Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 19:01 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
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Highway hat geschrieben:
Es kommt lediglich auf die Koordinaten an. Das solltest du eigentlich wissen.

Die Koordinaten fallen dann vom Himmel, nehme ich an. Wenn man den Kontext ignoriert, dann entstehen solche Stilblüten wie von Ernst. Der wirft einfach wahllos die BS durcheinander.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 19:08 
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Beiträge: 1136
Wohnort: Hamburg
DerDicke hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Die Phantasie reicht bei weitem nicht aus, um Möglichkeiten zu erdenken, was ein Myon konkret sein könnte, so dass es bei Geschwindigkeit nahe c länger lebt (und als Uhr somit langsamer ginge) als im Ruhezustand.

Richtig beobachtet: Die SRT vermeidet ad-hoc Annahmen, von denen sich ein einigermaßen phantasiebegabter Mensch sicher 1001 und mehr aus den Fingern saugt.
Stattdessen wird die geschwindigkeitsabhängige Lebensdauer des Myons auf Basis des 2. Einsteinschen Postulates erklärt, das gleichzeitig zur Erklärung zahlreicher anderer Messungen genutzt wird.


Das Zweite Einsteinsche Postulat lautet ungefähr so: "Das zweite Prinzip ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Es besagt, dass in allen Inertialsystemen die Vakuumlichtgeschwindigkeit gleich groß ist."

So auf anhieb wäre mir der von dir hergestellte Zusammenhang zwischen der ZD und der behaupteten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im 2. Postulat nicht klar.

Insofern wäre meine Frage, was die "geschwindigkeitsabhängige Lebensdauer des Myons" mit irgendeinem Naturgesetz zu tun hat - da scheinen doch überall nur vordergründige Bezüge herstellbar zu sein, deren weitere Begründung dann allerdings ziemlich schwerfallen dürfte.

DerDicke hat geschrieben:
Das entscheidende Argument pro RT ist Ockhams Rasiermesser.

:cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 19:21 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
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Highway hat geschrieben:
Koordinaten fallen nicht vom Himmel, auch das solltest du wissen. Welche Stilblüten? Ich kann an Ernst's Ausführungen nichts unlogisches feststellen, eher im Gegenteil. Wo wirft er Bezugssysteme durcheinander?

Laut Ernst legt die Erde im Muonensystem 10km zurück. Transformiert ins Erdsystem wären das dann gut 280km Strecke für die Muonen. Alles super solange man den Kontext ignoriert. Die Muonen entstehen durch die Wechselwirkung von Höhenstrahlung mit der Erdatmosphäre. In 280km Höhe ist allerdings kaum noch Atmosphäre übrig (das All beginnt in 100km Höhe). Damit kann Ernsts Argumemtation nicht so ganz stimmen. Dann löst sich aber auch die behauptete Überlichtgeschwindigkeit derMuonen im Erdsystem in Lufz auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 19:47 
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Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Koordinaten fallen nicht vom Himmel, auch das solltest du wissen. Welche Stilblüten? Ich kann an Ernst's Ausführungen nichts unlogisches feststellen, eher im Gegenteil. Wo wirft er Bezugssysteme durcheinander?

Laut Ernst legt die Erde im Muonensystem 10km zurück. Transformiert ins Erdsystem wären das dann gut 280km Strecke für die Muonen. Alles super solange man den Kontext ignoriert. Die Muonen entstehen durch die Wechselwirkung von Höhenstrahlung mit der Erdatmosphäre. In 280km Höhe ist allerdings kaum noch Atmosphäre übrig (das All beginnt in 100km Höhe). Damit kann Ernsts Argumemtation nicht so ganz stimmen. Dann löst sich aber auch die behauptete Überlichtgeschwindigkeit derMuonen im Erdsystem in Lufz auf.

Das Myonenbeispiel als "glänzende Bestätigung der SRT" löst sich daher in Luft auf.

Die Atmosphäre spielt in der physikalischen Behandlung der Kinematik Erde-Myon überhaupt keine Rolle. Wer damit argumentiert, will entweder betrügen oder hat keinerlei Ahnung oder hat schlicht 'ne Macke.
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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 20:34 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
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Highway hat geschrieben:
Quatsch! Sagt er ja überhaupt nicht. Er sagt, wenn man im Erdsystem 10km misst, was die kontrahierte Länge der Strecke aus dem Myonensystem sein muss, dann muss die gemessene Lange im Myonensystem ca. 280km sein.

Aha. Allerdings wird ja die Ruhelänge in einem relativ bewegten BS kontrahiert gemessen. Also müsste die Entfernung zwischen der Atmospäre und der Erdoberfläche im Muonensystem gemessen werden. Betrachtet man aber - die natürlich *völlig* irrelevante physikalische Situation - stellt man fest, dass die 10km im Erdruhesystem gemessen werden. Also werden diese 10km im Muonensystem entsprechend kontrahiert gemessen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 20:35 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
Die Atmosphäre spielt in der physikalischen Behandlung der Kinematik Erde-Myon überhaupt keine Rolle. Wer damit argumentiert, will entweder betrügen oder hat keinerlei Ahnung oder hat schlicht 'ne Macke.

Ok. In welchen BS werden die 10km Strecke gemessen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 20:42 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Die Atmosphäre spielt in der physikalischen Behandlung der Kinematik Erde-Myon überhaupt keine Rolle. Wer damit argumentiert, will entweder betrügen oder hat keinerlei Ahnung oder hat schlicht 'ne Macke.

Ok. In welchen BS werden die 10km Strecke gemessen?

Wenn du hier reinschneist, dann solltest du schon mal das bisherige lesen.
Es muß ja nicht alles tausendmal wiederholt werden.
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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 21:12 
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Highway hat geschrieben:
Er sagt, wenn man im Erdsystem 10km misst, was die kontrahierte Länge der Strecke aus dem Myonensystem sein muss, dann muss die gemessene Lange im Myonensystem ca. 280km sein.


Gut, dass jemand diesen Blödsinn noch mal in aller Kürze klipp und klar ausspricht.

Ernst selber traut sich nämlich gar nicht mehr, eine derart deutliche Sprache zu sprechen.

Also K=Erdsystem K’=Myonensytem (Myonenstart bei x=t=x’=t’=0)(Myonenposition:x'=0)(s=Myonenlaufstrecke im Erdsystem=10km)(v=0.9994*c)

Die Erdoberfläche befindet sich bei x=s Wo befindet sich also die Erdoberfläche zur Zeit der Myonengeburt t’=0?

Die Rechenaufgabe ist also ganz einfach!

Ergänze die mit Fragezeichen versehenen Variablen.

Ernst wird da nicht drauf eingehen können, weil mit einem einfachen Rechenergebnis müsste er sich ja festlegen.

Bild

Zur Erinnerung noch mal die LT.

Bild

Wer jetzt die Fragezeichen nicht selbstständig ergänzen kann, der kapiert entweder gar nichts, oder stellt sich absichtlich blöd, was ja auch eine mögliche Strategie der „SRT-Kritik“ sein kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 21:20 
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Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
Wenn du hier reinschneist, dann solltest du schon mal das bisherige lesen.
Es muß ja nicht alles tausendmal wiederholt werden.

Deine Beleidigungen wiederholst du tausendmal, den Rest eher nicht.

viewtopic.php?f=6&t=600&start=1520#p65382
Zitat:
Es ist daher ganz unmöglich, zu definieren, ob die 10km im Bezugssystem Erde ruhen (und daher im BS Erde der nicht kontrahierte Wert ist ) oder ob diese Strecke im BS des Myons ruht (und daher im BS Erde der bereits kontrahierte Wert ist ).
Im ersten Fall ist die Distanz im MyonBS 357m, im zweiten Fall 280km.
Physik zum Aussuchen. Du tippst auf den ersten Fall, Harald auf den zweiten.
Ich auf gar keinen davon, sondern rechne einfach nur über die aktuellen Koordinaten. Das tust du in diesem Zusammenhang auch, rechnest aber mit unzutreffenden Koordinaten

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, wenn man den - natürlich *völlig* irrelevanten - physikalischen Kontext betrachtet, dann stellt man fest, dass die Muonen durch Wechselwirkung zwischen Höhenstrahlung und der Atmosphäre entstehen. Die Strecke, die die Muonen zurücklegen, ist also der Abstand zwischen der Erdoberfläche und einer bestimmten Schicht der Atmosphäre. Da die Atmosphäre nun relativ zur Erde ruht, sind die 10km im Erdsystem gemessen. Aber das ist für die Betrachtung natürlich völlig irrelevant.

Woher nimmst du eigentlich die Koordinaten, wenn du nicht weißt, in welchem BS die Situation beschrieben wird?


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 Betreff des Beitrags: Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT
BeitragVerfasst: Do 19. Dez 2013, 21:29 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
julian apostata hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Er sagt, wenn man im Erdsystem 10km misst, was die kontrahierte Länge der Strecke aus dem Myonensystem sein muss, dann muss die gemessene Lange im Myonensystem ca. 280km sein.

Gut, dass jemand diesen Blödsinn noch mal in aller Kürze klipp und klar ausspricht.
Ernst selber traut sich nämlich gar nicht mehr, eine derart deutliche Sprache zu sprechen.

Bist du bescheuert :?:
Du erwartest, daß ich extra für so einen schwerfällig Denkenden wie dich, diese einfache Sache gebetsmühlenartig wiederhole?
Nee, mein Lieber, selbst wenn ich das täte, würde deine beschränkte Auffassungsgabe diese simple Geschichte nicht erfassen können.

Die im Erdsystem gemessenen 10km sind die kontrahierten 280km im Myonensystem. Die Begründung dazu hab ich vielfach angegeben. Wenn Du's nicht packen kannst, dann liegt das eben an deiner Schwerfälligkeit im Denken oder einfach an deiner Dummheit.
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