Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Di 4. Nov 2025, 21:28

Rudi Knoth hat geschrieben:
Weil am Ende z.B. ein Kurzschluß ist, ergibt sich für die Spannung 0 am mit Leiter verbundenen Ende eine Welle mit umgekehrter Phase, weshalb sich diese mit der eingehenden Welle zu einer stehenden Welle überlagert.

Dieser Kurzschluss ergibt eine Spiegelung ohne Verluste.
Darum ist das zurücklaufende Signal auch phasenverschoben, gegenphasig zum Hinlaufenden.
Das geht nur mit longitudinal, so wie es halt bei Licht/Funk der Fall ist.
Die lächerliche Geschichte die einem hier vorgelegt wird und herbeizaubern soll wie es bei einer Transversalwelle gehen soll ist mehr als peinlich.

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Di 4. Nov 2025, 22:01

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Weil am Ende z.B. ein Kurzschluß ist, ergibt sich für die Spannung 0 am mit Leiter verbundenen Ende eine Welle mit umgekehrter Phase, weshalb sich diese mit der eingehenden Welle zu einer stehenden Welle überlagert.

Dieser Kurzschluss ergibt eine Spiegelung ohne Verluste.
Darum ist das zurücklaufende Signal auch phasenverschoben, gegenphasig zum Hinlaufenden.
Das geht nur mit longitudinal, so wie es halt bei Licht/Funk der Fall ist.
Die lächerliche Geschichte [...] wie es bei einer Transversalwelle gehen soll ist mehr als peinlich.

Dass du es nicht kapierst ist peinlich – aber nur für dich – und ziemlich lächerlich.

Knote ein Seil an einem Ende fest und bewege das andere in der richtigen Frequenz auf und ab. Das Ergebnis ist eine stehende Transversalwelle: Die einlaufende Welle wird am festgeknoteten Ende reflektiert und läuft mit umgekehrter Auslenkung zurück. Der Kurzschluss entspricht dem festgeknoteten Ende mit Null Auslenkung (Spannung 0). So einfach ist das.
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 5. Nov 2025, 06:02

Jetzt zu den Einwänden von "rmw" gegen die Wellennatur von Licht und anderen EM-Wellen:

1. Einwand "Schallwellen und Wasserwellen lassen sich nicht bündeln"
Beides stimmt nicht. Eine Möglichkeit der Bündelung in der Optik ist die Reflektion an einem Parabolspiegel. Schallwellen können reflektiert werden, was die bekannten Phänomene wie Echo und Hall zeigen. Das Megaphon beruht in der Tat auf eine Bündelung von Schallwellen in eine Richtung. Auch die Trichter an über 100 Jahren alten Plattenspieler (Grammophon) dienen zur Bündelung der Schallwellen in eine Richtung.

2. Einwand "Es gibt keine Beugung bei Licht oder anderen EM-Strahlungen".
Dieses stimmt bei EM-Strahlung wie Radiowellen auf jeden Fall nicht. Denn Langwellen können als "Bodenwellen" über viele 100 Km vom Sender entfernt empfangen werden. Beispielsweise der DCF77 sendet europaweit seine Zeitsignale auf Langwelle. Und gegen ein Teilchenmodell und für ein Wellenmodell sind auch die in der heutigen Diskussion genannten Glasfaserkabel. Eien Glasfaser besteht aus einem Mantel mit Glas von niedrigerem Brechungsindex und einem Kern von höheren Brechungsindex. Die Größe (Durchmesser) dieses Kerns bestimmt, ob man eine Singlemode- oder eine Moltimode-Faser hat. Im ersten Fall ist der Kern wesentlich dünner, als der von der Multimodefaser ist. Bei der Singlemodefaser kann es nur Wellen mit einer Strahlrichtung geben. Daher ist diese für längere Strecken besser geeignet. Bei der Multimodefaser sind mehrere Strahlrichtungen möglich, was bei längeren Strecken zu einer unerwünschten "Verbreiterungen" der Signale führt. Dies ist nur mit der Wellennatur des Lichtes zu verstehen.

Gruß
Rudi Knoth
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Hypothetische Erklärung

Beitragvon rmw » Mi 5. Nov 2025, 11:42

Rudi Knoth hat geschrieben:Weil am Ende z.B. ein Kurzschluß ist, ergibt sich für die Spannung 0 am mit Leiter verbundenen Ende eine Welle mit umgekehrter Phase, weshalb sich diese mit der eingehenden Welle zu einer stehenden Welle überlagert.

Na ja, zumindest für das "Feld", woraus immer es bestehen mag, eine recht hypothetische Erklärung.
Jedenfalls gibt es nichts was tatsächlich nachweisen würde dass es sich um eine Welle handelt.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
Zuletzt geändert von rmw am Mi 5. Nov 2025, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hypothetische Erklärung

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 5. Nov 2025, 11:59

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Weil am Ende z.B. ein Kurzschluß ist, ergibt sich für die Spannung 0 am mit Leiter verbundenen Ende eine Welle mit umgekehrter Phase, weshalb sich diese mit der eingehenden Welle zu einer stehenden Welle überlagert.

Na ja, zumindest für das "Feld", woraus immer es bestehen mag, eine recht hypothetische Erklärung.
Jedenfalls gibt es nichts was tatsächlich nachweisen würde dass es sich um eine Welle handelt.


Also fängst du mit einer Strohmann-Argumentation an. In dem Kommentar kommt das Wort "Feld" nicht vor aber in Experimenten kann man die unterschiedlichen Spannungswerte an der Zweidrahtleitung messen. Also etwas wirklich Reales.

Also in diesem Video zeigt Lewin schön die Funktion einer Lecherleitung. Und man sieht ganz gut das Aufleuchten der Lampe beim kurzschließen der beiden Leitungsenden.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Mi 5. Nov 2025, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Luftschall Licht

Beitragvon rmw » Mi 5. Nov 2025, 12:37

Rudi Knoth hat geschrieben:1. Einwand "Schallwellen und Wasserwellen lassen sich nicht bündeln"
Beides stimmt nicht. Eine Möglichkeit der Bündelung in der Optik ist die Reflektion an einem Parabolspiegel. Schallwellen können reflektiert werden, was die bekannten Phänomene wie Echo und Hall zeigen. Das Megaphon beruht in der Tat auf eine Bündelung von Schallwellen in eine Richtung. Auch die Trichter an über 100 Jahren alten Plattenspieler (Grammophon) dienen zur Bündelung der Schallwellen in eine Richtung.

In der Optik selbsverständlich.
Schallwellen reflektieren sich dagegen nur unter günstigen Voraussetzungen an ebenen Flächen.
Das Licht wird an jeden Objekt je nach Rauigkeit der Oberfläche reflektiert. An rauen Oberflächen in alle Richtungen, glattere Flächen glänzen oder beginnen zu spiegeln, sehr glatte Oberflächen sind dann ein Spiegel, wobei allerdings das gesamte Frequenzspektrum reflektiert werden muss. Bei den meisten Objekten wird nur ein Teil des Frequenzspektrums reflektiert.
Das ist nicht entfernt das gleiche Verhalten.

Das Megaphon sendet Schallenwellen in eine bestimmte Richtung aus, das hintert den Schall aber nicht sich in alle Himmelsrichtungen zu verbreiten bzw. zu beugen.
Ein Geräusch hört man auch um mehr als eine Ecke. Ein Geräusch aus einem Raum hört man ohne weiteres im nächsten Raum sofern beide Türen zu einem Gang offen sind.
Ein Geräusch hört man auch ohne weiteres 90 Grad um die Ecke eines Hauses, wenn also der "Spalt" beliebig groß ist.
Beides kann man leicht mit einem Telefon, das man läuten läßt, ausprobieren.
Der gebeugte Schall ist zwar gedämpfter, aber wenn das Geräusch nicht zu leise ist, hört man es auch um mehrere Ecken.
Wenn die Umgebungsgeräusche zu laut sind hört man das Geräusch nicht mehr, was zeigt dass die Überlagerungsfähigkeit des Schalls seine Grenzen hat.
Die Verbreitung des Schalls, auch mit einem Megaphon ist nicht entfernt mit dem Verhalten von gebündelten Licht vergleichbar.

Dass es im Schatten nicht finster ist liegt daran dass das Licht an allen möglichen Objekten reflektiert oder an Luftmolekülen auch gestreut wird. Das ist ein völlig anderes Verhalten als die Verbreitung von Luftschall in der Luft.

Auch dass nur bestimmte Frequenzen reflektiert werden ist beim Luftschall nicht zu beobachten.
Schallwellen und das Licht sind zwei grundverschiedene Medien, es besteht nur eine recht bedingte Ähnlichkeit.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 5. Nov 2025, 13:02

@rmw » Mi 5. Nov 2025, 13:37

In der Optik selbsverständlich.
Schallwellen reflektieren sich dagegen nur unter günstigen Voraussetzungen an ebenen Flächen.
Das Licht wird an jeden Objekt je nach Rauigkeit der Oberfläche reflektiert. An rauen Oberflächen in alle Richtungen, glattere Flächen glänzen oder beginnen zu spiegeln, sehr glatte Oberflächen sind dann ein Spiegel, wobei allerdings das gesamte Frequenzspektrum reflektiert werden muss. Bei den meisten Objekten wird nur ein Teil des Frequenzspektrums reflektiert.
Das ist nicht entfernt das gleiche Verhalten.



Schon mal berücksichtigt, daß Schallwellen und Lichtwellen unterschiedliche Wellenlängen haben? Ansonsten haben wir in der tat unterschiedliches Verhalten von Flächen, weil die Atome und Moleküle des Materials spezielle Eigenschaften in der Reflektion haben. Aber Schallwellen können durch Reflektion wie Lichtwellen gebündelt werden. Und diese Aussage hast du am Anfang geäussert und ist damit widerlegt.

Das Megaphon sendet Schallenwellen in eine bestimmte Richtung aus, das hintert den Schall aber nicht sich in alle Himmelsrichtungen zu verbreiten bzw. zu beugen.
Ein Geräusch hört man auch um mehr als eine Ecke. Ein Geräusch aus einem Raum hört man ohne weiteres im nächsten Raum sofern beide Türen zu einem Gang offen sind.
Ein Geräusch hört man auch ohne weiteres 90 Grad um die Ecke eines Hauses, wenn also der "Spalt" beliebig groß ist.
Beides kann man leicht mit einem Telefon, das man läuten läßt, ausprobieren.
Der gebeugte Schall ist zwar gedämpfter, aber wenn das Geräusch nicht zu leise ist, hört man es auch um mehrere Ecken.
Wenn die Umgebungsgeräusche zu laut sind hört man das Geräusch nicht mehr, was zeigt dass die Überlagerungsfähigkeit des Schalls seine Grenzen hat.
Die Verbreitung des Schalls, auch mit einem Megaphon ist nicht entfernt mit dem Verhalten von gebündelten Licht vergleichbar.


Hier ist eben das Argument der unterschiedlichen Wellenlänge wichtig. Bei Licht haben wir eine Wellenlänge von wenigen Millimeter und bei Licht von weniger als 1 Mikrometer. Bei Funkwellen im Bereich von 2 Meter (UKW FM) kann man eine Radiostation auch "um die Ecke" empfangen.

All deine Einwände kann man mit zwei Punkten widerlegen:

1. Licht hat eine wesentlich kleinere Wellenlänge als Schall- oder Wasserwellen.
2. Schall wird von jedem festen Gegenstand reflektiert. Licht aber nur an sehr glatten Flächen (Wellenlänge) und auch dann vollständig an Flächen, die in allen Frequenzen zwischen Rot und Violett reflektieren.

Gruß
Rudi Knoth
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Licht Luftschall

Beitragvon rmw » Mi 5. Nov 2025, 17:49

Rudi Knoth hat geschrieben:
Hier ist eben das Argument der unterschiedlichen Wellenlänge wichtig. Bei Licht haben wir eine Wellenlänge von wenigen Millimeter und bei Licht von weniger als 1 Mikrometer. Bei Funkwellen im Bereich von 2 Meter (UKW FM) kann man eine Radiostation auch "um die Ecke" empfangen.

1. Licht hat eine wesentlich kleinere Wellenlänge als Schall- oder Wasserwellen.
2. Schall wird von jedem festen Gegenstand reflektiert. Licht aber nur an sehr glatten Flächen (Wellenlänge) und auch dann vollständig an Flächen, die in allen Frequenzen zwischen Rot und Violett reflektieren.


1.
Ein Lichtbündel von einem Laserpointer kann man nur über Spiegel in einen anderen Raum bringen, dann aber faktisch mit ungemindeter Intnesität. Richtet man den Laserpointer dagegen auf eine raue Mauer so wird das Licht, je nach Mikrostruktur der Mauer in alle Richtungen reflektiert, deshalb sieht man den Laserpunkt auch aus jeder Richtung. Den Laserstrahl vom Pointer zur Mauer sieht man dagegen überhaupt nicht.

Den Schall hört man dagegen überall, auch im nächsten Raum wenn die Türen offen sind. Die Türen können dabei ruhig beliebig breit sein, man hört den Schall dann umso besser.
Der Schall ist eine Druckwelle von Molekülen. Eine Welle ist ein Verhalten von Molekülen einer Flüssigkeit oder eines Gases, so wie eine Schwingung das Verhalten von Molekülen éines festen Körpers ist.
Das ist mit dem Verhalten des Lichts nicht entfernt vergleichbar.

2.
Schall wird nur von größeren Flächen, wie großen Wänden in nennenswerten Maß reflektiert, sonst merkt man von einer Reflektion überhaupt nichts.
Licht wird von jeden beliebigen Objekt reflektiert, sofern es sich nicht um eine Frequenz handelt die absorbiert wird.
Licht wird auch an jeder rauen Mauer reflektiert, nur nach der Feinstruktur der Mauer eben in alle Richtungen.

Licht und Schall sind zwei grundverschiedene Medien, die unterschiedliche Frequenz ist nur einer der Unterschiede.

Funkstrahlen bzw. Radiostrahlen durchdringen Mauern wenn sie nicht zu dick sind, ähnlich wie Licht durch Glas geht, dazu ist keine Beugung notwendig.
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Re: Licht Luftschall

Beitragvon bumbumpeng » Mi 5. Nov 2025, 19:13

rmw hat geschrieben:Licht und Schall sind zwei grundverschiedene Medien, die unterschiedliche Frequenz ist nur einer der Unterschiede.
Licht ist Energie in Form von Schwingungen im Medium, dem el. Feld und magn. Feld.
Schall ist Energie in Form von Schwingungen durch Druckänderungen im Medium.
bumbumpeng
 
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Re: Licht Luftschall

Beitragvon Rudi Knoth » Do 6. Nov 2025, 08:37

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Hier ist eben das Argument der unterschiedlichen Wellenlänge wichtig. Bei Licht haben wir eine Wellenlänge von wenigen Millimeter und bei Licht von weniger als 1 Mikrometer. Bei Funkwellen im Bereich von 2 Meter (UKW FM) kann man eine Radiostation auch "um die Ecke" empfangen.

1. Licht hat eine wesentlich kleinere Wellenlänge als Schall- oder Wasserwellen.
2. Schall wird von jedem festen Gegenstand reflektiert. Licht aber nur an sehr glatten Flächen (Wellenlänge) und auch dann vollständig an Flächen, die in allen Frequenzen zwischen Rot und Violett reflektieren.


1.
Ein Lichtbündel von einem Laserpointer kann man nur über Spiegel in einen anderen Raum bringen, dann aber faktisch mit ungemindeter Intnesität. Richtet man den Laserpointer dagegen auf eine raue Mauer so wird das Licht, je nach Mikrostruktur der Mauer in alle Richtungen reflektiert, deshalb sieht man den Laserpunkt auch aus jeder Richtung. Den Laserstrahl vom Pointer zur Mauer sieht man dagegen überhaupt nicht.

Den Schall hört man dagegen überall, auch im nächsten Raum wenn die Türen offen sind. Die Türen können dabei ruhig beliebig breit sein, man hört den Schall dann umso besser.
Der Schall ist eine Druckwelle von Molekülen. Eine Welle ist ein Verhalten von Molekülen einer Flüssigkeit oder eines Gases, so wie eine Schwingung das Verhalten von Molekülen éines festen Körpers ist.
Das ist mit dem Verhalten des Lichts nicht entfernt vergleichbar.

2.
Schall wird nur von größeren Flächen, wie großen Wänden in nennenswerten Maß reflektiert, sonst merkt man von einer Reflektion überhaupt nichts.
Licht wird von jeden beliebigen Objekt reflektiert, sofern es sich nicht um eine Frequenz handelt die absorbiert wird.
Licht wird auch an jeder rauen Mauer reflektiert, nur nach der Feinstruktur der Mauer eben in alle Richtungen.

Licht und Schall sind zwei grundverschiedene Medien, die unterschiedliche Frequenz ist nur einer der Unterschiede.

Funkstrahlen bzw. Radiostrahlen durchdringen Mauern wenn sie nicht zu dick sind, ähnlich wie Licht durch Glas geht, dazu ist keine Beugung notwendig.


Deine ganzen Einwände beruhen uaf der Unkenntnis der Wellenlängen von Licht und hörbarem Schall. Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 800 Nanometer. Schall der Frequenz von 1000 Hz hat in der Lift eine Wellenlänge von 30 cm. Damit sind millimetergroße Unebenheiten für Schall nicht so bedeutend wie für Licht.

Bei Radiowellen kann man die Beugung dieser Wellen daran erkennen, daß bei Langwelle (Wellenlänge mehrere Kilometer betragen kann). Diese Bodenwellen können mehrere hundert Kilometer vom Sender bis zum Empfänger zurücklegen. Bei der Kurzwelle (4 Mhz bis 30 Mhz) sind die großen Reichweiten durch die Ionosphäre verursacht. Interessant ist dabei ,daß die Phasengeschwindigkeit also Wellenlänge mal Frequenz größer als die Vakuumlichtgeschwindigkeit und die Gruppengeschwindigkeit (Geschwindigkeit, mit dem sich ein Signal ausbreitet) kleiner als die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist.

Gruß
Rudi Knoth
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