Lagrange hat geschrieben:Dann zeige die Ablenkung am Mond.
Die **Lichtablenkung** am Mond ist theoretisch möglich, aber sie ist extrem gering im Vergleich zur Lichtablenkung durch die Sonne oder andere massive Objekte. Um die Ablenkung des Lichts durch den Mond zu berechnen, kann man die gleiche Formel verwenden, die in der **allgemeinen Relativitätstheorie** für die Lichtablenkung durch massive Objekte gilt:
### Formel für die Lichtablenkung:

### Berechnung der Lichtablenkung am Mond:
 \times (7.35 \times 10^{22})}{(3 \times 10^8)^2 \times (1.737 \times 10^6)})
Rechnen wir das aus:

Um diesen Wert in Bogensekunden umzurechnen:

### Interpretation des Ergebnisses:
Die berechnete Lichtablenkung am Mond ist extrem klein, nur etwa **5 millionstel Bogensekunden**. Das ist so gering, dass sie mit den derzeitigen Messmethoden kaum direkt messbar ist. Zum Vergleich: Die Lichtablenkung durch die Sonne beträgt etwa **1.75 Bogensekunden**, was in einem ähnlichen Experiment 1919 von Eddington gemessen wurde.
### Experimentelle Bestätigung:
Soweit bekannt, wurden keine direkten Messungen der Lichtablenkung am Mond durchgeführt, da die Ablenkung viel zu gering ist, um mit den heutigen optischen oder radioteleskopischen Techniken direkt nachgewiesen zu werden. Selbst hochpräzise Methoden wie **Very Long Baseline Interferometry (VLBI)**, die bei der Messung der Lichtablenkung durch die Sonne oder entfernte Galaxien verwendet werden, sind noch nicht empfindlich genug, um diese winzige Ablenkung durch den Mond zu messen.
### Fazit:
Die Lichtablenkung durch den Mond ist extrem klein (ca. 5 millionstel Bogensekunden) und bisher nicht durch Messungen bestätigt worden, da sie weit unter der Empfindlichkeit aktueller Messmethoden liegt.