Es sind immer nur Schwingungen, die dann zeitlich gesehen grafisch eine Wellenform ergeben.Lagrange hat geschrieben:Alle Wellen bestehen aus Teilchen, aber die Photonen fliegen nicht durch den Raum, sondern die Welle wird von Teilchen zu Teilchen weitergegeben. Es gibt keine fliegenden Photonen.
Rudi Knoth hat geschrieben: Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 800 Nanometer. Schall der Frequenz von 1000 Hz hat in der Lift eine Wellenlänge von 30 cm. Damit sind millimetergroße Unebenheiten für Schall nicht so bedeutend wie für Licht.
rmw hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben: Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 800 Nanometer. Schall der Frequenz von 1000 Hz hat in der Lift eine Wellenlänge von 30 cm. Damit sind millimetergroße Unebenheiten für Schall nicht so bedeutend wie für Licht.
Die Frequenz ist unterschiedlich aber das ist nicht der einzige Unterschied.
Wenn man einen Laserpointer in die Luft richtet, so sieht niemand etwas von dem Laserstrahl.
Nur wenn der Laser auf ein Objekt trifft und dort reflekiert wird sieht man das Laserlicht.
Den Schall hört immer die ganze Umgebung auch wenn man ein Megaphon verwendet.
Es sind offensichtlich zwei grundverschiedene Medien.
Einmal ein Teilchenstrahl, einmal eine Druckwelle in der Luft.
Nein mit der unterschiedlichen Frequenz allein ist dieser Unterschied nicht zu erklären.
https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
Es ist eben kein Teilchenstrahl.rmw hat geschrieben:Einmal ein Teilchenstrahl, einmal eine Druckwelle in der Luft.
Rudi Knoth hat geschrieben:Nochmal: Du verstehst nicht den prinzipiellen Effekt der Wellenlänge für die messbare Ausbreitung von Wellen. Du vergleichst Schall mit einer Wellenlänge die in Luft, der von Mikrowellen entspricht , mit Licht dessen Wellenlänge 1/1000 der von den Mikrowellen ist.
Z.B. empfängt man Signale von Kurzwellen-Richtantennen auch außerhalb der "Strahlrichtung". Beim Laserpointer hat man einen Resonator, dessen Länge mehrere Tausend Wellenlänge ist. Das sind einfach physikalische Fakten, die du ignorierst.
Licht breitet sich auch im Weltall in beliebigen Abständen strahlenförmig aus.
Die ganze geometrische Optik ist nur mit Teilchenstrahlen zu erklären.
Photoelektrischer Effekt und Compton Effekt lassen sich auch nur mit Teilchen erklären.
Photonen können von Elektronen absorbiert und ausgesandt werden, was auch mit einer Welle nicht erklärbar ist.
Wellen in Luft oder Wasser sind ein Verhalten dieser Moleküle, die Ausbreitungsgeschwindigkeit hängt von den Eigenschaften des Mediums ab.
Eine Welle ohne Medium ist ein Widerspruch in sich.
Die Elektromagnetischen Strahlen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, so wie andere Teilchen auch, wie insbesondere die Neutrinos.
In Wirklichkeit weisen alle Eigenschaften des Lichts auf ein Teilchenverhalten hin und auf eine strahlenförmige Ausbreitung dieser Teilchen.
Bei Kurzwellensendern ist die Frage wie genau diese Richtantennen überhaupt sind. Darüber hinaus ist ja eine Streuung an den Molekülen der Luft denkbar, was ja beim Licht auch geschieht.
Rudi Knoth hat geschrieben:Das stimmt nicht. Eher kann man das Fermatsche Prinzip eher mit einem Wellenmodell verstehen. Denn warum sollen Teilchen beim Übergang ins optisch dichtere Medium ihren Weg ändern. Und was "beschleunigt" die Teilchen beim Übergang vom dichteren Medium ins dünnere Medium?
Das stimmt schon aber umgekehrt gibt es Interferenzeffekte bei Elektronen und thermischen Neutronen an Kristallgitter.
Nur wenn man mechanische Wellen betrachtet.
Aber nur im Vakuum. Und die Interferenzphänomene weisen auf ein Wellenverhalten. Ebenso gibt es für EM-Wellen einen Unterschied zwischen Phasengeschwindigkeit und Gruppengeschwindigkeit.
Eine Kugel die man ins Wasser schießt ändert auch seine Richtung.
Und ob sich die Geschwindigkeit ändert ist meines Wissens nicht wirklich nachgewiesen.
Es ist nicht sicher ob es Interferenzeffekte sind, es kann genau so gut sein dass dort keine Teilchen eintreffen.
Das heißt aber dass "EM-Wellen" von vorn herein etwas völlig anderes sind und ein Wellenmodell das auf Wellen in einem Medium beruht von vorherein sinnlos ist.
Interferenz ist mit Teilchen die eine Frequenz aufweisen auch möglich.
Und Gruppengeschwindigkeit ist eine mathematische Beschreibung wo man nicht wirklich weiß was das physikalisch bedeutet.
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