Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Fourier-Reihe

Beitragvon bumbumpeng » Sa 13. Dez 2025, 11:32

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Anstiegs- und Abfallzeit:
Rechteckschwingungen mit hoher Flankensteilheit enthalten besonders viele Oberschwingungen (siehe unten Fourieranalyse)

Anstiegs und Abfallzeit:

Diese Werte bezeichnen die Zeit die eine steigende und fallende Flanke, also z.B. Spannungsänderung, jeweils benötigt bis ein bestimmter Level erreicht ist.
Wo diese Zeiten/Zustände Oberschwingungen in einer Flanke enthalten das solltest du erklären.

Vorher noch was du überhaupt unter Oberschwingungen verstehst und wie diese beschaffen sind und wie solche gebildet werden.
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Rechteckschwingung
Signale mit ideal rechteckigem Verlauf existieren nur theoretisch.

Gemäß Fourieranalyse erweist sich eine Rechteckschwingung als sinusförmige Grundschwingung mit Oberschwingungen, siehe Fourierreihe#Rechteckpuls.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/37/Gibbssches_Ph%C3%A4nomen.png/451px-Gibbssches_Ph%C3%A4nomen.png
BildGibbssches Phänomen bei einer Rechteckschwingung

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... is.svg.png
Bild
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Sa 13. Dez 2025, 11:48

bumbumpeng hat geschrieben:Gemäß Fourieranalyse erweist sich eine Rechteckschwingung als sinusförmige Grundschwingung mit Oberschwingungen

Und wie ist es mit der Realität? Was ist eine Rechteckschwingung und wie wird diese erzeugt und was beinhaltet so ein Rechteck?
Wie erweist sich denn eine Rechteckschwingung in der Realität? Doch wohl nicht als Rechteckschwingung, bestehend aus einer steigenden Flanke, einem folgenden statischen Zustand, gefolgt von einer fallenden Flanke, wiederum gefolgt von einem statischen Zustand.
Alle vier Zustände ergeben eine sog. "Rechteckschwingung", die Dauer dieser vier Zustände ergibt die Wiederholratenzeit, damit die Frequenz.
Ich frage mich was du mit dem was du eingestellt hast eigentlich bezweckst, uns sagen willst.


Kurt

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PS: erweitert
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon bumbumpeng » Sa 13. Dez 2025, 13:01

Kurt hat geschrieben:Ich frage mich was du mit dem was du eingestellt hast eigentlich bezweckst, uns sagen willst.
Na, das, was ich bereits geschrieben habe.

Wenn ich ein Rechtecksignal mit 1 MHz verstärken will, dann muss der Verstärker mindestens eine Grenzfrequenz von 11 MHz haben, damit so annähernd Rechteckimpulse hinten rauskommen, weil die Oberwellen eben mit verstärkt werden müssen, weil ein Rechtecksignal eben Oberwellen in der Realität aufweist.
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Sa 13. Dez 2025, 13:16

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich frage mich was du mit dem was du eingestellt hast eigentlich bezweckst, uns sagen willst.
Na, das, was ich bereits geschrieben habe.

Wenn ich ein Rechtecksignal mit 1 MHz verstärken will, dann muss der Verstärker mindestens eine Grenzfrequenz von 11 MHz haben, damit so annähernd Rechteckimpulse hinten rauskommen, weil die Oberwellen eben mit verstärkt werden müssen, weil ein Rechtecksignal eben Oberwellen in der Realität aufweist.


Was sind Oberwellen?
Welche Oberwellen denn?
Wo kommen die Oberwellen her?
Wo sind sie im Rechtecksignal vorhanden?
Wie sind sie ins Rechtecksignal reingekommen?

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Sa 13. Dez 2025, 13:35

Nochmal:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... is.svg.png
Bild
Demonstration zur Erzeugung einer Rechteckschwingung durch Überlagerung von Sinusschwingungen (Fouriersynthese.

Rechts unten siehst du, dass da die 3., 5. und 7. Oberwelle mit beinhaltet ist. Je mehr Oberwellen vorhanden sind, um so besser wird das Rechtecksignal.

DAS GEHT DOCH EINDEUTIG AUS DER GRAFIK HERVOR.

ALSO brauchst du für Rechteckimpulse immer auch die Oberwellen. Für einen einigermaßen guten Rechteckimpuls braucht es mindestens die 11. Oberwelle.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Sa 13. Dez 2025, 13:56

bumbumpeng hat geschrieben:DAS GEHT DOCH EINDEUTIG AUS DER GRAFIK HERVOR.

Was geht aus der Grafik hervor?
Was wird da gezeigt?

bumbumpeng hat geschrieben:ALSO brauchst du für Rechteckimpulse immer auch die Oberwellen. Für einen einigermaßen guten Rechteckimpuls braucht es mindestens die 11. Oberwelle.


Was ist eine Oberwelle, was zeichnet diese z.B gegenüber einer anderen Schwingung aus?
Wie wird eine Oberwelle erstellt?

Kurt

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Re: Oberwellen

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 13. Dez 2025, 14:43

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:DAS GEHT DOCH EINDEUTIG AUS DER GRAFIK HERVOR.

Was ist eine Oberwelle, was zeichnet diese z.B gegenüber einer anderen Schwingung aus?
Wie wird eine Oberwelle erstellt?
.


Wenn man ein periodisches Signal, das nicht rein sinusförmig ist, hat dann sind die "Oberwellen" sinusformige Schwinugngen, deren Frequenz ein ganzzahliges Vielfache der Frequenz ist um die Differenz zwischen dem Sinussignal mit der Frequenz des Signals und dem erzeugten Signal sind. Diese kann man analog mit Resonatoren oder digital mit FFT ermitteln. Sie sind also schon Teil des Frequenzspektrums des erzeugten Signals.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Oberwellen

Beitragvon Kurt » Sa 13. Dez 2025, 15:28

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:DAS GEHT DOCH EINDEUTIG AUS DER GRAFIK HERVOR.

Was ist eine Oberwelle, was zeichnet diese z.B gegenüber einer anderen Schwingung aus?
Wie wird eine Oberwelle erstellt?
.


Wenn man ein periodisches Signal, das nicht rein sinusförmig ist, hat dann sind die "Oberwellen" sinusformige Schwinugngen, deren Frequenz ein ganzzahliges Vielfache der Frequenz ist um die Differenz zwischen dem Sinussignal mit der Frequenz des Signals und dem erzeugten Signal sind.

Es ist doch wohl klar das du da kein Problem hast.
Gefragt habe ich bumpumpeng, gefragt deswegen damit er überhaupt mal nachzudenken beginnt über das was er da so zum Besten gibt und mit grossen Bildern einstellt. Für ihn sind Oberwellen irgendwelche besonderen Wellen mit wohl besonderen Eigenschaften die, jede für sich, im Verstärker separat verstärkt werden.
Es muss ja nicht jeder sofort alles kapieren was um Signale und so abläuft. Aber so auf eine Wikipediaartikel sich zu versteifen, und nicht zu kapieren, dass das was da über die Erstellung eines Rechecksignal gezeigt wird, sich auf ein "KANN" bezieht, das ist schon erstaunlich.
Selbstverständlich kann man ein Rechtecksignal durch viele, genau passende Sinussignale zusammenbasteln, ist überhaupt keine Frage, nur muss man dann auch wissen das es halt ein, durch Addition vieler Signale, entstandenes Gebilde ist das nichtmal saubere Dächer hat.
Manchmal kommt man sich wie im Kindergarten vor, nur halt in einem Besonderen.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Diese kann man analog mit Resonatoren oder digital mit FFT ermitteln. Sie sind also schon Teil des Frequenzspektrums des erzeugten Signals.

Du machst auch den Eindruck als sei all das was ich bisher hier zur Entstehung von Signalen im Empfänger gezeigt habe, spurlos an dir vorbeigegangen ist.
Erkennbar daran das du wiederum so schreibst als würden diese Signale irgendwie ermittelt und müssen somit schon im Sender vorhanden sein. Warum machst du das? Ja du weigerst dich sogar eine Grundsatzfrage zur Mathematik zu beantworten.

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 13. Dez 2025, 15:56

@Kurt

Du machst auch den Eindruck als sei all das was ich bisher hier zur Entstehung von Signalen im Empfänger gezeigt habe, spurlos an dir vorbeigegangen ist.
Erkennbar daran das du wiederum so schreibst als würden diese Signale irgendwie ermittelt und müssen somit schon im Sender vorhanden sein. Warum machst du das? Ja du weigerst dich sogar eine Grundsatzfrage zur Mathematik zu beantworten.


Nun zum ersten Satz: Ich interpretiere deinen Beitrag zur AM-Modulation so, daß die Schwingkreise, die auf den ungeraden Vielfachen der Rechteckfrequenz resonant sind, schwingen, also diese Frequenzen im Rechtecksignal enthalten sind. Damit hast du die Mathematik experimentell bestätigt.

Was die Grundsatzfrage des Verhältnis von Physik und Mathematik angeht, so gehört die Mathematik zur Physik als Methode der Formulierung wie auch der Vorhersage von physikalischen Gegebenheiten dazu. Mit Experimenten kann man die Vorhersagen bestätigen oder widerlegen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » So 14. Dez 2025, 09:34

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt

Du machst auch den Eindruck als sei all das was ich bisher hier zur Entstehung von Signalen im Empfänger gezeigt habe, spurlos an dir vorbeigegangen ist.
Erkennbar daran das du wiederum so schreibst als würden diese Signale irgendwie ermittelt und müssen somit schon im Sender vorhanden sein. Warum machst du das? Ja du weigerst dich sogar eine Grundsatzfrage zur Mathematik zu beantworten.


Nun zum ersten Satz: Ich interpretiere deinen Beitrag zur AM-Modulation so, daß die Schwingkreise, die auf den ungeraden Vielfachen der Rechteckfrequenz resonant sind, schwingen, also diese Frequenzen im Rechtecksignal enthalten sind. Damit hast du die Mathematik experimentell bestätigt.


Du interpretierst etwas in Bezug zu AM was mit AM überhaupt nichts zu tun hat, zeigt wie Oberwellen durch ein Rechtecksignal erzeugt und in ihrer Amplitude aufgebaut werden.
Muss ich da weiter ausholen?

Rudi Knoth hat geschrieben:Was die Grundsatzfrage des Verhältnis von Physik und Mathematik angeht, so gehört die Mathematik zur Physik als Methode der Formulierung wie auch der Vorhersage von physikalischen Gegebenheiten dazu. Mit Experimenten kann man die Vorhersagen bestätigen oder widerlegen.


Eine Grundsatzfrage zum Verhältnis von Physik und Mathematik habe ich dir nicht gestellt, sondern diese da:

Hat ein mathematisches Konstrukt, egal welches und in welchen Zusammenhang auch immer, irgendeinen Einfluss auf Realvorgänge?


Kurt

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