Beschleunigung I

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Patronenkanone vs Neutronenkanone

Beitragvon Yukterez » Mi 2. Mai 2012, 20:59

Chief hat geschrieben:Und wenn man ein Neutron als Probemasse nimmt, was erhält man dann?

Dann bin ich mal gespannt, wieviel TNT du auf deinem Neutron als Treibstoff mitführen kannst, bzw wie dünn du deinen Lauf kriegst, damit du die freiwerdende Energie auch verlustfrei durch Kubikmeter dividieren und in Druck und Beschleunigung umwandeln kannst (:

Chief hat geschrieben:PS: Nach Searle, Lorentz usw. wird nur "Masse" von geladenen Teilchen durch die Bewegung relativ zum Äther beeinflusst.

Meinst du damit den Äther, der schon vor über 100 Jahren abgeschafft wurde ?
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ein Blick durch´s Schlüsselloch

Beitragvon Yukterez » Mi 2. Mai 2012, 21:35

Chief hat geschrieben:PS: Nach Searle, Lorentz usw. wird nur "Masse" von geladenen Teilchen durch die Bewegung relativ zum Äther beeinflusst.

Auch im Neutron hast du eine +⅔ und zwei -⅓ Ladungen, das Neutron ist ja nur insgesamt neutral und kann jederzeit ein Proton werden wenn sich ein Up in ein Down Quark transformiert; dann hast du wieder eine ³/₃ = 1er Ladung.

Chief hat geschrieben:Exakt; Und der durch die Hintertür in Form von "virtuellen" Teilchen und "Vakuum"-Fluktuationen wiedereingeführt wurde.

Diese Tür führt in ein anderes Zimmer.
Auf jeden Fall wird es auch nach Newton schwer etwas auf c zu beschleunigen, da man immer mehr Treibmittel benötigt, als das Gefährt schwer sein darf, ob es jetzt ein Neutron mit 1.6e-024 Gramm ist, das

Bild

1.8e-014 Gramm TNT benötigt (10 Milliarden mal mehr als es selber schwer ist) oder 10 kg die 100 Millionen Tonnen TNT (auch 10 Milliarden mal schwerer als das Gefährt) erfordern, es wird nicht einfach, den Treibstoff einzupacken (: Wenn man also niemanden hat, der selber schon so schnell ist dass er einen während der Beschleunigungsphase betanken kann, dann wird man es aus eigener Kraft nicht erreichen, ganz egal nach welcher Theorie.

PS: in der Rechnung hatte ich einmal statt Joule kg TNT angeschrieben, und einmal umgekehrt (zum Glück hat´s keiner gemerkt - trotzdem, das ist jetzt ausgebessert) und bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Menge TNT die Kurt braucht um seine 10 kg nach Newton auf 1*c und nach Einstein auf ⅔*c zu beschleunigen ausgerechnet und hinzugefügt, was ihn aber nicht abhalten soll selber zur Probe nachzurechnen ツ

Meine Frage an die Vertreter vom Äther: würde derselbe nicht bei v>c auch im Vakuum zu einer so grossen Reibung führen dass die Kapsel verglühen muss ?
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Re: TNT + SRT → v ≠ > c

Beitragvon Kurt » Do 3. Mai 2012, 09:57

Hui, danke für die schöne Darstellung!

Yukterez hat geschrieben:Willst du also die doppelte Endgeschwindigkeit, brauchst du idealerweise das 4fache Pulver.


Das habe ich schon vermutet.

Jetzt braucht man noch einen Grund warum es nicht über c hinausgehen kann.
Und zwar übers locale c !!

Ich versuche zu verstehen was der Hintergrund für dieses Verhalten sein könnte (und habe schon länger eine bestimmte Vorstellung dazu).
Wenn diese Vorstellung richtig (oder äqivalent) ist, dann gibts keinen Grund wieso nicht 1.19c möglich sein sollte.


Gruss Kurt
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Re: ein Blick durch´s Schlüsselloch

Beitragvon Kurt » Do 3. Mai 2012, 10:02

Yukterez hat geschrieben:Meine Frage an die Vertreter vom Äther: würde derselbe nicht bei v>c auch im Vakuum zu einer so grossen Reibung führen dass die Kapsel verglühen muss ?


Nein, denn diese Reibung gibts nicht, bzw. nur seeeehr gering.
Der Träger ist ungeheuer "hart" und hat eine ungeheuere Dichte.
Darin würde jedwede Bewegung von einem "Fremdkörper/Festkörper" sofort erstarren!!

-Wenn sich denn was bewegen würde-

Das ist aber nicht!!!


Gruss Kurt
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Re: ein Blick durch´s Schlüsselloch

Beitragvon Kurt » Do 3. Mai 2012, 21:56

Chief hat geschrieben:Man kann auch "gravitativ" beschleunigen - z. B. mit einem "schwarzen Loch" als "Quelle".


Hallo Chief,+
ich möchte diesen Absatz von Yukterez benutzen,
Diese Tür führt in ein anderes Zimmer.
Auf jeden Fall wird es auch nach Newton schwer etwas auf c zu beschleunigen, da man immer mehr Treibmittel benötigt, als das Gefährt schwer sein darf, ob es jetzt ein Neutron mit 1.6e-024 Gramm ist, das
1.8e-014 Gramm TNT benötigt (10 Milliarden mal mehr als es selber schwer ist) oder 10 kg die 100 Millionen Tonnen TNT (auch 10 Milliarden mal schwerer als das Gefährt) erfordern, es wird nicht einfach, den Treibstoff einzupacken (: Wenn man also niemanden hat, der selber schon so schnell ist dass er einen während der Beschleunigungsphase betanken kann, dann wird man es aus eigener Kraft nicht erreichen, ganz egal nach welcher Theorie.


und eine ganz andere Richtung aufzeigen.

Nachbars Karre springt nicht an, das bedeutet dass alle verfügbaren -Kräfte- zusammengetrommelt werden um anzuschieben.
Was heisst anschieben?
Nicht mehr und nicht weniger als die jeweilge Kraft der Zusammengetrommelten in zwei Richtungen zu lenken.
Einmal auf die Füsse und auf die Strasse, einmal auf die Arme und an die Karre.

Je schneller die Karre wird desto geringer wird der Wirkungsgrad der Kraft die auf die Arme, somit als v_Vergrössererung des Autos, wirkt.
Der Wirkungsgrad wird zu Null wenn die Karre so schnell bewegt wie der Anschiebende laufen kann.
Heisst nicht mehr und nicht weniger als dass seine Geschwindigkeit, sein erreichbares v, die Obergrenze darstellt die er vermitteln kann.

Und so ist es auch bei dem Dynamit!!
Seine -Kraft- kann ja nur wirken wenn es seine "Füsse" irgendwo aufstützen kann, ein Bezug dafür vorhanden ist.
Und der ist halt die LG.
Wenn es "so schnell rennt wie der Bezug", also das Licht, dann wird keine Kraft mehr als v_Anschiebe der Kugel wirksam.

Darum ist es nicht möglich Materie schneller zu machen als es das Licht vorgibt.
Licht ist immer an den Bezug gebunden der lokal vorliegt!!

Da kan nreingesteckrßt werden was will, es geht halt nicht mehr, deswegen weil der "Boden unter den Füsse" nicht mehr hergibt.
Das bedeutet aber nicht dass nicht mehr drin ist.
Es ist mehr drin, und zwar dann wenn sich der Boden selber bewegt.

Das habe ich versucht mit dem Proton das mit 0.99c gesendet wird, und der mit 0.2c entgegenkommenden Erde.
Das ergibt die 1.19c

Es gibt keinen Grund warum sich Materie nach irgendeinem Umstand richten sollte der irgendwas mit einer Geschwindigkeit zu tun hat die nichts mit seiner Beschleunigung zu tun hatte.

Lokal kann auf knapp c beschleunigt werden, das zeigen alle Ringbeschleuniger.
Das versuche ich im Nachbarfaden mit Bildern darzulegen.

Und wer mitgeht der sieht welche -dummen und naiven- Ansichten und Behauptungen die Sicht auf die Realität verwehren.

Gruss Kurt


"Licht kann Licht überholen, es ist so leicht darzustellen.
"Hochenergetische Teilchen" sind leicht zu verstehen, auch wo sie herkommen.
Sie kommen von Quellen die sich auf uns zubewegen.
Dabei spielt nur die Differenz eine Rolle.

Doppelte Geschwindigkeit bedeutet vierfachen "Energieeinsatz".

Einmal in Richtung anschieben/abstützen gegen die Strasse, einmal in Richtung anschieben/v-Erhöhung.
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ewiges Kontinuum vs plancksches Rauschen

Beitragvon Yukterez » Do 3. Mai 2012, 22:48

Yukterez: Diese Tür führt in ein anderes Zimmer.
Chief: Warum?

Die Frage wäre besser, wo sind die Gemeinsamkeiten zwischen dem alten Äther und den Vakuumfluktuationen ?

Chief hat geschrieben:Man kann auch "gravitativ" beschleunigen - z. B. mit einem "schwarzen Loch" als "Quelle".

Bei einem schwarzen Loch kriegst du eh Überlichtgeschwindigkeit relativ zum Beobachter, sobald du durch den Ereignishorizont durch bist, aber du kommst halt in einem Stück nicht mehr zum Beobachter zurück:

Bild

Kurt hat geschrieben:Lokal kann auf knapp c beschleunigt werden, das zeigen alle Ringbeschleuniger.
Das versuche ich im Nachbarfaden mit Bildern darzulegen.
Und wer mitgeht der sieht welche -dummen und naiven- Ansichten und Behauptungen die Sicht auf die Realität verwehren.

Nach deiner Theorie müssten die Teilchen im Ringbeschleuniger doch auch Über-LG haben wenn man sich selber in die entgegengesetzte Richtung wie deren Laufrichtung bewegt oder man den ganzen Beschleuniger gegengesetzt zum Äther dreht, da man mehr Energie übers Magnetfeld reinpumpt, als nach der newtonschen Vervierfachung dazu nötig wäre ! Oder gibst du mittlerweile zu, dass hier die SRT-Kurve (oben) gilt, und nicht die Newtonische Linie (unten) ?
Andernfalls müsste man nur innerhalb des Ringbeschleunigers den Äther in die selbe Richtung wie den Partikel drehen, und schon hätte man v>c wenn man genügend Strom durchlässt...

Bild
x_Achse: Energie in kg TNT Äquivalent, y_Achse: Geschwindigkeit in m/sek bei beschleunigte Masse = 10 kg
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Weißschwert Metrik

Beitragvon Yukterez » Fr 4. Mai 2012, 05:58

Chief hat geschrieben:Das ist egal, Hauptsache die Theorie wird dadurch widerlegt.

Naja diese Einstellung plus 7 Euro bringen dir immerhin schon eine Pizza inklusive Getränk, aber sonst hast du damit nichts gewonnen weil dass die klassische RT am Ereignishorizont eines schwarzen Loches endet ist ja bekannt. Dort wendet man dann die Schwarzschildmetrik an:

"Die Raumkoordinaten und die Zeitkoordinate haben in der Relativitätstheorie stets verschiedene Vorzeichen. Bei besonderen Prozessen, wie etwa dem Eintritt in ein schwarzes Loch, wechseln die Vorzeichen in der Metrik, die das schwarze Loch beschreibt (z.B. die Schwarzschildmetrik). Dies bedeutet nichts anderes, als dass Raum und Zeit ihre Bedeutung vertauschen." http://de.wikipedia.org/wiki/Vierervektor

Dann gibt es noch ein paar ungeklärte Fragen im Black Hole War aber damit ist nichts widerlegt, sondern nur ein anderes Gebiet erreicht. Wie gesagt ist die RT ja nicht das einzige Werkzeug um die Welt zu verstehen aber die Geschichte mit dem schwarzen Loch widerlegt gar nichts...
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Re: ewiges Kontinuum vs plancksches Rauschen

Beitragvon Kurt » Fr 4. Mai 2012, 10:42

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Lokal kann auf knapp c beschleunigt werden, das zeigen alle Ringbeschleuniger.
Das versuche ich im Nachbarfaden mit Bildern darzulegen.
Und wer mitgeht der sieht welche -dummen und naiven- Ansichten und Behauptungen die Sicht auf die Realität verwehren.

Nach deiner Theorie müssten die Teilchen im Ringbeschleuniger doch auch Über-LG haben wenn man sich selber in die entgegengesetzte Richtung wie deren Laufrichtung bewegt oder man den ganzen Beschleuniger gegengesetzt zum Äther dreht,


Ich seh schon, es gibt noch viel zu tun.

Meine Überlegungen gehen dahin dass man nicht mehr beschleunigen kann als der locale Lichtleitbezug hergibt.
Die -Autoanschieber- stützen sich am Lichtleitbezug ab.
Das bedeutet dass der Ringbeschleuniger nicht mehr anschieben kann als dieser Bezug hergibt.
Also c, und zwar auf den localen Lichtleitbezg bezogen.
Diesen bestimmt die Masse der Erde innerhalb des Trägers ("Äther").
Da der Beschleuniger zur Erde ruht ruht er auch gegen den localen Bezug.
Also ist nicht mehr als knapp c drin.

Selbstverständlich treffen die beiden gegenläufigen Strahlen mit knapp 2c aufeinander.
Es entsteht auch die entsprechende "Energie".

Wie sich dabei der Erde gegen den "Äther" dreht spielt keine Rolle.
Denn die Geschwindigkeit im "Äther" hat mit der localen LG nichts zu tun.

Reisende Materie ist unabhängig vom Lichtleitbezug.
Und darum ist es völlig legal dass das Proton oder die Kugel mit 1 KG mit 1.19c reist (Differenz).

Es entsteht die entsprechende "Energie" wenn ein Hindernis im Wege steht.
Und da gilt immer die Differenzgeschwindigkeit.

Die durch die "Energie" local freiwerden Wirkungen sind allerdings wiederum an den localen Lichtleitbezug gebunden wenn es um -Licht- geht.



Gruss Kurt
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Re: Beschleunigung I

Beitragvon Yukterez » Sa 5. Mai 2012, 16:05

Wieso kommst Du immer wieder mit esoterischen Theorien?

Wer ist eine esoterische Therie, der grosse weise Karl Schwarzschild ist sicher kein falscher Füffziger !

Bild

Es muss kein schwarzes Loch sein - eine sehr große Masse die das Neutron aus großer Entfernung "anzieht" reicht auch.

Ja da kriegst du dann eine durchschnittliche Beschkleunigung, da die Kurve ansteigt, die kannst du integrieren und √Strecke*√2 oder mal Fallzeit rechnen bei Newton und die cat Formel nach Einstein, oder wo ist das Problem dabei ?

Bild
x-Achse: Strecke (m), y-Achse: Beschleunigung a (m/sek)


Der Abstand vom Gravitationszentrum darf halt nicht auf 0 zugehen sonst wird die Beschleunigung und damit die Geschwindigkeit zu hoch und es lässt sich nicht mehr integrieren. Deshalb im Integral unten nicht 0 sondern Radius 1 (die Oberfläche des hypothetischen Himmelskörpers)

Bild

Edit: Bilder umgehostet (666kb wird immer unzuverlässiger)
Zuletzt geändert von Yukterez am Di 12. Jun 2012, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Rotkäppchen

Beitragvon Yukterez » So 6. Mai 2012, 11:32

Chief hat geschrieben:Warum hast Du nach Einstein einen anderen Wert?

Damit ich ihn besser fressen kann !
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