ungläubige hat geschrieben:
Spin ist Dreimpuls und ein Teilchen gedacht als Massepunkt kann daher keinen Spin haben. ....
Das bedeutet, daß Teilchen, welche Drehimpuls haben, mindestens eine Masse und auch eine Ausdehnung > 0 haben müssen.
Deshalb spreche ich ja auch von Feldern: "Aus meiner Sicht ist Ladung ein Resultat des Spins eines Teilchens und Spin wiederum entsteht durch Unsymmetrie des Teilchenfeldes."
Man kann Teilchen und Feld nicht trennen, so wie dies wohl in der herkömmlichen Physik häufig gemacht wird.
Zitat:
Letztlich muß "ein" Teilchen daher mindestens aus zwei Teilchen bestehen, welche sich in einem gewissen Abstand umkreisen.
Das sehe ich so nicht. Gehe ich von Energiefeldquanten aus, bei mir Archen genannt, dann können eine große Anzahl dieser theoretischen Urfelder sich zu einem Teilchen (z.B. einem Elektron) vereinen, wobei das Elektronenfeld symmetrisch wäre, geschähe diese Vereinigung in einem Lagrange-Punkt. Felder weisen eine inhärente Dynamik auf, die im Falle von Feldsymmetrie zu einer reinen Oszillation führte. Da ein Feld sich aber sofort verformt, wenn es aus diesem gedachten gravitationsfreien Zustand in einen beschleunigten Zustand übergeht (aus einer Sphäre wird ein Komet mit Schweif oder ein Federball), wandelt sich wegen Einschnürung eines Freiheitsgrades die Oszillation teilweise in Rotation um, immer unter Beachtung der Energieerhaltung. Mit zunehmender Annäherung an eine Masse steigt der Verformungsgrad des Feldes mit einer damit verbundenen Abnahme der Oszillation und Zunahme der Rotation. Dieser Effekt wird benutzt, um die sog. Zeitdilatation im G-Feld zu berechnen, die sich auf die Oszillationsfrequenz eine Atoms bezieht. Je näher an der Masse, desto geringer die Oszillationsfrequenz.
Zitat:
Nach außen hin in größerer Entfernung scheint dieses Teilchenpaar elektrisch neutral zu sein, etwa so wie ein Photon. Im Nahbereich machen sich jedoch die einzelnen Ladungen, welche nun dicht an einem anderen Teilchen vorbeisausen, natürlich bemerkbar. Umso stärker, je näher man diesem Teilchen kommt.
Nehme ich zwei Teilchen, Proton und Elektron, dann weisen beide einen Spin und damit ein verformtes Feld auf, wenn sie sich im Nahbereich einer Masse aufhalten. Sie werden sich aufgrund dieser Unsymmetrie paaren, so daß ihre Feldunsymmetrien sich in etwa aufheben. Es bleibt aber eine Rotationsunsymmetrie, da beide Spin sich zu einem gemeinsamen Drehimpuls vereinen, was dazu führt, daß zwei der entstandenen H-Atome mit gegenläufigem Spin sich zusammentun, so daß ein H2-Molekül entsteht, welches auch dynamisch in etwa ausgeglichen ist. Ich behaupte, die Natur strebt immer und überall statisches und dynamisches Gleichgewicht an, das ist auch Grund, warum wir ständig essen und trinken müssen, da Leben ständig Gleichgewicht nacherzeugen muß.
Das Prinzip dürfte auch für die sog. Dunkle Materie gelten, die sich im Außenbereich unserer Galaxie aufhält und dort Spin aufweist (da die Reichweite der galaktischen Gravitation sich auf über 10^6 Lichtjahre erstreckt), so daß es zu Paarungen kommt, die dann als Teilchen nachweisbar werden.
Zitat:
Wenn nun tatsächlich solch ein Teilchenpärchen in seine Bestandteile zerlegt wird, scheinen plötzlich zwei Ladungen "aus dem Nichts" erzeugt worden zu sein.
Jedes Pärchen besteht aus 2 Teilchenfeldern mit entgegengesetztem Spin, das ist ja Voraussetzung, um sich überhaupt paaren zu können. Und zwei Pärchen können sich wiederum nur zu einem Molekül vereinen, wenn sie gegenläufige Spin aufweisen. In jedem größeren Atom weisen die Elektronen in den einzelnen Schalen Pärchenbildung auf. Mechanisch betrachtet koppeln zwei Zahnräder nur, wenn sie gegenläufig drehen, bei Gleichlauf stoßen sie sich ab oder es kommt zu Zahnsalat, der sich im Teilchenbereich als Strahlung bemerkbar machen dürfte.
Ich bin der festen Überzeugung, daß man mit mechanistischen Betrachtungen am ehesten die Natur verstehen und erklären kann, rein mathematische Betrachtungen mögen gut sein für Vorhersagen, führen aber nicht weiter bei der Suche nach einem Verständnis der Natur.
Gruß