Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 12. Dez 2025, 16:13

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Fr 12. Dez 2025, 15:37

Nagel? Welcher Nagel denn?
Es ändert sich also der Brechungsindex der Flüssigkeit auf Grund der Einwirkung des Laserstrahls. Eine mögliche Ursache habe ich dir ja beschrieben.
Wieso sich der Brechungsindex auf Grund einer Formel ändern soll hast du nicht dargelegt.


Also der Nagel wurde im Experiment in den Brennpunkt der Linse gebracht. Ansonsten machst du wieder auf "Strohmann". Du stellst hier zwei angebliche Aussagen von mir auf, die ich nicht gesagt habe.

1. Der Brechungsindex der Flüssigkeit wird durch die stehenden Ultraschallwellen verändert.

2. Dies hat mit Fourier nichts zu tun. Auch nicht mit dem Laser.


Wovon redest du überhaupt? Stelle das Experiment ein damit man erkennen kann wovon du überhaupt redest.
Und dann sage klipp und klar ob ein mathematisches Konstrukt, egal welches und in welchen Zusammenhang auch immer, irgendeinen Einfluss auf Realvorgänge haben kann/hat.
.


Und schon wieder von dir unerfüllbare Forderungen. Das Experiment habe ich vor 50 Jahren an der Uni gemacht. Und das mathematische Konstrukt konnte man in der Brennebene optisch sehen. Denn in der Brennebene einer Linse werden ebene Wellen als Punkte abgebildet. Genauso wie der Spektrumanalyser eine Darstellung der Frequenzen eines Signales anzeigt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 16:35

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wovon redest du überhaupt? Stelle das Experiment ein damit man erkennen kann wovon du überhaupt redest.
Und dann sage klipp und klar ob ein mathematisches Konstrukt, egal welches und in welchen Zusammenhang auch immer, irgendeinen Einfluss auf Realvorgänge haben kann/hat.
.


Und schon wieder von dir unerfüllbare Forderungen. Das Experiment habe ich vor 50 Jahren an der Uni gemacht.


Beschreib es halt wenigstens, niemand kann wissen was du eigentlich meinst und aussagen willst.
Und es fehlt immer noch die klare Aussage ob ein mathematisches Konstrukt irgendwelche Auswirkungen auf irgendwelche Materie/Realvorgänge hat.

Kurt

.
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon bumbumpeng » Fr 12. Dez 2025, 17:09

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...einfach den Herrn Fourier oder den Bronstein fragen.

Na ja, eine Fourier-Reihe ist eine mathematische Mthode, physikalisch erklärt eine Fourier-Reihe überhaupt nichts.

Mit einer Fourier-Reihe kann man durch Überlagerung von Sinuskurven jede beliebige Kurve mit beliebiger Näherung darstellen.
Das heißt aber nicht dass diese einzelnen Sinus-Kurven physikalisch existieren, sie ergeben nur eben eine Summenkurve.
Deshalb erklärt auch eine Fourier-Transformation physikalisch überhaupt nichts. Die Erklärung des Verhaltens des Lichts am Spalt bzw. am Doppelspalt ist an den Haaren herbei gezogen.
Mathematisch funktioniert es, physikalisch sagt es überhaupt nichts.

Was besagt die Farbmetrik? Wozu braucht es die Farbmetrik?
Wie funktioniert eine Farbbildröhre, ein Farbbildschirm?

https://www.erco.com/images/colorimetry ... 1_15-08-20
Bild

Was besagt das menschliche Auge?
Arten: Es gibt drei Arten von Zapfen, die für die Wahrnehmung von rotem, grünem und blauem Licht empfindlich sind.
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon bumbumpeng » Fr 12. Dez 2025, 17:26

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Das heißt übrigens nicht dass die einzelnen Sinus-Kurven nicht tatsächlich physikalisch etwas darstellen können, wie bei Schwingungen. Dann kann man daraus auch physikalische Schlussfolgerungen ziehen.

Da muß ich als Physiker widersprechen .

Warum musst du da widersprechen?
Du tust ja so als sei ein mathematisches Konstrukt in der Lage physikalische Wirkungen zu erstellen.
Das geht halt nunmal nicht.
Und aus diesem Grund kann auch Mathematik nicht als Beweis für irgendetwas sich Vorgestelltes hergenommen werden.

Hierzu mal etwas absolut PRAKTISCHES.

Wenn ich Rechteckimpulse mit einer Frequenz von 1 MHz in einem Verstärker verstärken will, dann muss der Verstärker bis zu einer Grenzfrequenz von mindestens 11 MHz übertragen können !!!

Wie erklärt sich das ?
Es muss also praktisch mindestens bis zur 11. Oberwelle verstärkt werden, damit die Flanke noch einigermaßen steil verläuft.

Das ist die physikalische praktische Anwendung. So erklärt sich das physikalisch.
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Mathematik

Beitragvon rmw » Fr 12. Dez 2025, 19:05

Man kann mit mit Mathematik Physik beschreiben wenn man die physikalischen Zusammenhänge kennt.
Wenn man die Hebelgestze kennt so kann man die Zusammenhänge mit einer einfachen Mathematik berechen.
Aber es gibt keine Mathematik aus der man die Hebelgestze ableiten kann. Man muss zuerst die Hebelgesetze kennen.

So ist es immer. Man kann mit Mathematik Physik beschreiben, aber man kann nicht aus der Mathematik auf physikalische Zusammenhänge schließen. Das ist allenfalls Hypothese und Hypothesen können stimmen oder auch nicht.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 12. Dez 2025, 19:24

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wovon redest du überhaupt? Stelle das Experiment ein damit man erkennen kann wovon du überhaupt redest.
Und dann sage klipp und klar ob ein mathematisches Konstrukt, egal welches und in welchen Zusammenhang auch immer, irgendeinen Einfluss auf Realvorgänge haben kann/hat.
.


Und schon wieder von dir unerfüllbare Forderungen. Das Experiment habe ich vor 50 Jahren an der Uni gemacht.


Beschreib es halt wenigstens, niemand kann wissen was du eigentlich meinst und aussagen willst.
Und es fehlt immer noch die klare Aussage ob ein mathematisches Konstrukt irgendwelche Auswirkungen auf irgendwelche Materie/Realvorgänge hat.
.


Nun nochmal das Experiment im Detail.Die Anordnung der Elemente ist folgende:

1. Ein Laser im sichtbaren Lichtbereich.
2. Eine Kombination von Linsen, um den schmalen Strahl in einen breiteren aber parallelen Strahl aufzuweiten.
3. Der Glasbehälter mit einer Flüssigkeit zusammen mit einem Ultraschallgenerator. mit dem eine stehende Welle erzeugt werden kann.
4. Eine Sammellinse mit bekannter Brennweite.
5. Eine Halterung im Brennpunkt dieser Linse,
6. Ein Schirm zur um das Bild der Sammellinse aufzufangen.

Wenn kein Ultraschall in eingeschaltet ist, man sieht auf dem Schirm nur das Bild des Behälter b.z.w. irgendwelcher Gegenstände darin. An der Stelle der Brennebene sieht man nur den Brennpunkt des Lasers. Wird der Ultraschall eingeschaltet, dann sieht man in der Brennebene eine Verbreiterung des Brennpunktes. Auf dem Schirm sieht man zuerst keine Anderung des Bildes. Wenn man dann den Nagel in die Mitte des Brennpunktes hält, dann sieht man ein Muster auf dem Schirm. Dabei ist der Nagel senkreciut zur Strahlrichtung und der Ausbreitungsrichtung der Ultraschallrichtung also parallel zur Wellenfront des Ultraschalls.

Das Thema Fouriertransformation will ich in einem gesondertem Thema erklären,

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 23:11

Rudi Knoth hat geschrieben:
Nun nochmal das Experiment im Detail.Die Anordnung der Elemente ist folgende:

1. Ein Laser im sichtbaren Lichtbereich.
2. Eine Kombination von Linsen, um den schmalen Strahl in einen breiteren aber parallelen Strahl aufzuweiten.
3. Der Glasbehälter mit einer Flüssigkeit zusammen mit einem Ultraschallgenerator. mit dem eine stehende Welle erzeugt werden kann.
4. Eine Sammellinse mit bekannter Brennweite.
5. Eine Halterung im Brennpunkt dieser Linse,
6. Ein Schirm zur um das Bild der Sammellinse aufzufangen.

Wenn kein Ultraschall in eingeschaltet ist, man sieht auf dem Schirm nur das Bild des Behälter b.z.w. irgendwelcher Gegenstände darin. An der Stelle der Brennebene sieht man nur den Brennpunkt des Lasers. Wird der Ultraschall eingeschaltet, dann sieht man in der Brennebene eine Verbreiterung des Brennpunktes. Auf dem Schirm sieht man zuerst keine Anderung des Bildes. Wenn man dann den Nagel in die Mitte des Brennpunktes hält, dann sieht man ein Muster auf dem Schirm. Dabei ist der Nagel senkreciut zur Strahlrichtung und der Ausbreitungsrichtung der Ultraschallrichtung also parallel zur Wellenfront des Ultraschalls.

Was willst du mir damit sagen?

Rudi Knoth hat geschrieben:Das Thema Fouriertransformation will ich in einem gesondertem Thema erklären,


Brauchts nicht, es geht nich darum.
Es geht darum:

Und dann sage klipp und klar ob ein mathematisches Konstrukt, egal welches und in welchen Zusammenhang auch immer, irgendeinen Einfluss auf Realvorgänge haben kann/hat.


Kurt

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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Fr 12. Dez 2025, 23:12

bumbumpeng hat geschrieben:
Wenn ich Rechteckimpulse mit einer Frequenz von 1 MHz in einem Verstärker verstärken will, dann muss der Verstärker bis zu einer Grenzfrequenz von mindestens 11 MHz übertragen können !!!

Wie erklärt sich das ?
Es muss also praktisch mindestens bis zur 11. Oberwelle verstärkt werden, damit die Flanke noch einigermaßen steil verläuft.

Welche Oberwellen denn?

Kurt

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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon bumbumpeng » Sa 13. Dez 2025, 01:09

Kurt hat geschrieben:Welche Oberwellen denn?
https://de.wikipedia.org/wiki/Rechteckschwingung
Anstiegs- und Abfallzeit:
Rechteckschwingungen mit hoher Flankensteilheit enthalten besonders viele Oberschwingungen (siehe unten Fourieranalyse)
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Re: Fourier-Reihe

Beitragvon Kurt » Sa 13. Dez 2025, 09:59

bumbumpeng hat geschrieben:Anstiegs- und Abfallzeit:
Rechteckschwingungen mit hoher Flankensteilheit enthalten besonders viele Oberschwingungen (siehe unten Fourieranalyse)

Anstiegs und Abfallzeit:

Diese Werte bezeichnen die Zeit die eine steigende und fallende Flanke, also z.B. Spannungsänderung, jeweils benötigt bis ein bestimmter Level erreicht ist.
Wo diese Zeiten/Zustände Oberschwingungen in einer Flanke enthalten das solltest du erklären.

Vorher noch was du überhaupt unter Oberschwingungen verstehst und wie diese beschaffen sind und wie solche gebildet werden.

Kurt

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