Japanische Widerlegung Einsteins!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Sa 19. Dez 2015, 15:41

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Genau, und dazu kommt noch das es kleine Änderungen der "Windrichtung" nicht erkennen kann.
Ob das bei Grusenick nur ein mechanisches Problem war oder ob was dahintersteckt das ist nicht klar und dem sollte auch nachgegangen werden.

Die Änderungen der Ätherwindrichtung sind nicht klein! Sie betragen pro Umdrehung 360°.


Klar, aber die Ansprechschwelle wird wohl zu gross sein ums mit einem herkömmlichem MMI zu erkennen.

Spacerat hat geschrieben:Gegen ein mechanisches Problem bei Grusenik spricht eindeutig, dass das bewegte Interferenzmuster dazu an den falschen Stellen umschwingt, nämlich bei 45°, 135°, 225° und 315° und nicht bei etwas unter 90°. Angesichts dieser Indizien kann man die Augen verschließen und behaupten, es sei Blödsinn, man kann es aber auch lassen.


Das sehe ich auch so, trotzdem kann es ein mechanisches Problem sein, und das sollte halt hinterfragt werden.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Sa 19. Dez 2015, 16:01

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das sehe ich auch so, trotzdem kann es ein mechanisches Problem sein, und das sollte halt hinterfragt werden.
Es kann zusätzlich ein mechanisches Problem sein...


Natürlich.
Und darum der Wunsch das den nachgegangen wird.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Mo 21. Dez 2015, 09:29

Chief hat geschrieben:Es gibt keinen Ätherwind außer den, der durch Erdrotation entsteht.

D.h., wenn man Ätherwind "sehen" will, muss MMI mit mindestens 30km/s relativ zur Erde bewegt werden.


Das heisst dann das die Erde (würde sie sich nicht drehen) absolut zum Äther ruht.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mo 21. Dez 2015, 15:24

Spacerat hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:D.h., wenn man Ätherwind "sehen" will, muss MMI mit mindestens 30km/s relativ zur Erde bewegt werden.
Es gab nie einen Ätherwind in irgendeinem MMI. Es scheint auch völlig egal, ob es andere Winde (bewegte Luft) im MMI gibt - habe btw. auch sonst nirgendwo gesehen, dass Licht durch Wind irgendwie gebeugt wird. Das einzige, was nicht egal ist, ist wenn man irgendwelche Nebel zwischen Strahlteiler und Spiegel bringt - den Refraktionsfaktor auf den Strecken ändert - oder eine Armlänge verändert, erst dann bewegt bzw. ändert sich das Muster.

Ein Lichtäther würde also stets im MMI ruhen und man könnte mit 2L/c die Laufzeit in allen Armen berechnen. Alles Andere führt zu Laufzeitunterschieden in den Armen und diese müssten bei Drehung/Rotation des Apparates zu Musterverschiebungen führen. Nur wie käme bei 2L/c überhaupt ein Interferenzmuster zu Stande... so ganz ohne Phasenversatz?

Du hast nicht die geringste Ahnung, was im MMI bei Ätherwind geschieht. Und zum Ätherwind hast du auch diffuse Vorstellungen.

Wenn das MMI im Äther ruht, zeigt sich nichts. Wenn sich das MMI relativ zum Äther bewegt (das bezeichnet man als Ätherwind), dann ist die Laufzeit in den Arm, der in Ätherwindrichtung zeigt anders, als die Laufzeit im dazu senkrecht stehenden Arm. Der Effekt ist vergleichbar mit fehlendem Äther, aber unterschiedlich langen Armen. Um den Effekt zu ermitteln, dreht man die Arme einmalig um 360° und beobachtet dabei die Drift des Interferenzmusters. Ist da ein Ätherwind, sollten die Interferenzlinien um einen Betrag driften, aus dem sich der Ätherwind, d.h. die Geschwindigkeit im Äther ermitteln läßt. Michelson erwartete betraglich einen Ätherwind, der sich aus der Bewegung der Erde im Sonnenbereich ergibt. Fand ihn aber nicht.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mo 21. Dez 2015, 17:52

Spacerat hat geschrieben:...

Ich korrigier das dann mal:

1. Das heißt: "dann ist die Laufzeit in dem Arm....". Können wir uns darauf einigen, dass Schreibfehler passieren?

Nein, das ist schon korrekt.

2. Maximal 90° reichen für die Feststellung eines Ätherwindes.

Nicht zur Quantifizierung und Richtungsfeststellung.

Wie ich bereits schrieb, würde nur ein Ätherwind oder verschiedene Arm-Eigenschaften (Länge, Refraktionsfaktor) überhaupt für ein Interferenzmuster sorgen,

Exakt gleiche Armlängen sind praktisch in der Größenordnung einer Wellenlänge nicht realiserbar und auch nicht nötig. Ein Interferenzmuster ist mit der minimalen Längenvariation per Justierschraube einfach einstellbar. Dann dreht man die Arme und beobachtet die etwaige Liniendrift.

4. Um also überhaupt einen Ätherwind finden zu können, müsste man den Äther erst einmal ausschliessen können - sprich auf dem Screen des MMI eine saubere Fläche ganz ohne Interferenzmuster hinbekommen. Dann kann man die Apparatur drehen und wenn sich dann ein Interferenzmuster zeigt, gibt es einen Ätherwind und damit auch einen Äther.

Nein, man stellt anfangs ein Interferenzmuster ein und beobachtet die Drift bei der Drehung.

Erzähl du mir bloß nichts von diffusen Vorstellungen

Du findest hierzu auch im Forum eine Unmenge Informationen, Links und Videos, die das Vorgehen veranschaulichen. Z.B.

https://www.youtube.com/watch?v=j-u3IEgcTiQ

Die Änderung der Laufzeit in einem Arm infolge Änderung der Armlänge (Mikrometerschraube) bewirkt die Liniendrift. Eine Änderung der Laufzeit infolge Äthereinfluß (drehen im Ätherwind bei konstaqnten Armlängen) hat qualitativ den gleichen Effekt.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mo 21. Dez 2015, 18:38

Spacerat hat geschrieben:
...und garantiere dir: Je mehr Gebete deiner Dogmen du hier vorträgst und das ohne Begründung mit deinen eigenen Worten, desto sicherer werde ich, dass ich MMIs inzwischen besser kenne als du!

Genausogut wie Federwaagen und Regen.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Mo 21. Dez 2015, 19:04

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Es gibt keinen Ätherwind außer den, der durch Erdrotation entsteht.

D.h., wenn man Ätherwind "sehen" will, muss MMI mit mindestens 30km/s relativ zur Erde bewegt werden.


Das heisst dann das die Erde (würde sie sich nicht drehen) absolut zum Äther ruht.

So ist es.


Am Mars würde man also einen Ätherwind messen können?

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Mo 21. Dez 2015, 19:24

Ernst hat geschrieben:Exakt gleiche Armlängen sind praktisch in der Größenordnung einer Wellenlänge nicht realiserbar und auch nicht nötig.


Ein Interferenzmuster ist mit der minimalen Längenvariation per Justierschraube einfach einstellbar. Dann dreht man die Arme und beobachtet die etwaige Liniendrift.


Die Änderung der Laufzeit in einem Arm infolge Änderung der Armlänge (Mikrometerschraube) bewirkt die Liniendrift


Wie war das gleich bei M+G, da waren die Wege noch exakt gleich lang.
Da hast du die Justierschrauben sprachlich verleugnet und die Musterverschiebung einzig auf die Laufzeit der "gleichlangen" Wege geschoben.
Dass M+G überhaupt keine Referenz für ihre Nulldrehungsmusterlage hatten das durfte ja nicht gegeben sein, denn damit fällt ihre ganze Argumentation ins Wasser.
Es bleibt dabei, sie konnten die Erdrotation mit ihrer Anlage nicht messen.
Das was sie "gemessen" haben wollen haben sie sich eingebildet.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mo 21. Dez 2015, 19:53

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Genausogut wie Federwaagen und Regen.
Feederwaagen war ein Irrtum (oder auch falsch rüber gebracht) und zu meinem Regenargument stehe ich. Ebenso stehe ich auch dazu, dass unterschiedliche Massen ungleich schnell zu Boden fallen, dass sich Licht wie Schall verhält (nur das Licht halt nicht auf Druckschwankungen reagiert) und zu (sagen wir) meiner Modifikation der Emissionstheorie und ich bin mir sicher, dass mir die Argumente dazu nicht ausgehen werden. Nicht zu vergessen, dass ich auch plakativ Gravitation aus EM-WW hinbekomme, wobei es halt nur an der mathematischen Quantisierung scheitert, die ja soooo unheimlich notwendig sein soll.

Aber wie auch immer. Ich bin es jedenfalls nicht, der hier wackelt, sondern du und das gewaltig! Man kann nun mal nicht mehrere Theorien gleichzeitig vertreten, aber genau dies tust du und genau so sehen auch deine Argumente aus. Man erkennt deutlich, dass all diese deine Argumente aus deinen Dogmen abgelesen und heruntergebetet sind und du dir nicht ansatzweise selber Gedanken machst. Das Problem aber ist nicht, dass du letzteres nicht kannst, sondern schlicht und ergreifend einfach nicht tust. Zu wichtig sind dir deine Dogmen und es scheint dir noch viel wichtiger zu sein, auf diesen zu bestehen und andere damit wie dumme Jungs aussehen zu lassen, wenn sie widersprechen. Für dich ist Fakt, was geschrieben steht, ohne dass du darüber reflektierst. Da kannst du auch gleich die Schiene der Relativisten benutzen und, ebenso wie sie, mit deiner Physik auf die Bretter gehen.

Wenn du meinst. Aber objektiv ist deine Physik keine Physik.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » Mo 21. Dez 2015, 19:56

Kurt hat geschrieben:Wie war das gleich bei M+G, da waren die Wege noch exakt gleich lang.

Ja, bei MG. Typisch für dich, daß du immer danebenliegst. Hier war von MM und nicht von MG die Rede.

Das was sie "gemessen" haben wollen haben sie sich eingebildet.

Daß sie sich das eingebildet haben sollen; das bildest du dir ein. Deine Inkompetenz ist ja hinlänglich bekannt.
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