Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 13:38

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Das ist totaler Schwachsinn, da gibt es weder Zentrifugal- noch Zentripetalkraft!

Und warum bewegt sich der Würfel im BS Drehscheibe dann auf einer Kreisbahn?

Weil deine Physik geisteskrank ist! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

In diesem Fall bist du physikalisch eine totale Niete oder selbst geisteskrank.

Daß sich der Würfel im BS Drehscheibe auf einer Kreisbahn bewegt, erkennt ein Fünfjähriger, wenn er sich die Kratzpur des Würfels auf der Scheibe ansieht. :lol: :lol: :lol:
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 14:18

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es gibt nur eine real wirkende Kraft; das ist die Zentripetalkraft. Die beschleunigt die Masse auf die Kreisbahn. Die Masse wird von ihrer "gewünschten" geraden tangentialen Richtung durch die Zentripetalkraft stetig in Richtung Rotationsmittelpunkt abgelenkt und so auf einer Kreisbahn gehalten.
Die Bewegung auf einer Kreisbahn ist genau jener von fb... erwähnte Spezialfall. Nimmt die Geschwindigkeit dieser Bewegung zu wird die Zentrifugalkraft größer, während die Zentripetalkraft maximal nur so groß wie die zentrale Zusammenhaltskraft werden kann (z.B. das Gefüge einer DVD). Wird diese Zusammenhaltskraft überschritten, fliegt das Teil auseinander und nicht zusammen. Richtig übel wird es bei Schleifscheiben, deswegen: Niemals seitlich schleifen!

Unsinn. Da du nicht versuchst, dir die Mechanik erklären zu lassen, wie ich das gerade tat, kann ich dir nicht weiterhelfen.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 14:20

Spacerat hat geschrieben:Rede lang, Sinn kurz: Die Zentrifugalkraft ist sicher keine Scheinkraft, die keine Arbeit verrichtet, zumindest solange sie nicht größer als die Zentripetalkraft ist.

Da wendet sich der Gast mit Grausen. :o
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 14. Sep 2015, 16:33

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Da du nicht versuchst, dir die Mechanik erklären zu lassen, wie ich das gerade tat, kann ich dir nicht weiterhelfen.
:lol: Dann fang endlich mal an! Erklär mir, warum Scheiben auseinander und nicht zusammen fliegen, wenn die Zentrifugalkraft zu hoch wird. Wird etwa die Zentripetalkraft zu niedrig oder wie?
Ich sags mal so: Der Maximalwert der Zentripetalkraft ist im Gegensatz zum Maximalwert der Zentrifugalkraft begrenzt. Die Zentripetalkraft kann im Gegensatz zur Zentrifugalkraft den Wert der zentralen Zusammenhaltskraft nicht überschreiten.

Es werden hier immer die Bezugssysteme vermischt. Im Laborsystem (LS) dreht sich die DVD, d.h., dass nur die Zentripetalkraft wirkt, da sich die DVD-Teile im Kreis bewegen und zur Drehachse beschleunigt werden. Gäbe es diese Kraft nicht, würden sich die DVD-Teile geradlinig (tangential) bewegen (2. Newtonsches Gesetz). Im LS gilt F_Zp = m a, die entsprechende Gegenkraft wird von der Achse ausgübt (3. Newtonsches Gesetz). Fällt die Zentripetalkraft weg (DVD bricht) so fliegen die Teile tangential weiter und nicht radial. Schon das macht klar, dass hier nicht die radial nach außen wirkende Zentrifugalkraft dafür verantwortlich sein kann, sonst würde sich ja der Geschwindigkeitsvektor ändern. Wenn im Moment wenn die DVD bricht, ein Körper tangential mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Bruchstück vorbei fliegt, fliegen sie einträchtig nebeneinander davon. Der vorbei fliegende Teil weiß aber ganz sicher nichts von der imaginären Zentrifugalkraft die gerade eben noch auf das DVD-Bruchstück gewirkt hat.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 17:00

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Da du nicht versuchst, dir die Mechanik erklären zu lassen, wie ich das gerade tat, kann ich dir nicht weiterhelfen.
:lol: Dann fang endlich mal an! Erklär mir, warum Scheiben auseinander und nicht zusammen fliegen, wenn die Zentrifugalkraft zu hoch wird. Wird etwa die Zentripetalkraft zu niedrig oder wie?
Ich sags mal so: Der Maximalwert der Zentripetalkraft ist im Gegensatz zum Maximalwert der Zentrifugalkraft begrenzt. Die Zentripetalkraft kann im Gegensatz zur Zentrifugalkraft den Wert der zentralen Zusammenhaltskraft nicht überschreiten.

Na, wenn du das noch immer meinst.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 17:10

Spacerat hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Fällt die Zentripetalkraft weg (DVD bricht) so fliegen die Teile tangential weiter und nicht radial.
Schon klar. Aber ab welchem Punkt fliegen sie tangential weiter? Warum fällt die Zentripetalkraft plötzlich weg?
Die Zentripetalkraft fällt weg, weil die Zentrifugalkraft größer geworden ist, als es die Zentripetalkraft jemals werden konnte.

Nee, alles Murks. Mit steigender Drehzahl wächst die Zentripetalkraft. Die ist in diesem Fall bezüglich der rotierenden Masse eine Zugkraft. Übersteigt die durch die Zentripetalkraft induzierte Materialspannung die Bruchfestigkeit des Materials, dann berstet es. Die Zentripetalkraft wirkt nicht mehr auf die Masse. Die Masse ist kräftefrei und fliegt daher mit der vorherigen Umfangsgeschwindigkeit exakt in Richtung der Tangente davon.

Zur Illustration sieh dir einfach den Abwurf eines Hammerwerfes an.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 17:45

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Na, wenn du das noch immer meinst.
Wäre es anders, müsste keine Zentripetalkraft irgendwo gegen wirken und Scheiben würden nicht auseinanderfliegen.

Die Zentripetalkraft wirkt in Richtung Mittelachse und Teile fliegen immer in Richtung der größeren bzw. größten resultiernden Kraft, in diesem Fall also mehr von der Mittelachse wg. Wenn es die Zentripetalkraft wäre, die zu groß wird, würden die Teile mehr in Richtung Mittelachse, also zusammen fliegen.

Ok... anders gesagt (evtl. einfacher): Wenn die Zentrifugalkraft nur eine Scheinkraft wäre, würde es gar keine Phänomene, wie berstende Scheiben geben.

Wenn die Zentripetalkraft noch da ist, wird die Masse zur Mittelachse beschleunigt. Ist sie zu groß, bricht die Masse ab. Es ist plötzlich gar keine Kraft mehr da und die Masse fliegt mit ihrer letzten momentanen Umfangsgeschwindigkeit tangential davon. Da fliegt nichts radial nach außen. Das müßte sie aber, wenn da eine Zentrifugalkraft wäre.
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Mechanik

Beitragvon rmw » Mo 14. Sep 2015, 18:37

Wenn es den Widerstand der Zentrifugalkraft nicht gäbe bräuchte man auch keine Zentripedalkraft um einen Gegenstand von der Geraden abzulenken.

Während mich bei Theoretikern, die oft über mathematische Spielereien nicht hinaus kommen, schon lange nichts mehr wundert, überrascht mich schon dass der ganze Schwachsinn auch Leuten einzureden ist für die angewandte Mechanik nicht ganz ein Fremdwort ist.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 19:23

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Da fliegt nichts radial nach außen. Das müßte sie aber, wenn da eine Zentrifugalkraft wäre.
Was fürn Quark!

Nee. Das ist nun mal so. Das ist nämlich Mechanik und kein Stellichmirdasmalsovordenken.

Warum wohl bricht die Zentripetalkraft ab? Weil dieser etwas entgegenwirkt, ist doch klar. Das was dieser Kraft entgegenwirkt, nennt sich Zentrifugalkraft.

Wie das mit diesen Kräften in den unterschiedlichen Bezugssystemen ist, hab ich dir erklärt. Auch fb... hat es dir erklärt.

Diese Zentrifugalkraft kann je nach Rotationsgeschwindigkeit höher ausfallen, als die Zentripetalkraft,

Quatsch. Und zwar hochprozentiger.
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Re: Mechanik

Beitragvon Ernst » Mo 14. Sep 2015, 19:37

rmw hat geschrieben:Wenn es den Widerstand der Zentrifugalkraft nicht gäbe bräuchte man auch keine Zentripedalkraft um einen Gegenstand von der Geraden abzulenken.

Während mich bei Theoretikern, die oft über mathematische Spielereien nicht hinaus kommen, schon lange nichts mehr wundert, überrascht mich schon dass der ganze Schwachsinn auch Leuten einzureden ist für die angewandte Mechanik nicht ganz ein Fremdwort ist.

Weißt du, ich hab lebenslang weiter nichts getan, als mich mit angewandter Mechanik befaßt. Erst studiert, dann Bauteilenetwicklung, theoretisch und experimentell, dann gelehrt.
Und ich weiß, daß manche Dinge, die mir und anderen in dieser Branche geläufig und ganz selbstverständlich sind, weniger damit Befaßten mitunter äußerst schwer zu vermitteln sind. Selten aber ist mir solche Ignoranz von Ichstellmirdasmalsovorspezis vorgekommen.
Ich weiß nicht, was du so machst oder gemacht hast. Bisher nahm ich an, daß du einer der wenigen Insider hier bist. Aber das was du da gerade schreibst, ist mechanisch purer Unsinn.
Wenn es real einen gleichgroßen Widerstand gäbe, würde gar nichts abgelenkt (beschleunigt).
Die durch die einzig real vorhandene Zentripetalkraft F beschleunigt die Masse m mit a=F/m.
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