Zentripedalkraft

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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Kurt » Mo 4. Mai 2026, 15:20

Rudi Knoth hat geschrieben:
Das kann es eben nicht sein,
- a) es gibt kein Anziehen ohne Stricke dazwischen (deine Sonne)
- b) "entgegengesetzt geladener Körper wie beim Atom dessen Kern sein" kann es auch nicht sein.

Die Kraft (Eigenbeschleunigung) die wirkt ist immer unabhängig aller anderen Vorgänge.
Deine "geladenen" Körper würden sich, wie an einem Faden, zueinande ausrichten und entweder zueinander streben oder voneinander wegstreben.
Ist aber nicht, dieses Verhalten ist immer mit der Eigenbeschleunigung in Richtung Massezentrum überlagert.
Das fällt also als Zentripedalkraft weg.


Aber beim Zyklotron und beim Betatron funktioniert dies aber schon.

Was soll denn das mit der Zentripedalkraft zu tun haben?

Kurt

.
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 4. Mai 2026, 15:30

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Das kann es eben nicht sein,
- a) es gibt kein Anziehen ohne Stricke dazwischen (deine Sonne)
- b) "entgegengesetzt geladener Körper wie beim Atom dessen Kern sein" kann es auch nicht sein.

Die Kraft (Eigenbeschleunigung) die wirkt ist immer unabhängig aller anderen Vorgänge.
Deine "geladenen" Körper würden sich, wie an einem Faden, zueinande ausrichten und entweder zueinander streben oder voneinander wegstreben.
Ist aber nicht, dieses Verhalten ist immer mit der Eigenbeschleunigung in Richtung Massezentrum überlagert.
Das fällt also als Zentripedalkraft weg.


Aber beim Zyklotron und beim Betatron funktioniert dies aber schon.

Was soll denn das mit der Zentripetalkraft zu tun haben?
.


Weil bei beiden Geräten die Teilchen durch ein Magnetfeld auf eine spiralförmige Bahn gelenkt werden. Denn je schneller sie sich bewegen, desto größer wird der Radius. Aber die Lorentzkraft geht in Richtung Mitte des Geräes.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon bumbumpeng » Mo 4. Mai 2026, 15:30

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun ist aber die Zentripetalkraft senkrecht zur Bewegung eines Objektes, das sich kreisförmig bewegt.
Mein lieber Rudi,, ich weiß zwar, was du meinst,,
aaaaber deine Formulierung stimmt so nicht. Ich würde sagen: konfus.
Senkrecht (oft synonym zu vertikal oder orthogonal) bezeichnet in der Geometrie zwei Linien, Geraden oder Ebenen, die im rechten Winkel, also exakt in einem \(90^{\circ }\)-Winkel, aufeinandertreffen. Sie bilden dabei die kürzeste Verbindung zueinander, oft erkennbar als T-Form oder Kreuz. Senkrechte Kanten finden sich häufig in geometrischen Formen, wie beim Rechteck.
Eine Kreisbahn ist keine Gerade.

In welche Richtung soll es gehen? Auch das beschreibst du nicht. E könnte ja auch links oder rechts sein?
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 4. Mai 2026, 15:38

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun ist aber die Zentripetalkraft senkrecht zur Bewegung eines Objektes, das sich kreisförmig bewegt.
Mein lieber Rudi,, ich weiß zwar, was du meinst,,
aaaaber deine Formulierung stimmt so nicht. Ich würde sagen: konfus.
Senkrecht (oft synonym zu vertikal oder orthogonal) bezeichnet in der Geometrie zwei Linien, Geraden oder Ebenen, die im rechten Winkel, also exakt in einem \(90^{\circ }\)-Winkel, aufeinandertreffen. Sie bilden dabei die kürzeste Verbindung zueinander, oft erkennbar als T-Form oder Kreuz. Senkrechte Kanten finden sich häufig in geometrischen Formen, wie beim Rechteck.
Eine Kreisbahn ist keine Gerade.

In welche Richtung soll es gehen? Auch das beschreibst du nicht. E könnte ja auch links oder rechts sein?



Noch nie eine Zentrifuge gesehen? Auch in dieser wirkt eine Kraft senkrecht zur momentanen Bewegungsrichtung des Inhalts in Richtung Mitte der Zentrifuge. So wenn man die Kraft von Aussen sieht. Für den Inhalt in der Zentrifuge ist es eine Kraft weg von der Achse. Und diese Kraft hat den Namen Zentrifugalkraft.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Kurt » Mo 4. Mai 2026, 15:48

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Das kann es eben nicht sein,
- a) es gibt kein Anziehen ohne Stricke dazwischen (deine Sonne)
- b) "entgegengesetzt geladener Körper wie beim Atom dessen Kern sein" kann es auch nicht sein.

Die Kraft (Eigenbeschleunigung) die wirkt ist immer unabhängig aller anderen Vorgänge.
Deine "geladenen" Körper würden sich, wie an einem Faden, zueinande ausrichten und entweder zueinander streben oder voneinander wegstreben.
Ist aber nicht, dieses Verhalten ist immer mit der Eigenbeschleunigung in Richtung Massezentrum überlagert.
Das fällt also als Zentripedalkraft weg.

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber beim Zyklotron und beim Betatron funktioniert dies aber schon.

Kurt hat geschrieben:Was soll denn das mit der zu tun haben?
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Rudi Knoth hat geschrieben:Weil bei beiden Geräten die Teilchen durch ein Magnetfeld auf eine spiralförmige Bahn gelenkt werden. Denn je schneller sie sich bewegen, desto größer wird der Radius. Aber die Lorentzkraft geht in Richtung Mitte des Geräes.

Überleg doch mal, deine Teilchen reagieren auf die von dir angesetzten Umstände in einem sehr begrenzten/kleinen Bereich.
Die Eigenbeschleunigung wirkt überall und nicht nur da wo sich irgendwelche "geladenen Teilchen" befinden.
Die Richtung ist immer klar vorhanden, es geht immer Richtung "Massenzentrum".

Nimm halt dein Zyklotron und erstelle damit eine Kraft die immer in Richtung Erdmittelpunkt (Massenzentrum) zeigt.
Die Teilchen die da irgendwohin abgelenkt werden sind immer, grundsätzlich und ursprünglich von der Eigenbeschleunigung in Richtung Massenzentrum bestimmt.
Ablenkungen von diesem Weg, Richtung dieser Kraft, wirken immer lokal und sehr begrenzt.

Kurt

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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 4. Mai 2026, 15:53

@Kurt

Was ist denn eine "Eigenbeschleunigung"? Haben diese Teilchen neben der Kennfrequenz auch noch Triebwerke oder sogar Lenkräder. um "in der Spur zu bleiben"?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon hmpf » Mo 4. Mai 2026, 16:25

Also ich kann auf dem Balkon lauter rülpsen, als alle meine Nachbarn.
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon Kurt » Mo 4. Mai 2026, 17:18

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt

Was ist denn eine "Eigenbeschleunigung"? Haben diese Teilchen neben der Kennfrequenz auch noch Triebwerke oder sogar Lenkräder. um "in der Spur zu bleiben"?

Eigenbeschleunigung bedeutet, dass sich die Teilchen selber beschleunigen.
Sie haben, es geht hier um die Grundbausteine der Materie, die Basisteilchen (BT), eine Eigenresonanzfrequenz, sie schwingen also.
Solange diese Schwingung symmetrisch ist bleiben sie da wo sie sind, ist sie unsymmetrisch takten sie sich, im Takt ihrer Resoanzschwingung, in die Richtung wo der geringste Widerstand für ihr Schwingen ist.
Das ist dort wo das "Massezentrum" sich befindet. Die am Ort der Schwingung vorhandene Unsymmetrie ergibt die Richtung und Stärke der Eigenbeschleunigung.

Kurt

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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon hmpf » Mo 4. Mai 2026, 17:23

Kurt hat geschrieben:...
Eigenbeschleunigung bedeutet, dass sich die Teilchen selber beschleunigen.
Sie haben, es geht hier um die Grundbausteine der Materie, die Basisteilchen (BT), eine Eigenresonanzfrequenz, sie schwingen also.
Solange diese Schwingung symmetrisch ist bleiben sie da wo sie sind, ist sie unsymmetrisch takten sie sich, im Takt ihrer Resoanzschwingung, in die Richtung wo der geringste Widerstand für ihr Schwingen ist.
Das ist dort wo das "Massezentrum" sich befindet. Die am Ort der Schwingung vorhandene Unsymmetrie ergibt die Richtung und Stärke der Eigenbeschleunigung.

Wenn wir Ihnen einen Notarzt schicken sollen, bräuchten wir Ihren genauen Namen und Ihre Anschrift.
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Re: Zentripedalkraft

Beitragvon bumbumpeng » Mo 4. Mai 2026, 17:59

Kurt hat geschrieben:Da es ja keine Energie gibt ist jedwede Betrachtung dazu eh müssig.
Wer behauptet das? Ich behaupte aber, dass es erwiesenermaßen Energie in unterschiedlichen Formen gibt.
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