XYZ hat geschrieben:Ein bisschen mehr ist aber auch drin?
Wovon ein bisschen mehr? Von Verrückt? Wäre ganz einfach - ich müsste ja nur die Existenz von Lichtquanten leugnen.

Aber ernsthaft... Mir geht es zunächst erst mal nur um die Klärung einfacherer Dinge:
1. Würde man 1964 theoretisch um 1600 stattfinden lassen, wäre Kepler von Anfang an gezwungen, sein drittes Gesetz auf zwei Körper zu beschränken. Eine erweiterte Form - C=4π²/(v²r) - wäre für alle annähernd in einer Ebene rotierender Systeme gültig gewesen.
2. Newton hätte dieser Umstand nicht gekratzt, denn C tauchte von Anfang an nur in dem Term auf, aus welchem man erst 1876 die Gravitationskonstante bildete. Damit ist nur das Gravitationsgesetz von 1876 eine Spezialform vom ursprünglichen Gravitationsgesetz.
3. Ohne eine solche Gravitationskonstante wäre Einstein nicht auf die bis heute gültige Form der allgemeinen Relativitätstheorie gekommen.
4. Die Veranschaulichung der Gravitation durch Raumzeitkrümmung reicht bei weitem nicht zur Quantifizierung der Gravitation aus. Die Muldentiefe, die durch Massen in Gummitüchern verursacht wird (Raumzeitkrümmung), steigt nicht proportional zur Gewichtskraft bzw. Masse, sondern proportional zur Oberflächenspannung des Gummituchs bzw. der Raumzeit und diese Oberflächenspannung steigt durch Belastung mindestens um den Faktor 2*√2 pro Kilogramm Masse und steigende Oberflächenspannung bedeutet weniger Muldentiefe. Nirgendwo wird jedoch ein freier Parameter verwendet, der die "Spannung" der Raumzeit im Vakuum beschreibt - dafür verwendet man - ausgehend von einem konstanten G - Krümmungstensoren, welche auf die Art mit Epizyklen im Geozentrischen Weltbild vergleichbar sind (nicht deren Funktion aber deren Ausmaß der Verwendung).
5. Masse wird über ihren Energiegehalt, ihren Impuls oder dem Verhältnis aus Kraft durch Beschleunigung definiert, nicht aber über die Anzahl der Elementarteilchen in einem massebehafteten Objekt. Während sich Energiegehalte und Impulse gegenüber verschiedenen Objekten (Hammer-Mond / Hammer-Erde) ändern können, ändert sich die Anzahl besagter Teilchen hingegen nicht. Von daher ist es falsch, Dunkle Materie in einem Teilchen zu suchen.
6. Legt man harte Kugeln dicht an dicht nebeneinander, addieren sich die Kräfte, die jeweils auf die äußeren Kugeln wirken, gemäß dem Basler-Problem. Ab einer Reihenlänge von 29354 Kugeln stellt sich ein Wert von 1,6449 * K ein, wobei K eine beliebige Konstante ist. Für unendlich viele Kugeln ergibt sich demnach π²/6 * K
7.

wobei

die Coulomb-Konstante ist. G entwickelt sich demnach aus

bis runter zu

. Geringere Werte werden vermutlich nur deswegen gemessen, weil man die Radien der Massen nicht beachtet. Von der Messung einer Gravitationskonstanten kann aber nicht die Rede sein - höchstens von der Bestätigung des aktuellem Kepler 3.
Bei Quantenverschränkung und Tunneleffekt bin ich noch lange nicht.
Edit: Die Verhältnisse von Kraft zu Beschleunigung ändern sich bei 5. natürlich auch nicht... was für ein Glück. Diese ändern sich unter Umständen nur, wenn mehr als zwei Körper aufeinander wirken.
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am Sa 2. Jun 2018, 13:22, insgesamt 2-mal geändert.