Kurt hat geschrieben:Laut deiner Aussage sind also all diejenigen die nachgewiesen haben das Uhren geschwindigkeitsabhängig takten Betrüger.
Das habe ich nirgends ausgesagt. Es ist eine Unterstellung aufgrund einer unzulässigen Schlussfolgerung aus einer falschen Voraussetzung.
Niemand hat je nachgewiesen, dass Uhren "geschwindigkeitsabhängig takten".
Aus der SRT ergibt sich, dass eine im Labor von A nach B bewegte Uhr C während der Bewegung weniger Zeiteinheiten zählt als zwei im Labor synchrone Uhren mit konstantem Abstand zwischen A und B. Das ist erwiesen.
Dass die Uhr C deshalb "langsamer taktet" und die Uhren A und B demnach "schneller", ist lediglich eine sprachliche Formulierung aus der Alltagserfahrung. Es ist aber nicht die Aussage der SRT.
Gemäß SRT ist der Effekt nämlich wechselseitig. Das heißt: Zwei synchrone Uhren C und D in konstantem Abstand, die sich an Uhr A vorbei bewegen, zählen während der Bewegung mehr Zeiteinheiten als die Uhr A, die demnach weniger zählt.
Wenn es so wäre wie du behauptest, dass nämlich C langsamer taktet als A, dann könnte nicht auch A langsamer takten als C. Das wäre völlig unmöglich, und das ist es auch was der User lagrange hier dauernd anführt: Dass die Uhren nicht wechselseitig langsamer takten können.
Klar können sie das nicht, und sie tun es auch nicht. Es ist keine Aussage der SRT, dass sie tatsächlich langsamer oder schneller takten. Sie takten in ihrem Ruhesystem ganz normal und unbeeinflusst vom Bewegungszustand. Dass trotzdem der Eindruck entsteht als wäre es anders, liegt an der sogenannten Relativität der Gleichzeitigkeit, die auch eine unmittelbare Konsequenz daraus ist, dass Uhren eben immer gleich takten und stets ihre sog. Eigenzeit anzeigen.