Interferenz, was läuft da ab.
Es gibt immer wieder die Aussage das deswegen keine Helligkeit am Papier/Photozellenarray/Camerachip usw. vorhanden ist weil sich die beiden Strahlen auslöschen.
Das ist komplett falsch, Licht, da ist alles enthalten was sich mit ca. 300 000 km/s ausbreitet, durchdringt sich schadlos.
Heisst: die "Wellen", wobei es "die Welle" ja garnich gibt, beeinflussen sich nicht gegenseitig.
Warum sollte ausgerechnet bei der Interferenz das anders sein.
Interferenz wird wohl falsch gedeutet und angeschaut. Dabei handelt es sich ja nur um eine mehr oder weniger starke Anregung der Atome/Moleküle der Schwigkörper von Papier/Photozellenarray/Camerachip usw.
Je mehr diese angeregt werden desto höher ist ihre Schwingamplitude, desto mehr sind sie "sichtbar".
"Sichtbar" sind Schwingkörperresonanzfrequenzen die im (für uns) sichtbaren Bereich liegen, aber auch in Bereichen von Photozellen usw.
Das geht soweit das in Photozellenarrays Elektronen verfrachtet werden was dann elektronisch erfasst werden kann, siehe Handycam.
Sind die Einfallswinkel von zwei Signalen nicht gleich kann dies zu einem Muster führen, siehe MMIs usw.
Abstrakt:
Nicht die beiden "Lichtstrahlen" löschen sich gegenseitig aus, sondern die bestrahlte Materie baut eine mehr oder weniger starke Schwingamplitude auf.
Das führt dann zur "Interferenz", also zu mehr oder weniger Anregung der beteiligten Moleküle.
Die Anregung ist am stärksten dort wo die beiden Signale phasengleich ankommen. Dort wo sie gegenphasig ankommen findet keine Moleküschwingungsanregung statt, es leibt "dunkel".
Kurt
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