Mit Hervorhebung seitens DesDicken:
Ernst hat geschrieben:
Der mitbewegte Beobachter sieht in seinem Ruhesystem die verkürzte Länge des ruhenden Stabes. Aber nur deshalb weil er gleichzeitig die Enden der Strecke mißt, während der Beobachter in dem System, in welchem sich das Ding bewegt, zu ungleichen Zeitpunktem messen muß. (Welcher Normalbegabte mißt schon auf solche Weise?)
Richtig ist, daß der "bewegte" Beobachter den "ruhenden" Stab verkürzt sieht, da er die Lage der Stabenden in seinem IS gleichzeitig betrachten muß.
Falsch ist, daß der "ruhende" Beobachter die Lage der Stabenden zu bestimmten ungleichen Zeitpunkten messen muß. Da er mit dem Stab zusammen im selben System ruht, sind die Zeiten zu denen er die Lage der Stabenden feststellt völlig irrelevant. Er darf in seinem System zu beliebigen, z.B. zu gleichen Zeitpunkten messen.
Wieso muß man nach Ernst Zeitpunkte beachten um die Länge eines Stabes in seinem eigenen Ruhesystem zu messen?
Vielleicht aus demselben Grund aus dem ein Myon nach Ernst in seinem eigenen Ruhesystem Strecken der Länge vgt zurücklegt?
viewtopic.php?f=6&t=600&start=1290#p64791Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:
Nach Ernst ruht das Myon ruht in S' auf x'=0 und legt dabei in S' den Weg v*t*gamma zurück.
Dicker, entweder hast du 'ne Legasthenie oder Halluzinationen. Das steht bei Ernst nie
Ernst bestreitet hier geschrieben zu haben, daß dass Myon in S' den Weg v*t*gamma zurücklegt.
viewtopic.php?f=6&t=600&start=1360#p64898Ernst hat geschrieben:
Und gemäß der LT hat es zum gleichen Zeitpunkt t in S' den Weg gvt zurückgelegt.
Hier tritt Ernst von dem oben gemachten Dementi zurück. Das Myon legt in S' nun wieder den Weg v*t*gamma zurück.
Ernst hat geschrieben:
Die ganze Herleitung der LK ist eigentlich nur ein leicht durchschaubarer mathematischer Trick
Das stimmt. Umso bedauerlicher, Herr Ernst, daß ausgerechnet Sie den "Trick" nicht durchschaut haben.
Ernst hat geschrieben:
Und funktioniert auch nur, wenn ganz bestimmte nichtalltäglich Meßvorschriften verwendet werden
Richtig wäre gewesen: Die LK ist eine Projektion einer in S ruhenden Strecke in eine Hyperebene t'=const in S'. Das macht nur Sinn, wenn eine Strecke die in einem System ruht aus einem dazu relativbewegten System betrachtet wird.