig genau den Gesetzen der Gravitation.

Träum weiter.
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.
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Trigemina » Sa 16. Aug 2014, 17:26

Jan hat geschrieben:@ Kurt

Das Apogäum des Mondes ist ebenfalls Folge der verminderten elektrostatischen Aufladung des Mondes durch den Sonnenwind, wenn dieser sich im Erdschatten befindet.
Erklär das mal mit Gravitation. Zumal die Erde gegen den Urzeigersinn um die Sonne läuft.


Unabhängig ob du Kurt oder sonst wem antwortest. Diesen Dreck (Sorry!) glaubst du doch wohl selber nicht!? Was hat denn der Mond im Erdschatten (während einer Mondfinsternis) mit seinem Apogäum (erdferner Punkt seiner Umlaufbahn) zu tun? Deine Aussage impliziert, dass Apogäum und Vollmond (inkl. Mondfinsternis) immer zusammenfallen, was definitiv nicht der Fall ist.

Und erkläre du mal so ganz ohne Gravitation die Mondbahn um die Erde und mit ihr um die Sonne. Nur mit EM-WW.

Und noch eine Frage: Glaubst du auch wie Daniel, dass die Oberflächentemperatur auf dem Mond 600-800K beträgt, also etwa soviel wie auf der Venus?
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Jan » Sa 16. Aug 2014, 18:34

In der ART kommt EM-WW nicht vor. Deshalb die Verständnisprobleme. Deswegen ist das Unverständnis beiderseits. Gravitation als Folge der Raum-Zeit-Krümmung, weil es kein Graviton als Austauschteilchen gibt, ist eben mit der EM-WW nicht vereinbar. EM-WW ist eine physikalische Grundkraft und Gravitation ist Bestandteil einer Theorie.
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Jan » So 17. Aug 2014, 11:16

Kurt will es mit der Schnabeltasse serviert bekommen.
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon McDaniel-77 » Di 19. Aug 2014, 03:58

Jan,

ich dachte ich habe seine Fragen jetzt doch recht ausführlich beantworten ;-).

Trigemina,

die Venus hat eine Atmosphäre, dadurch ist es kälter als ohne Atmosphäre. Erkläre doch mal, wie du den Gedanken halten kannst, der da sagt, dass ein Vakuum-Röhrenkollektor auf der Erde auf einem Hausdach eine Stillstand Temperatur von 369 °C erreicht (642 K) aber auf dem Mond ist es laut Wiki:
Wiki - Mond hat geschrieben:Am Tag erreicht die Temperatur eine Höhe von bis zu etwa 130 °C und fällt in der Nacht bis auf etwa −160 °C ab.

Nur 130 °C in der prallen Sonne. Die Sonne scheint über 300 Stunden ununterbrochen auf die Mondoberfläche, wie zum Geier soll sich das nur auf 130 °C aufheizen!? Das ist absoluter Bullshit. Ein schwarzes Blech im Flach-Kollektor erreicht schon 200 °C und da ist nichts mit Vakuum-Isolation.

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Kurt » Di 19. Aug 2014, 10:53

McDaniel-77 hat geschrieben:Jan,
ich dachte ich habe seine Fragen jetzt doch recht ausführlich beantworten ;-).

Da denkst du falsch.
Da ist nichts dabei was irgendwie erklären sollte wie das real geht, nur reine Behauptungen das irgendwas so ist.


Highway hat geschrieben:
Offenbar ist die Wärmeabsorption des Mondes deutlich schlechter als die eines schwarzen Bleches.


Da ist auch nichts da was die Abstrahlung dämpfen sollte.
Daraum wird das schwarze Blech auch nicht besonders heiss, irgendwann stellt sich ein Gleichgewicht ein.

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon McDaniel-77 » Di 19. Aug 2014, 13:40

Highway,

und Blech ist noch ein verdammt guter Wärmeleiter, der Sand-Staub-Boden auf dem Mond leitet Wärme wesentlich schlechter als es ein Metall tun kann. Die Sonne scheint aber über 300 Stunden ununterbrochen, ohne Wolke, ohne Atmosphäre, mit Röntgen- und Gamma-Strahlung volle Breitseite auf die Mondoberfläche. Keine Chance durch Konvektion zu kühlen, weil auf dem ein Vakuum ist.

Schon mal barfuß auf Sand gelaufen, der 4-5 Stunden lang in der prallen Sonne war? Verdammt heiß manchmal, da kommen einen 40-60 °C schon glühend heiß vor, sind aber nicht wirklich gefährlich, wenn man wieder in den Schatten kann. In der Wüste misst man schon mal 60-70 °C Lufttemperatur, wie heiß wird da der Boden?

Vor allem, wie heiß wird der Boden, wenn er staubtrocken ist, also gar keine Feuchtigkeit enthält und sich im Vakuum bei ununterbrochener Sonneneinstrahlung ohne Abschirmung befindet? Also auf der Erde wird so ein Vakuum-Röhrenkollekter 369 °C heiß, ein erreicht Flachkollektor 150-200 °C. Im Vakuum kann man also mit groß 200 K mehr rechnen. Apollo landete nicht an den Mondpolen sondern in der Nähe des Äquators, wenn die Temperatur auf der Erde 60-70 °C erreicht, dann muss man auf dem Mond mindestens 250-300 °C an Oberflächentemperatur haben. Schmelzen da nicht die Plastikschuhe?

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