Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich habe "c" als Bezeichnung für „Lichtgeschwindigkeit“ benutzt (und nicht für „Lichtgeschwindigkeit im Vakuum“), was auch völlig korrekt ist:
c bezeichnet schlechthin die "Lichtgeschwindigkeit", siehe Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit
Tja Jocelyne, wie immer liest du nur das, was dir in dein Konzept passt, aber mir das hier vorwerfen:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Dabei hat Britta wahrscheinlich wieder selektiv übersehen, welche Informationen Harald ihr im September in diesem Forum gegeben hat…
wer also hier 'selektiv' wahrnimmt. Lies mal den Text bei Wikipedia richtig, also mit dem was davor und dahinter steht, dann wird es auch klar, wie du wieder die Dinge versuchst zu deinen Gunsten zu verdrehen: (Ich habe die Sätze mal nummeriert)
Wikipedia: Lichtgeschwindigkeit hat geschrieben:1. Die
Lichtgeschwindigkeit ist die höchste Geschwindigkeit, mit der sich eine Ursache auswirken kann.
2. Gleichzeitig ist sie die Geschwindigkeit, mit der sich Licht im Vakuum ausbreitet.
3. Das übliche Formelzeichen für die Lichtgeschwindigkeit ist c, angelehnt an das lateinische Wort
celeritas für Schnelligkeit.
4. Um Verwechselungen mit anderen Größen auszuschließen, gibt es auch die Form c0.
5. Die Lichtgeschwindigkeit wurde nach vielen erfolglosen Versuchen erstmals von Ole Rømer im Jahr 1676 bestimmt.
6. Verschiedene Experimente zeigten, dass sich die Geschwindigkeiten der Lichtquelle und des Beobachters nicht auf den Wert der
Lichtgeschwindigkeit auswirken, den er misst.
7. Dies unterscheidet sie von anderen, für die Ausbreitung von Licht relevanten Größen wie die Wellenlänge oder die Einfallsrichtung, die vom Beobachter abhängig sind.
8. Die Lichtgeschwindigkeit dagegen ist konstant. Diese
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit hat weitreichende Folgen für das physikalische Verständnis von Raum und Zeit.
9. Sie ist eine der Grundlagen der Relativitätstheorie.
10. In Materie breitet sich Licht langsamer aus als im Vakuum.
11. Wenn es sich nicht aus dem Zusammenhang ergibt, wird durch Wortzusätze deutlich gemacht, ob die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum oder im Medium gemeint ist.
Du hast nur den 3. Satz zitiert, der beziehst sich aber schon auf den ersten und den zweiten Satz, den du natürlich weggelassen hast. Da steht unmissverständlich, das die LG die höchste Geschwindigkeit ist, mit der sich eine Ursache auswirken kann und dass diese Geschwindigkeit
gleichzeitig die ist, mit der sich Licht im
Vakuum ausbreitet.
Und auf diese eben klar definierte LG bezieht sich dann der 3. Satz. Tja so verfälschst du eben Zitate, und dann wunderst du dich, dass Dr. Markus Pössel den Dialog mit dir abbricht und sich darüber ärgert. Ach und wenn du dich schon auf Wikipedia berufst, was ist dann mit dem sechsten Satz?
So dann lese mal den achten Satz, da steht auch ganz deutlich, die LG ist konstant. Eine Konstante kann nicht verschiedene Werte annehmen. Und auch der elfte Satz rettet dich nicht, auch wenn man ihn falsch verstehen kann. Da steht nämlich nicht, das man durch Wortzusätze deutlich macht ob es sich bei „c“ um die LG im Vakuum oder in einem Medium handelt, sondern wenn man 'Lichtgeschwindigkeit' schreibt.
So und dann schreibt Wikipedia weiter:
Wikipedia: Wert der Lichtgeschwindigkeit hat geschrieben:Die 17. Generalkonferenz für Maß und Gewicht hat im Jahre 1983 den damals besten bekannten Wert der Vakuumlichtgeschwindigkeit zur Festlegung der SI-Einheit der Länge benutzt und definiert:
Ein Meter ist diejenige Strecke, die Licht im Vakuum binnen des 299 792 458 sten Teils einer Sekunde zurücklegt. (
NIST: Fundamental Physicak Constants, speed of light in vacuum c)
Diese Definition löste die früheren Definitionen des Meters im SI durch das Urmeter oder als Vielfaches einer bestimmten Wellenlänge ab, die vergleichsweise weniger genau reproduzierbar waren. Dabei wurde der Zahlenwert so gewählt, dass die Abweichung von der früheren Festsetzung so gering wie möglich war.
Nach dieser Festsetzung hat Licht im Vakuum die Geschwindigkeit von genau:
c = 299.792.458m/s
Wenn man den Link zum NIST folgt, (
NIST: Fundamental Physicak Constants, speed of light in vacuum c) erhält man auch die Information, dass c eine
physikalische Konstante ist und den Wert der LG im Vakuum hat, und eben als Konstante natürlich nur den Wert.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Siehe auch in dieser Wikipedia-Seite die Verwendung des Buchstabes c bei c Medium.
Du willst echt nicht den Unterschied nicht verstehen. Na wen wundert das noch…
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Auch vor 1983, wo die Lichtgeschwindigkeit noch nicht als Konstante festgesetzt wurde, benutzte man den Buchstabe c für die Lichtgeschwindigkeit, also sowohl c im Vakuum als auch c in Medien. Die Informationen „im Vakuum“ oder „konstant im Vakuum“ sind also nicht primär durch den Buchstabe c ausgedrückt, man muß es explizit in einer wissenschaftlichen Arbeit definieren und das ist in der Tat nur eine übliche Abkürzung in einer Diskussion wie unsere, wenn der Kontext unmissverständlich ist, und der Kontext war unmissverständlich:
Ich sprach von der Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit und habe ja ausdrücklich ausgesagt, dass man mit der Formel Weg/Zeit die Lichtgeschwindigkeit bestimmen kann, egal ob im Vakuum oder in Medien, und dass man dabei verschiedene Werte der Lichtgeschwindigkeit je nach Medium erzielt.
Auch das ist falsch, natürlich wird durch den Buchstaben „c“ zweifelsfrei ausgedrückt, dass es sich um die physikalische Konstante „c“ handelt, die den Wert der LG im Vakuum hat. Was glaubst du denn, für was man in der Physik Konstanten festlegt?
Warum bekommst du es nicht in den Kopf? Du kannst jeder Zeit sagen, die LG ist je nach Medium unterschiedlich, aber du kannst nicht sagen, c ist je nach Medium unterschiedlich. Du kannst von mir aus noch sagen, c_medium ist je nach Medium unterschiedlich, aber c_medium ist eben nicht mehr die physikalische Konstante c.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es missverstehen und sich daran seitenlang hochziehen hat in der Tat nur Britta getan.
Ich habe es nicht 'missverstanden' sondern ich habe „c“ richtig verstanden, und du hast dich falsch ausgedrückt. Der liebe rnw versucht dir ja noch den Hals zuretten in dem er schreibst, du hättest dich 'missverständlich' ausgedrückt. Danken wirst du es ihm eh nicht. Es ist immer dasselbe mit dir, du kannst einfach einen Fehler nicht zugeben. Du verdrehst die Dinge, und versuchst mir die Schuld für deine Unwissenheit und deinen Fehler zuzuschieben.
Und ich habe mich da nicht seitenlang hochgezogen, ich habe c einfach richtig als das verstanden was es ist, nämlich als Konstante mit einen festen Wert, und das 'Missverständnis' kam durch deinen Fehler, eben weil du nach all den Jahren nicht gewusst hast, das c eine Konstante ist, die eben nicht unterschiedliche Werte annehmen kann. Soviel zu 'penetrant' und was passiert, wenn man es nicht ist...
Ein Blick zum PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) kann auch hilfreich sein:
Wikipedia: Lichtgeschwindigkeit hat geschrieben:Naturkonstanten treten im Netz der physikalischen Theorien als quantitative Verknüpfungspunkte dieser Theorien auf. So ist beispielsweise die Theorie der Hohlraumstrahlung über die Planck-Konstante
h mit der Quantentheorie sowie über die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit mit der Elektrodynamik und über die Boltzmann-Konstante
k mit der Statistischen Mechanik verknüpft.
Die Konstanten werden durch die Theorien nicht festgelegt. Sie müssen vielmehr experimentell so genau wie möglich ermittelt werden. Denn die quantitativen Aussagen der Theorien können nur so genau sein, wie die Konstanten bekannt sind.
Die möglichst genaue Kenntnis der Naturkonstanten setzt aber eine möglichst genaue experimentelle Darstellung der im Internationales Einheitensystem (SI) definierten physikalischen Einheiten voraus. Dieser Sachverhalt bindet die Ermittlung der Werte der Naturkonstanten eng an die Metrologie, die Wissenschaft vom genauen Messen, deren vornehmste und wichtigste Aufgabe die bestmögliche experimentelle Realisierung der definierten Einheiten ist.
Umgekehrt aber sind die Naturkonstanten deshalb von besonderem Interesse für die Metrologie, weil sie selbst als ideale Einheiten dienen oder die ideale Basis für Einheiten bilden können. Schon heute werden sie zur Darstellung der SI-Einheiten herangezogen. Experimente zur Bestimmung einer Naturkonstanten werden häufig direkt an metrologischen Instituten wie der PTB oder zumindest in enger Zusammenarbeit mit solchen Instituten ausgeführt.
Bis zum Jahr 1998 hatte die Task Group on Fundamental Constants des "Committee on Data for Science and Technology"
(CODATA) des International Council of Scientific Unions
ICSU alle 13 Jahre einen neuen Satz von Naturkonstanten, dessen Werte das Ergebnis von multivariaten Ausgleichsrechnung sind, erstellt und ihn zur einheitlichen Verwendung in Wissenschaft und Technik empfohlen. Dann beschloss es, wegen der schnellen wissenschaftlichen Fortschritte auf diesem Gebiet und wegen der schnellen Veröffentlichungsmöglichkeit über das Internet, künftig mindestens alle vier Jahre neue Werte vorzulegen.
Der aktuelle Satz, "The 2006 CODATA Recommended Values of the Fundamental Physical Constants", wurde erstmals am 7. März 2007 auf der Internetseite
http://physics.nist.gov/constants veröffentlicht.
Und dort findet man auch wieder einen Link zu den Naturkonstanten:
Also Jocelyne, du kannst da nun machen was du willst und versuchen die Tatsachen wie immer zu deinen Gunsten zu verdrehen, die Fakten sind einfach klar. Mit „c“ ist ausschließlich die LG im Vakuum gemeint und „c“ ist eindeutig als physikalische Konstante definiert. Somit kann „c“ auch nicht verschiedene Werte je nach Medium annehmen. Deine Aussage:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Diese Formel enthält und verarbeitet wie gesagt keine Informationen bzw. Meßdaten über ein Medium, sie ist rein kinematischer Natur, sie gilt für die Bestimmung der LG in allen Medien und sie ergibt bekanntlich verschiedenen Werte für c je nach Medium.
ist einfach falsch. Und wenn man mal rnw liest, was er auf meine Frage antwortet:
rnw hat geschrieben:Britta hat geschrieben:Willst du sagen, das diese Sätze:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit des Lichts durch diesen Rohr ist in allen Fällen c = 1m/Zeit, völlig egal, was sich im Rohr gerade befindet.
…
Diese Formel enthält und verarbeitet wie gesagt keine Informationen bzw. Messdaten über ein Medium, sie ist rein kinematischer Natur, sie gilt für die Bestimmung der LG in allen Medien und sie ergibt bekanntlich verschiedenen Werte für c je nach Medium.
richtig sind? Wer hier wohl nicht weiß was eine ein Konstante ist...
Also gibt es auch für dich
verschiedene Werte für c? Trau dich mal ja zu sagen, man wird es dir sicher dann immer wieder aufs Brot schmieren.
Also Frau Lopez hat das wohl etwas mißverständlich geschrieben. Ich denke aber dass es für jeden verständlich ist für den der ganze Bereich nicht Neuland ist. Wie ich schon weiter oben erwähnt habe verzichtet man ruhig auf einen Index wenn der Zusammenhang ohnehin klar ist. Exakter wäre es gewesen etwa c_m (m für Material) zu schreiben, aber wie gesagt anscheinend hast nur du diese Vereinfachung nicht verstanden.
Wird auch klar, dass er schon weiß was eine Konstante ist, und nur versucht dir den Hals zuretten. Aber 'missverständlich geschrieben' ist eben nur eine freundliche Umschreibung für falsch.
Ganz eindeutig ist, das rnw hier eben nicht schreibt, das „c“ verschiedene Werte annehmen kann. Nun überlege mal warum er das nicht macht.
Fakt ist, deine Aussage war falsch. „c“ ist und bleibt ein physikalische Konstante und steht für die LG im Vakuum, und kann
bekanntlich eben nicht verschiedene Werte für c je nach Medium annehmen.
Und das hast du nach all den Jahren einfach nicht gewusst, denn ich hatte mich ja eben durch deinen Fehler irritiert gezeigt und nachgefragt, und du hast darauf nicht gesagt, ach so, ja war 'missverständlich' geschrieben, du meintest ja nicht „c“ sondern LG. Genau das hast du eben nicht getan, du hast darauf sogar noch ganz deutlich mit dem Satz:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Diese Formel enthält und verarbeitet wie gesagt keine Informationen bzw. Messdaten über ein Medium, sie ist rein kinematischer Natur, sie gilt für die Bestimmung der LG in allen Medien und sie ergibt bekanntlich verschiedenen Werte für c je nach Medium.
zweifelsfrei belegt und gezeigt, dass du nach all den Jahren in denen du dich mit der SRT nun beschäftigst nicht mal begriffen hast, das c eine physikalische Konstante ist, und c somit
bekanntlich nicht verschiedene Werte je nach Medium haben kann.
Nunja, jetzt ist es wirklich genug mit dem Thema. Vielleicht hat es ja was genutzt und du wiederholst dein 'Missverständnis' jetzt erstmal nicht mehr, wenn das Thema in ein paar Wochen wieder aufkommt.
