Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Mi 30. Jan 2013, 17:36 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
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Wenn ich behauptet hätte, daß man bei einem Winkel von 0 ein Drehmoment aufheben oder erzeugen könnte, würde ich das gerne zugeben, aber ich fürchte, du hast nur was anderes gelesen, als ich geschrieben habe.
Winkel=0, Drehmoment≠0: Arbeit=Drehmoment*0m/1m=0.
Ich bleibe natürlich bei meiner Aussage: meine Aussage
Wenn irgendwelche Lausbuben unbedingt mit H0=1Hz*70000m/3.1e22m anstatt mit H0=2.27e-18/sek rechnen wollen, dann sollen sie das meinetwegen tun. Ich für meinen Teil bevorzuge aber vernünftige Einheiten, die man bei Bedarf auch umrechnen kann ohne mehrere dutzend Längenmaßstäbe, die sich sowieso rauskürzen, mitzuführen.


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 Betreff des Beitrags: Drehmoment und Arbeit
BeitragVerfasst: Mi 30. Jan 2013, 20:26 
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Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05
Beiträge: 2729
Yukterez hat geschrieben:
Wenn ich behauptet hätte, daß man bei einem Winkel von 0 ein Drehmoment aufheben oder erzeugen könnte,

Das kann man selbstverständlich, ein Drehmoment hat keinen Winkel.

Die Arbeit ist in der Physik definiert als Kraft mal Weg. W= F.s
Eine Kraft muß keinen Weg zurücklegen sie kann auch stationär sein, nur wenn eine Kraft eine Bewegung bewirkt wird Arbeit verrichtet.

Analoges gilt für ein Drehmoment, ein Drehmoment ist einfach die Wirkung eines Kräftepaares, also zweier in entgegengesetzter Richtung wirkender Kräfte mit bestimmten Abstand zueinander. Ein solches Drehmoment verichtet so lange keine Arbeit solange sich nichts dreht. Genau so wie eine Kraft durch eine andere Kraft aufgehoben werden kann ohne das Arbeit verrichtet wird, so kann auch ein Drehmoment durch ein entgegen wirkendes Moment aufgehoben werden ohne das deshalb Arbeit verrichtet wird. Erst wenn sich etwas dreht entsteht Arbeit. W=M.alfa.
Da das Drehmoment bereits durch M=F.r bestimmt wird und der Winkel alfa dimensionslos ist hat das Drehmoment und die Arbeit in der Tat die gleiche Dimension, was aber nicht heißt das beides physikalisch das Gleiche ist.

Du bist einer der vielen RT-Verteidiger denen die Zusammenhänge der elementaren Mechanik nicht bekannt sind. Aber was solls davon lebt die RT zu einem guten Teil.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Mi 30. Jan 2013, 21:42 
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Mein lieber Mark Weger,

rmw hat geschrieben:
ein Drehmoment verichtet so lange keine Arbeit solange sich nichts dreht.

das was du da schilderst ist mir bekannt, und dem stimme ich auch zu. Wie du allerdings darauf kommst, daß das ein Widerspruch zu meiner Aussage sei, ist mir ein Rätsel.

rmw hat geschrieben:
Du bist einer der vielen RT-Verteidiger denen die Zusammenhänge der elementaren Mechanik nicht bekannt sind. Aber was solls davon lebt die RT zu einem guten Teil.

Hier geht es gar nicht um die RT, und sie sitzt soweit ich weiss auch gar nicht auf der Anklagebank :) Erzähle mir lieber, wie viele Joule du benötigst, um einem Kreisel ein Drehmoment von 1 Nm zu verpassen :)

der allgemeine Konsens hat geschrieben:

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 00:13 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Wo denn das, ich schrieb Drehmoment=Nm, was ich auch beweisen kann Bild
Du hast allerdings immer noch nicht vorgerechnet, wie du 1Nm mit weniger als 1Joule einspeisen willst Bild

Um aber wieder zum Thema zurückzukommen habe ich die Konfiguration des Herrn Apostata (ΩT=1, ΩR vernachlässigt - das erste Tausendstel der Zeit wäre am 700px Plot eh nicht zu sehen, da kleiner als 1px) nach den verschiedenen Funktionen und Ableitungen der Zeit geplottet, damit wir das mal auf deutsch, in SI Einheiten und zum Nachvollziehen geeignet anschnur haben. Wohl bekomm's.

Bild

Leider kann man so immer nur ein Omega plotten, will man den ganzen Kuchen, kann man nicht über a(t), sondern muss über t(a) rechnen:

Peacock hat geschrieben:

Bild

Das passt auch zu den Aussagen von Hogg und Frieman.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 08:16 
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Yukterez hat geschrieben:
Was ist ein julianischer Skalenfaktor?


Gegenfrage: Was verstehst du an diesem Bild nicht?

Bild

Yukterez hat geschrieben:
Der Hubbleradius wird sich übrigens einpendeln, aber er wird sich immer weiter ausdünnen; in 600 Mrd Jahren wird die Sonne am Ereignishorizont der Erde stehen.
Plot.png


Sollte sich der Hubbleradius etwa bei 16 Milliarden Lichtjahren einpendeln, so wird dieser identisch sein mit dem mit dem Ereignishorizont.

Wieso sollte man die Sonne dann nicht mehr sehen können?

(Es sei denn, die Raumexpansion könnte so kleine Strukturen wie das Sonnensystem auseinander reißen. Meinst du das vielleicht?)


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 08:58 
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Chief hat geschrieben:
Einspeisen? Da gibt's nichts zu einspeisen - alles steht im Gleichgewicht.

So siehst du mir auch aus.

Apostata hat geschrieben:
Gegenfrage: Was verstehst du an diesem Bild nicht?

Es gefällt mir nicht. Ausserdem frage ich mich die ganze Zeit, ob du den julianischen Skalenfaktor einfach nach deinem eigenen Vornamen benannt hast (: Und ich hätte immer noch gerne die Formel für den Redshift falls a @ t0 ≠ 1.

Das mit der Sonne habe ich falsch niedergeschrieben, in der Tat bleibt diese im FLRW Modell gravitativ gebunden. Allerdings wird sich im Schnitt der Inhalt einer Astronomischen Einheit auf ein dutzend Milliarden Lichtjahre erstrecken, soll heissen, die Dichte wird auf 1e-15^3=1e-45*ρ0 absinken (man dividiere den Skalenfaktor a durch den Horizont c/H). Jede Galaxie ist dann für sich alleine, und innerhalb der meisten Horizonte wird es statistisch betrachtet gar keine Planeten mehr geben.

In den Modellen mit steigender Hubblefrequenz (Beschleunigung nach Strecke) wird es aber tatsächlich soweit kommen, daß irgendwann die Fluchtgeschwindigkeit pro Abstand erreicht sein wird, dann separieren sogar die Sterne von ihren Planeten. In der dynamischen Zustandsgleichung zerreisst es zB das Raumzeitgefüge, indem die Hubblefrequenz c/Planckmeter erreicht bei a=1000*a0.


Zuletzt geändert von Yukterez am Do 31. Jan 2013, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 09:00 
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Womit denn eigentlich ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 09:04 
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Beiträge: 14687
So siehst du mir auch aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 11:38 
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Yukterez hat geschrieben:

julian apostata hat geschrieben:
Trotzdem macht es keinen Sinn, das Drehmoment als Energie zu bezeichnen, geschweige denn, mit der Einheit Joule zu belegen.

Du musst genau so viele Joule reinstecken, wie du Newtonmeter erhalten willst.


Ganz drollig, was hier so geschrieben wird.

.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raum-Zeit-Kontinuum
BeitragVerfasst: Do 31. Jan 2013, 12:38 
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Yukterez hat geschrieben:
Ausserdem frage ich mich die ganze Zeit, ob du den julianischen Skalenfaktor einfach nach deinem eigenen Vornamen benannt hast


Klar hab ich das. Spricht irgendwas dagegen?

Yukterez hat geschrieben:
Und ich hätte immer noch gerne die Formel für den Redshift falls a @ t0 ≠ 1.


a0/a1-1=z

Ist es beim amtlichen Skalenfaktor denn anders?

Yukterez hat geschrieben:
Du hast allerdings immer noch nicht vorgerechnet, wie du 1Nm mit weniger als 1Joule einspeisen willst


Eine bestimmte Schraube soll gemäß Vorschrift mit 100 Nm angezogen werden.

Ein Monteur schnappt sich einen Drehmomentschlüssel und greift bei 1 Meter mit einer Kraft von 100 Newton an.

Nach 5 cm gibt der Drehmomentschlüssel nach.

Er hat also 5 Joule eingespeist um die Schraube mit 100 Newtonmeter anzuziehen.


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