Janś Weltformel

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Janś Weltformel

Beitragvon eta » Di 7. Jun 2016, 14:59

Chief hat geschrieben:
eta hat geschrieben:Also um Spacerat mal hier etwas beizustehen:
Lässt man eine masse m von unendlicher Großer Entfernung auf eine Masse M die im Koordinatenursprung fixiert ist fallen (und rechnet nach newton!), dann erhält man tatsächlich

Eine solche Masse erreicht also im Laufe des Falls beliebig hohe Geschwindigkeit, also auch v>c. Aber Spacerat, vergiss nicht das hier nach Newton gerechnet wurde! Macht man eine entsprechende relativistische Rechnung, dann ist v stets kleiner als c.

Wie soll das denn gehen wenn die Masse "gravitativ" beschleunigt wird?

Naja wenn du unter "gravitativ", das newtonsche Gravitationsgesetz verstehst, dann geht es wie gesagt gar nicht. Wenn man aber eine relativistische Form der Gravitation verwendet (die dann natürlich anders aussehen muss als bei newton) kann das ja durchaus so raus kommen, oder nicht?
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Re: Spaßratz malt eine Formel

Beitragvon Mikesch » Di 7. Jun 2016, 15:21

Yukterez hat geschrieben:Also ich finde diese Formel supersensationell (: Einfach ein a und ein r unter die Wurzel gepfeffert als wären beide konstant, ich lach mich tot (:
Ehrlich? Ich hatte die Formel schon hingeschrieben, fand aber, daß das nun endgültig der Overkill für Spacerats Gehirn geworden wäre und habe nur über "homogenes Schwerefeld" angedeutet, daß seine Formel arg vereinfachend ist.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Mikesch » Di 7. Jun 2016, 15:27

Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Die vielen Annahmen die bei solchen Experimenten getroffen werden/werden müssen.
Und das sind welche Annahmen?
Mike
Fluggeschwindigkeit, Flugrichtung etc. beispielsweise. Auf welches Experiment willst du denn konkret heraus? Das hast du uns ja noch nicht verraten.

Flugrichtung bekannt, eingestellt und gemessen
Fluggeschwindigkeit bekannt, eingestellt und gemessen
Zerstrahlungsrichtung bekannt, gemessen.
Zerstrahlungsgeschwindigkeit über Streckendetektoren gemessen und verglichen.
Fehlerhafte Zuordnungen über einzelne "Pakete" aufgelöst. Der Paketverlauf wird so exakt vermessen und kann den Ereignissen eindeutig zugeordnet werden.
Nicht bekannt: Exakter Ort des Pionenzerfalls.
Lösung: Statistisch-Stochastische Methoden anwenden-
Was fehlt noch?
Mike
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Mikesch » Di 7. Jun 2016, 15:28

eta hat geschrieben:Also um Spacerat mal hier etwas beizustehen:
Lässt man eine masse m von unendlicher Großer Entfernung auf eine Masse M die im Koordinatenursprung fixiert ist fallen (und rechnet nach newton!), dann erhält man tatsächlich
Nur in einem homogenen Schwerefeld. a ist aber nicht konstant, sondern eine Funktion von r: a(r)!
Mike
Zuletzt geändert von Mikesch am Di 7. Jun 2016, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon eta » Di 7. Jun 2016, 15:46

Mikesch hat geschrieben:
eta hat geschrieben:Also um Spacerat mal hier etwas beizustehen:
Lässt man eine masse m von unendlicher Großer Entfernung auf eine Masse M die im Koordinatenursprung fixiert ist fallen (und rechnet nach newton!), dann erhält man tatsächlich
Nur in einem homogenen Schwerefeld. a ist aber nicht konstant, sondern eine Funktion von r: a(r)!
Mike

Mit den beschriebenen Randbedingungen bekomme ich dieses Ergebnis auch ganz allgemein raus, ohne Annahme eines homogenen Schwerefeldes. Natürlich ist dann a(r) eine Funktion von r, das ändert aber nichts am Ergebnis.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon eta » Di 7. Jun 2016, 15:47

Chief hat geschrieben:Nur wenn man annimmt, dass die Kraft bei v=c Null wird.

Genau, oder die Kraft so verläuft das v=c nie ganz erreicht wird.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon fallili » Di 7. Jun 2016, 16:29

Spacerat hat geschrieben:...@eta:
Wie bitte soll denn die Kraft bei entsprechender Masse und Entfernung plötzlich anders verlaufen, dass c nicht erreicht wird? Ich sage immer, wenn man ÜLG erreichen will, muss man sich ziehen lassen. Für Rückstoßantriebe ist bei c (bzw. bereits kurz davor) schluß.

Nur so als Zwischenfrage: Warum soll für Rückstoßantriebe irgendwann Schluss sein???
ich kann in einer Rakete, wenn es mir Spaß macht, so lange ich will konstant mit 1 g (oder auch mehr) beschleunigen - solange ich Treibstoff habe kann und wird die Beschleunigung aufrecht erhalten werden.
Zweite Zwischenfrage: Warum werde ich dennoch nie über c hinauskommen?
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Mikesch » Di 7. Jun 2016, 17:20

Highway hat geschrieben:Wieso gibst du das Experiment nicht bekannt?

Schon vergessen? Sind doch olle Kamelle:
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=7&t=778&start=390#p111474
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon fallili » Di 7. Jun 2016, 17:21

Spacerat hat geschrieben:..Kann man sich durch Rückstoß über die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Rückstoßstrahls beschleunigen? Soweit ich weiß nicht. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von EM-Wellen gegenüber dem Vakuum ist doch c oder nicht?

Schön wenn Du das weißt.
Die Physik sagt aber, dass das Rückstoßprinzip ein Raumschiff beschleunigt, egal wie schnell man die Masse hinten ausstoßt. Je schneller die Masse ausgestoßen wird desto mehr Beschleunigung, aber beschleunigt wird immer solange man eben Treibstoff hat um "hinten was rauszustoßen".
Woher weiß das Raumschiff also, dass es nicht mehr weiter beschleunigen darf, oder reicht es wenn Du das weißt?
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Mikesch » Di 7. Jun 2016, 17:26

eta hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
eta hat geschrieben:Also um Spacerat mal hier etwas beizustehen:
Lässt man eine masse m von unendlicher Großer Entfernung auf eine Masse M die im Koordinatenursprung fixiert ist fallen (und rechnet nach newton!), dann erhält man tatsächlich
Nur in einem homogenen Schwerefeld. a ist aber nicht konstant, sondern eine Funktion von r: a(r)!
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Mit den beschriebenen Randbedingungen bekomme ich dieses Ergebnis auch ganz allgemein raus, ohne Annahme eines homogenen Schwerefeldes. Natürlich ist dann a(r) eine Funktion von r, das ändert aber nichts am Ergebnis.

Letzlich auch egal, wie gaga Spacerats Herleitung ist. Er will damit bewiesen haben, das Überlichtgeschwindigkeit möglich ist
Spacerat hat geschrieben:Und daraus folgt nun mal, dass zwei ausreichend große Massen bei einem gewissen Abstand durch Anziehung Überlichtgeschwindigkeit erreichen können, da kannst du dich auf den Kopf stellen.
und das ist natürlich absoluter Quatsch.
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