Was mit einer Rakete

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Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon McMurdo » Mo 16. Mai 2022, 15:43

Kurt hat geschrieben:
Da ist keine Strecke bewegt,

Natürlich, die Strecke in der Rakete zwischen den beiden Uhren. Von der Erde aus gesehen sind das nicht mehr 300m sondern 286,26m ,bei 30%Lichtgeschwindigkeit.

da geht keine Uhr langsamer, das ist hier ausgeschlossen.

Bewegte Uhren gehen aber nunmal langsamer. Und die Rakete ist ja bewegt aus Sicht der Erde.
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Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon Kurt » Mo 16. Mai 2022, 16:43

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Da ist keine Strecke bewegt,

Natürlich, die Strecke in der Rakete zwischen den beiden Uhren. Von der Erde aus gesehen sind das nicht mehr 300m sondern 286,26m ,bei 30%Lichtgeschwindigkeit.

Die beiden Farbpunkte wurden auf das Gleis gesetzt, diese sind 450 m auseinander.
Das Gleis ist unbewegt, es ist fest mit der Erdoberfläche verbunden.

McMurdo hat geschrieben:
da geht keine Uhr langsamer, das ist hier ausgeschlossen.

Bewegte Uhren gehen aber nunmal langsamer. Und die Rakete ist ja bewegt aus Sicht der Erde.


Der Gang der Uhren wurde anfangs als konstant vereinbart.
Wenn du langsamergehende Uhren betrachten willst dann empfehle ich dir dieses PDF.


Kurt

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Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon McMurdo » Mo 16. Mai 2022, 16:46

Kurt hat geschrieben:Die beiden Farbpunkte wurden auf das Gleis gesetzt, diese sind 450 m auseinander.

Das behauptest du. Eine entsprechende Berechnung dazu fehlt. Und immer noch ist die Rakete und die Uhren die ja da was aufs Gleis malen sollen bewegt. Ergo ist die Entfernungen zwisvhen den beiden uhren eben nicht 300m , sondern weniger.

Der Gang der Uhren wurde anfangs als konstant vereinbart.
.

Das ist dann leider eine falsche Annahme. Bewegte Uhren gehen immer langsamer.
McMurdo
 

Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon Kurt » Mo 16. Mai 2022, 18:05

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die beiden Farbpunkte wurden auf das Gleis gesetzt, diese sind 450 m auseinander.

Das behauptest du. Eine entsprechende Berechnung dazu fehlt.


Kannst du es denn nicht selber ausrechnen?
Hier die Vorgaben:
Signal läuft mit 300 auf die U2 zu, es wird ein Farbpunkt auf das Gleis gespritzt.
Das Signal läuft mit 300 weiter in Richtung U1, welche sich mit 100 entfernt und in diesem Moment 300 m von der U2 entfernt ist.
Sobald es die U1 erreicht wird der zweite Farbpunkt gesetzt.

McMurdo hat geschrieben: Und immer noch ist die Rakete und die Uhren die ja da was aufs Gleis malen sollen bewegt. Ergo ist die Entfernungen zwisvhen den beiden uhren eben nicht 300m , sondern weniger.


Nein, sind sie nicht, es sind 300m.

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Der Gang der Uhren wurde anfangs als konstant vereinbart.


Das ist dann leider eine falsche Annahme. Bewegte Uhren gehen immer langsamer.

Natürlich gehen sie langsamer, spielt hier keine Rolle darum wurde das ja auch ausgeklammert.
Die Uhren gehen seit ihrer Synchronisation in der Halle, synchron.
Wenn sie, wegen ihres verlangsamten Ganges bei Bewegung, ein wenig weniger Takte zusammengezählt haben dann spielt das keine relevante Rolle.
Die Differenz der beiden Ereignisse: Signal trifft U2, Signal trifft U1, ist halt ein wenig kleiner, aber immer noch vorhanden.
Und das passt zu den 450 m.
Kann man, wenn man die Gangverlangsamung kennt, rückrechnen.
Es ergeben sich dann die 1.5µs
Welche den 450 m Laufzeit bei den 300 Signalgeschwindigkeit entspricht.

Kurt

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Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon McMurdo » Mo 16. Mai 2022, 18:35

Kurt hat geschrieben:Nein, sind sie nicht, es sind 300m.
.

Eben nicht, Gamma Faktor bei 30% Lichtgeschwindigkeit ist 1,048.
Ruhelänge der Rakete : 300m : 1,048 = 286,26m.
McMurdo
 

Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon Kurt » Mo 16. Mai 2022, 18:37

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nein, sind sie nicht, es sind 300m.
.

Eben nicht, Gamma Faktor bei 30% Lichtgeschwindigkeit ist 1,048.
Ruhelänge der Rakete : 300m : 1,048 = 286,26m.


Die Rakete ist 300 m lang, wenn du ein Wunder behauptest dann musst du das auch vorzeigen.
Also, wo ist das schon mal gemessen worden?

Kurt

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Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon McMurdo » Mo 16. Mai 2022, 18:39

Kurt hat geschrieben:Natürlich gehen sie langsamer, spielt hier keine Rolle darum wurde das ja auch ausgeklammert.
Die Uhren gehen seit ihrer Synchronisation in der Halle, synchron.
.

Sie gehen auch weiterhin synchron, nur langsamer. Bewegte Uhren gehen langsamer und bewegte Strecken sind kürzer. Das ist bestens experimentell und durch Beobachtungen bestätigt. Wenn du das nicht akzeptierst bewegst du dich im Pseudowissenschaftlichen Bereich. Das willst du doch sicher nicht.
McMurdo
 

Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon McMurdo » Mo 16. Mai 2022, 18:43

Kurt hat geschrieben:Also, wo ist das schon mal gemessen worden?

Schon seit Michelsen Morley.
https://scilogs.spektrum.de/quantenwelt ... ntraktion/
McMurdo
 

Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon Kurt » Mo 16. Mai 2022, 18:47

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Natürlich gehen sie langsamer, spielt hier keine Rolle darum wurde das ja auch ausgeklammert.
Die Uhren gehen seit ihrer Synchronisation in der Halle, synchron.
.

Sie gehen auch weiterhin synchron, nur langsamer. Bewegte Uhren gehen langsamer und bewegte Strecken sind kürzer. Das ist bestens experimentell und durch Beobachtungen bestätigt. Wenn du das nicht akzeptierst bewegst du dich im Pseudowissenschaftlichen Bereich. Das willst du doch sicher nicht.

Im pseudowissenschaftlichem Bereich befinden sich diejenigen die meinen unbedingt eine Theorie verteidigen zu müssen.
Es gibt keinen einzigen Beweis dafür dass diese Theorie richtig ist, es gibt einen, dass sie auf falschen Grundlagen aufgebaut ist.
Damit ist sie falsifiziert.

Kurt

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Re: Was mit einer Rakete

Beitragvon Kurt » Mo 16. Mai 2022, 18:59

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also, wo ist das schon mal gemessen worden?

Schon seit Michelsen Morley.
https://scilogs.spektrum.de/quantenwelt ... ntraktion/


Auch da wurde die Rechbnung ohne den Wirt gemacht.
Es wurde angenommen das ein Ätherwind weht.

Zusammengefasst gibt es zwei Effekte: In einem gegen den Äther bewegten Interferometer müssten die Laufzeit in beiden Armen um den Faktor γ länger sein. Zusätzlich wäre die Laufzeit in dem Parallel zur Bewegung ausgerichteten Arm nochmal um den Faktor γ länger als im senkrechten Arm. Beide Effekte werden aber im Experiment nicht beobachtet .

Das lässt sich mit Zeitdilatation und Längenkontraktion erklären: Wenn alle physikalischen Effekte in einem gegen den Äther bewegten System um den Faktor γ langsamer ablaufen als im ruhenden System, merkt niemand etwas vom ersten Effekt.

Es wurden aus diesen Vorstellungen Wunderdinge wie die sog. Längenkontraktion rausgelesen und damit erklärt.
Dumm nur dass die Voraussetzungen für eine solche "Erklärung" nicht gegeben sind.
Es weht nämlich dieser Wind nicht.
Somit ist die "Interpretation" ins Wasser gefallen.
Kein Wind, keine notwendige Längenkontraktion.
So einfach ist die RT-Behauptung zu wiederlegen und als Falschvorstellung zu brandmarken.


Kurt

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