Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon rmw » So 5. Okt 2025, 18:44

Rudi Knoth hat geschrieben:Nein dieses Bild beim einfachen Spalt, wenn er recht eng ist, entspricht dem Wellencharakter. Denn die Fourier-Transformierte dieser Rechteckfunktion beinhaltet in der Tat ein periodisches Muster.


Es gibt keinen physikalischen Grund warum bei einem engeren Spalt plötzlich Beugung entstehen sollte.
Und dass man mit einer Fourier-Transformation etwas mathematisch beschreiben kann sagt überhaupt nichts über die physikalische Eigenschaft eines Mediums aus.
Mit einer Sinus-Funktion kann man alles mögliche mathematisch beschreiben, aus der Anwendung einer Sinus-Funktion kann man auch nicht schließen und welches physikalische Medium es sich handelt.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » So 5. Okt 2025, 18:45

rmw hat geschrieben:@ Frau Holle

Eine Welle ist jedenfalls die Bewegung sehr vieler Teilchen, bei einer Wasserwelle kann man das ja dierkt beobachten.
Und ein einzelnes Teilchen ist eben ein einzelnes Teilchen.
Und ein Medium, ob nun Licht oder etwas anderes, kann eben aus einzelnen Teilchen bestehen oder es ist das Verhalten sehr vieler Teilchen wie bei einer Wasserwelle. Beides bei einem Medium ist sinnlos.


Das gilt aber nicht für elektromagnetische Wellen. Diese bestehen aus dem Wechselspiel zwischen elektrischen und magnetischen Feldern, wie von Maxwell beschrieben und von Heinrich Hertz experimentell nachgewiesen. Die Teilchen aus der Quantenphysik heissen Photonen. Die Verteilung dieser Teilchen wird aber durch die quantenphysikalische Wellenfunktion beschrieben.

Gruß
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » So 5. Okt 2025, 18:46

Frau Holle hat geschrieben:
Wer redet von Nicht-Teilchen? Was soll das sein?
Und wer redet von gleichzeitig? Teilchen kennen keine Zeit.

Zeit existiert in der Natur nicht.
Die einzigen Objekte, die existieren, sind Teilchen, und die existieren immer im JETZT!
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » So 5. Okt 2025, 18:47

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nein dieses Bild beim einfachen Spalt, wenn er recht eng ist, entspricht dem Wellencharakter. Denn die Fourier-Transformierte dieser Rechteckfunktion beinhaltet in der Tat ein periodisches Muster.


Es gibt keinen physikalischen Grund warum bei einem engeren Spalt plötzlich Beugung entstehen sollte.
Und dass man mit einer Fourier-Transformation etwas mathematisch beschreiben kann sagt überhaupt nichts über die physikalische Eigenschaft eines Mediums aus.
Mit einer Sinus-Funktion kann man alles mögliche mathematisch beschreiben, aus der Anwendung einer Sinus-Funktion kann man auch nicht schließen und welches physikalische Medium es sich handelt.


Nein die Fouriertransformation beschreibt auch solche Helligkeitsverteilungen.

Gruß
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon rmw » So 5. Okt 2025, 18:56

Rudi Knoth hat geschrieben:Nein die Fouriertransformation beschreibt auch solche Helligkeitsverteilungen.


Durchaus, aber es ist eine mathematische Beschreibung. Daraus kann man nicht schließen dass es sich um eine Welle handel muss.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon rmw » So 5. Okt 2025, 19:04

Rudi Knoth hat geschrieben:Das gilt aber nicht für elektromagnetische Wellen. Diese bestehen aus dem Wechselspiel zwischen elektrischen und magnetischen Feldern, wie von Maxwell beschrieben und von Heinrich Hertz experimentell nachgewiesen. Die Teilchen aus der Quantenphysik heissen Photonen. Die Verteilung dieser Teilchen wird aber durch die quantenphysikalische Wellenfunktion beschrieben.

Die Schrödinger-Gleichung beruht auf der Wellenhypothese des Lichts. Und auf die Schrödinger Gleichng baut die Quantenhypothese auf.
Eine Hypothese baut auf die andere Hypothese auf.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » So 5. Okt 2025, 19:17

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Das gilt aber nicht für elektromagnetische Wellen. Diese bestehen aus dem Wechselspiel zwischen elektrischen und magnetischen Feldern, wie von Maxwell beschrieben und von Heinrich Hertz experimentell nachgewiesen. Die Teilchen aus der Quantenphysik heissen Photonen. Die Verteilung dieser Teilchen wird aber durch die quantenphysikalische Wellenfunktion beschrieben.

Die Schrödinger-Gleichung beruht auf der Wellenhypothese des Lichts. Und auf die Schrödinger Gleichng baut die Quantenhypothese auf.
Eine Hypothese baut auf die andere Hypothese auf.


Unsinn. Die Schrödingergleichung beschreibt die Wellenfunktion von Elektronen etwa im elektrischen Feld der Protonen. Von Licht war da zuerst nicht die Rede. Er konnte damit das Linienspektrum von Wasserstoff erklären.

Gruß
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » So 5. Okt 2025, 19:19

rmw hat geschrieben:Es gibt keinen physikalischen Grund warum bei einem engeren Spalt plötzlich Beugung entstehen sollte.

Nein anders rum: Es gibt keinen physikalischen Grund warum ein Beugungsmuster ohne Beugung entstehen sollte.
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon rmw » So 5. Okt 2025, 19:42

Frau Holle hat geschrieben:Nein anders rum: Es gibt keinen physikalischen Grund warum ein Beugungsmuster ohne Beugung entstehen sollte.
 

Wenn man davon ausgeht dass Teilchen mit unterschiedlicher Phase ankommen dann ist das ohne weiteres möglich.
Eine Wasserwelle die durch einen einzelnen Spalt geht erzeugt im übrigen kein solches Muster. Dieses entspricht daher überhaupt nicht einer Wellenbeugung.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » So 5. Okt 2025, 20:06

rmw hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Nein anders rum: Es gibt keinen physikalischen Grund warum ein Beugungsmuster ohne Beugung entstehen sollte.

Wenn man davon ausgeht dass Teilchen mit unterschiedlicher Phase ankommen dann ist das ohne weiteres möglich.

Phasen gibt es nur bei Wellen, nicht bei einzelnen, klassischen Teilchen. Und bei Wellen gibt's nun mal Beugung. Das Interferenzmuster entsteht auch, wenn man die Teilchen einzeln nacheinander durchschickt, z.B. einzelne Photonen, Elektronen, oder sogar große Moleküle. Alles längst bekannt. Ihr seid nicht auf dem Laufenden.
 
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