Hexenjagt à la AC

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Re: Sternenaberration

Beitragvon Ernst » So 1. Aug 2010, 16:56

Chief hat geschrieben: Was ist mit Sternen die senkrecht auf Ekliptik stehen?

Für sie ist der Betrag des Aberrationswinkels zeitlich konstant. Die Winkelrichtung ändert sich aber stetig.

Gruß
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Re: Sternenaberration

Beitragvon scharo » Di 3. Aug 2010, 10:34

Hallo Chief,

„Gleiches Signalmuster kommt bei beiden Messtationen an obwohl sie mehrere Kilometer voneinander entfernt sind. Oder die Funksignale von einer Antenne breiten sich in alle Richtungen aus. Man kann Signale natürlich auch teilweise zu einem "Strahl" bündeln (Spiegel) aber mit der Entfernung laufen sie immer weiter auseinander. Das Gleiche kann man selbstverständlich auch mit Schall machen.“

Mir ist schon schleierhaft, was Du damit sagen willst. Was hat das alles mit der Sternenaberration. Du hast doch in der Diskussion „Jupiter-Experiment“ und die zu berücksichtigende Aberration gesehen, dass alles nach gleichem Muster verläuft.

„die Voraussetzung für die Messung der Aberration ist eine nicht kollineare relative Bewegung zwischen zwei Objekten. Das ist fast immer der Fall.“

Das ist nur die eine Voraussetzung, die zweite ist jedoch bestimmter Zeitabschnitt, verknüpft mit Richtungswechsel und oder Werten der relativen Bewegung, sonst kannst Du nichts messen. Verwechsle nicht Messen mit Wissen, das aus bereits durchgeführten Messungen entstanden ist!


Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Sternenaberration

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 3. Aug 2010, 22:30

scharo hat geschrieben: So 1. Aug 2010, 10:24 an Katscher
hier werden die Folgen einer Vorstellung „mitgeführter Äther“ diskutiert.

scharo hat geschrieben: Di 3. Aug 2010, 11:34 an Chief
Du hast doch in der Diskussion „Jupiter-Experiment“ -Aberration...........gesehen, dass alles nach gleichem Muster verläuft.


Meiner Meinung nach könnte das „Jupiter-Experiment“ einen „mitgeführten Äther“ prinzipiell nur aus der Laufzeitdifferenz zweier Signale ermitteln, die im Perihel (oder Aphel) gleichzeitig von einem ascendierenden und einem descendierenden Punkt des Erdäquators ausgesandt werden. Praktisch gesehen wird jedoch dieses Experiment (mit Rücksicht auf die Grössenunterschiede zwischen der Lichtgeschwindigkeit c = 3,0E8 m/s und der Erdrotation v_E = 464 m/s, bzw. die zur Signalerkennung nötige Signaldauer) wahrscheinlich nicht fähig sein, diese Frage zu beantworten.

Mit freundlichem Gruss
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Re: Sternenaberration

Beitragvon scharo » Do 5. Aug 2010, 15:34

Hallo Heinrich,

„Meiner Meinung nach könnte das „Jupiter-Experiment“ einen „mitgeführten Äther“ prinzipiell nur aus der Laufzeitdifferenz zweier Signale ermitteln“

Das „Jupiter-Experiment“ stand zu keiner Zeit in Verbindung mit einem „mitgeführten Äther“. Es sollte nur zwischen absolutem Äther und SRT entscheiden.

Gruß
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Re: Sternenaberration

Beitragvon scharo » Do 5. Aug 2010, 15:35

Hallo Chief,

„bist du sicher dass du die Aberration des Lichts richtig verstanden hast?“

Ja, ich bin mir sicher!
Mit dem Rest deines Beitrages, nehme ich an, willst Du meine Aussagen bekräftigen – danke, war nicht nötig, wichtiger wäre es, dass Du Deine Fehler einzusehen bereit bist. :)

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Do 5. Aug 2010, 17:41

Chief hat geschrieben:
...Daher beschreibt jeder Stern jährlich gegenüber dem Himmels-Koordinatensystem eine kleine Ellipse mit 41″ Durchmesser; nur bei Sternen senkrecht oberhalb beziehungsweise unterhalb der Erdbahn (siehe Ekliptik) ist diese Richtungsänderung kreisförmig. Ihr mittlerer Radius von 20,49552″ heißt Aberrationskonstante und ist von großer Bedeutung für das Fundamentalsystem der Astronomie...

Siehst Du? Genau das hatte ich Dir ja schon klar gemacht.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Do 5. Aug 2010, 18:55

Hallo Chief !

und Michelson hat gefunden, dass es zwischen Erde und Äther keine Relativgeschwindigkeit gibt - also Äther mitgeführt.


Ist ok . MM hat am Erdboden gemessen.
Aber bis in welche Höhe reicht die Mitführung ? Ist der Übergang fließend ?
Hat man darüber Meßergebnisse ? Irgendwo muss die Mitführung aufhören, denn die Erde ist nicht allein im Weltraum.

Mit Gruß Hannes
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Re: Sternenaberration

Beitragvon Ernst » Do 5. Aug 2010, 19:04

Chief hat geschrieben: Dasselbe habe ich ganze zeit behauptet.

Ich will ja nicht mit Dir streiten. Aber nach meiner Erinnerung meintest Du, daß stets gelte tan a = v/c.

Auf jeden Fall schließt die gemessenen Aberration einen mitgeführten Äther aus. (zum x+1 ten ;) )

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Mordred » Do 5. Aug 2010, 20:17

Hallo Chief, Hallo Hannes,
Wenn ich mal antworten darf, ..oder besser, wie ich es erklären würde, wäre meine Theorie (oder Modell, oder was auch immer) treffend.

Da die DM- Teilchen, ..(oder MX10quanten) ja gravitativ sind, werden sie logischerweise von der Erde angezogen. Da Diese aber nun rotiert, wird auch die "Dunkle Materie" (der Äther) mitgezogen. Es hat den Anschein, als würde der Äther ruhen.
Würde die Erde nun mit einem mal stoppen, ..würde der Äther uns die Haare wegblasen.
Denn, er unterliegt einer Trägheit !
Nehmen wir einen Milchschäumer.
Die Milch im Zentrum wird vom Schwängel mitgezogen, je weiter wir nun an den Rand schauen, desto ersichtlicher wird die Rotation der Milch.
So ist es auch bei uns, der Erde, und dem Äther.
Nur eben dass der Rand der Orbit ist.
Und da nun die Erde schon seit Jahr und Tag rotiert, hat sich die „Milch“ der Umdrehung der „Erde“ angepasst. Innerhalb des Orbits also, drehen die Milch, oder die DM -Teilchen sich exakt mit der Rotationsgeschwindigkeit der Erde.
Chief hat geschrieben:und Michelson hat gefunden, dass es zwischen Erde und Äther keine Relativgeschwindigkeit gibt - also Äther mitgeführt.
Recht hatte er !
Hannes hat geschrieben:Ist ok . MM hat am Erdboden gemessen. Aber bis in welche Höhe reicht die Mitführung ?
Ich hoffe ich habe eine akzeptable Lösung unterbreitet.

Hannes hat geschrieben:Ist der Übergang fließend ?
Demnach gäbe es keine große Geschwindigkeitsdifferenz.
Hannes hat geschrieben:Hat man darüber Meßergebnisse ?
Leider kann man es innerhalb des Orbits nicht messen, denn wie will man etwas mitgeführtes aufspüren, geschweige denn messen...
Wie also, in der Milch schwimmend, ..will ich feststellen wie schnell die Milch rotiert ?
Für mich scheint sie zu stehen und der Rand rotiert.
Doofer Weise geht das aber auch nicht von Außerhalb. Der Orbit trennt das ganze, wie der Rand einer Tasse.
Und ich wiederum kann leider die Rotationsgeschwindigkeit der Milch nicht durch den Rand messen.

Hannes hat geschrieben:Irgendwo muss die Mitführung aufhören, denn die Erde ist nicht allein im Weltraum.
Der Orbit trennt !
Denn erst ab da, verdichtet die Gravitation der Erde, die DM-Teilchen und zieht sie mit.

@Kurt,
Kurt hat geschrieben:Auf jeden Fall schließt die gemessenen Aberration einen mitgeführten Äther aus. (zum x+1 ten )
Nein, sie bestätigt ihn sogar !!!
Die Abberation tritt nämlich nicht erst am Teleskop ein, sondern längst zuvor, beim Eintritt des Lichts in den Orbit.
Der Äther innerhalb ist bewegt, wohingegen der Äther außerhalb unbewegt ist.
Und wenn nun etwas unbewegtes auf etwas bewegtes trifft, ..dann passiert was ?
Es wird mitgerissen.
Und was wird mitgerissen, ..?
Das was übertragen wird/werden soll.
Energetische Masse, Licht !
Und wie erkennen wir das ?

Richtig, anhand der Abberation !


Gruß Mordred
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Harald Maurer » Do 5. Aug 2010, 21:17

Ernst hat geschrieben:Auf jeden Fall schließt die gemessenen Aberration einen mitgeführten Äther aus. (zum x+1 ten )


Richtig. Der mitgeführte Äther wird überdies eindeutig durch das Michelson-Gale-Experiment widerlegt. Denn im Falle eines mitgeführten Äthers gäbe es den globalen Sagnac-Effekt nicht. Dieser ist aber unzweifelhaft vorhanden. Sogar Funkamateure wissen, dass die Geschwindigkeit ihrer Funksignale von der Himmelsrichtung abhängt... (Erdrotation!).

Grüße
Harald Maurer
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