Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Dez 2025, 13:05

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also hat mein "Fourier-Thema" schon ein Kind bekommen. ;) Meine Antwort nach Fourier lautet Ja. Denn nach Fourier kann man ein periodisches Rechtecksignal mit "Fourier-Reihen" seit 200 Jahren beschreiben. In Mathematik-Vorlesungen wurde dies in meinem Studium behandelt. Natürlich kann man die Frage nach der physikalischen Relevanz stellen.

Genau. Es geht ja hier ausschließlich um die physikalische Relevanz. Mathematisch ist klar, dass die Zahl 20 die Zahl 4 "enthält", dass man also 20 Steine in 5 Gruppen à 4 Steine aufteilen kann. Physisch sind es aber einfach nur 20 Steine. Kippt man sie über 5 Behälter, von denen jeder nur 4 Steine fasst, dann erst ergeben sich 5 Behälter à 4 Steine. Es werden aber nicht Gruppen à 4 Steine ausgekippt – also gesendet – sondern eben 20 an der Zahl. Die Gruppierung entsteht physisch erst beim Empfänger. Wenn der aus 4 Behältern besteht, von denen jeder 5 Steine fasst, dann erhält man entsprechend eine andere Gruppierung. Auch diese ist im Sendesignal von 20 Steinen nicht physisch "enthalten", nur als Möglichkeit rein mathematisch.

Übrigens sieht man auch bei der Annäherung des Rechtecksignals aus der Überlagerung vieler Sinuswellen nach Fourier, dass das Rechteck niemals vollständig erreicht wird. An den Flanken überragt die Amplitude das Rechteck ganz deutlich (Gibbsches Phänomen). Es ist eben nicht dasselbe. Hier ein Rechtecksignal mit 125 Oberschwingungen approximiert (von wikipedia):
Bild
 


Nun sind die "wirklichen Rechtecksignale" nicht dasselbe wie die in Formelsammlungen der Einfachheit angenommenen. Denn "die Natur macht keine Sprünge" in der analogen Welt. Und für die Berechnung des Integrals hat man beliebig viele Punkte innerhalb der Periode des Signal. Denn auf jeden Fall die Strecken oben und unten sind einfach konstante Spannungswerte.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Lagrange » Do 18. Dez 2025, 13:05

rmw hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ein Rechtecksignal kann alle Schwingungen anregen die in Resonanz mit dem Rechteck schwingen.

Was aber trotzdem nicht heißt dass es aus solchen Einzelshwinungen entstanden sein muß.

Genau.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Dez 2025, 13:07

rmw hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ein Rechtecksignal kann alle Schwingungen anregen die in Resonanz mit dem Rechteck schwingen.

Was aber trotzdem nicht heißt dass es aus solchen Einzelshwinungen entstanden sein muß.


Nach Fourier schon.

Gruß
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Do 18. Dez 2025, 13:11

Rudi Knoth hat geschrieben:Also hat mein "Fourier-Thema" schon ein Kind bekommen. ;)

Eins das dir zeigt welche Falschvorstellungen du von ganz einfachen Selbsterständlichkeiten hast und zu verteidigen suchst.

Rudi Knoth hat geschrieben:Meine Antwort nach Fourier lautet Ja. Denn nach Fourier kann man ein periodisches Rechtecksignal mit "Fourier-Reihen" seit 200 Jahren beschreiben.

Man kann etwas das real absolut klar ist mit Methematik in ganz anderer Form beschreiben. Ist doch klar, Mathematik hat mit der Realität nichts zu tun und kann die Realität auch nicht beeinflussen.
Egal wieviel Jahrhunderte da man auch wartet, es ist so.

Rudi Knoth hat geschrieben:In Mathematik-Vorlesungen wurde dies in meinem Studium behandelt.

Entweder hast du da nicht mitbekommen das es um Mathematische Konstrukte geht oder der Lehrer hat nicht klargestellt das es sich dabei um einen "man kann Beschreiben-Vorgang" handelt, oder er hat es selber nicht geschnallt.

Rudi Knoth hat geschrieben:Natürlich kann man die Frage nach der physikalischen Relevanz stellen.

Man kann auch in seiner Märchenwelt bleiben und die Realität weiterhin ausblenden.

Rudi Knoth hat geschrieben:Das hier diskutierte Experiment von Kurt bestätigt dies nach meiner Ansicht schon. Man kann auf jeden Fall sehen, daß bei der ansteigenden Flanke des Rechtecksignals alle drei Schwingkreise zu schwingen anfangen.


Lässt sich wohl nicht abstreiten.
(es lässt sich halt nicht bestätigen das die "Oberwellen" im Rechtecksignal enthalten sind und daher die drei Schwingkreise anregen, es ist ja keine dabei der sich dann im entsprechenden Schwingkrei heimisch ansiedelt. Es werden nämlich alle drei gleicherart angeregt, und im "Rechteck sind ja angeblich nur zwei davon.)

Rudi Knoth hat geschrieben:Bei der abfallenden Flanke ist diese aber gegenphasig zur Schwingung des Resonanzkreises der geraden "Oberwelle" und gleichphasig der Resonanzkreise der ungeraden Oberwelle. Daher bleiben nur die ungeraden Resonanzkreise mit großen Amplituden übrig.

Nein, falsch.
Es bleiben keine Oberwellen übrig, solche gibts überhaupt nicht (es handelt sich um ganz normale Schwingkreise), es werden von den drei getroffenen Schwingkreisen zwei konstruktiv angeregt, einer destruktiv, entsprechend ist ihre Amplitude.

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun noch eine eher "theoretische" Betrachtung.


Oh, das ist bedenklich (bei deinen Realitätsvorstellungen).

Rudi Knoth hat geschrieben: An der Reihe der Vorwiderstände und den Resonanzkreisen liegt die Rechteckspannung an.


Du meinst das diese die Flanken den Schwingkreisen zuführen und auch zugleich als "Verbraucher" für deren Schwingung fungieren.

Rudi Knoth hat geschrieben: Die Resonanzkreise sind aber für die Oberwellen Sperrkreise also deren Impedanz ist für diese Frequenzen hoch.


Lächerlicher kann dein Versuch der Abwendung der Realität kaum sein.
Was bitteschön wird denn da gesperrt? Wohl deine eingebildeten Schwingungen die das Rechtecksignal ja wohl innezuhaben hat.

Rudi Knoth hat geschrieben: Also liegt an dem Punkt, wo dieser Kreis mit den Vorwiderstand verbunden ist, die ganze Spannung der Harmonischen an.


Nö, da liegt das Schwingsignal der Resonanzkreise an.
Über diese Widerstände baut sich die Schwingamplitude der drei Resonanzörper wieder ab, und zwar zur Signalquelle des Rechteckgenerators, zu dessen statischen Zustand den er nach jeder Flanke hat.

Rudi Knoth hat geschrieben: Natürlich schwingt der Schwingkreis mit seiner Resonanzfrequenz. Damit ist diese Oberwelle sichtbar.


Soso, noch so ein Versuch deine Falschvorstellungen doch noch irgendwie am Laufen halten zu können.

Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Dez 2025, 13:41

@Kurt Heute um 13:00

Man kann etwas das real absolut klar ist mit Methematik in ganz anderer Form beschreiben. Ist doch klar, Mathematik hat mit der Realität nichts zu tun und kann die Realität auch nicht beeinflussen.
Egal wieviel Jahrhunderte da man auch wartet, es ist so.


Also das sehen Architekten, Ingenieure, etc anders. Denn dies braucht man schon für Berechnungen.

Man kann auch in seiner Märchenwelt bleiben und die Realität weiterhin ausblenden.


Dein Lieblingswort für alles was nicht in deinen Kopf reingeht.

Lächerlicher kann dein Versuch der Abwendung der Realität kaum sein.
Was bitteschön wird denn da gesperrt? Wohl deine eingebildeten Schwingungen die das Rechtecksignal ja wohl innezuhaben hat.


Nein das sind deine LC-Kreise, die bekanntlich bei deren Resonanzfrequenz eine hohe Impedanz haben.

Nö, da liegt das Schwingsignal der Resonanzkreise an.
Über diese Widerstände baut sich die Schwingamplitude der drei Resonanzörper wieder ab, und zwar zur Signalquelle des Rechteckgenerators, zu dessen statischen Zustand den er nach jeder Flanke hat.


Nun die Resonanzkörper haben für die Frequenz des Rechteckgenerators über die Induktivität einen kleinen Widerstand. Oder behauptest du etwa, daß ansonsten Hochspannung an diesen Resonanzkreise anliegt?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Dez 2025, 13:46

Rudi Knoth hat geschrieben:Denn "die Natur macht keine Sprünge" in der analogen Welt.

Analoge Welt? Die Quantenmechanik zeigt, dass sie nicht analog ist. Da kommen wird wohl nicht mehr zusammen.
 
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Do 18. Dez 2025, 13:55

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lächerlicher kann dein Versuch der Abwendung der Realität kaum sein.
Was bitteschön wird denn da gesperrt? Wohl deine eingebildeten Schwingungen die das Rechtecksignal ja wohl innezuhaben hat.


Nein das sind deine LC-Kreise, die bekanntlich bei deren Resonanzfrequenz eine hohe Impedanz haben.

Nö, da liegt das Schwingsignal der Resonanzkreise an.
Über diese Widerstände baut sich die Schwingamplitude der drei Resonanzörper wieder ab, und zwar zur Signalquelle des Rechteckgenerators, zu dessen statischen Zustand den er nach jeder Flanke hat.


Nun die Resonanzkörper haben für die Frequenz des Rechteckgenerators über die Induktivität einen kleinen Widerstand. Oder behauptest du etwa, daß ansonsten Hochspannung an diesen Resonanzkreise anliegt?


Jetzt wird es immer seltsamer, nun erfindest du auch noch eine Induktivität, wo bitteschön soll die denn verbaut sein?
Es hilft nichts, deine Behauptungen/Vorstellung ist weltfremd und falsch.


Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Dez 2025, 14:05

Kurt hat geschrieben:Jetzt wird es immer seltsamer, nun erfindest du auch noch eine Induktivität, wo bitteschön soll die denn verbaut sein?

Induktivitäten sind als Spulen verbaut. In deiner Schaltung mit L1, L2 und L3 bezeichnet. Das weißt du nicht? Wieso postest du denn Schaltpläne, die du gar nicht verstehst?
 
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon bumbumpeng » Do 18. Dez 2025, 15:25

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Jetzt wird es immer seltsamer, nun erfindest du auch noch eine Induktivität, wo bitteschön soll die denn verbaut sein?

Induktivitäten sind als Spulen verbaut. In deiner Schaltung mit L1, L2 und L3 bezeichnet. Das weißt du nicht? Wieso postest du denn Schaltpläne, die du gar nicht verstehst?
Das L1 steht für Longitidinal 1. Da erfolgt der longitudinale Druckausgleich im Vakuum beim Kurtelchen.
Zuletzt geändert von bumbumpeng am Do 18. Dez 2025, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Dez 2025, 15:29

bumbumpeng hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Jetzt wird es immer seltsamer, nun erfindest du auch noch eine Induktivität, wo bitteschön soll die denn verbaut sein?

Induktivitäten sind als Spulen verbaut. In deiner Schaltung mit L1, L2 und L3 bezeichnet. Das weißt du nicht? Wieso postest du denn Schaltpläne, die du gar nicht verstehst?
Das L1 steht für Longitidinal 1. Da erfolgt der longitudinale Druckausgleich im Vakuum.


Guter Witz. :D
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