Mir wird das ad-hominem-Geplänkel mit @hmpf hier zu blöd und wir weichen ohnehin vom eigentlichen Thema ab.
Im Eingangspost versuche ich ja gerade, dem Geheimnis dem Photons ohne die QM theoretisch auf den Grund zu gehen.
Also zurück zur Eingangsfrage:
Die Ausgangssituation ist denkbar einfach: Die Tatsache, dass eine Ladung (Quelle) beschleunigt ist, wird in einiger Entfernung von einer Probeladung (Ziel) bemerkt, fertig. Die Information über die Beschleunigung ist also ganz offenbar durch den Raum von der Quelle zum Ziel gereist.
Wenn man nun einfach mal annimmt, dass das, was da reist ein sog. Photon ist, weil es ja von der Quelle zum Ziel "strahlt" und dort eine Wirkung hat, dann müsste man doch auch ganz einfach logisch schließen können, was genau ein solches Photon ausmacht: Nämlich die mehr oder weniger schnelle Änderung von Feldstärken. Soweit doch ganz einfach und ganz klassisch ohne jede QM.
Ist das nun verständlich oder nicht? Wenn nicht, was ist daran falsch? Ist es zu einfach?
Rudi Knoth hat geschrieben:Noch eine Bemerkung zu den Photonen. Diese sind Teil des Standard-Modells der Physik. Sie dienen auch als "Austauschteilchen" etwa zwischen elektrisch geladenen Teilchen. Sie gehören zu der Gruppe der Bosonen, bei denen zwei Teilchen des selben Zustandes an einem Ort sein können. Daher ist dies mit der "Lokalität" schon nicht einfach zu verstehen.
Das geht mir schon viel zu weit. Standardmodell, Austauschteilen, Bosonen... da kommt man vom Hundertstel ins Tausendstel und das Ganze wird beliebig kompliziert. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Als Autodidakt habe ich beste Erfahrungen damit gemacht, dass man sich auf das Wesentliche einer Fragestellung konzentriert und alles andere, was sonst noch an Informationen dazu herumgeistert erst mal in die Schublade "unwichtige Details" packt. Die kann man dann bei Bedarf öffnen und ein weiteres Detail hinzunehmen um zu sehen, ob es auch ins Puzzle passt, das das man schon teilweise passend gelegt hat. Wenn nicht, dann schaut man eben woran es liegt. Idealerweise passt es dann an anderer Stelle vom Ganzen. Insgesamt muss schließlich alles passen, aber das ist das Ziel, und wir sind erst am Anfang, jedenfalls ich hier im Faden.
