Chief hat geschrieben:
Also, dann schaun'mer uns die Sache nochmal an.
http://tube.geogebra.org/m/1432531Ein rotes Myon sitzt in seinem roten System auf x=4. Es liest auf der blauen Erduhr die Zeit t'=-3 ab. jetzt verschieben wir die rote Zeit auf t=1.33. Nun hat das Myon eine Erduhr mit t'=-1.34 vor sich.
Mit anderen Worten: Zwischen 2 Uhrenvergleichen hat das Myon 1.33 s Eigenzeit und 1,66 s Erdzeit registriert.
Tipp: Mit der Maus auf roten Schieber klicken, dann mit Mauszeiger zu x=4 gehen.
Cursorsteuertasten nun so lange betätigen, bis das Myon die nächste Erduhr vor seiner Nase hat.
http://www.einstein-online.info/einsteiger/spezRT/RTRaumZeit Zitat:
Eine irdische Version dieses Effekts lässt sich anhand von Elementarteilchen überprüfen, beispielsweise denen, die im Protonen-Synchrotron des Forschungszentrums CERN umlaufen, einem Teilchenbeschleuniger) , der in der folgenden Abbildung zu sehen ist:
Viele Elementarteilchen sind instabil, sie haben nur eine endliche Lebensdauer: nach einer bestimmten Zeit zerfallen sie in andere Elementarteilchen. Vergleicht man instabile Elementarteilchen, die sich in Ruhe befinden, mit Teilchen derselben Sorte, die auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt sind, so leben letztere deutlich länger. Die betreffenden Messergebnisse stimmen vorzüglich mit der relativistischen Vorhersage überein, dass die "inneren Uhren" der bewegten Elementarteilchen, die den Zerfallszeitpunkt bestimmen, aus Sicht eines äußeren Beobachters erheblich langsamer gehen.
Eine Kreisbahn kann man in unendlich viele Inertialsysteme zerlegen, und in jedem dieser Mikroinertialsysteme erlebt das kreisende Teilchen genau das, was ich anhand des dynamischen Arbeitsblattes beschrieben habe.