fallili hat geschrieben:
Ich möchte einmal das bekannte Einstein'sche Zugbeispiel etwas geändert (und eigentlich einfacher) behandeln.
Ein 600 000 km langer Zug (oder auch Raumschiff) hat in der Mitte eine rundum sichtbare Blitzlampe und fährt durch einen 600 000 km langen Bahnsteig.
Wenn er genau in der Mitte ist, wird die Blitzlampe ausgelöst.
Jetzt ist es so:
A) Für die Leute am Bahnsteig ist das einfach eine Lampe die in der Mitte - also 300 000 km vom Bahnsteigende und 300 000 km vom Bahnsteiganfang entfernt - aufblitzt. Dass die Lampe bewegt ist, ist egal, daher werden Beobachter am Bahnsteigende und am Bahnsteiganfang das Aufblitzen dieser Lampe gleichzeitig und nach einer Sekunde sehen.
B) Für die Leute im Zug ist es einfach eine Lampe die genau in der Mitte ist - also 300 000 km vom Zuganfang und 300 000 km vom Zugende entfernt - und aufblitzt. Also werden Zugfahren am Anfang und am Ende des Zuges diese Lampe auch genau gleichzeitig und eine Sekunde später aufblitzen sehen.
Daher meine Fragen:
1) Wie kriege ich es ohne SRT hin, dass die beiden Aussagen sich nicht widersprechen.
Oder:
2) Wenn sich die Aussagen widersprechen - welche der beiden Aussagen A oder B stimmt nicht und warum stimmt sie nicht?
Das kriegst du überhaupt nicht hin, weil es schlicht unmöglich ist.
Das Photon etwa in Zugrichtung läuft entweder im Zug mit c und am Bahnhof ><c oder es läuft am Bahnhof mit c und im Zug mit ><c.
Folglich kommt es nur in einem System gleichzeitig an den Enden an.
Das richtet sich erstens danach, ob die lampe im Zug oder am Bahnhof fixiert ist und zweitens danach, ob man Äther oder Emitter annimmt.
Bei SRT kommt in beiden Systemen gleiche LG=c raus, was einfach unmöglich ist und schon deshalb die SRT falsifiziert.
Da muß man gar nicht weiter diskutieren. SRT ist obsolet.
Wenn es dir zu komplex ist, laß anstelle der Photonen einfach zwei Autos im Zug in entgegengesetzter Richtung fahren.
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