Hexenjagt à la AC

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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Di 6. Jul 2010, 22:08

Hallo Harald !

Dieses Sammelsurium an Unwahrheiten im AC-Forum geht mir voll und ganz am A.... vorbei!
Wünsche gute Unterhaltung!


So aufgeregt habe ich den ganzen Schwarm der AC-Leute noch nicht gesehen.
Was ist denn mit denen passiert ?

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 6. Jul 2010, 22:28

Hannes hat geschrieben:
Dieses Sammelsurium an Unwahrheiten im AC-Forum geht mir voll und ganz am A.... vorbei!
Wünsche gute Unterhaltung!


So aufgeregt habe ich den ganzen Schwarm der AC-Leute noch nicht gesehen.
Was ist denn mit denen passiert ?


Ja, das ist die Willenswelt, in der das, was nach deren Meinung nicht sein darf, dann auch nicht passieren kann. Man sollte versuchen sich vorzustellen, welche Weltbilder dort zusammenbrechen, wenn nach einer überlangen Phase von Geduld, nunmehr "Herr von und zu nocheinPoet" in diesem Forum die Kündigung bekommen hat. Solche Leute glauben an ihre eigene individuelle Herrschaft über jeden Bürger weltweit - und jetzt wird es offenkundig, dass sie einfach nur Phantasten sind. :mrgreen: Ich mag solche Leute - am liebsten mit einem Glas Rotwein dazu.
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Harald Maurer » Mo 12. Jul 2010, 08:49

Chief hat geschrieben:ElCattivo definiert die Distanz zwischen GPS-Satellit und GPS-Empfänger als Abstand vom Ort der Emission zum Ort an welchem sich der Empfänger bei Signalankunft befindet. Damit wird eindeutig die Äthertheorie bestätigt.

Anhänger der SRT versuchen immer wieder, das GPS als Beweis für die Invarianz von c vorzuzeigen, indem sie sich selbst ein Prinzip zusammenreimen, nach welchem das GPS funktionieren könnte. Aber so funktioniert es nicht. Im Pseudorangeverfahren werden zwar die Signallaufzeiten ermittelt, aus diesen ergibt sich aber nur die Größe der kreisförmigen Areale, aus deren Schnittpunkten die Position rein mathematisch interpoliert wird. Eine allfällige Ätherdrift würde ebenso wie eine ungenaue Empfängeruhr Einfluss auf die Radien dieser Areale nehmen, aber auf alle Radien gleichermaßen. Die Interpolation von den Schnittpunkten aus erfordert dann zwar erhöhten Rechenaufwand, das Ergebnis fiele aber gleich aus wie ohne Äthedrift oder mit genauer Zeit. Dieser Rechenaufwand wird mit Verwendung eines 4. Satelliten dezimiert und damit werden auch allfällige Schwankungen in den Laufzeiten, die atmosphärisch bedingt sind und andere allfällige Störungen berücksichtigt. Das GPS eignet sich deshalb nicht, die SRT oder ihre Postulate unmittelbar zu überprüfen oder gar zu bestätigen - und ist auch nicht zu diesem Zweck konstruiert worden.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Gluon » Mo 12. Jul 2010, 12:39

Harald Maurer hat geschrieben:Im Pseudorangeverfahren werden zwar die Signallaufzeiten ermittelt, aus diesen ergibt sich aber nur die Größe der kreisförmigen Areale, aus deren Schnittpunkten die Position rein mathematisch interpoliert wird. Eine allfällige Ätherdrift würde ebenso wie eine ungenaue Empfängeruhr Einfluss auf die Radien dieser Areale nehmen, aber auf alle Radien gleichermaßen.


Das stimmt nicht. Eine Ätherdrift würde dazu führen, dass ein Signal, das gegen den Äther fliegt später ankommt, als eines eines gleich weit entfernten Satelliten, das mit dem Äther fliegt. Damit würde das GPS bei einer nicht im Bezug auf die Erde nicht-isotropen Lichtgeschwindigkeit nicht funktionieren. Das GPS braucht die isotropie der Lichtgeschwindigkeit. Dafür wurde es zwar nicht konzipiert, aber nur so funktioniert es.

Gruß,
Gluon
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Mo 12. Jul 2010, 14:37

Hallo Gluon !

Gluon hat geschrieben:Das stimmt nicht. Eine Ätherdrift würde dazu führen, dass ein Signal, das gegen den Äther fliegt später ankommt, als eines eines gleich weit entfernten Satelliten, das mit dem Äther fliegt. Damit würde das GPS bei einer nicht im Bezug auf die Erde nicht-isotropen Lichtgeschwindigkeit nicht funktionieren. Das GPS braucht die isotropie der Lichtgeschwindigkeit. Dafür wurde es zwar nicht konzipiert, aber nur so funktioniert es.


Du musst umdenken :
Ein Lichtsignal kann eigenständig nicht "fliegen".Das Signal des Lichtes hat keine Masse.
Es kann nur vom Aether oder auch von anderen lichtleitenden Medien (Vacuum,Gase, Flüssigkeiten,lichtleitende Körper) weitergeleitet werden.
Das ist der große Trugschluss der Leute vor 100 Jahren, aus dem sich alle anderen Trugschlüsse wie Invarianz, LK und ZD ergeben.

Nur wenn ich mich mit genügend großer (astronomischer) Geschwindigkeit GEGEN das Medium bewege, werde ich c+ v messen können.
Das Experiment Harald Maurers scheint dieses zu beweisen.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Harald Maurer » Mo 12. Jul 2010, 15:27

Gluon hat geschrieben:Das stimmt nicht. Eine Ätherdrift würde dazu führen, dass ein Signal, das gegen den Äther fliegt später ankommt, als eines eines gleich weit entfernten Satelliten, das mit dem Äther fliegt. Damit würde das GPS bei einer nicht im Bezug auf die Erde nicht-isotropen Lichtgeschwindigkeit nicht funktionieren. Das GPS braucht die isotropie der Lichtgeschwindigkeit. Dafür wurde es zwar nicht konzipiert, aber nur so funktioniert es.


Falsch. Eine Ätherdrift würde die Laufzeiten zwar verlängern, der Empfänger richtet sich aber nach den Ephemeridendaten, nimmt also eine Isotropie der LG nur an. Das führt lediglich zu größeren modellierten Arealen und nach außen verschobenen Kreuzungspunkten. Die mathematische Interpolation führt auch hier zur richtigen Position. Ich empfehle, sich genaue Kennntis von der Funktionsweise des GPS zu verschaffen. Der springende Punkt ist, dass der Empfänger nicht die Richtung lokalisiert, aus welcher das Signal kommt, sondern nur aufgrund der Laufzeit das Kreis-Areal errechnet und lediglich annimmt, dass das Signal vom Ort des Satelliten kommt - was bei einer evtl. Ätherdrift nicht der Fall wäre. Für den Empfänger vergrößert sich aber dadurch nur scheinbar die Entfernung des Satelliten. Da alle Satellitensignale von der gleichen Ätherdrift betroffen wären, spielt das gar keine Rolle.

Zum besseren Verständnis:
gps.JPG
gps.JPG (25.34 KiB) 6530-mal betrachtet

C = der Ort des Satelliten lt. Ephemeriden
B = die Schnittpunkte der durch verlängerte Signallaufzeit vergrößerten Areale.
A = die interpolierte richtige Position, wie sie sich auch ohne Fehlerquellen unmittelbar ergeben würde (ausgehend von den strichlierten Arealen).

In der Praxis entsprechen die Areale aufgrund von Laufzeitschwankungen und Ungenauigkeiten in den Ephemeriden oder Uhrdaten ohnehin nicht den Theoriewerten. Es erfolgt daher immer eine Interpolation durch Verkleinerung der Areale zum gemeinsamen Schnittpunkt. Dort ist dann auch die gesuchte Position (A). Wenn alle Laufzeiten vergrößert (oder verkleinert) sind, ist das Ergebnis immer dasselbe!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Gluon » Mo 12. Jul 2010, 15:48

Das Bild gibt zeigt eben nicht den Fall einer anisotropen Ausbreitung des Lichts, wenn der Empfänger aufgrund ungenauer Zeitkenntnis die Laufzeiten der Signale oder die Lichtgeschwindigkeit zu hoch annimmt. In dem Fall würde der Empfänger von der Auswertung jeweils zweier Satelliten die Positionen B annehmen, kann aber durch abgleich aller drei Satelliten diesen Fehler ausgleichen und die genaue Position A und seine genaue Zeit ausrechnen. So wird es gemacht. Das geht aber nur, wenn die Geschwindigkeiten der Signale von jedem der Satelliten genau gleich sind.

Im Falle einer Ätherdrift von links nach rechts in dem Bild wäre das aber nicht der Fall. Die Kreise wären alle etwas nach rechts verschoben, weil sich ja Erde und Satelliten im Äther ein Stück weiterbewegt hätten. Damit würde sich das GPS system systematisch verschätzen. Die Ätherdrift lässt sich mit diesem Verfahren nicht rausrechnen.

Auch möchte dir nahelegen, dich genauer mit der Wirkungsweise vom GPS zu beschäftigen. Die Isotropie der Lichtausbreitung ist für das System unerlässlich. Auf die Invarianz kommt es im Grunde nicht so sehr an, weil man ja eh nur ein Bezugssystem verwendet.

Gruß,
Gluon
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Mo 12. Jul 2010, 16:11

Harald Maurer hat geschrieben: Da alle Satellitensignale von der gleichen Ätherdrift betroffen wären, spielt das gar keine Rolle.
... Wenn alle Laufzeiten vergrößert (oder verkleinert) sind, ist das Ergebnis immer dasselbe!

Das trifft meines Erachtens nicht zu. Denn im Ätherwind ist die Lichtlaufzeit abhängig von der Ausrichtung der Vebindungslinie Satellit-Empfänger zur Richtung des Ätherwindes. Folglich sind die Laufzeiten von den drei Satelliten zum Empfänger infolge Ätherwind nicht proportional verändert.

Ich denke auch, daß das System eine annähernde Isotropie der LG benötigt. Ein Ätherwind von 300km/s genügt dem nicht. Da ergibt sich bei einem Satellitenabstand von 20000 km eine ätherbedingte Abweichung von 20000*300/300000 = 20 km, wenn die Verbindungslinie Satellit-Empfänger gerade in Ätherwindrichtung liegt. Ein Satellit, der gerade senkrecht dazu steht, unterliegt dagegen keinem solchen Effekt.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Mo 12. Jul 2010, 16:23

Hallo Gluon !

Auch möchte dir nahelegen, dich genauer mit der Wirkungsweise vom GPS zu beschäftigen. Die Isotropie der Lichtausbreitung ist für das System unerlässlich. Auf die Invarianz kommt es im Grunde nicht so sehr an, weil man ja eh nur ein Bezugssystem verwendet.


Es kristallisiert sich langsam heraus, dass die Atmosphäre der Erde ein eigenständiges IS darstellt.
Das Problem der SRT ist ja, dass sie nicht sagt, was sich zwischen gegeneinander bewegten IS abspielt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Gluon » Mo 12. Jul 2010, 17:39

Hi Hannes,

Hannes hat geschrieben:Es kristallisiert sich langsam heraus, dass die Atmosphäre der Erde ein eigenständiges IS darstellt.
Das Problem der SRT ist ja, dass sie nicht sagt, was sich zwischen gegeneinander bewegten IS abspielt.


Was ein Inertialsystem (IS) ist, ist in der klassischen Mechanik eindeutig definiert. Die Atmosphäre ist keines. Ein IS hat auch keine Grenzen, so dass sich zwischen zweien nichts abspielen kann.

Ich ahne, was du eigentlich meinst, halte es aber für ausgeschlossen, dass die Atmosphäre für die Isotropie der Sinalausbreitung bis zu einer Höhe von 20000 km verantwortlich ist. So weit reicht sie einfach nicht.

Gruß,
Gluon

PS. Ich werde den Troll nicht füttern.
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