Bruno hat geschrieben:
Wieso gilt das Relativitätsprinzip für nichtrüttelnde Eisenbahnen, jedoch nicht für nichtrüttelnde Flugzeuge, in denen der Uhrengang von der Absolutbewegung und Richtung abhängt?
Wenn die Messdauer des Experiments klein gegenüber der Erdrotation ist, kann der Sagnac-Effekt unberücksichtigt bleiben und der schüttelfreie Zug mit guter Näherung als Quasi-Inertialsystem angesehen werden. Bei einer Erdumrundung des Zuges wäre dies genauso wie bei den Flugzeugen des Hafele-Keating-Experiments, nicht mehr der Fall.
Zitat:
Offensichtlich hast Du das "ABC der Relativität" noch nicht ganz verstanden.
Ganz offensichtlich!
Zitat:
Merkst Du wirklich nicht, wie blödsinnig die "Relativitättheorie der Absolutbewegung" dieses Sektenanhängers und Esoterikers aus Schilda ist?
Nein, mir fallen immer wieder logische, nachvollziehbare und gute Gründe ein, vermeintliche Paradoxa und sonstige Kuriositäten zu erklären.
Bruno hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Hallo Bruno !
Wieso gilt das Relativitätsprinzip für nichtrüttelnde Eisenbahnen, jedoch nicht für nichtrüttelnde Flugzeuge, in denen der Uhrengang von der Absolutbewegung und Richtung abhängt?
.....und wieso lassen sich eingefleischte Relativisten solche Behauptungen gefallen ?Die müssten doch als Erste gegen die Schlussfolgerung von Hafele/Keating Feuer schreien.
Vermutlich wird uns Trigemina nun erklären, dass Bewegung nach Newton immer auf den absolut ruhenden Äther bezogen wird und erst Einstein im Wunderjahr der Popphysik entdeckt hat, dass es den absolut ruhenden Äther und absolute Bewegung nicht gibt und Relativbewegung deshalb immer auf ein Inertialsystem bezogen werden muß.
Wie bereits aus dem Link zu H&K meines letzten Beitrags hervorgeht, bezieht sich die SRT strenggenommen auf Inertialsysteme, weshalb Relativbewegungen auf einem rotierenden Körper auf sie (die Inertialsysteme) bezogen werden und ins rotierende Bezugssystem zurücktransformiert werden müssen, um die Effekte darin korrekt wiederzugeben.
Gruss