Woraus bestehen Felder?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Experten

Beitragvon Skeptiker » Do 15. Okt 2026, 19:00

rmw hat geschrieben:Es ist wirklich erfreulich dass sich die Experten so einig sind.


Das Gute ist: wenn sich die Experten einig sind, braucht man sich nicht auf so Unwissende wie dich verlassen.
Skeptiker
 
Beiträge: 4358
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon Frau Holle » Do 15. Okt 2026, 19:20

Daniel K. hat geschrieben:
Mit:
Frau Holle hat geschrieben:Nun sollte doch auch für einen reisenden Menschen mit Uhr C klar sein, dass B während der Reise mehr Zeit gezählt hat, sozusagen schneller ging.

Hast Du GPT ganz deutlich vorgeben, was Du hören willst, was eben doch "klar sein" sollte.

GPT redet mir nicht einfach nach dem Mund. Ein LLM wäre völlig unbrauchbar, wenn es jedem Vollhonk irgendwelche abstrusen Aussagen bestätigen würde.

Wenn meine Aussage falsch wäre, würde GPT das auch sagen. Beweis gefällig?
Im Folgenden will ich mal das Gegenteil hören:
ChatGPT hat geschrieben:
Mein Prompt hat geschrieben:
Vergiss bitte für diesen Chat alle anderen mit mir.
Zur Speziellen Relativitätstheorie:

Zwei Uhren A und B sind in konstantem Abstand und synchronisiert. Eine Uhr C ist von A nach B bewegt. Folglich zählt C immer weniger vergangene Zeit zwischen den beiden Koinzidenzen als die synchronen Uhren A und B.

Nun kann doch einem reisenden Menschen mit Uhr C unmöglich klar sein, dass B während der Reise mehr Zeit gezählt hat, sozusagen schneller ging.

Nein, nicht allein aus seiner Bewegung heraus. Man muss zwischen zwei Aussagen unterscheiden:

C zählt zwischen den beiden Koinzidenzen weniger Zeit als A und B.
B geht während der gesamten Reise schneller als C.

Die erste Aussage ist richtig. Die zweite ist nicht ohne Weiteres richtig, denn sie setzt einen Vergleich voraus, der auch bei räumlich getrennten Uhren eindeutig definiert werden muss.

Der Reisende mit Uhr C kann während der Reise durchaus feststellen, dass B gegenüber C anders geht. Dazu muss er aber wissen, wie er die entfernte Uhr B beurteilen soll. In der SRT hängt das von der Definition der Gleichzeitigkeit ab.

Entscheidend ist jedoch: Bei der zweiten Koinzidenz kann C seine Uhr unmittelbar mit B vergleichen. Dann steht objektiv fest, wie viel Zeit jede Uhr zwischen den beiden Begegnungen gezählt hat. B hat mehr Zeit gezählt als C.

Der Reisende muss also nicht während der Reise beobachten können, dass B schneller geht, um beim Wiedersehen festzustellen, dass B mehr Zeit vergangen ist.

Die entscheidende Unterscheidung lautet: Die zwischen zwei Begegnungen angesammelte Eigenzeit ist eindeutig; die Zuordnung von Gangraten zu räumlich getrennten Uhren ist beobachterabhängig.

Mein Prompt hat geschrieben:Dann kann C also zu Recht sagen, dass B während der gesamten Reise mehr Eigenzeit angesammelt hat als C selbst?

Ja. C kann nach der zweiten Koinzidenz zu Recht sagen, dass B zwischen den beiden Koinzidenzen mehr Eigenzeit angesammelt hat als C selbst.

Dabei ist eine Präzisierung wichtig: C kann daraus nicht ohne Weiteres folgern, dass B zu jedem Zeitpunkt während der Reise schneller ging als C. Das wäre eine Aussage über den Gang räumlich getrennter Uhren und hängt von der gewählten Gleichzeitigkeit ab.

Der Vergleich der insgesamt angesammelten Eigenzeiten ist dagegen eindeutig und beobachterunabhängig.

Beobachter-unabhängig = invariant! Meine Rede seit Jahren, Daniel K.

Was du mir dagegen hartnäckig immer weis machen willst ist, dass C ausschließlich die Dilatation der räumlich getrennten Uhr B in S' feststellen kann, und niemals die eigene Dilatation in S. Das ist und bleibt falsch. Richtig ist: C kann bei der zweiten Koinzidenz die eigene Dilatation im anderen System S ganz eindeutig feststellen.

Erst nachdem man diesen einseitigen, asymmetrischen, durch das vorgegebene Inertialsystem S objektiv eindeutigen Sachverhalt begriffen hat, kann man auf die gleiche Weise auch eine symmetrische Sicht zeigen, dann eben mit zwei anderen Koinzidenzen. So macht es dann auch P. Kroll.

Du vermischst dagegen immer beides und wechselst wild zwischen den Systemen, als könnte die SRT gar keine objektiv eindeutige Aussage machen. Das zeugt von einem grundlegenden Unverständnis der SRT. :mrgreen:
 
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4988
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Experten

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Okt 2026, 20:43

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Es ist wirklich erfreulich dass sich die Experten so einig sind.
Das Gute ist: wenn sich die Experten einig sind, braucht man sich nicht auf so Unwissende wie dich verlassen.
Man, Mongo, richtig, da hast du als Unwissender wie immer den Kopf auf den Nagel getroffen.
bumbumpeng
 
Beiträge: 8206
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon Daniel K. » Do 15. Okt 2026, 21:10

Du quälst wirklich GPT. :mrgreen:


Erstmal nur vorweg, GPT hat da eine Stellungnahme zu, ich gehe selber morgen darauf ein:

... der zitierte Text berührt genau die Unterscheidung, bei der ich zuvor selbst unsauber argumentiert habe. Lass uns die Sache diesmal auseinandernehmen, ohne Holle pauschal recht zu geben.


1. Was an der zitierten ChatGPT-Antwort richtig ist, die entscheidende Aussage lautet:

Der Vergleich der insgesamt angesammelten Eigenzeiten ist eindeutig und beobachterunabhängig.

Das ist richtig, sofern wir die jeweiligen Weltlinien und die betrachteten Ereignisse festgelegt haben. Wenn C bei der ersten Koinzidenz A trifft und bei der zweiten Koinzidenz B, dann sind die beiden Ereignisse auf Cs Weltlinie eindeutig bestimmt. Cs Eigenzeit zwischen ihnen ist invariant. Auch Bs Eigenzeit zwischen zwei festgelegten Ereignissen auf Bs Weltlinie ist invariant.


Wenn A und B im Inertialsystem S ruhen, synchronisiert sind und der Abstand zwischen ihnen konstant ist, dann gilt für die beiden Koinzidenzen:

  • A und B gehören zu einem gemeinsamen Ruhesystem S.
  • C legt zwischen ihnen eine bewegte Weltlinie zurück.
  • Die von C und den ruhenden Uhren zwischen den jeweiligen Begegnungsereignissen angesammelten Zeiten lassen sich eindeutig berechnen und bei der zweiten Koinzidenz direkt vergleichen.

Für die übliche Konstellation mit gleichförmig bewegtem C und ruhenden, synchronisierten Uhren A und B zeigt sich:

  • C hat zwischen den Begegnungen weniger Eigenzeit angesammelt als die S-Zeit, die zwischen den Begegnungen vergeht.
  • Das ist keine bloße Perspektive und kein optischer Effekt.

2. Wo die Formulierung trotzdem eine Präzisierung braucht, die Passage sagt:

C kann bei der zweiten Koinzidenz die eigene Dilatation im anderen System S ganz eindeutig feststellen.

Im gemeinten Sinn ist das richtig. C kann seine eigene gemessene Eigenzeit mit der Zeitspanne vergleichen, die im festgelegten System S anhand der synchronisierten Uhren bestimmt wird. Bei der zweiten Koinzidenz kann C die Uhr B direkt ablesen. Weil A und B in S synchronisiert sind, kann C außerdem den S-Zeitunterschied zwischen Abfahrt und Ankunft bestimmen.


Aber zwei Dinge müssen wir auseinanderhalten:

  1. Die Zeitspanne in S ist eindeutig bestimmt. Sobald S, seine Synchronisation und die Ereignisse festgelegt sind, gibt es keinen Spielraum bei der Berechnung.
    ㅤ
  2. Die Aussage, dass C weniger Zeit misst als S zwischen Abfahrt und Ankunft vergeht, ist keine absolute Aussage über eine universell bevorzugte Zeit. Sie vergleicht Cs Eigenzeit mit der Koordinatenzeit eines festgelegten Inertialsystems.
Dass die Eigenzeiten invariant sind, bedeutet nicht, dass jede Aussage über den Vergleich zweier Zeitspannen unabhängig davon ist, welche Ereignisse man auf den jeweiligen Weltlinien miteinander verknüpft. Die Eigenzeit jeder festgelegten Weltlinien-Strecke ist invariant; die Auswahl entfernter, simultaner Ereignisse hängt dagegen vom Bezugssystem ab.


3. Was Holle daraus nicht machen darf, der folgende Schluss wäre falsch:ㅤ

„Weil C im System S weniger Zeit als die synchronisierten Uhren zählt, kann C nur eine Dilatation der entfernten Uhr B in S′ feststellen, aber niemals den Vergleich mit S.“

Nein. C kann den Vergleich mit S sehr wohl vornehmen. Dazu braucht C nicht einmal während der Reise ständig auf B zu schauen. Die synchronisierten Uhren in S und die beiden Koinzidenzen reichen aus, um den Vergleich zu definieren und zu berechnen.

Was C daraus nicht unmittelbar folgern darf, ist, dass B aus seiner Sicht zu jedem einzelnen Zeitpunkt der Reise schneller gegangen sei.


Das ist eine andere Aussage:

Sie verlangt eine Zuordnung von Zeitpunkten auf räumlich getrennten Weltlinien und damit eine Festlegung der Gleichzeitigkeit.

Also wie gesagt, man muss aufpassen, wie man mit einem LLM genau arbeitet und was man alles an Kontext mitgibt.


Frau Holle hat geschrieben:
... Was du mir dagegen hartnäckig immer weis machen willst ist, dass C ausschließlich die Dilatation der räumlich getrennten Uhr B in S' feststellen kann, und niemals die eigene Dilatation in S. Das ist und bleibt falsch.


Richtig ist:

C kann bei der zweiten Koinzidenz die eigene Dilatation im anderen System S ganz eindeutig feststellen.

Erst nachdem man diesen einseitigen, asymmetrischen, durch das vorgegebene Inertialsystem S objektiv eindeutigen Sachverhalt begriffen hat, kann man auf die gleiche Weise auch eine symmetrische Sicht zeigen, dann eben mit zwei anderen Koinzidenzen. So macht es dann auch P. Kroll.

Du vermischst dagegen immer beides und wechselst wild zwischen den Systemen, als könnte die SRT gar keine objektiv eindeutige Aussage machen. Das zeugt von einem grundlegenden Unverständnis der SRT. :mrgreen:

Nein, aber noch mal kurz GPT:

Holle hat recht, wenn er sagt, dass C die eigene Eigenzeit eindeutig mit der S-Zeit zwischen den beiden Koinzidenzen vergleichen kann.

Er hat nicht recht, wenn er daraus eine objektive, physikalisch bevorzugte Asymmetrie ableitet.

Und meine Verantwortung dabei ist klar:

Ich muss die Unterscheidung zwischen einem eindeutig definierten Vergleich und einer absoluten Bevorzugung eines Inertialsystems konsequent einhalten. Sonst kann eine richtige Einzelaussage in einem falschen Gesamtargument landen.



Ich muss Dich noch mal zitieren, damit es klar wird:

Frau Holle hat geschrieben:
und niemals die eigene Dilatation in S. Das ist und bleibt falsch.
C kann bei der zweiten Koinzidenz die eigene Dilatation im anderen System S ganz eindeutig feststellen.

Entweder Du versuchst Dich hier recht schäbig rauszureden, oder Du schnallst nicht, wie Du jetzt Deine eigenen Aussagen verdrehst.

Inzwischen schreibst Du immer präzise und explizit rein, im anderen System S.

Das hab ich nie bestritten, und Deine Aussagen von damals und auch schon dieses Jahr, haben genau das nicht enthalten. Ja es mag auch dieses Jahr die eine oder andere geben, wo Du das dann eingebaut hast, darauf hat Dich aber die KI ja hingewiesen und das erkannt. Dass Deine neueren Aussagen, nicht dem entsprechen, was Du so von 2022 - 2026 ganz oft behauptet hast.

Das C nun nach S "blickt", und dann vorn dort "sagt", ja aus der Perspektive von S, bin ich natürlich die Uhr, die dilatiert geht, war nie strittig.

Du kannst dann auch den Teil, da ist C und beschreibst es nun aus S, weglassen. Das ist ja nur die Beschreibung aus S. Natürlich geht die in S bewegte Uhr dilatiert. Natürlich kann C das auch "wissen", die SRT ist bekannt, in S ist C bewegt, und geht dort ja dilatiert.

Deine Aussagen waren aber anders, absolut, asymmetrisch, C soll absolut und systemübergreifend dilatiert gehen und das so auch im eigenen System erkennen. Mit der Folge, C misst die Uhren A und B gegenüber der eigenen Uhr schneller und nicht langsamer. Und darum fandest Du die Aussage von Peter auch so toll. Und durch so eine Asymmetrie - die es physikalisch nicht gibt - könnte man dann auch feststellen, wer sich wirklich bewegt und wer nicht, absolut.


Deine Aussage dazu war ja:

Daniel K. » Mo 2. Jan 2023, 21:25 hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.


Und es gab reichlich über die Zeit eindeutige Antworten wie die hier noch im Mai 2023:

Frau Holle » Di 9. Mai 2023, 22:03 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen ...

➞ wer sich bewegt ...
➞ und wer nicht
, ...

... wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren.

Mein Frage war unmissverständlich, und Du hast das so mehrfach behauptet. Du willst und wolltest eine physikalische Asymmetrie, hast Du mehrfach so geschrieben. Und so wolltest Du ja von der SRT zur ART, in dem Du das nimmst und erklärst, die Uhr C geht eben absolut langsamer, die Uhren A und B gehen schneller und genau so ist es in der ART bei Gravitation.

Holle, ich habe viele zu viele Zitate von Dir, Du solltest einfach fair spielen, auch wenn es Dir schwerfällt. Denn das was Du gerade machst, zeigt recht eindeutig, Du weißt das Du Dich geirrt hat, lange, über Jahre, KI wird es Dir erklärt haben. Und nun änderst Du Deine alten Aussagen und baust ein "im anderen System" ein.

Aber immerhin bist Du dann ja doch nun wohl etwas weiter, denn um so zu tricksen, muss Dir ja nun klar sein, dass Du Dich geirrt hast.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6635
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Experten

Beitragvon Skeptiker » Do 15. Okt 2026, 21:42

bumbumpeng hat geschrieben:da hast du als Unwissender wie immer den Kopf auf den Nagel getroffen.

Sagt er, der keine Ahnung hat was ein Lichtjahr ist.
Skeptiker
 
Beiträge: 4358
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon Frau Holle » Do 15. Okt 2026, 23:19

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Di 9. Mai 2023, 22:03 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen ...

➞ wer sich bewegt ...
➞ und wer nicht
, ...

... wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren.

Mein Frage war unmissverständlich, und Du hast das so mehrfach behauptet.

Ja stimmt, und du hast es permanent als Aussage über ein absolutes Ruhesystem vor dem Herrn missverstanden, welches gemäß Relativitätsprinzip nicht existiert.

Und das, obwohl ich dir bis zum Abwinken erklärt habe, dass es dabei lediglich um die eindeutige Bewegung im Ruhesystem der Bahnhöfe geht, vorgegeben durch die beiden Treffen der Bahnhofsuhren mit der Zuguhr, und dass dieses Ruhesystem sehr wohl existiert.

Nachdem du jetzt eigentlich mit den Erläuterungen der KI endlich kapiert haben solltest was es damit auf sich hat, sehe ich dunkelschwarz, dass du es in diesem Leben jemals kapieren wirst. Aber mach' dir nichts draus, ist halt nicht jedem gegeben. :mrgreen:
Frau Holle
 
Beiträge: 4988
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon sanchez » Fr 16. Okt 2026, 14:09

@Daniel K.

Hallo Daniel,

du hast hier im Faden dieses Bild gepostet:
Bild

Was bedeutet das "Zeitsprung" bei Alice?
sanchez
 
Beiträge: 2553
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon Daniel K. » Fr 16. Okt 2026, 17:02

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Di 9. Mai 2023, 22:03 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen ...

➞ wer sich bewegt ...
➞ und wer nicht
, ...

... wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren.

Mein Frage war unmissverständlich, und Du hast das so mehrfach behauptet.

Ja stimmt, und du hast es permanent als Aussage über ein absolutes Ruhesystem vor dem Herrn missverstanden, welches gemäß Relativitätsprinzip nicht existiert.

Nein ich habe nichts falsch verstanden, dass war ja genau Deine Behauptung und immer und immer wieder. Du willst ein physikalische Asymmetrie, eine asymmetrische Zeitdilatation, in S geht die Uhr C langsamer und das ist absolut, in S' erkennt C dann selbst, sie geht langsamer im eigenen System. Und darum gehen in S' die dort bewegten Uhren A und B schneller.

So wie in einem Gravitationsfeld, wenn die Uhr C näher an der Masse ist und darum wirklich absolut gegenüber A und B dilatiert geht, die weiter weg der Masse sind. Dazu hast Du ja sogar einen eigenen Thread aufgemacht und um Applaus gebeten, weil Du Deine Idee und Dich damit eben so großartig fandest. Hast Du so sogar noch nirgendwo gelesen, diese ganzen "SRT-Versteher" haben das wohl über 100 Jahre einfach übersehen.


Holle, meine Frage war eindeutig, dann musst Du sie nicht richtig verstanden haben:

Daniel K. » Mo 2. Jan 2023, 21:25 hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.

Das man sich selbst im Ruhesystem des anderen Systems bewegt, ist klar, das ist wechselseitig, darüber hätte es nie eine Diskussion gegeben. Und Deine Antwort ist auch in Bezug meiner Frage eindeutig. Ich frage Dich, kann man eine Unterscheidung machen, wer ist wirklich bewegt, man selbst oder die Bahnhöfe? Und Du sagst, ja geht, man muss nur auf die Uhren draußen schauen und wenn die zunehmend mehr Zeit anzeigen, als die eigene Uhr, dann muss ja die eigene Uhr im eigenen System dilatiert gehen. Und daraus kannst Du dann ableiten, Du bist wirklich bewegt und nicht die Bahnhöfe.


Und über ein halbes Jahr später, nach ganz vielen Erklärungen von mir, behauptest Du das noch immer:

Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Übrigens wird damit die Uhr V nicht nur in S, sondern auch in S' dilatiert gemessen und sogar in allen Systemen.

Ganz einfach weil die Zeitspanne zwischen den Ereignissen jeweils invariant ist, d.h. alle Systeme sind sich darüber einig. Schon vergessen? Oder nach allen Erklärungen und Belegen trotzdem nicht begriffen?
Frau Holle » Mo 10. Jul 2023, 18:09 hat geschrieben:
Und weil es invariant in allen Systemen so ist, kann eine Uhr in diesem Sinn eben auch im eigenen Ruhesystem "dilatiert" sein.

Die Uhr V ist die Uhr Vorne in der Rakete, die sich in S von der Erde zum Mond bewegt.


Und Deine Aussagen sind eindeutig, frag die KI, hier zum Zwillingsparadoxon:

Frau Holle » So 23. Jul 2023, 13:54 hat geschrieben:
Mir geht es aber darum zu zeigen, dass sich die Verjüngung des Reisenden nicht erst durch die Umkehr ergibt, sondern permanent geschieht ... Bereits auf der Hinreise zum Umkehrpunkt altert der reisende Zwilling langsamer als der ruhende Zwilling
Frau Holle » Do 17. Aug 2023, 19:08 hat geschrieben:
Die Verjüngung von C geschieht permanent schon während der Reise.

Im Juli 2023 und bis August hast Du Dich nicht bewegt. Und sogar 2026 hast Du so eine Unfug noch explizit geschrieben, darum magst Du den "Zeitsprung" auch nicht. Gebe mal GPT Deine Aussagen, oder suche Dir ein LLM mit größerem Kontextfenster, GPT bekommt ja bei Deinem Geschwurbel Knoten im J-Space.


Frau Holle hat geschrieben:
Und das, obwohl ich dir bis zum Abwinken erklärt habe, dass es dabei lediglich um die eindeutige Bewegung im Ruhesystem der Bahnhöfe geht, vorgegeben durch die beiden Treffen der Bahnhofsuhren mit der Zuguhr, und dass dieses Ruhesystem sehr wohl existiert.

Sagen wir wie es ist, das ist entweder kackfrech gelogen, oder Du bist debil. Für debil ist das was Du machst zu gezielt, also lügst Du. Eventuell ist es bei Dir so pathologisch eingebrannt, eventuell wie bei Trump, dass Du selbst gar nicht mehr erkennen kannst, dass Du lügst. Weiß ich nicht, aber es ist befremdlich. Ganz klar diskutierst Du aber so nicht fair und sachlich.


Willst Du nun behaupten, dass das hier falsch ist?

Frau Holle » Di 13. Okt 2026, 11:14 hat geschrieben:
Ja, für S' beginnt die Reise in S mit B = 1,7 s und endet mit B = 3 s, also hat die Reise für S' nur 1,3 gedauert und B ging langsamer, denn S ist ja für S' das bewegte System.


Extra wegen Usern, die länger brauchen, hat es Peter Kroll in einen nachfolgenden Video noch mal genau erklärt:

Bild

Bild

Peter zeigt extra, dass die Zeitdilatation symmetrisch ist, für den Reisenden gehen die Uhren auf Erde und Centauri dilatiert, da für ihn bewegt im eigenen System. Sie gehen nicht schneller, wie Du es behauptest und Dir erträumst. Die Szene ist auch hier symmetrisch.


Frau Holle hat geschrieben:
Nachdem du jetzt eigentlich mit den Erläuterungen der KI endlich kapiert haben solltest was es damit auf sich hat, sehe ich dunkelschwarz, dass du es in diesem Leben jemals kapieren wirst. Aber mach' dir nichts draus, ist halt nicht jedem gegeben. :mrgreen:

Die KI hat Deine eigentlichen Behauptungen im Kontext nicht bestätigt und meine Aussagen nicht widerlegt. Im Gegenteil haben wir hier ganz viele Aussagen von großen LLMs, also die mit einem anständigen Kontextfenster so um 2.000.000 Token, die einfach viele Beitrage mit Deinen Aussagen aufarbeiten können, und sich nicht einlullen lassen. GPT ist ja dann doch etwas zurückgerudert.

Du behauptest, der Reisende Zwilling altert schon auf der Reise permanent weniger, als der Zwilling der zuhause geblieben ist. Gibt viel mehr Aussagen diesbezüglich von Dir, als die zwei, die ich eben oben zitiert und verlinkt habe. Du tanzt mit Deinem Unverständnis ja nicht nur hier Holle.

Die Aussagen dazu von Dir sind physikalisch falsch.

Weil für den Reisenden natürlich die Uhren auf Erde und Centauri bewegt sind, und dilatiert gehen. Schau Dir die Bilder aus dem zweiten Video von Peter Kroll an. Extra für Dich ...


Und Holle, Du wusstest vor ein paar Jahren nicht mal, dass alle Koordinatenwerte 'invariant' sind:

Frau Holle » Di 30. Mai 2023, 12:46 hat geschrieben:
Daniel K. » Di 30. Mai 2023, 00:46 hat geschrieben:
Die Koordinatenwerte eines Punktes sind in jedem System was sie sind, das "invariant" hat keinen Mehrwert, im Gegenteil man könnte nun grübel, was ein variantes Ereignis in S sein sollte.

Das "invariant" ist entscheidend! Es ist der Kern bei meiner Fallunterscheidung und da gibt es auch nichts zu grübeln, mach' dich kundig, invariant ist der Fachbegriff für "unabhängig vom Beobachter". Beide fiktiven Beobachter registrieren am Schnittpunkt zweier Weltlinien die gleichen Werte, die eigenen und die fremden, eben die invarianten Werte der Objekte, die sich am Schnittpunkt treffen. Sowohl für ein Objekt, das in S ruht, als auch für ein anderes, das in S' ruht, und das nur bei ihrem Treffen, nur dann und dort. Die RT ist eine lokale Theorie.

Dein Vorlauf von zum Beispiel 12,19 s ist dagegen kein invarianter Wert. Er gilt nur für den fiktiven Beobachter in S', für den in S gilt 0 s. Das ist es, was keinen Mehrwert hat. Es gibt noch unendlich viele andere Ereignisse an anderen Orten mit Beobachter abhängigen Werten. Was willst du mit denen? Die bringen alle keinen Mehrwert.

Gibt noch mehr Aussagen dazu von Dir. Selbst heute hast Du das noch immer nicht richtig verstanden, heute schwurbelst Du was von "nicht eindeutig". ;)

Also schon klar, der Koordinatenwert für die Zeit von 12,19 s bei einem Ereignis, einem Punkt in der Raumzeit ist nicht invariant. Du bringst den Server jedes LLM zum Abstürzen. :mrgreen:


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6635
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Okt 2026, 18:31

sanchez hat geschrieben:Bild

Was bedeutet das "Zeitsprung" bei Alice?

Auf solchen Schwachsinn sollte man sich gar nicht erst einlassen.
Was soll es denn für einen Zeitsprung geben?
Das hat irgend ein Scharlatan mal so nebenbei erfunden.
Das ist sinnloses Kindergekritzel.
Mit Physik hat das nichts zu tun.
bumbumpeng
 
Beiträge: 8206
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Woraus bestehen Felder?

Beitragvon Skeptiker » Sa 17. Okt 2026, 10:33

Daniel K. hat geschrieben:
Peter zeigt extra, dass die Zeitdilatation symmetrisch ist, für den Reisenden gehen die Uhren auf Erde und Centauri dilatiert, da für ihn bewegt im eigenen System. Sie gehen nicht schneller, wie Du es behauptest und Dir erträumst. Die Szene ist auch hier symmetrisch.



Und weiter irrt SDaniel durch den RdG Dschungel.

Diesen Umstand – dass der Reisende nach der Ankunft auf seiner Uhr 3 Jahre abliest, während die Uhr direkt neben ihm auf Alpha Centauri 5 Jahre anzeigt – kann man aus physikalischer Sicht auf den Punkt genau bewerten:
Es ist eine der faszinierendsten, kontraintuitivsten, aber gleichzeitig am strengsten bewiesenen Realitäten unseres Universums.

Hier ist die schlüssige Bewertung dieses Ergebnisses aus verschiedenen Blickwinkeln:

1. Kein Paradoxon, sondern ein harter Fakt beim lokalen Vergleich
Solange sich zwei Uhren in großer Entfernung voneinander befinden und sich relativ zueinander bewegen, ist Zeit relativ. Man kann trefflich darüber streiten, welche Uhr „gerade langsamer läuft“.
Aber sobald sich die Uhren direkt treffen – in diesem Fall, wenn der Reisende aussteigt und seine Uhr direkt neben die Uhr auf Alpha Centauri hält –, gibt es keinen Raum mehr für Interpretationen:
* Beide Beobachter sehen mit eigenen Augen genau dieselben zwei Zahlen (3 Jahre vs. 5 Jahre).
* Dieser direkte, lokale Uhrenvergleich ist absolut und objektiv für jeden Beobachter im gesamten Universum exakt gleich.

2. Der Triumph der Eigenzeit
Dieses Ergebnis zeigt uns, was Zeit in der speziellen Relativitätstheorie wirklich ist: Eigenzeit (die Zeit, die eine Uhr auf ihrem ganz persönlichen Weg durch die Raumzeit misst).
* Die Uhr auf Alpha Centauri (und die auf der Erde) hat den direkten, geradlinigen Weg durch die Zeit genommen.
* Der Reisende hat sich im Raum bewegt und damit einen „Umweg“ durch die Raumzeit gemacht. In der Geometrie der vierdimensionalen Raumzeit ist dieser Weg kürzer. Seine Uhr hat schlicht und einfach weniger „Ticks“ absolviert.

3. Was bedeutet das für den Reisenden?
Das ist keine abstrakte Rechengröße. Wenn die Zwillinge (oder in Ihrem Beispiel die drei Personen) nach dieser Ankunft per Videokonferenz miteinander sprechen, wird der Altersunterschied real sein:
* Person A auf der Erde und Person C auf Alpha Centauri sind beide um 5 Jahre gealtert.
* Der Reisende ist physisch nur um 3 Jahre gealtert. Sein Herz hat in dieser Zeit weniger oft geschlagen, seine biologischen Prozesse liefen langsamer ab, er ist jünger geblieben.

Fazit
Dieses Szenario beweist eindrucksvoll, dass Zeit absolut dehnbar, aber die physikalische Realität des Ergebnisses unumstößlich ist. Es zeigt, dass Raum und Zeit untrennbar miteinander verschmolzen sind und dass Bewegung im Raum unweigerlich zu einem „Verlust“ an erlebter Zeit im Vergleich zu Ruhenden führt.


Und bevor Daniel wieder ankommt:
Immer wenn wir sagen, jemand hat sich „durch den Raum bewegt“ und deshalb ist seine Uhr dilatiert, meinen wir damit immer implizit: Er hat sich relativ zu den gewählten Start- und Zielpunkten bewegt. Das ist keine absolute Eigenschaft des Raumes, sondern eine rein relationale Feststellung innerhalb eines bestimmten Bezugssystems.
Skeptiker
 
Beiträge: 4358
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

VorherigeNächste

Zurück zu Andere Theorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste