Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:1- Wann hast du Laufzeitunterschiede die von der Rotationsgeschwindigkeit abhängen?
2- wenn du welche hast wie stellst du deren Wert fest?
Eine Rotationsgeschwindigkeit ist auch eine - ganz normale - Geschwindigkeit .....
Hallo Gerhard, meine Fragen zielen auf ganz andere Umstände.
Und zwar auf die Umstände die in Bezug zu M+G und dem Sagnacinterferometer und dem Laserkreisel stehen.
Aber nun zu deinem Absatz.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Eine Rotationsgeschwindigkeit ist auch eine - ganz normale - Geschwindigkeit -
Ja schon, aber nur Papiermässig.
Gerhard Kemme hat geschrieben: und wenn es um die Geschwindigkeit an der Oberfläche eines Planeten geht, dann wäre es näherungsweise - bezüglich der Rohrlängen - eine translatorische Bewegung.
Schon, aber gerade der Unterschied der Geschwindigkeit wird ja beim Laserkreisel als Messwert für die Erdrotation verwendet.
Beim Sagnacinterferometer, so wie es bei M+G vorliegt, mache ich erstmal ein dickes Fragezeichen dahinter.
Da ist noch was zu klären.
In meiner letzten Antwort habe ich eine Frage eingesetzt die in diese Richtung zielt.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Insofern geht es mir erstmal nur um die Klärung der Frage - bzw. Einholung eines Meinungsbildes - was passiert, wenn Lichtquelle und Detektor starr miteinander verbunden sind und sich im Vakuum des Weltraums bewegen und dann von der Lichtquelle ein Lichtsignal ausgelöst wird. Nach meiner Ansicht ist die Laufzeit des Lichtsignals kürzer, wenn das Lichtsignal gegen die Bewegungsrichtung der Messvorrichtung läuft und die Laufzeit wäre länger, wenn das Lichtsignal mit der Bewegungsrichtung läuft.
Nochmal im Bild:
Lichtsignal in Bewegungsrichtung (Vermutung längere Laufzeit)
Lichtquelle - - - - - - - - - ->>> Lichtsignal>>> - - - - - - - - - - Detektor
..........................Bewegung Messvorrichtung ===>
Lichtsignal gegen Bewegungsrichtung (Vermutung kürzere Laufzeit)
Lichtquelle - - - - - - - - - ->>> Lichtsignal>>> - - - - - - - - - - Detektor
.........................<==Bewegung Messvorrichtung
Andersrum betrachtet.
Mit der Laufzeitänderung (hier im Weltraum draussen) kannst du deine Geschwindigkeit messen.
Du kannst durch Beobachtung des Lichtverhaltens erkennen wie schnell du dich bewegst.
Bewegst gegen einen der beiden Bezüge!!
Das kannst du ohne Licht, also nur durch Beobachten der Materie selber, nicht so einfach, denn es ist, ohne zu beschleunigen, nicht erkannbar ob Bewegung vorliegt oder nicht.
Es sind also zwei paar Stiefel ob man sagt:
- ich bin translatorisch, also geradlinig, bewegt oder nicht.
- ich bewege mich gegen den Bezug fürs Lichtlaufen.
Zweiteres ist ohne Weiteres erkennbar.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Bezüglich deiner zweiten Frage wäre es doch plausibel, dies per Interferometer zu machen und die zwei Lichtstrahlen per Doppelspalt auf einer Projektionsfläche zu überlagern - dann können Laufzeitunterschiede festgestellt werden.
Primär dient dieser Faden dazu aufzuzeigen dass M+G die Errotation nicht gemessen haben können.
Das all die aus dieser Fehlbehauptung gezogenen "Erkenntnisse" nichts wert sind.
In zweiter Linie geht es mir darum zu zeigen/zu erkennen obs stimmt dass zwei unterschiedliche Bezüge vorliegen.
Einer für Materie, einer für Licht.
Der für Licht wäre dann von Materie (stark) beeinflusst, der andere nur sehr wenig.
Aber dazu muss erstmal die Hürde der Unvernunft und der eingewurzelten Vorurteile und und.. überwunden werden.
Und das geht wesentlich zacher als ich mir das je träumen hätte lassen.
Mir ist es völlig unverständlich wie etwas das so klar auf der Hand liegt solchen Wiederspruch auslösen kann.
Anscheinend gilt nur die Theorie etwas, unabhängigh davon ob das irgendwas mit der Realität zu tun hat oder nicht.
Gruss Kurt