Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 00:08 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
Um das Modell zu vereinfachen, komme ich auf meine beiden Tennisbälle mit jeweils darauf lebenden Myonen zurück.

1. Frage: Im Ruhesystem welchen Tennisballs ist der Abstand kontrahiert und in welchem IS nicht.
2. Frage: Welches Myon lebt länger.

Du vereinfachst ein Problem mit Einen Myon durch die Einführung eines Zweiten. Würden 98 weitere Myonen nicht noch viel einfacher machen?

Wenn der Abstand im System M1 des ersten Myons gemessen wurde, dann ist er im System M2 des zweiten Myons kontrahiert. Und entsprechend umgekehrt.

Im System M1 lebt das zweite Myon länger. Und umgekehrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 10:16 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Um das Modell zu vereinfachen, komme ich auf meine beiden Tennisbälle mit jeweils darauf lebenden Myonen zurück.
1. Frage: Im Ruhesystem welchen Tennisballs ist der Abstand kontrahiert und in welchem IS nicht.
2. Frage: Welches Myon lebt länger.

Du vereinfachst ein Problem mit Einen Myon durch die Einführung eines Zweiten.

Ja, indem ich es voll symmetrisch mache.

Zitat:
Wenn der Abstand im System M1 des ersten Myons gemessen wurde, dann ist er im System M2 des zweiten Myons kontrahiert. Und entsprechend umgekehrt.

Und wenn man nun gleichzeitig mißt, dann ist der Abstand gleichzeitig physisch kürzer und länger?

Zitat:
Im System M1 lebt das zweite Myon länger. Und umgekehrt.

Umgekehrt geht nicht. Trifft das bewegte Myon aus IS1 auf das ruhende in IS2, ist dieses schon gestorben. Umgekehrt ist bei Ankunft des bewegten Myons aus IS2 das ruhende Myon in IS1 schon gestorben. Damit wäre der Ablauf der Ereignisse verdreht, was dann ja die Kausalität verletzt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 10:25 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
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Einstein:

Bild

Spätestens hier hätte er die Notbremse ziehen müssen, weil im Ruhesystem der Uhr A nun die Uhr B nachgeht, und zwar physisch, nicht etwqa scheinbar :!:
Die beiden Uhren sind ja physische Unikate, bei der nicht jede Uhr gegenüber der anderen nachgehen kann.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 10:38 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
Myonengeburt(0,0,0,0)=erster Messpunkt

Zweiter Messpunkt:

Bild

In beiden Systemen haben wir ein und denselben Raumzeitabstand, nämlich 346,36 reelle Meter.

Im System S‘ haben wir auf der x‘-Achse 346,36 reelle Meter und auf vier t‘-Achse 0 komplexe Meter.

Im System S haben wir auf der x-Achse 10 000 reelle Meter und auf der t‘-Achse 9994 komplexe Meter.

Zwei Koordinatensysteme, verschiedene Koordinaten, gleiche Länge.

Da will uns halt wieder jemand ganz gewaltig verarschen!
Ernst hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Du meinst also, zum Zeitpunkt der Myonengeburt sei im Erd-IS das Myon von der Erde weiter entfernt als die Erde vom Myon im Myonen-IS?

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe: ja.

Dann wäre ein IS gegenüber dem anderen bevorzugt. Was dem Relativitätsprinzip widerspricht.
Das ist physikalisch unmöglich.
Solange du das vertrittst, erübrigt sich jede weitere Diskussion dazu.


Und ein klein wenig Mathenachhilfe ist wohl auch nötig.

http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_des_Pythagoras
http://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl
http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexe_Zahl


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 11:36 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
Und wenn man nun gleichzeitig mißt, dann ist der Abstand gleichzeitig physisch kürzer und länger?

Du diskutierst hier seit wann über die SRT? - Und nun kommst und willst in M1 und M2 *gleichzeitig* den Abstand der beiden Myonen messen? Das gestaltet sich eher schwierig, denn in der SRT gibt es keine absolute Gleichzeitigkeit.

Ernst hat geschrieben:
Damit wäre der Ablauf der Ereignisse verdreht, was dann ja die Kausalität verletzt.

Das ist nicht korrekt, da sich in der SRT kein physikalischer Effekt schneller als das Licht ausbreitet. Eine Verletzung der Kausalität liegt nur vor, wenn zwei zeitartig verbundene Ereignisse (die in einem kausalen Zusammenhang stehen können) in einem anderen IS raumartig verbunden sind (und damit nicht in einem kausalen Zusammenhang stehen können). Es steht dir natürlich frei, eine konkrete Situation zu formulieren, in der das der Fall ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 12:44 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
julian apostata hat geschrieben:
Im System S‘ haben wir auf der x‘-Achse 346,36 reelle Meter und auf vier t‘-Achse 0 komplexe Meter.

Für wen eigentlich schreibst du deinen Unsinn?
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 12:48 
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Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22
Beiträge: 887
Ernst hat geschrieben:
Nur ein Ereignisort ruht, der andere Ereignisort ist bewegt. Und zwar ist das in beiden IS so. Womit dann die Sache symmetrisch wird.

Entstehung Myon: in einer oberen Schicht der Atmosphäre ruht im IS Erde
Aufschlag Myon: Erdoberfläche ruht im IS Erde
Noch Fragen?


Mikesch hat geschrieben:
Demnach ist ds² = (c dt)² - dx² - dy² - dz²

Metrik in 4D!


Chief hat geschrieben:
(c dt)² - dx² =0

Gleichung eines Lichtkegels in 2D


Chief hat geschrieben:
==> ds² = 0 - dy² - dz²

Gleichung eines Lichtkegels in 2D wird nun in die Beschreibung der Metrik 4D eingesetzt. Echte Chief-Mathematik.


Offenbar ist nicht verstanden was mit Rechnung voll 4D bzw. vereinfacht 2D eigentlich bezweckt wird. Das hat nicht mehr mit RT zu tun, das sind elementare Grundlagen. Der Schief hat mal wieder schön gezeigt wo's tatsächlich fehlt.



Dazu fragt sich Chief selbst:
Chief hat geschrieben:
Geht es noch schwachsinniger?

Klare Antwort: Nein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 12:56 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Damit wäre der Ablauf der Ereignisse verdreht, was dann ja die Kausalität verletzt.

Das ist nicht korrekt, da sich in der SRT kein physikalischer Effekt schneller als das Licht ausbreitet. Eine Verletzung der Kausalität liegt nur vor, wenn zwei zeitartig verbundene Ereignisse (die in einem kausalen Zusammenhang stehen können) in einem anderen IS raumartig verbunden sind (und damit nicht in einem kausalen Zusammenhang stehen können). Es steht dir natürlich frei, eine konkrete Situation zu formulieren, in der das der Fall ist.

Du meinst, es wäre kausal verträglich, wenn Abläufe zeitlich umgedreht werden? Wenn also in einem IS A früher stirbt als B und im anderen IS B früher stirbt als A?
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 13:16 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
DerDicke hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Nur ein Ereignisort ruht, der andere Ereignisort ist bewegt. Und zwar ist das in beiden IS so. Womit dann die Sache symmetrisch wird.

Entstehung Myon: in einer oberen Schicht der Atmosphäre ruht im IS Erde
Aufschlag Myon: Erdoberfläche ruht im IS Erde
Noch Fragen?

Ach, Dicker, wer soll dich bei deiner Unbedaftheit noch fragen?
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 13:39 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
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Das ist ja die Myonengeschichte in grün. Und Einstein beschreibt, daß die im Ruhesystem der Uhr B bewegte Uhr A beim Zusammentreffen eine unterschiedliche Zeit anzeigt. Und zwar geht die bewegte Uhr A gegenüber der ruhenden Uhr B nach.
Im Ruhe-IS der Uhr A bewegt sich die Uhr B nach A. Folglich geht am gemeinsamen Treffpunkt die bewegte Uhr B nach.

Beide Uhren befinden sich an einem gemeinsamen Ort und einmal geht die Uhr A nach und andermal geht die Uhr B nach. Physisch, nicht scheinbar :!:

Da hätte er aufhören sollen. Wir jedenfalls können es, ohne diese Diskussion ins unendliche zu verschleppen.
Wir wissen jetzt, die SRT produziert unmögliches. Ob' Einstein mit der Einschätzung als "merkwürdig" geahnt hat?
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