Harald Maurer hat geschrieben:1. Bei einem leeren Raum ergibt die ART die Raumzeitstruktur der SRT (Minkowski-Raum). Einen leeren Raum gibt es allerdings nur bei Abwesenheit des Universums.
Dazu müssten man den leeren Raum und das Universum erst einmal definieren. Es reicht allemal, wenn die Raumzeit flach genug ist, um die SRT anwenden zu können.
Harald Maurer hat geschrieben:In frei fallenden Bezugssystemen gelten lokal die Gesetze der SRT. Ein um die Erde kreisendes Raumschiff wäre z.B. so ein frei fallendes Bezugssystem. Nach dem Äquivalenzprinzip dürfen Raumfahrer nicht in der Lage sein, das Vorhandensein eines Gravitationsfeldes festzustellen. Sind sie aber! Zwei in das Raumschiff schwebend über einander gestellte Gegenstände würden sich wie von geheimnisvoller Kraft geleitet voneinander entfernen, da für jeden andere Orbit-Parameter gelten würden.
Netter Versuch. Auch hier gilt, dass die betrachteten Räume klein genug sein müssen, damit das Äquivalenzprinzip gültig ist.
Harald Maurer hat geschrieben:Relativisten haben viele Rechentricks auf Lager, um ihre heißgeliebte SRT in die Welt der ART hinüber zu retten. Allerkleinste aneinander gestückelte Inertialsystemchen oder vernachlässigbar schwache Gravitationsfelder und dergleichen mehr.
Solche Grenzwertberachtungen sind Gang und Gäbe, wenn sich Vorgänge nicht mehr geschlossen berechnen lassen. Das ist kein mathematischer Trick, sondern mathematischer Standard.
Harald Maurer hat geschrieben:Gerne bezeichnen sie die SRT als experimentell bestens abgesichert und warten mit Experimenten auf, die allerdings einer näheren Analyse meist nicht standhalten. Verlangt man andererseits von ihnen Beweise, so sind sie die ersten, die darauf hinweisen, dass man eine Theorie niemals beweisen sondern bestenfalls bestätigen oder widerlegen kann
Das hast du falsch verstanden. Nach modernen wissenschaftlichen Standard kann man keine Theorie beweisen. Man kann sie nur widerlegen. Deswegen müssen Theorien falsifizierbar sein. Du widersprichst dich hier selber.
Harald Maurer hat geschrieben: Die SRT erklärt nichts, produziert nichts,
Natürlich produziert die SRT nichts. Ihre Aufgabe ist zu beschreiben. Keine Theorie produziert was.
Harald Maurer hat geschrieben: ist bei Anwesenheit eines Universums nicht anwendbar. Im "Grenzfall" der SRT (Beobachtergeschwindigkeit = 0) entstehen nicht die Formeln der ART.
Das ist Unsinn. Die SRT ist super anwendbar, wenn keine Gravitationsquellen vorhanden sind oder zumindest keinen nennenswerten Einfluss ausüben können. Und wenn der Beobachter die Geschwindigkeit 0 hat, dann ist gamma=1 und alles ist prima zu rechnen und übrigens auch bei niedrigem v einfach per Newtron.
Harald Maurer hat geschrieben: Die ART behandelt nur ungleichförmige Bewegungen mit Kräften.
Nein. Das "nur" kannst du streichen. Die SRT kann das übrigens auch.
Harald Maurer hat geschrieben: Raum und Zeit sind für alle Beobachter gleich
Nein.
Harald Maurer hat geschrieben:Raum und Zeit bleiben konstant
Nein.
Harald Maurer hat geschrieben:Der Äther wird ausdrücklich wieder verlangt.
Nein.
Harald Maurer hat geschrieben:Die Lichtgeschwindigkeit ist variabel, nämlich abhängig von der Schwerkraft
Lokal nicht.
Harald Maurer hat geschrieben:In der ART dreht sich alles um die Schwerkraft,
Das wundert uns jetzt nicht, oder?
Harald Maurer hat geschrieben:die durch den Raum und seine Krümmung bestimmt wird
Eigentlich nicht, weil die Krümmung der Raumzeit die Schwerkraft ablöst. Es gibt so gesehen keine Schwerkraft mehr.
Harald Maurer hat geschrieben:und er ist stets gekrümmt.
Nein.
Harald Maurer hat geschrieben:Im "Grenzfall" der ART (flacher Raum, keine Kräfte) entstehen nicht die Formeln der SRT.
Auch mal was Neues. Damit stehst du aber mit der Meinung alleine da
Harald Maurer hat geschrieben:Die beiden Theorien haben gar nichts miteinander zu tun, sie widersprechen einander in fast allen Teilen, die ART kann deshalb niemals eine Verallgemeinerung der SRT sein.
Der ist auch gut. Dann nimm doch aus den Feldformeln der ART einfach mal die Gravitation raus, mal sehen, was denn übrig bleibt. Du wirst staunen.