Übliches Beispiel zur wechselseitigen Zeitdilatation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Übliches Beispiel zur wechselseitigen Zeitdilatation

Beitragvon Sciencewoken » So 19. Jul 2020, 17:50

Und btw... @Manuel Dumming Krügеr:

Von nun an dürfte der Avatar, den du mit verpasst hast, sehr viel besser zu dir passen und der den du dir selbst verpasst hast, sehr viel besser zu mir. Aber keine Angst... Ich bin nicht so ein Wichtigtuer, wie du und erhebe keinen Anspruch darauf. :lol:
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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Daniel K. » So 19. Jul 2020, 21:55

Kurt hat geschrieben:
Wenn zwei Raumschiffe und deren Mitfahrer, die mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sind, gleich gehende Uhren haben, diese gegenseitig ablesen können, sich voneinander entfernen. Dann ist es doch selbstverständlich das die Mitfahrer die Uhr des anderen Raumschiffers langsamer takten sehen als ihre eigene. Das ist doch wohl logisch, oder nicht.

Oder nicht, denn ich schrieb:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt misst somit die Uhr von Hartmut um den Faktor 2,294 langsamer, so wie Hartmut auch die Uhr von Kurt dilatiert misst.

Wie so oft bei "Kritikern" der Physik, sind die Grundlagen unverstanden, es geht nichts ums Sehen mit dem Auge, es wird im Rahmen der Physik einfach richtig gemessen. Ob Y. ...


Kurt hat geschrieben:
Wenn zwei Raumschiffe und deren Mitreisende, die mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sind, gleich gehende Uhren haben, diese gegenseitig ablesen können, aufeinander zufliegen. Dann ist es doch selbstverständlich das beide die Uhr des anderen Raumschiffes schneller takten sehen als ihre eigene. Das ist doch wohl logisch, oder nicht. Was wird dann aus deinem hochtrabenden Behaupterle?

Es geht nicht um Perspektive (könnte ja noch kommen ...) und nicht um Lichtlaufzeiten vom Ort des Geschehens zum Auge eines wo auch immer positionierten Beobachters. Darum ist die Richtung hier egal, im Ruhesystem von Kurt kann sich Hartmut mit seiner Uhr und Rakete auf Kurt zu, oder von ihn weg, oder seitlich an ihm vorbei bewegen, Kurt könnte mit Ahnung einfach die Ortskoordinaten von Hartmut bei t = 0 auf seiner Uhr bestimmen und dann bei t = 1 s und hätte damit die Geschwindigkeit von Hartmut und seiner Uhr. Beträgt der Abstand zwischen beiden Orten 0,9 ls dann beträgt die Geschwindigkeit eben 0,9 c und Gamma ist 2,294.
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Re: Übliches Beispiel zur wechselseitigen Zeitdilatation

Beitragvon Lagrange » So 19. Jul 2020, 22:03

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Wenn zwei Raumschiffe und deren Mitfahrer, die mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sind, gleich gehende Uhren haben, diese gegenseitig ablesen können, sich voneinander entfernen. Dann ist es doch selbstverständlich das die Mitfahrer die Uhr des anderen Raumschiffers langsamer takten sehen als ihre eigene. Das ist doch wohl logisch, oder nicht.

Oder nicht, denn ich schrieb:
Daniel K. hat geschrieben:
...
Wie so oft bei "Kritikern" der Physik, sind die Grundlagen unverstanden, es geht nichts ums Sehen mit dem Auge, es wird im Rahmen der Physik einfach richtig gemessen...

Nur ein Geisteskranker kann wechselseitig langsamer messen.

Wenn Uhr A langsamer geht als Uhr B, dann geht Uhr B schneller als Uhr A. Logisch.
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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Kurt » So 19. Jul 2020, 22:07

Daniel K. hat geschrieben:
Es geht nicht um Perspektive (könnte ja noch kommen ...) und nicht um Lichtlaufzeiten vom Ort des Geschehens zum Auge eines wo auch immer positionierten Beobachters. Darum ist die Richtung hier egal,

Es ist egal was du zusammenfabuliertst.
Du hast eindeutig ausgesagt, ist das jetzt nicht mehr gültig und nicht mehr wahr?

Daniel K. hat geschrieben: Beträgt der Abstand zwischen beiden Orten 0,9 ls dann beträgt die Geschwindigkeit eben 0,9 c und Gamma ist 2,294.


In deiner Phantasie wohl.
Entfernen sich zwei Schiffe dann wird der Abstand zwischen beiden immer grösser, sie sehen also die Uhr des anderen immer später.
Sie sehen deswegen auch eine Uhrzeit die längst Geschichte ist.
Fazit: sie sehen die Uhr des anderen langsamer gehen als ihre eigene.

Kommen zwei Schiffe aufeinander zu wird der Abstand zwischen beiden immer geringer, sie sehen also die Uhr ihres gegenüber immer zu einem früherem Zeitpunkt.
Fazit: sie sehen deswegen auch die andere Uhr schneller gehen als ihre eigene.

Kurt

.
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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Lagrange » So 19. Jul 2020, 22:16

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben: Beträgt der Abstand zwischen beiden Orten 0,9 ls dann beträgt die Geschwindigkeit eben 0,9 c und Gamma ist 2,294.


In deiner Phantasie wohl.
Entfernen sich zwei Schiffe dann wird der Abstand zwischen beiden immer grösser, sie sehen also die Uhr des anderen immer später.
Sie sehen deswegen auch eine Uhrzeit die längst Geschichte ist.
Fazit: sie sehen die Uhr des anderen langsamer gehen als ihre eigene.

Kommen zwei Schiffe aufeinander zu wird der Abstand zwischen beiden immer geringer, sie sehen also die Uhr ihres gegenüber immer zu einem früherem Zeitpunkt.
Fazit: sie sehen deswegen auch die andere Uhr schneller gehen als ihre eigene.

Kurt

.

Genau, das besagt auch die LT.
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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Sciencewoken » So 19. Jul 2020, 22:51

Kurt hat geschrieben:Fazit: sie sehen die Uhr des anderen langsamer gehen als ihre eigene.
...
Fazit: sie sehen deswegen auch die andere Uhr schneller gehen als ihre eigene.

Das ist nur ein Teil der Wahrheit und diese beschreibt den klassischen Doppler-Effekt.

Der zweite Teil der Wahrheit ist, dass Uhren durch Bewegung tatsächlich langsamer gehen und was dann passiert steht in meinem PDF ab Kapitel 2. Nur leider ist es nicht immer der selbe Verlangsamungs-Faktor. Der Lorentz-Faktor gilt nur bei senkrecht bewegten Lichtuhren, der Lorentz-Faktor zum Quadrat für parallel bewegte Lichtuhren und für Kreisbewegungen gilt noch mal etwas ganz anderes (der blaue Graph in der Grafik ganz unten). Das kann man sich klassisch autodidaktisch alles selbst erarbeiten und zumindest auch nachvollziehbar simulieren. Ich denke mal auch ein Herr Manuel Krügеr würde das hinbekommen, wenn er sich ganz viel Mühe gibt, nicht immer alles glaubt, was man ihm sagt oder waser liest, sondern sich Vorgänge auch mal selbst erarbeitet, so wie ich dies die letzten Jahre tat. :lol:
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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jul 2020, 07:32

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Fazit: sie sehen die Uhr des anderen langsamer gehen als ihre eigene.
...
Fazit: sie sehen deswegen auch die andere Uhr schneller gehen als ihre eigene.

Das ist nur ein Teil der Wahrheit und diese beschreibt den klassischen Doppler-Effekt.

Der zweite Teil der Wahrheit ist, dass Uhren durch Bewegung tatsächlich langsamer gehen und was dann passiert steht in meinem PDF ab Kapitel 2. Nur leider ist es nicht immer der selbe Verlangsamungs-Faktor. Der Lorentz-Faktor gilt nur bei senkrecht bewegten Lichtuhren, der Lorentz-Faktor zum Quadrat für parallel bewegte Lichtuhren und für Kreisbewegungen gilt noch mal etwas ganz anderes (der blaue Graph in der Grafik ganz unten). Das kann man sich klassisch autodidaktisch alles selbst erarbeiten und zumindest auch nachvollziehbar simulieren. Ich denke mal auch ein Herr Manuel Krügеr würde das hinbekommen, wenn er sich ganz viel Mühe gibt, nicht immer alles glaubt, was man ihm sagt oder waser liest, sondern sich Vorgänge auch mal selbst erarbeitet, so wie ich dies die letzten Jahre tat. :lol:


Und was ist dabei rausgekommen?
Doch wohl nicht viel anderes als es die RT schon praktiziert, Weltfremdes also.

Kurt

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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Sciencewoken » Mo 20. Jul 2020, 09:00

Kurt hat geschrieben:Und was ist dabei rausgekommen?
Vieles, was mir auch nicht gefallen hat, aber so ist das halt. Physik ist ja kein Wunschdenken.
Kurt hat geschrieben:Doch wohl nicht viel anderes als es die RT schon praktiziert
Doch schon... Was denkst du, wer den Mythos Relativitätsprinzip zerstört hat? Selbiges tat Kopernikus schon mit dem geozentrischen Weltbild. :lol:
Kurt hat geschrieben:Weltfremdes also.
Zumindest Kurtfremdes, weil Kurt ja nicht in der Lage ist, sich Dinge zu erarbeiten. :lol:
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Re: Übliches Beispiel zur wechselseitigen Zeitdilatation

Beitragvon Lagrange » Mo 20. Jul 2020, 09:19

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Fazit: sie sehen die Uhr des anderen langsamer gehen als ihre eigene.
...
Fazit: sie sehen deswegen auch die andere Uhr schneller gehen als ihre eigene.

Das ist nur ein Teil der Wahrheit und diese beschreibt den klassischen Doppler-Effekt.

Das sind mindestens zwei Effekte, Doppler- plus Laufzeiteffekt.

Der zweite Teil der Wahrheit ist, dass Uhren durch Bewegung tatsächlich langsamer gehen...

Nö, das muss nicht sein.
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Re: Frage an Manuel

Beitragvon Lagrange » Mo 20. Jul 2020, 09:20

Sciencewoken hat geschrieben:... Was denkst du, wer den Mythos Relativitätsprinzip zerstört hat? ...

Relativitätsprinzip ist unzerstörbar. Einsteins Prinzip ist falsch.
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