Japanische Widerlegung Einsteins!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mo 8. Jun 2015, 19:42

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Allerdings kann damit kein Laser aus der Sicht S' funktionieren. Oder?


Dann kann er in der klassischen Physik übrigens auch nicht funktionieren, wenn die stehende Welle im Lasersystem S in einem anderen System S' keine stehende Welle mehr ist.

Quatsch.
Klassisch bleibt die stehende Welle erhalten. Die Wellenlängen in beiden Richtungen bleiben nämlich unverändert erhalten und die Laserlänge auch. Stehende Welle und Laserkörper bewegen sich gleichermaßen.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Jun 2015, 21:05

Ernst hat geschrieben:Stehende Welle und Laserkörper bewegen sich gleichermaßen.

Ja, der in jedem Bewegungszustand gleichermaßen funktionierende Laser ist zweifellos ein starkes Indiz für die Emissionstheorie! Und es kommt auch noch die Theorie von Walter Ritz in Frage, weil die Lichtstrecken in den gebräuchlichen Resonatoren relativ kurz sind.
SRT und c=const in Bezug zum Äther versagen hier jedenfalls. Jetzt wäre eine plausible Erklärung des Sagnac-Effektes mit Emission gefragt! Dann wäre es sehr naheliegend, dass sich die heutige Physik komplett auf dem falschen Dampfer befindet!

Grüße
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Yukterez » Mo 8. Jun 2015, 21:10

Ernst hat geschrieben:Deine Beziehung besitzt als Argument einen Ort. Seine Beziehung besitzt als Argument eine Zeit.

Weil zwischen x - t·c und x/c - t irgend ein Unterschied besteht, besonders wenn man c = 1 setzt Bild

Ernst hat geschrieben:das ist an fachlicher Unbeflecktheit kaum zu toppen.

Allerdings Bild

Amüsiert,

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Jun 2015, 23:58

Spacerat hat geschrieben:Funktioniert denn der Laser in jedem Bewegungszustand gleich? Was war denn da mit Rot- und Blauverschiebungen?

Ja, der Laser funktioniert stets gleich, weil nach Emissionsthese die LG konstant in Bezug zu den Quellen bleibt. Im Resonator bewegt sich das Licht daher ungeachtet jedes Bewegungszustands mit c hin und her. Zu einem Doppler-Effekt kommt es im Resonator nicht, weil die beiden Spiegel zueinander keine Relativbewegung haben. Wohl aber kommt es zu einem Doppler-Effekt, wenn zwischen Laser und Beobachter eine Relativbewegung vorliegt. Ganz einfach durch die Veränderung der Lichtlaufstrecke zwischen Laser und Beobachter. Nähern sie sich einander, wird die Strecke laufend kürzer und der Beobachter empfängt eine Blauverschiebung, entfernen sie sich voneinander, kommt es durch die laufende Verlängerung der Lichtlaufstrecke zur Rotverschiebung. Im Laser selbst findet dergleichen nicht statt, weil die Strecke zwischen den Spiegeln unverändert bleibt. Die stehende Welle ist demnach im Resonator fixiert und bewegt sich mit. Die Emissionsthese erzeugt hier keine Widersprüche.
Bild
Hier ist die verstärkte Welle eigenartig moduliert und nicht mehr kohärent. Der Laser könnte so nicht funktionieren...

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Beitragvon Yukterez » Di 9. Jun 2015, 01:10

Ernst hat geschrieben:Was haben denn die wandernden Nullstellen einer nichtsinusförmifgen Welle irgendwas relevantes zu bedeuten

Wenn aber die Welle "nichtsinusförmig" ist, wie kommt es dann dass sie einen gespiegelten Sinus zeichnet?

Bild

Harald Maurer hat geschrieben:Hier ist die verstärkte Welle eigenartig moduliert

Das soll sie ja auch sein da sie sich aus zwei Wellen unterschiedlicher Wellenlänge zusammensetzt.

Harald Maurer hat geschrieben:Der Laser könnte so nicht funktionieren

Muss er aber!

Insistierend,

Bild
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Di 9. Jun 2015, 08:25

Spacerat hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Zu einem Doppler-Effekt kommt es im Resonator nicht, weil die beiden Spiegel zueinander keine Relativbewegung haben. Wohl aber kommt es zu einem Doppler-Effekt, wenn zwischen Laser und Beobachter eine Relativbewegung vorliegt. Ganz einfach durch die Veränderung der Lichtlaufstrecke zwischen Laser und Beobachter. Nähern sie sich einander, wird die Strecke laufend kürzer und der Beobachter empfängt eine Blauverschiebung, entfernen sie sich voneinander, kommt es durch die laufende Verlängerung der Lichtlaufstrecke zur Rotverschiebung. Im Laser selbst findet dergleichen nicht statt, weil die Strecke zwischen den Spiegeln unverändert bleibt. Die stehende Welle ist demnach im Resonator fixiert uns bewegt sich mit. Die Emissionsthese erzeugt hier keine Widersprüche.

Nun äh... Ich würde sagen, dass im Resonator kein Dopplereffekt registriert würde, natürlich aus dem Grund den du angegeben hast. Wohl aber würde die Welle selbst eine Dopplereffekt erfahren, wenn Resonator und Laser gleich bewegt wären und zwar gesendet in die eine Richtung und empfangen in die andere. Der durch die Bewegung des Lasers entstandene Doppler würde durch die identische Bewegung des Resonators dort wieder aufgehoben.


http://www.bkg.bund.de/nn_178454/Wettze ... __nnn=true


a) das was die "Verkürzer" errechnet haben verhindert dass der Laser (ruhend) funktioniert, denn er braucht eine Lichtlaufstrecke die konstruktiv ist, also müssen die Laufzeiten und damit die Anzahl der passend langen "Wellen" passend gegeben sein.
Das liegt aber nicht vor wenn die "Wellen" auf 60 oder 80% verkürzt werden.
Somit ist klar dass eine Theorie die eine andere Wellenlänge als die reale rausbringt Märchen erzählt.

b) Die Emissionaten, das scheinen hier wohl fast alle Kritiker zu sein, sollten bedenken dass diese Vorstellung ein Relikt aus längst vergangenen Tagen ist.
Wie sollte GPS denn funktionieren wenn mit -Schrotkügelchen- geschossen wird deren v vom Abschiesser abhängig ist.

Was bleibt ist dass es entweder einen einzigen Bezug fürs Lichtlaufen gibt der mit der Erde mitgeht oder das es zwei gibt , einen für Materieverhalten und einen für Lichtverhalten.

Kurt

(also mich wundert es schon dass ich der einzige zu sein scheine dem es was ausmacht/klar ist dass der Laser, aufgrund von kleingerechneten Wellenzügen, nicht mehr funktionieren kann)

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Di 9. Jun 2015, 09:00

Chief hat geschrieben:Äthertheorie versagt nicht wenn der Äther - wie von Michelson gefunden - relativ zur Erde ruht. Die Äthertheorie ist in diesem Fall mit der Ritzschen Theorie identisch. Sagnac-Instrument funktioniert weil Äther relativ zur Erde aber nicht relativ zum Instrument ruht. Gravitativ mitgeführter Äther bleib als einzige logische alternative. Es ist mir völlig unklar warum diese (einzig logische) Alternative von allen Seiten abgelehnt wird.

Darum geht es hier aber nicht. Wir haben schon ein Problem damit, die Entstehung einer stehenden Welle in einem im Äther bewegten Resonator zu verstehen, weil wir ja dann von vornherein ungleiche Wellenlängen hätten. Der Resonator müsste also im Äther ruhen - aber welcher Resonator macht das schon? Vertreter der Äthertheorien (zu welchen in gewisser Weise auch ich gehöre) haben also dieses Problem mit stehenden Wellen im bewegten Medium zu lösen. Man müsste sich wahrscheinlich den Lock-in-Effekt näher ansehen.
Ein mit der Erde gravitativ mitgeführter, nicht mitrotierender Äther passt gut zu diversen Experimenten und erscheint grob gesehen recht logisch. Der Teufel liegt aber im Detail - und dazu gehört eben auch die stehende Welle, die aus ungleichen Wellenlängen nach bisheriger Lehrmeinung nicht entstehen kann.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Di 9. Jun 2015, 09:34

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:
Der Laser könnte so nicht funktionieren


Muss er aber!

Das ist als Argument wohl nicht brauchbar.
Das Problem ist, dass die SRT-Anhänger die Effekte ontologisieren - etwa in der Art, dass ein von der Ferne betrachteter Kirchturm tatsächlich kleiner würde. Wesentlich verständlicher wäre es, diese Effekte schlicht und einfach als Falschmessungen an bewegten Objekten zu erklären. Doppler-Effekte innerhalb eines Resonators anzunehmen ist wahrscheinlich überhaupt falsch, weil sich vermutlich die stehende Welle durch Lock-in-Effekte stabilisiert und sich die ungleichen Wellenlängen einander angleichen. Dass ein strömendes Medium die Eigenresonanz eines Resonators nicht verhindert und die stehende Welle dennoch erhalten bleibt, hat man mit Schallexperimenten nachgewiesen. Siehe dazu:
http://mediatum.ub.tum.de/doc/1138541/770803.pdf
Wenn da etwas dran ist, profitiert davon die Äthertheorie. Andererseits wäre bei Experimenten nach Michelson der Lock-in-Effekt zu berücksichtigen. D.h. die erwartete Phasenverschiebung wird durch diesen Effekt verhindert, wie dies ja auch beim Sagnac-Effekt auftreten kann.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Di 9. Jun 2015, 17:06

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Deine Beziehung besitzt als Argument einen Ort. Seine Beziehung besitzt als Argument eine Zeit.

Weil zwischen x - t·c und x/c - t irgend ein Unterschied besteht, besonders wenn man c = 1 setzt Bild

Blödsinn.
Daß du die beiden ganz unterschiedlichen Aussagen der Beziehungen nicht erkennst; für so dumm habe ich dich nun auch wieder nicht gehalten.
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Re: Laser Crusade

Beitragvon Ernst » Di 9. Jun 2015, 17:10

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Was haben denn die wandernden Nullstellen einer nichtsinusförmifgen Welle irgendwas relevantes zu bedeuten

Wenn aber die Welle "nichtsinusförmig" ist, wie kommt es dann dass sie einen gespiegelten Sinus zeichnet?

Papperlapaap.
Das ist keine Sinuswelle, sondern eine Welle, für welche eine FFT zwei enthaltene Frequenzen ergibt. Das führt niemals zu einer stehenden Welle.
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