Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Apr 2021, 21:06

Ein Hallo in die Runde,

Aufgrund der Tatsache, dass das Licht permanente zunehmende Umwege laufen muss, ist es möglich, Galaxien bis zu einer Entfernung von ca. 14 Mrd. Lichtjahren zu sehen, wenn ich von einer Umwegvergrößerung von ca. 70 Km/ s / mpc ausgehe.

Bei weniger als 70 Km/ s / mpc, ist es etwas mehr. Vllt. 15 Mrd. LJ ... 16 Mrd. LJ?


1 megaparsec = 3262000 Lichtjahre
300.000 : 70 = 4285,7 megaparsec
4285,7 megaparsec x 3262000 = 13.980.000.000 Lichtjahre

Alle Körper, die weiter als ca. 14 Mrd. LJ entfernt sind, sind kaum noch auszumachen, bis auf vllt. einige wenige Ausnahmen.

Das bedeutet, dass dort selbst die allerbesten Teleskope nicht weiterhelfen können, da es physikalisch nicht machbar ist. Weder Radioteleskop, Infrarot oder UV.
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EH und PH

Beitragvon Yukterez » So 18. Apr 2021, 03:58

bumbumpeng hat geschrieben:ist es möglich, Galaxien bis zu einer Entfernung von ca. 14 Mrd. Lichtjahren zu sehen, wenn ich von einer Umwegvergrößerung von ca. 70 Km/ s / mpc ausgehe.

Das ist ungefähr der heutige Abstand derjenigen deren Licht das sie heute aussenden in ferner Zukunft gerade noch bei uns ankommen wird, also der kosmische Ereignishorizont. Bei der Frage wie weit die deren Licht uns heute gerade noch erreicht (mit z=1089) entfernt waren (40 Millionen Lj) oder sind (45 Milliarden Lj) muss man sich den kosmischen Partikelhorizont ansehen.

Differenzierend,

Bild
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Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon bumbumpeng » So 18. Apr 2021, 10:07

Yukterez hat geschrieben:Das ist ungefähr der heutige Abstand derjenigen deren Licht das sie heute aussenden in ferner Zukunft gerade noch bei uns ankommen wird, also der kosmische Ereignishorizont. Bei der Frage wie weit die deren Licht uns heute gerade noch erreicht (mit z=1089) entfernt waren (40 Millionen Lj) oder sind (45 Milliarden Lj) muss man sich den kosmischen Partikelhorizont ansehen.

Hallo Yukterez,

z = 1089,
https://de.wikipedia.org/wiki/Hintergrundstrahlung
Einer kosmologischen Modellrechnung zufolge[1] beträgt die Rotverschiebung der Hintergrundstrahlung z = 1089 ± 0,1, und jeder Kubikzentimeter des Vakuums des Weltraums enthält durchschnittlich 400 Photonen der Hintergrundstrahlung.

Die Hintergrundstrahlung, genauer kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung, englisch cosmic microwave background (CMB), ist eine das ganze Universum erfüllende isotrope Strahlung im Mikrowellenbereich, die kurz nach dem Urknall entstanden ist.

Ja, dieser Schwachsinn steht bei Wikipedia. Da es keinen Urknall gegeben hat, woher wollen die Urknaller wissen, wann kurz nach dem Urknall gewesen sein soll?
Diese sog. Mikrowellenhintergrundstrahlung ist demzufolge ebensolcher Schwachsinn. Was soll das? Was will man damit anstellen? Völlig wertlos, nur, dass Steuergelder vernichtet werden.

Die kosmische Mikrowellenstrahlung stammt aus der Zeit etwa 380.000 Jahre nach dem Urknall[1] und gilt als Beleg für die Urknalltheorie (Standardmodell). Vor diesem Zeitpunkt standen Strahlung und Materie im thermischen Gleichgewicht.

= absolutester Schwachsinn. Welcher Urknall soll das gewesen sein? Ach so, der, den es gar nicht gab.

Infolge der Expansion des Universums sanken mit der Zeit die Temperatur und die Dichte des gekoppelten Strahlung-Materie-Gemisches

= Schwachsinn. Es gibt keine Expansion des Universums.

Ich habe oben erklärt, wie diese Zunahme der Geschwindigkeiten pro mpc zustande kommt.
Nämlich infolge des zunehmenden Umweglaufens des Lichtes, weil sich permanent immer wieder Galaxien in den Weg des Lichtes schieben. Indem sich eine Galaxie dazwischen schiebt, muss das Licht einen sich progressiv vergrößerten Weg laufen. Dieser Weg verlängert sich, während das Licht um die Galaxie läuft.

Nach diesen Schwachsinnstheorien müssten sich die Galaxien in ca. 14 Mrd. LJ Entfernung mit Lichtgeschwindigkeit von uns wegbewegen. Die Galaxien in ca. 28 Mrd. LJ Entfernung mit 2-facher LG. Das geht nicht. Mehr als LG geht einfach nicht. Das widerspricht der Physik. Die Galaxien in ca. 14 Mrd. LJ Entfernung bewegen sich ähnlich schnell wie die Milchstraße oder Andromeda. Da gibt es keine großen Unterschiede.

Was jedoch geht, ist, dass sich der Umweg verdoppelt. Das funktioniert wunderbar, wie ich dargelegt habe und das deckt sich mit der Physik.
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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon ZQUANTUM » So 18. Apr 2021, 10:09

Moin Y.

Habe Herrn (b)eratungsresistent bereits vor Wochen folgende PDF verlinkt, wo einfachst zu entnehmen, dass man aktuel bis zu 46 Mrd. LJ entferntes beobachten kann:
https://homepage.univie.ac.at/Michael.B ... rknall.pdf
Dadurch ist die gegenwärtige Entfernung der fernsten Objekte, die wir sehen können, etwa dreimal so groß, nämlich 46 Milliarden
Lichtjahre.


Er liest und nimmt doch sowieso nichts zur Kenntnis, selbst wenn man es ihm auf dem goldenen Tablett serviert.
G ZQ
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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon bumbumpeng » So 18. Apr 2021, 10:16

ZQUANTUM hat geschrieben:
Dadurch ist die gegenwärtige Entfernung der fernsten Objekte, die wir sehen können, etwa dreimal so groß, nämlich 46 Milliarden
Lichtjahre.


Genau das geht nicht.
Bei etwa 14 Mrd. LJ ist definitiv Schluss, wenn man diese 70 Km/ s / mpc zugrunde legt. Diese Zahl wird derzeit als gemessen angesehen.

Du hast ja die Möglichkeit darzulegen, wie das machbar sein soll. Bei 14 Mrd. LJ ist die Grenze erreicht, da das Licht nur mit LG fliegen kann.
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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon ZQUANTUM » So 18. Apr 2021, 10:30

Indem sich eine Galaxie dazwischen schiebt, muss das Licht einen sich progressiv vergrößerten Weg laufen. Dieser Weg verlängert sich, während das Licht um die Galaxie läuft.


Ach was, ich dachte Gravitation gibt es nicht?
Seit wann propagiert Licht diesen falles kurvenartig?
Oder meint er Reflexion?

Ach nun.. da die Sterne des nächtens "blinken", es kommt halt immer mal was dazwischen... 8-)
bei dem Gedränge im All. Wie hoch war nochmal die mittlere Teilchendichte!?
ZQ

PS:
Du hast ja die Möglichkeit darzulegen, wie das machbar sein soll. Bei 14 Mrd. LJ ist die Grenze erreicht, da das Licht nur mit LG fliegen kann.


Ist doch im PDF bereits gut verständlich erklärt.
ZQ
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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon Lagrange » So 18. Apr 2021, 14:17



Können sich Galaxienschneller als Licht von uns entfernen?

FALSCH: Natürlich nicht – die Spezielle Relativitätstheorie von Einstein verbietet das.Galaxien – gleich in welchem Raumabschnitt man sie be-trachtet – scheinen sich von uns wegzubewegen, und zwar umso schneller, je weiter sie von uns entfernt sind. Wenn allerdings die Lichtgeschwindigkeit die oberste Grenze ist, muss die Zunahme der Fluchtgeschwindigkeit (gelbe Pfeile) bei großen Entfernungen abflachen (Diagramm).

RICHTIG: Natürlich – die Spezielle Relativitätstheorie gilt nicht für die Fluchtgeschwindigkeit. Im expandierenden Raum nimmt die Fluchtgeschwindigkeit linear mit der Entfernung zu und übersteigt oberhalb der so genannten Hubble-Entfernung die Lichtgeschwindigkeit. Das verstößt nicht gegen die Spezielle Relativitätstheorie, da die Fluchtgeschwindigkeit nicht durch eine Bewegung im Raum, sondern durch die Expansion des Raums zu Stande kommt.

Haa haa haa. Warum geben sie nicht einfach zu, dass die SRT unsinnig ist?
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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon Kurt » So 18. Apr 2021, 15:16

Lagrange hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:...
FALSCH: Natürlich nicht – die Spezielle Relativitätstheorie von Einstein verbietet das.

Haa haa haa. Warum geben sie nicht einfach zu, dass die SRT unsinnig ist?


Märchenwelttheorie halt, ohne Sinn und Logik, damit wurde die Physik missbraucht.

Unsere Galaxie macht nichts anderes als alles andere auch, sie schwingt.
Damit ist erklärbar wieso sich Rotverschiebung ergibt bzw. scheinbar zeigt.
Diese ist zum Teil auf Expansion (Doppler), auf Frequenzänderung (Molekülresonanz) auf Geschwindigkeitsänderung der lokalen LG (die LG ist immer lokal) und auf unterschiedliche und wechselnde Umstände im Medium zurückzuführen.

Kurt

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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon McMurdo » So 18. Apr 2021, 16:31

Lagrange hat geschrieben:Haa haa haa. Warum geben sie nicht einfach zu, dass die SRT unsinnig ist?

Warum sollte man das zugeben, nur weil du sie nicht verstehst. :lol:
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Re: Die maximale beobachtbare Entfernung ist bei ca. 14 Mrd. LJ

Beitragvon Kurt » So 18. Apr 2021, 17:06

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Haa haa haa. Warum geben sie nicht einfach zu, dass die SRT unsinnig ist?

Warum sollte man das zugeben, nur weil du sie nicht verstehst. :lol:


Weil da solcher Schmarrn behauptet wird.

Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form
haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen
bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts
festzustellen. Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen
Körpern, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten
Bezugssystem festgestellt werden


Kurt

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