Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 08:04

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...einfach den Herrn Fourier oder den Bronstein fragen.

Na ja, eine Fourier-Reihe ist eine mathematische Mthode, physikalisch erklärt eine Fourier-Reihe überhaupt nichts.

Mit einer Fourier-Reihe kann man durch Überlagerung von Sinuskurven jede beliebige Kurve mit beliebiger Näherung darstellen.

Das stimmt.
rmw hat geschrieben:Die Erklärung des Verhaltens des Lichts am Spalt bzw. am Doppelspalt ist an den Haaren herbei gezogen.
Mathematisch funktioniert es, physikalisch sagt es überhaupt nichts.

Das stimmt wiederum nicht.

Kurt

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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon rmw » Fr 12. Dez 2025, 08:24

Kurt hat geschrieben:Das stimmt wiederum nicht.

Mit einer Überlagerung von Sinus-Kurven kann man jede beliebige Summen-Kurve darstellen das heißt aber nicht dass diesen einzelnen Sinus-Kurven irgend etwas physikalisch entsprechen muß, es ist dann eine rein mathematische Überlagerung.
Dementsprechend erklärt auch eine Fourier-Transformation in dem Fall physikalisch überhaupt nichts.

Das heißt übrigens nicht dass die einzelnen Sinus-Kurven nicht tatsächlich physikalisch etwas darstellen können, wie bei Schwingungen. Dann kann man daraus auch physikalische Schlussfolgerungen ziehen.

https://www.markweger.at/
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 12. Dez 2025, 12:39

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das stimmt wiederum nicht.

Mit einer Überlagerung von Sinus-Kurven kann man jede beliebige Summen-Kurve darstellen das heißt aber nicht das diesen einzelnen Sinus-Kurven irgend etwas physikalisch entsprechen muß, es ist dann eine rein mathematische Überlagerung.
Dementsprechend erklärt auch eine Fourier-Transformation in dem Fall physikalisch überhaupt nicht.

Das heißt übrigens nicht dass die einzelnen Sinus-Kurven nicht tatsächlich physikalisch etwas darstellen können, wie bei Schwingungen. Dann kann man daraus auch physikalische Schlussfolgerungen ziehen.

https://www.markweger.at/


Da muß ich als Physiker widersprechen . Denn in einem Experiment konnte man mit stehenden Schallwellen in einer Flüssigkeit eine Phasenmodulation in der Richtung senkrecht zur Strahlrichtung erzeugt. Diese wurde mit einem aufgeweiteten Lasersstrahl durchleuchtet. Dahinter befand sich eine Sammelinse und dahinter ein Schirm. Zwischen der Sammellinse und dem Schirm befand sich die Brennebene. Wenn man sich das Bild auf einem Schirm in der Brennebene anschaut, dann sammelt sich das Licht nicht nur im Brennpunkt sonder wegen des Spektrums der Phasenmodulation auch Punkte rechts und links vom Brennpunkt. Blockiert man das Licht im Brennpunkt mit einem Nagel, dann kann man ein Abbild der stehenden Wellen sehen.

Der Grund ist, daß die Phasenmodulation bei kleinen Phasenhüben con den Intensitäten der Trägerwelle und der "Seitenbänder" der AM-Modulation recht ähnlich sieht. Aber die Beziehung der Phasen ist anders. Im Falle der Phasenkontrastdarstellung (Mikroskopie) wird im Brennpunkt eine Phasenverschiebung von einer Viertelwellenlänge benutzt, um die Phasenverschiebung sichtbar zu machen.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Fr 12. Dez 2025, 15:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 14:27

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Das heißt übrigens nicht dass die einzelnen Sinus-Kurven nicht tatsächlich physikalisch etwas darstellen können, wie bei Schwingungen. Dann kann man daraus auch physikalische Schlussfolgerungen ziehen.

Da muß ich als Physiker widersprechen .

Warum musst du da widersprechen?
Du tust ja so als sei ein mathematisches Konstrukt in der Lage physikalische Wirkungen zu erstellen.
Das geht halt nunmal nicht.
Und aus diesem Grund kann auch Mathematik nicht als Beweis für irgendetwas sich Vorgestelltes hergenommen werden.

Kurt

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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 12. Dez 2025, 14:37

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Das heißt übrigens nicht dass die einzelnen Sinus-Kurven nicht tatsächlich physikalisch etwas darstellen können, wie bei Schwingungen. Dann kann man daraus auch physikalische Schlussfolgerungen ziehen.

Da muß ich als Physiker widersprechen .

Warum musst du da widersprechen?
Du tust ja so als sei ein mathematisches Konstrukt in der Lage physikalische Wirkungen zu erstellen.
Das geht halt nunmal nicht.
Und aus diesem Grund kann auch Mathematik nicht als Beweis für irgendetwas sich Vorgestelltes hergenommen werden.
.


Und warum wird schon in der Fahrschule gelehrt, wie man Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg berechnet? Auch bei der Berechnungen elektronischer Schaltungen wird Mathematik benutzt. Ebenso Strahlungsdiagramme. Wenn dies alles mit der Physikg nichts zu tun hat?

Überhaupt kannst du mir dieses Experiment erklären?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 14:58

Rudi Knoth hat geschrieben:Da muß ich als Physiker widersprechen .

Kurt hat geschrieben:Warum musst du da widersprechen?
Du tust ja so als sei ein mathematisches Konstrukt in der Lage physikalische Wirkungen zu erstellen.
Das geht halt nunmal nicht.
Und aus diesem Grund kann auch Mathematik nicht als Beweis für irgendetwas sich Vorgestelltes hergenommen werden.

Rudi Knoth hat geschrieben:Und warum wird schon in der Fahrschule gelehrt, wie man Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg berechnet? Auch bei der Berechnungen elektronischer Schaltungen wird Mathematik benutzt. Ebenso Strahlungsdiagramme. Wenn dies alles mit der Physikg nichts zu tun hat?

Warum gibst du auf das was ich angeschnitten habe keine Antwort.
Ich habe dich (indirekt) gefragt ob ein mathematisches Konstrukt irgendeine physikalische Wirkung erzielen kann. Die Antwort bist du schuldig geblieben.
Sie kann es nämlich nicht.
Und wenn man mit Mathematik, z.B die von Fourier, den "Platzbedarf eines AM-Senders auf der Empfangsskala berechnen kann dann ist das doch eine feine Sache.
Die Formel erschafft aber nicht die Nutzung dieses Bereiches dadurch das darin vorkommen könnende Signale bereits vom Sender erstellt und gesendet werden, sondern zeigt nur den Bereich und die entstehenden stabilen Signale bei entsprechender Modulationsignalfrequenz.

Rudi Knoth hat geschrieben:Überhaupt kannst du mir dieses Experiment erklären?


Ich erkläre dieses Experiment nicht mit Mathematik, sondern mit realen Vorgängen.
Wenn da eine Phasenverschiebung auftritt, was ja nichts anderes heisst als das die Beeinflussung der Spiegelwirkung (Ablenkung des Laserlichtes) der Wassermoleküle durch ihre lokale Geschwindigkeit oder Drehwinkel stattfindet, dann ist das nicht durch irgendwelche Formeln hervorgerufen, sondern durch mechanische Vorgänge im Wasser.

Kurt

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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 12. Dez 2025, 15:18

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Da muß ich als Physiker widersprechen .

Kurt hat geschrieben:Warum musst du da widersprechen?
Du tust ja so als sei ein mathematisches Konstrukt in der Lage physikalische Wirkungen zu erstellen.
Das geht halt nunmal nicht.
Und aus diesem Grund kann auch Mathematik nicht als Beweis für irgendetwas sich Vorgestelltes hergenommen werden.

Rudi Knoth hat geschrieben:Und warum wird schon in der Fahrschule gelehrt, wie man Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg berechnet? Auch bei der Berechnungen elektronischer Schaltungen wird Mathematik benutzt. Ebenso Strahlungsdiagramme. Wenn dies alles mit der Physikg nichts zu tun hat?

Warum gibst du auf das was ich angeschnitten habe keine Antwort.
Ich habe dich (indirekt) gefragt ob ein mathematisches Konstrukt irgendeine physikalische Wirkung erzielen kann. Die Antwort bist du schuldig geblieben.
Sie kann es nämlich nicht.
Und wenn man mit Mathematik, z.B die von Fourier, den "Platzbedarf eines AM-Senders auf der Empfangsskala berechnen kann dann ist das doch eine feine Sache.
Die Formel erschafft aber nicht die Nutzung dieses Bereiches dadurch das darin vorkommen könnende Signale bereits vom Sender erstellt und gesendet werden, sondern zeigt nur den Bereich und die entstehenden stabilen Signale bei entsprechender Modulationsignalfrequenz.

Rudi Knoth hat geschrieben:Überhaupt kannst du mir dieses Experiment erklären?


Ich erkläre dieses Experiment nicht mit Mathematik, sondern mit realen Vorgängen.
Wenn da eine Phasenverschiebung auftritt, was ja nichts anderes heisst als das die Beeinflussung der Spiegelwirkung (Ablenkung des Laserlichtes) der Wassermoleküle durch ihre lokale Geschwindigkeit oder Drehwinkel stattfindet, dann ist das nicht durch irgendwelche Formeln hervorgerufen, sondern durch mechanische Vorgänge im Wasser.
.


Zum Platzbedarf eines AM-Signals kann man doch schon einfach sagen, daß die Frequenzen der Sender und die passenden Filter in den Empfängern Folgerungen aus diesen Berechnungen sind.

Und zum von mir genannten Experiment ist zu sagen, daß die Frage doch von dir nicht beantwortet ist, wieso man die Unterschiede im Brechungsindex der Flüssigkeit mit dem Nagel sichtbar machen kann? Denn ohne diesen sieht man nur eine klare Flüssigkeit.

Gruß
Rudi Knoth
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Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 15:37

Rudi Knoth hat geschrieben:Zum Platzbedarf eines AM-Signals kann man doch schon einfach sagen, daß die Frequenzen der Sender und die passenden Filter in den Empfängern Folgerungen aus diesen Berechnungen sind.

Du sagst also indrekt aus das das Auftreten von Signalen im Empfänger die Folge von mathematischer Berechnung ist und deshalb der Sender mehrere Signale erzeugt und auch sendet.
Musst halt nur noch darlegen wie das physikalisch möglich ist und abläuft.

Rudi Knoth hat geschrieben:Und zum von mir genannten Experiment ist zu sagen, daß die Frage doch von dir nicht beantwortet ist, wieso man die Unterschiede im Brechungsindex der Flüssigkeit mit dem Nagel sichtbar machen kann? Denn ohne diesen sieht man nur eine klare Flüssigkeit.

Nagel? Welcher Nagel denn?
Es ändert sich also der Brechungsindex der Flüssigkeit auf Grund der Einwirkung des Laserstrahls. Eine mögliche Ursache habe ich dir ja beschrieben.
Wieso sich der Brechungsindex auf Grund einer Formel ändern soll hast du nicht dargelegt.

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 12. Dez 2025, 16:01

@Kurt » Fr 12. Dez 2025, 15:37

Also schon wieder deine beliebte Methode des Strohmannargumentes.

Du sagst also indrekt aus das das Auftreten von Signalen im Empfänger die Folge von mathematischer Berechnung ist und deshalb der Sender mehrere Signale erzeugt und auch sendet.
Musst halt nur noch darlegen wie das physikalisch möglich ist und abläuft.


Nein Ich sage ganz einfach, daß das ausgesendete Signal mehrere Frequenzen umfasst. Und welche das sind, kann man mit Fourier berechnen. Übrigens im Falle der AM-Modulation aus bekannten Formelsammlungen.

Nagel? Welcher Nagel denn?
Es ändert sich also der Brechungsindex der Flüssigkeit auf Grund der Einwirkung des Laserstrahls. Eine mögliche Ursache habe ich dir ja beschrieben.
Wieso sich der Brechungsindex auf Grund einer Formel ändern soll hast du nicht dargelegt.


Also der Nagel wurde im Experiment in den Brennpunkt der Linse gebracht. Ansonsten machst du wieder auf "Strohmann". Du stellst hier zwei angebliche Aussagen von mir auf, die ich nicht gesagt habe.

1. Der Brechungsindex der Flüssigkeit wird durch die stehenden Ultraschallwellen verändert.

2. Dies hat mit Fourier nichts zu tun. Auch nicht mit dem Laser.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 16:06

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Fr 12. Dez 2025, 15:37

Nagel? Welcher Nagel denn?
Es ändert sich also der Brechungsindex der Flüssigkeit auf Grund der Einwirkung des Laserstrahls. Eine mögliche Ursache habe ich dir ja beschrieben.
Wieso sich der Brechungsindex auf Grund einer Formel ändern soll hast du nicht dargelegt.


Also der Nagel wurde im Experiment in den Brennpunkt der Linse gebracht. Ansonsten machst du wieder auf "Strohmann". Du stellst hier zwei angebliche Aussagen von mir auf, die ich nicht gesagt habe.

1. Der Brechungsindex der Flüssigkeit wird durch die stehenden Ultraschallwellen verändert.

2. Dies hat mit Fourier nichts zu tun. Auch nicht mit dem Laser.


Wovon redest du überhaupt? Stelle das Experiment ein damit man erkennen kann wovon du überhaupt redest.
Und dann sage klipp und klar ob ein mathematisches Konstrukt, egal welches und in welchen Zusammenhang auch immer, irgendeinen Einfluss auf Realvorgänge haben kann/hat.

Kurt

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