Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2014, 22:45 
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http://www.astronews.com/news/artikel/2014/09/1409-024.shtml
http://arxiv.org/pdf/1409.7951.pdf
Bild

Ich könnte mir vorstellen, dass vielen „Kritikern“ gar nicht klar ist, warum das Messergebnis von Darmstadt nach der klassischen Physik gar nicht möglich ist.

Also, das Lithiumion zeigt die beschriebenen Resonanzeffekte nur bei diesen Frequenzen (in Mhz).

f_1=546 455 143.0
f_2=546 474 960.7

Die Frequenzen der Laser sind aber eingestellt auf

f_p=777 210 326.98 (linker Laser)
f_a=384 225 534.98 (rechter Laser)

Die Frequenzen der Laser wurden absichtlich so ausgewählt, dass gilt:

f_a*f_p=f_1*f_2

Denn nun kann man es so arrangieren, dass man die Ionengeschwindigkeit so einstellt, dass von einem Laser die Frequenz f_1 und vom anderen f_2 ankommt (und zwar im Bezugsystem Ion).

Laut SRT müsste man die Resonanzerscheinungen nur bei diesen beiden Geschwindigkeiten registrieren.

0.3383451075177986*c
0.3383451101291776*c

Wenn man sie bei einer ganz anderen Geschwindigkeit registrierte (oder auch gar nicht), und weitere Versuche ergäben dasselbe negative Resultat, dann wäre das tatsächlich der Todesstoß für die SRT.

Doch leider konnte man sie auch diesmal nicht falsifizieren.

Jetzt kommt ein bisschen Mathematik.

http://latex.codecogs.com/gif.latex?%5C%5Cf_1%3Df_p%5Ccdot%5Csqrt%7B%5Cfrac%7Bc-v%7D%7Bc+v%7D%7D%5Cqquad%20f_2%3Df_a%5Ccdot%5Csqrt%7B%5Cfrac%7Bc+v%7D%7Bc-v%7D%7D%5Crightarrow%20f_1%5Ccdot%20f_2%3Df_p%5Ccdot%20f_a%5C%5C%5C%5C%5C%5Cf_1%3Df_p%5Ccdot%20%5Cfrac%7Bc-v_b%7D%7Bc+v_s%7D%5Cqquad%20f_2%3Df_a%5Ccdot%20%5Cfrac%7Bc+v_b%7D%7Bc-v_s%7D%5Crightarrow%20f_1%5Ccdot%20f_2%3Df_p%5Ccdot%20f_a%5Ccdot%20%5Cfrac%7Bc%5E2-v_b%5E2%7D%7Bc%5E2-v_s%5E2%7D

Die erste Zeile berechnet das Frequenzprodukt f_1*f*2 aus Sicht der SRT und die zweite Zeile aus Sicht der klassischen Physik.

Wenn nun die zweite Zeile gültig sein sollte, wie erklärt dann ein Kritiker das Experiment von Darmstadt?

Denn dann müsste ja bei f_a*f_p=f_1*f_2
Sendergeschwindigkeit und Empfängergeschwindigkeit im Äther gleich sein!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2014, 23:12 
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julian apostata hat geschrieben:
Also, das Lithiumion zeigt..


Frage: was ist der "optische Dopplereffekt"?

Ist es ein anderer als der Schalldoppler?

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Do 16. Okt 2014, 11:04 
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Kurt hat geschrieben:
Frage: was ist der "optische Dopplereffekt"?


Hab ich hier noch mal erklärt und dafür ist Gleichung in Zeile 1 zuständig.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=677&p=80541#p80541

Bild

Kurt hat geschrieben:
Ist es ein anderer als der Schalldoppler?


Ja weil Schall ein Medium zur Ausbreitung benötigt. (Gleichung 2. Zeile)

Hilflose Kurt’sche Gegenfragen beantworten aber meine Eingangsfrage nicht!

Wie kommt das Ergebnis von Darmstadt zustande, wenn Licht ein Medium benötigte und wenn c nicht konstant wäre (sowohl im Ionensystem als auch im Lasersystem).


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Do 16. Okt 2014, 11:34 
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Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
...
Wie kommt das Ergebnis von Darmstadt zustande, wenn Licht ein Medium benötigte und wenn c nicht konstant wäre (sowohl im Ionensystem als auch im Lasersystem).

Wie wohl? Bewegte Ionen erzeugen em-Felder die die em-Übergangsfrequenz beeinflussen (Schrödinger-Gleichung). Alles alter Hut. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Dass c nicht konstant und SRT schwachsinnig ist beweist GPS, Hafele-Keating, Michelson-Gale, Michelson-Morley etc. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Eine schwachsinnige Erklärung findest du hier :lol: :lol: :lol:

Zitat:
Die Aufhebung der Entartung wird durch Vakuumfluktuationen bewirkt, bei denen ständig, in Übereinstimmung mit der Heisenbergschen Unschärferelation, Teilchen-Antiteilchen-Paare entstehen (Paarbildung) und sich vernichten (Annihilation). Die Existenz der Teilchen-Antiteilchen-Paare verursacht eine kleine Abweichung von der Coulomb-Wechselwirkung.


Oder Wechselwirkung zwischen Elektron und "Vakuum"! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Zitat:
According to the Dirac equation, the 2S1/2 and 2P1/2 orbitals should have the same energy. However, the interaction between the electron and the vacuum (which is not accounted for by the Dirac equation) causes a tiny energy shift which is different for states 2S1/2 and 2P1/2.

http://en.wikipedia.org/wiki/Lamb_shift


Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Zeeman-Effekt und http://de.wikipedia.org/wiki/Stark-Effekt

Quantifiziere den von dir behaupteten Effekt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Do 16. Okt 2014, 19:23 
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julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ist es ein anderer als der Schalldoppler?


Ja weil Schall ein Medium zur Ausbreitung benötigt. (Gleichung 2. Zeile)

Hilflose Kurt’sche Gegenfragen beantworten aber meine Eingangsfrage nicht!

Wie kommt das Ergebnis von Darmstadt zustande, wenn Licht ein Medium benötigte und wenn c nicht konstant wäre (sowohl im Ionensystem als auch im Lasersystem).


Das will ich ja machen, dazu muss ich es aber erst verstehen.

Das LI Atom bewegt sich mit 0.34c nach rechts, die Geschwindigkeitsangabe ist sozusagen auf den Boden des ruhenden Bildes, zu dem auch die beiden Laserquellen ruhen, bezogen.
Oder gibt's da noch andere Bewegungen?

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Do 16. Okt 2014, 21:38 
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Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:

Das LI Atom bewegt sich mit 0.34c nach rechts, die Geschwindigkeitsangabe ist sozusagen auf den Boden des ruhenden Bildes, zu dem auch die beiden Laserquellen ruhen, bezogen.
Oder gibt's da noch andere Bewegungen?


Man kann das Ganze umdrehen - man betrachtet beide Laser als bewegt und Li+ als ruhend (es ist egal auf welche Weise die Dopplerverschiebung zustande kommt). Das muss zum gleichen Ergebnis führen, oder etwa nicht?


Also ich gehe davon aus das da schon einen Unterschied besteht.


Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Do 16. Okt 2014, 22:43 
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@Kurt

Zwei Laser, verschiedene Frequenzen, fest mit dem Laborboden verbunden. Ein Ion rast von einem Laser hin zu einem anderen.

Und es gilt.

(Linke Laserfreaquenz)*(rechte Laserfrequenz) bleibt gleich (vom Ion aus gemessen), egal wie schnell sich das Ion bewegt.

Die SRT kann das ganz leicht erklären, weil sie kein Medium für Licht benötigt.

Du und deine Spezln möchten aber ein Medium haben! Wie erklärst ihr dann das Versuchsergebnis?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Do 16. Okt 2014, 23:00 
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julian apostata hat geschrieben:
@Kurt

Zwei Laser, verschiedene Frequenzen, fest mit dem Laborboden verbunden. Ein Ion rast von einem Laser hin zu einem anderen.

Und es gilt.

(Linke Laserfreaquenz)*(rechte Laserfrequenz) bleibt gleich (vom Ion aus gemessen), egal wie schnell sich das Ion bewegt.



Was bedeutet das:

"(Linke Laserfrequenz)*(rechte Laserfrequenz) bleibt gleich"

Was heisst das, da ist ein * drin.

Das Ion wird von zwei unterschiedlichen Frequenzen -getroffen- wenn die Laser gleiche Frequenzen erzeugen.
Soll das Ion zwei gleiche Frequenzen -sehen- dann sind diese an den beim Ion auftretenden Doppler anzupassen.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Fr 17. Okt 2014, 11:14 
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Kurt hat geschrieben:

Was bedeutet das:

"(Linke Laserfrequenz)*(rechte Laserfrequenz) bleibt gleich"

Was heisst das, da ist ein * drin.


julian apostata hat geschrieben:

f_1=546 455 143.0
f_2=546 474 960.7

Die Frequenzen der Laser sind aber eingestellt auf

f_p=777 210 326.98 (linker Laser)
f_a=384 225 534.98 (rechter Laser)


f_1 und f_2 sind die Frequenzen die beim Ion (jeweils rot und blau verschoben) ankommen.

Und jetzt erklär mal, wie dieses Rechenergebnis zustande kommt, wenn Licht ein Medium benötigt.

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein misslungener Falsifikationsversuch
BeitragVerfasst: Fr 17. Okt 2014, 13:48 
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Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:

Was bedeutet das:

"(Linke Laserfrequenz)*(rechte Laserfrequenz) bleibt gleich"

Was heisst das, da ist ein * drin.


julian apostata hat geschrieben:

f_1=546 455 143.0
f_2=546 474 960.7

Die Frequenzen der Laser sind aber eingestellt auf

f_p=777 210 326.98 (linker Laser)
f_a=384 225 534.98 (rechter Laser)


f_1 und f_2 sind die Frequenzen die beim Ion (jeweils rot und blau verschoben) ankommen.

Und jetzt erklär mal, wie dieses Rechenergebnis zustande kommt, wenn Licht ein Medium benötigt.

Bild

Die Erklärung ist trivial: Bewegte Atome oder Ionen schwingen langsamer ( Atomuhren) aber nur dann wenn sie relativ zum nicht rotierenden BS der Erde bewegt werden (GPS)!


Ja, und jetzt hätte ich gerne dass du mir bei der Schritt für Schritt Arbeit, nämlich den Dopplerwerten und daraus abgeleitetem Wert für die Verlangsamung der Schwingung wegen der Bewegung gegen den Bezug hilfst.

Wenn die errechneten Dopplerwerte nicht passen dann schauen wir wo kleingerechnet wurde damits zu den Zahlen passt.

Die Resonanzfrequenzen des Atoms bei Ruhe:
f_1=546 455 143.0
f_2=546 474 960.7


reale Laserfrequenzen im Experiment
f_p=777 210 326.98 (linker Laser)
f_a=384 225 534.98 (rechter Laser)


v_Atom: 0.34 c
Bezug für v: Erdoberfläche.


Wunschliste:
a) - Dopplerkorrigierte Anregungsfrequenzen der beiden Laser
...

ergibt die Resonanzwertänderung des Atoms wegen seiner Bewegung gegen den Lichtleitbezug.
Die beiden Laserfrequenzen müssen dann zueinander passen, passen sie nicht schauma weiter.

Kurt

Nachwurf:
Es müssen vier Laserfrequenzen sein, es sind ja auch zwei Resonanzfrequenzen (Ruhefrequenzen) des Atoms angegeben.


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