julian apostata hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:
Aber es hätte mich gewundert, wenn der relativistische Apostel auf Anhieb begriffen hätte,
Na dann schaun'mer uns mal die Daten von Aa1 und Aa2 an
https://en.wikipedia.org/wiki/Algol0.062 AE=9.3*10^9m = r sind die beiden auseinander. Aa1 hat 3.17 und Aa2 0.7 Sonnenmassen.
r_1 = 3.17/(3.87)*r =7.6*10^9m
r_2 = 0.7/(3.87)*r=1.7*10^9m
Winkelgeschwnindigkeit=2.54*10^-5/s
Das macht für Aa2=193 km/s und Aa1=43km/s
Für letzteren fälscht er die Geschwindigkeit auf 2cm/s herunter und Aa2 macht er gänzlich unsichtbar, nur damit er nicht offen legen muss, welches z sich nach seiner Theorie errechnete.
Wenn die beiden Sterne aneinander vorbei ziehen, dann müsste der vordere nämlich im Mikrowellenbereich strahlen.
Ihm bleibt also gar nichts anderes übrig, als den Einen zum unsichtbaren Planeten zu erklären und für den Anderen eine Schneckengeschwindigkeit zu erfinden.
Obwohl ich ihm bereits zweimal die bei Algol fehlende Umlauf-Radialgeschwindigkeitskurve als Gegenargument vorgehalten habe, geht der relativistische Apostel nicht darauf ein, und „errechnet“ Umlaufsgeschwindigkeiten des Doppelsternsystems Algol von 193 km/s und 43 km/s.
Er geht auf das Argument deshalb nicht ein, weil derartige Doppelstern-Umlaufgeschwindigkeiten von den Doppler-Verschiebungen im Spektrum Algols nicht nur nicht bestätigt, sondern sogar
widerlegt werden.
Die gemessenen Doppler-Verschiebungen im Spektrum Algols liegen nämlich (laut deutschem Wikipedia) eindeutig im Bereich von nur ±3,9 km/s.Deshalb steht in dem von ihm verlinkten Wikipedia- Artikel auch nichts von Umlaufsgeschwindigkeiten. Schon gar nicht von solchen Umlaufsgeschwindigkeiten, wie sie apostata „errechnet“.
Nochmal im Klartext: Die gemessenen Linienverschiebungen im Algol-Spektrum widerlegen das Vorhandensein von Doppelstern-Umlaufsgeschwindigkeiten bei Algol. Da Algol der Namensgeber für eine ganze Klasse von Bedeckungsveränderlichen ist, dürften alle diese „Bedeckungsveränderlichen“ keine Doppelsterne, sondern Sonne-Planet-Systeme mit Delta-Lambda-Effekt und analogem Lichtaus-Effekt sein.
Mangels einer Alternative zu den als „Bedeckungen bei einem Doppelstern“ interpretierten Helligkeitseinbrüchen ist man jedoch bisher bei dem Doppelstern-Modell geblieben, obwohl die Linienverschiebungen im Spektrum dieses Modell bei Algol ausschließen.
Die Erklärung der sehr geringen Linienverschiebungen bei Algol mithilfe des Delta-Lambda-Effekts, und die Erklärung der beobachteten Helligkeitseinbrüche mithilfe des zum Delta-Lambda-Effekt analogen Lichtaus-Effekts (als Folge einer Wellenzugverdrehung mit Richtungsänderung und Wellenzugauflösung), löst zwar das Problem, erfordert aber natürlich geistige Flexibilität und Denkvermögen.
Statt daß apostata mit Algol den Delta-Lambda-Effekt widerlegt, bestätigt also Algol den Delta-Lambda-Effekt. Zu den bisherigen astronomischen Fehlern wie Urknall, Expansion, spektroskopische „Doppel“-Sterne, „Pulsations“-Veränderliche, Pulsare und Quasare kommt also noch die Klasse der Algol-Veränderlichen hinzu.
Nachtrag vom 2.2.16 : Den Lichtaus-Effekt bei Algol habe ich wieder zurückgenommen, nachdem offensichtlich eine Bedeckung durch einen Gasplaneten völlig ausreicht. Hierzu siehe
viewtopic.php?f=8&t=312&start=140#p103017Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes