Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 13:30

Frag diejenigen, welche sich die "gegenläufige" Beschleunigung ausgedacht haben.
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 13:31

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Fazit.
Aus Sicht eines Experimentators sei es unerheblich, auf welche relative Geschwindigkeit zwei Teilchenstrahlen, welche sich aufeinander zubewegen, beschleunigt werden.
Am Teilchenbeschleuniger gilt ausschliesslich die Differenzgeschwindigkeit.
Die SRT existiert nicht.
Die relative Geschwindigkeiten (und Effekte), mit denen sich Teilchen aufeinander zubewegen sind theoretisch und spielen keine praktische Rolle.
LHC ist die größte Maschine, die der Mensch je gebaut hat, welche zugleich der SRT am wirksamsten widerspricht.
Die Energie des Aufpralls spricht dafür: diese wird nämlich von der parallelen und antisymmetrischen Beschleunigung beider Teilchenstrahlen bewirkt.
Gälte die SRT, müsste die Wirkung geringer ausfallen.
Das, was real mit fast c unterwegs ist, bewirkt um die Hälfte weniger, als das, was real mit 2c aufeinander prallt.
Real ist 2c.
Wäre es nicht, könnte man mindestens die Hälfte an Gelder sparen, die diese Einrichtung den Steuerzahler kostet:

"Die Teilchen fliegen als Strahlen gebündelt in gegenläufiger Richtung"

Der doppelte Aufwand ist real notwendig, um LHC wirksam zu betreiben.

Houston, wir haben das Problem lokalisiert.

Angenommen der Unterschied zwischen der Differenzgeschwindigkeit und der relativen Geschwindigkeit real existierte, so müsste sich bei einer nicht 100% geglückten Kollision (bei einem Kollisionskurs mit 99,999999...% Exaktheit) die Wirkung des Aufpralls sofort halbieren.
Andernfalls: wo verläuft genau die reale Wirkungsgrenze zwischen der relativen- und der Differenzgeschwindigkeit?
Aus dieser Nummer gibt es kein Entkommen.

Zudem: im Augenblick der Kollision kann nur eine Geschwindigkeit gelten, nicht etwa zwei, die sich erheblich voneinander unterscheiden, entweder-oder...

Die SRT existiert nicht.
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon McMurdo » Di 20. Nov 2018, 13:33

Zasada hat geschrieben:Frag diejenigen, welche sich die "gegenläufige" Beschleunigung ausgedacht haben.

Was meinst du?
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 13:36

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Frag diejenigen, welche sich die "gegenläufige" Beschleunigung ausgedacht haben.

Was meinst du?


Entweder reden wir miteinander wie zwei große Jungs oder ich rede mit dir wie ich mit Blubb rede und Du mit mir, so wie Du mit mir jetzt.
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon McMurdo » Di 20. Nov 2018, 13:45

Zasada hat geschrieben:Entweder reden wir miteinander wie zwei große Jungs oder ich rede mit dir wie ich mit Blubb rede und Du mit mir, so wie Du mit mir jetzt.

Na dann erkläre es doch auch wie ein großer Junge was du nun genau meinst. Mit: frag diejenigen die sich "gegenläufige Beschleunigungen" ausgedacht haben kann ich in diesem Kontext rein gar nichts anfangen.
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon julian apostata » Di 20. Nov 2018, 13:47

Eine Diferenzgeschwindigkeit beträgt maximal 2c und das ist nach SRT erlaubt. Wer anderer Meinung ist, der bringe Belege.

Bewege sich nun A und B aus Sicht von M jeweils mit u nach links und rechts so errechnet sich die Relativgeschwindigkeit von B im System von A zu

2*u/(1+u²/c²), die Differenzgeschwindigkeit von A und B im System M zu 2*u.

Im Plotter schaut das so aus:
https://www.geogebra.org/classic
Funktion[2*x/(1+x²), 0, 1]
Funktion[2*x, 0, 1]

viewtopic.php?f=6&t=832

julian apostata hat geschrieben:https://www.geogebra.org/classic
L=Wenn[t<0, (t,0), (0,0)]
R=Wenn[t <0,(-t,0),(0,0)]
R'=(-t,1)

L bewegt sich mit der Geschwindigkeit u auf den Koordinatenursprung zu.
R und R' bewegen sich mit der Geschwindigkeit -u auf den Koordinatenursprung zu.

Und nun beschreibt Max Born das Szenario aus Sicht von R'.

R ruht zunächst. L bewegt sich auf R zu mit der Geschwindigkeit.

klassisch 2*u
relativistisch 2*u/(1+u²/c²).

Nach dem Crash bewegt sich LR mit der Geschwindigkeit u weiter. Beim Crash wird kinetische Energie in thermische Energie verwandelt. Diese thermische Energie hat Masse. Also muss die Clustermasse mehr Masse haben, als die Massensumme von L+R.

Und genau hier verstrickt sich die klassische Physik in Widersprüche. Ganz anders ist es bei der SRT. Über die relativistische Geschwindigkeitsaddition kann man die Gleichung E=mc² ableiten.
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 14:23

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Entweder reden wir miteinander wie zwei große Jungs oder ich rede mit dir wie ich mit Blubb rede und Du mit mir, so wie Du mit mir jetzt.

Na dann erkläre es doch auch wie ein großer Junge was du nun genau meinst. Mit: frag diejenigen die sich "gegenläufige Beschleunigungen" ausgedacht haben kann ich in diesem Kontext rein gar nichts anfangen.


Spreche im Kontext vom Autounfall.
Würde die Kollision gegen die Wand ausreichen, würde man nicht mit dem doppelten Aufwand kollidieren.
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon McMurdo » Di 20. Nov 2018, 14:44

Zasada hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Würde die Kollision gegen die Wand ausreichen, würde man nicht mit dem doppelten Aufwand kollidieren.

Erklärt wird das hier warum:

Vor jedem Stoßvorgang zweier Teilchen liegt ihr gemeinsamer Schwerpunkt stets auf der Verbindungsgeraden der Teilchen, und sein Ort auf der Geraden ist durch das Verhältnis der beiden Massen bestimmt. Bei einem Targetexperiment bewegt er sich demnach bis zum Stoß auf das Targetteilchen zu. Dieser Mitbewegung des Schwerpunkts entspricht ein Impuls. Da der Impuls eine Erhaltungsgröße ist, treten als Ergebnis des Stoßes immer nur solche Vorgänge auf, bei denen der Schwerpunkt diesen Impuls nach Richtung und Betrag beibehält. Er behält damit auch eine entsprechende kinetische Energie bei, und nur die übrig bleibende Energie, die Schwerpunktsenergie, steht zur Umwandlung in andere Formen zur Verfügung, etwa in Masse neu gebildeter Teilchen (siehe auch Kinematik (Teilchenprozesse)).

Im Colliding-Beam-Experiment lässt sich die Mitbewegung des Schwerpunkts verringern oder fast ganz vermeiden, indem man für annähernd entgegengesetzt gleiche Impulsvektoren der beiden Teilchen sorgt. Das Schwerpunktsystem fällt dann mit dem Laborsystem (fast) zusammen, und die Schwerpunktsenergie ist (fast) gleich der Summe beider Teilchen-Gesamtenergien.
https://de.wikipedia.org/wiki/Colliding-Beam-Experiment
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Nov 2018, 01:26

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Würde die Kollision gegen die Wand ausreichen, würde man nicht mit dem doppelten Aufwand kollidieren.

Erklärt wird das hier warum:

Vor jedem Stoßvorgang zweier Teilchen liegt ihr gemeinsamer Schwerpunkt stets auf der Verbindungsgeraden der Teilchen, und sein Ort auf der Geraden ist durch das Verhältnis der beiden Massen bestimmt. Bei einem Targetexperiment bewegt er sich demnach bis zum Stoß auf das Targetteilchen zu. Dieser Mitbewegung des Schwerpunkts entspricht ein Impuls. Da der Impuls eine Erhaltungsgröße ist, treten als Ergebnis des Stoßes immer nur solche Vorgänge auf, bei denen der Schwerpunkt diesen Impuls nach Richtung und Betrag beibehält. Er behält damit auch eine entsprechende kinetische Energie bei, und nur die übrig bleibende Energie, die Schwerpunktsenergie, steht zur Umwandlung in andere Formen zur Verfügung, etwa in Masse neu gebildeter Teilchen (siehe auch Kinematik (Teilchenprozesse)).

Im Colliding-Beam-Experiment lässt sich die Mitbewegung des Schwerpunkts verringern oder fast ganz vermeiden, indem man für annähernd entgegengesetzt gleiche Impulsvektoren der beiden Teilchen sorgt. Das Schwerpunktsystem fällt dann mit dem Laborsystem (fast) zusammen, und die Schwerpunktsenergie ist (fast) gleich der Summe beider Teilchen-Gesamtenergien.
https://de.wikipedia.org/wiki/Colliding-Beam-Experiment

Und deswegen hat man hier v=2c. :lol:
1c reicht nicht aus um MAXIMALE Energie umzusetzen. :lol:
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Re: Die Widerlegung der SRT mit Einstein.

Beitragvon McMurdo » Sa 24. Nov 2018, 04:21

Lagrange hat geschrieben:Und deswegen hat man hier v=2c. :lol:
1c reicht nicht aus um MAXIMALE Energie umzusetzen. :lol:

Na ich schätze da wird dir Zasada gleich widersprechen. :lol: nach ihrer Versuchsanordnung sind ja auch 3 oder 4c möglich. Damit ist deine Behauptung schon mal so oder so falsch. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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