Highway hat geschrieben:Wieso denn? Das beschreibt doch den Vorgang, dass die Luft unter Wasser eingeblasen wird. In ca. 2m Wassertiefe bleibt der Druck konstant. Du hast zu Anfang 25 Liter in deiner Luftpumpe und 0 Liter im Wasser. Wenn nun der gedachte Luftpumpenkolben hinein gedrückt wird, dann nimmt das Volumen der Luftblase im Wasser zu, und in der Luftpumpe ab. Alles passiert bei 1,2 bar absolut oder 0,2 bar relativ. Von unendlich viel Energie kann keine Rede sein, denn gebraucht werden 500 Joule.
Ja, ja - das ist schon alles klar.
Aber die Frage ist, was es mit der pV Kurve zu tun hat, die Du (bzw. die ganze Welt) in solchen Diagrammen darstellst.
Anscheinend kann ich das nicht verständlich genug ausdrücken.
Aus dem vorliegendem pV Diagramm kannst Du erkennen, dass die innere Energie des Gases sich bei der Kompression um 554,17 Nm ändert.
Davon, das sich diese Energie aus zwei Teilen "zusammensetzt" - also aus den 506,8 Nm und den 47,6 Nm "weiß" die Kurve nix.
Vielleicht hast Du ja sogar recht - aber so weit ich das beurteilen kann, gibt die Kurve die Energien an die bei Druck oder Volumsänderungen auftreten (da z.B. meinte ich - wenn man das Volumen auf 0 komprimieren möchte, müsste man sehr viel - laut Theorie sogar unendlich Energie aufbieten).
Aber eine "einfache Verschiebung" des Volumens von einem Ort zum Anderen ist etwas völlig anderes, das in keiner Weise etwas mit den Gasgesetzen zu tun hat.
Daher wundert es mich, wenn dies aus einer auf die Gasgesetze beruhenden Kurve herauslesbar sein sollte.
Machen wir es anders :
Du hast schon einen Zylinder der mit 25 Liter 1,2 bar gefüllt ist. Dann schiebst Du das auch in den Auftriebsbehälter - wird auch 500 Nm an Energie kosten. Wie willst Du das in einem pV Diagramm darstellen und dort die 500 Nm ablesen?
Ich muss das echt überschlafen und dann weiter durchdenken.
Gute Nacht und viele Grüße
fallili




