Sonni1967 hat geschrieben:Materie ist gezwungen sich unter der Lichtgeschwindigkeit zu bewegen und dafür brauch sie
Raum und Zeit.
Mein Lieblingsargument ist ja, dass sich Licht gar nicht bewegen könnte, wenn für eine Bewegung Zeit benötigt würde. Denn wenn bei LG die Zeit stehen bleiben soll, gäbe es keine Zeit mehr und Licht müsste demnach stehen bleiben.Zeit wird mMn nur zum Quantifizieren von Bewegungen benötigt - und zwar in Form von Uhren und nur diese können stehen bleiben - nicht aber für die Bewegung selber. Die Zeit jedenfalls ist keine wirkliche Dimension.
Sonni1967 hat geschrieben:Der Realität können wir uns nur annähern aber ob wir sie je begreifen können, weiß nicht ( jetzt noch nicht).
Wir können nur Versuchen zu verstehen "was die Welt in ihrem Innersten zusammen hält" und das ist doch das Wichtige
(der Weg ist das Ziel)
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich diesem "Wir" anschließen möchte, denn ich habe in den letzten Jahren so Einiges begriffen und zwar genau so viel, dass ich mich fragen muss, warum noch niemand auf meine Ideen gekommen ist, weil es eigentlich recht einfach ist. Z.B. lässt sich das relativistische Geschwindigkeitsadditionstheorem rational und anschaulich Mittels linearer Algebra (Schnittpunktberechnung) erklären und nicht bloß über eine Formel - die Lorentz-Transformation - die man einfach mal so hinnimmt. Selbiges gilt auch für den Umstand, warum man Uhren als tatsächlich wechselseitig langsamer gehend annehmen kann, obwohl sie es ganz sicher nicht tun. Und selbst wenn es dann noch hartnäckige Zweifler gibt, so ist man mit seiner Erkenntnis auch dann noch der Realität ain wenig näher, wenn einem keiner glaubt, bis man es bewiesen hat.