Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Do 6. Nov 2025, 14:44

Alle Wellen bestehen aus Teilchen, aber die Photonen fliegen nicht durch den Raum, sondern die Welle wird von Teilchen zu Teilchen weitergegeben. Es gibt keine fliegenden Photonen.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Do 6. Nov 2025, 17:28

Lagrange hat geschrieben:Alle Wellen bestehen aus Teilchen, aber die Photonen fliegen nicht durch den Raum, sondern die Welle wird von Teilchen zu Teilchen weitergegeben. Es gibt keine fliegenden Photonen.
Es sind immer nur Schwingungen, die dann zeitlich gesehen grafisch eine Wellenform ergeben.

El. Schwingungen sind el. Potentialunterschiede im el. Feld.
Magn. Schwingungen sind magn. Potentialunterschiede im magn. Feld.
Diese energetischen Schwingungen breiten sich mit c im Vakuum aus.

Es gibt definitiv keine Photonen.
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Re: Licht Luftschall

Beitragvon rmw » Do 6. Nov 2025, 17:45

Rudi Knoth hat geschrieben: Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 800 Nanometer. Schall der Frequenz von 1000 Hz hat in der Lift eine Wellenlänge von 30 cm. Damit sind millimetergroße Unebenheiten für Schall nicht so bedeutend wie für Licht.

Die Frequenz ist unterschiedlich aber das ist nicht der einzige Unterschied.
Wenn man einen Laserpointer in die Luft richtet, so sieht niemand etwas von dem Laserstrahl.
Nur wenn der Laser auf ein Objekt trifft und dort reflekiert wird sieht man das Laserlicht.
Den Schall hört immer die ganze Umgebung auch wenn man ein Megaphon verwendet.

Es sind offensichtlich zwei grundverschiedene Medien.
Einmal ein Teilchenstrahl, einmal eine Druckwelle in der Luft.
Nein mit der unterschiedlichen Frequenz allein ist dieser Unterschied nicht zu erklären.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
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Re: Licht Luftschall

Beitragvon Rudi Knoth » Do 6. Nov 2025, 18:06

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 800 Nanometer. Schall der Frequenz von 1000 Hz hat in der Lift eine Wellenlänge von 30 cm. Damit sind millimetergroße Unebenheiten für Schall nicht so bedeutend wie für Licht.

Die Frequenz ist unterschiedlich aber das ist nicht der einzige Unterschied.
Wenn man einen Laserpointer in die Luft richtet, so sieht niemand etwas von dem Laserstrahl.
Nur wenn der Laser auf ein Objekt trifft und dort reflekiert wird sieht man das Laserlicht.
Den Schall hört immer die ganze Umgebung auch wenn man ein Megaphon verwendet.

Es sind offensichtlich zwei grundverschiedene Medien.
Einmal ein Teilchenstrahl, einmal eine Druckwelle in der Luft.
Nein mit der unterschiedlichen Frequenz allein ist dieser Unterschied nicht zu erklären.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html


Nochmal: Du verstehst nicht den prinzipiellen Effekt der Wellenlänge für die messbare Ausbreitung von Wellen. Du vergleichst Schall mit einer Wellenlänge die in Luft, der von Mikrowellen entspricht , mit Licht dessen Wellenlänge 1/1000 der von den Mikrowellen ist.
Z.B. empfängt man Signale von Kurzwellen-Richtantennen auch außerhalb der "Strahlrichtung". Beim Laserpointer hat man einen Resonator, dessen Länge mehrere Tausend Wellenlänge ist. Das sind einfach physikalische Fakten, die du ignorierst.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Licht Luftschall

Beitragvon bumbumpeng » Do 6. Nov 2025, 20:43

rmw hat geschrieben:Einmal ein Teilchenstrahl, einmal eine Druckwelle in der Luft.
Es ist eben kein Teilchenstrahl.
Teilchen musst du beschleunigen.
E.-m. Schwingungen sind Energie und Energie muss nicht beschleunigt werden, denn diese e.-m. Schwingungen breiten sich sofort mit c aus.
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Lichtstrahlen

Beitragvon rmw » Fr 7. Nov 2025, 09:42

Rudi Knoth hat geschrieben:Nochmal: Du verstehst nicht den prinzipiellen Effekt der Wellenlänge für die messbare Ausbreitung von Wellen. Du vergleichst Schall mit einer Wellenlänge die in Luft, der von Mikrowellen entspricht , mit Licht dessen Wellenlänge 1/1000 der von den Mikrowellen ist.
Z.B. empfängt man Signale von Kurzwellen-Richtantennen auch außerhalb der "Strahlrichtung". Beim Laserpointer hat man einen Resonator, dessen Länge mehrere Tausend Wellenlänge ist. Das sind einfach physikalische Fakten, die du ignorierst.

Licht breitet sich auch im Weltall in beliebigen Abständen strahlenförmig aus.
Die ganze geometrische Optik ist nur mit Teilchenstrahlen zu erklären.
Photoelektrischer Effekt und Compton Effekt lassen sich auch nur mit Teilchen erklären.
Photonen können von Elektronen absorbiert und ausgesandt werden, was auch mit einer Welle nicht erklärbar ist.

Wellen in Luft oder Wasser sind ein Verhalten dieser Moleküle, die Ausbreitungsgeschwindigkeit hängt von den Eigenschaften des Mediums ab.
Eine Welle ohne Medium ist ein Widerspruch in sich.
Die Elektromagnetischen Strahlen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, so wie andere Teilchen auch, wie insbesondere die Neutrinos.
In Wirklichkeit weisen alle Eigenschaften des Lichts auf ein Teilchenverhalten hin und auf eine strahlenförmige Ausbreitung dieser Teilchen.

Bei Kurzwellensendern ist die Frage wie genau diese Richtantennen überhaupt sind. Darüber hinaus ist ja eine Streuung an den Molekülen der Luft denkbar, was ja beim Licht auch geschieht.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 7. Nov 2025, 10:29

@rmw » Fr 7. Nov 2025, 9:42

Licht breitet sich auch im Weltall in beliebigen Abständen strahlenförmig aus.
Die ganze geometrische Optik ist nur mit Teilchenstrahlen zu erklären.


Das stimmt nicht. Eher kann man das Fermatsche Prinzip eher mit einem Wellenmodell verstehen. Denn warum sollen Teilchen beim Übergang ins optisch dichtere Medium ihren Weg ändern. Und was "beschleunigt" die Teilchen beim Übergang vom dichteren Medium ins dünnere Medium?

Photoelektrischer Effekt und Compton Effekt lassen sich auch nur mit Teilchen erklären.
Photonen können von Elektronen absorbiert und ausgesandt werden, was auch mit einer Welle nicht erklärbar ist.


Das stimmt schon aber umgekehrt gibt es Interferenzeffekte bei Elektronen und thermischen Neutronen an Kristallgitter.

Wellen in Luft oder Wasser sind ein Verhalten dieser Moleküle, die Ausbreitungsgeschwindigkeit hängt von den Eigenschaften des Mediums ab.
Eine Welle ohne Medium ist ein Widerspruch in sich.


Nur wenn man mechanische Wellen betrachtet.

Die Elektromagnetischen Strahlen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, so wie andere Teilchen auch, wie insbesondere die Neutrinos.
In Wirklichkeit weisen alle Eigenschaften des Lichts auf ein Teilchenverhalten hin und auf eine strahlenförmige Ausbreitung dieser Teilchen.


Aber nur im Vakuum. Und die Interferenzphänomene weisen auf ein Wellenverhalten. Ebenso gibt es für EM-Wellen einen Unterschied zwischen Phasengeschwindigkeit und Gruppengeschwindigkeit. Damit ist deine These widerlegt.

Bei Kurzwellensendern ist die Frage wie genau diese Richtantennen überhaupt sind. Darüber hinaus ist ja eine Streuung an den Molekülen der Luft denkbar, was ja beim Licht auch geschieht.


Die Richtdiagramme von Funkantennen können gemessen werden und stimmen mit Berechnungen aus dem Wellenmodell überein. Und das ist seit 100 Jahren bekannt- Und Streuung an Luftmolekülen kann man wohl ausschliessen, weil die Antennen von Satelliten im Vakuum dieselbe Richtungscharakteristik wie auf der Erde haben.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Fr 7. Nov 2025, 11:49

Compton-Effekt ist Reflexion von Licht an Elektronen.
Das Gleiche erhält man bei Reflexion am bewegten Spiegel.
Das Ganze ist nichts anderes als Doppler-Effekt.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon rmw » Fr 7. Nov 2025, 17:35

Rudi Knoth hat geschrieben:Das stimmt nicht. Eher kann man das Fermatsche Prinzip eher mit einem Wellenmodell verstehen. Denn warum sollen Teilchen beim Übergang ins optisch dichtere Medium ihren Weg ändern. Und was "beschleunigt" die Teilchen beim Übergang vom dichteren Medium ins dünnere Medium?

Eine Kugel die man ins Wasser schießt ändert auch seine Richtung.
Und ob sich die Geschwindigkeit ändert ist meines Wissens nicht wirklich nachgewiesen.

Das stimmt schon aber umgekehrt gibt es Interferenzeffekte bei Elektronen und thermischen Neutronen an Kristallgitter.

Es ist nicht sicher ob es Interferenzeffekte sind, es kann genau so gut sein dass dort keine Teilchen eintreffen.

Nur wenn man mechanische Wellen betrachtet.

Das heißt aber dass "EM-Wellen" von vorn herein etwas völlig anderes sind und ein Wellenmodell das auf Wellen in einem Medium beruht von vorherein sinnlos ist.

Aber nur im Vakuum. Und die Interferenzphänomene weisen auf ein Wellenverhalten. Ebenso gibt es für EM-Wellen einen Unterschied zwischen Phasengeschwindigkeit und Gruppengeschwindigkeit.

Interferenz ist mit Teilchen die eine Frequenz aufweisen auch möglich.
Und Gruppengeschwindigkeit ist eine mathematische Beschreibung wo man nicht wirklich weiß was das physikalisch bedeutet.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 7. Nov 2025, 17:55

@rmw » Fr 7. Nov 2025, 17:35

Eine Kugel die man ins Wasser schießt ändert auch seine Richtung.
Und ob sich die Geschwindigkeit ändert ist meines Wissens nicht wirklich nachgewiesen.


Die unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit in Medien anders als das Vakuum wurde schon seit Langem experimentell bestimmt.

Es ist nicht sicher ob es Interferenzeffekte sind, es kann genau so gut sein dass dort keine Teilchen eintreffen.


Es sind Interferenzeffekte, die sich bei Kristallgittern klar zeigen und Gemeinsamkeiten mit den Effekten der Bragg-Interferenz zeigen. Darauf beruhte die Entschlüsselung der Doppelhelix bei Chromosomen.

Das heißt aber dass "EM-Wellen" von vorn herein etwas völlig anderes sind und ein Wellenmodell das auf Wellen in einem Medium beruht von vorherein sinnlos ist.


Ersatzweise hat man daher den Lichtäther eingeführt.Aber der Wirkungsmechanismus läuft über elektrische und magnetische Felder nach Maxwell un Hertz.

Interferenz ist mit Teilchen die eine Frequenz aufweisen auch möglich.
Und Gruppengeschwindigkeit ist eine mathematische Beschreibung wo man nicht wirklich weiß was das physikalisch bedeutet.


Also das mit den "Teilchen mit Frequenz" halte ich für Unsinn. Und die Gruppengeschwindigkeit ist eine meßbare Größe.

Gruß
Rudi Knoth
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