Yukterez hat geschrieben:
Meine Meinung dazu kennst du ja: wenn es mit dem Akku mitbewegt ist
Harald Maurer hat geschrieben:misst das Messgerät den hohen Strom, der nur für 2 Sekunden reicht
und ist das Messgerät im anderen Inertialsystem als der Akku dann misst es
Harald Maurer hat geschrieben:den schwächeren, der für 3.33 s reicht
Das heisst also, das mitgeführte Messgerät misst im Erdsystem 3,33 s lang den hohen Strom, der für 2 s reicht! Und wieso ist der Akku dann erst nach 3,33 s leer? Zusätzliche Ladungsträger als Geschenk des Himmels?
Eine Zusammenfassung:
Ein Akku wurde in seinem Ruhesystem so geladen, dass seine Ladung bei einem bestimmten angeschlossenen Verbraucher (ein Lämpchen) gerade mal 2 Sekunden ausreicht, dann ist der Akku leer und das Lämpchen löscht aus. Zwischen Akku und Lämpchen geschaltet misst ein Amperemeter die Stärke des Entladestroms und registriert den Maximalwert. Dieser Akku bewegt sich mit 0,8 c auf die Erde zu.
Im Bezugssystem der Erde wird das Lämpchen wg. der ZD 3,33 s lang leuchtend gesehen. Der Akku liefert nun zweifellos nicht nur 2 s lang Strom, sondern 3,33 s. Dann erst verlöscht das Lämpchen und der Akku ist leer.
Welche Stärke des Entladestroms misst und registriert das
mitgeführte Amperemeter im jeweiligen Bezugssystem?
Infolge der elektrochemischen Vorgänge im Akku gibt dieser nur eine bestimmte Menge von Ladungsträgern frei, deren Ladung invariant, also eine Erhaltungsgröße ist. Die Stärke eines Stroms kann sich daher nicht durch kinetische Energie erhöhen, sondern nur durch die Anzahl der Ladungsträger, die das Messgerät innert einer Zeiteinheit durchfließen. Da diese Anzahl begrenzt ist, ist deren Energiestromdichte während 2 s und während 3,33 s zwangsläufig unterschiedlich! Misst das Amperemeter diesen Unterschied oder nicht?
Oder, um es auf den Punkt zu bringen: Wenn ein Ensemble aus Akku, Amperemeter und Verbraucher für 2 s lang für eine bestimmte Leistung eingerichtet ist und das gleiche Ensemble erbringt diese Leistung 3,33 s lang ohne jede Veränderung an Leuchtstärke, Entladestrom, Widerstand und Spannung, so hat das Ensemble offenbar Energie aus dem Nichts gewonnen. Die kinetische Energie des bewegten AKkus kann nicht als Erklärung dienen, da diese auf Ladungen keinen Einfluss hat (eine Batterie als Wurfgeschoss hat zwar eine kinetische Energie, einen höheren Strom liefert sie aber deshalb nicht!).
Grüße
Harald Maurer