Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 16:53 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lübecker hat geschrieben:
Als dreidimensionale Wesen können wir uns einfach keinen vierdimensionalen Raum vorstellen. Mathematisch kann aber ein vierdimensionaler Würfel ohne Probleme berechnet werden

Mathematisch kann man mit auch 267 oder 12789 Dimensionen rechnen. Der Raum dagegen hat nun mal 3 Dimensionen. Und eine 4. Dimension für eine sogenannte "Raumzeit" ist genauso unsinnig wie eine "Raummassekalorienzeit" mit 6 Dimensionen. Ein "jetzt" ist im ganzen Universum "jetzt". Alles andere ist Humbug oder dient nur der mathematischen Spielerei.
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 18:20 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Bin mir bei der Antwort von Ernst eben ganz und gar nicht sicher.

Ich geh in Gedanken in eine Situation eines "Flatland-Bewohners". Der wird eine 3te Dimension auch für völlig unsinnig halten.

Ob es uns mit den 4 Dimensionen einer Raum-Zeit nicht einfach auch so geht? Und ob selbst ein Raum "nun mal 3 Dimensionen" hat, würde ich auch nicht ganz so dogmatisch sehen. Man kann die String-Theorien als "Spielerei" sehen - aber die Physiker gehen durchaus davon aus das 3 Raumdimensionen wahrscheinlich nicht reichen. Und etwas abzulehnen, nur weil ICH es nicht direkt erfahren / vorstellen kann, möchte ich nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 18:55 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Bin mir bei der Antwort von Ernst eben ganz und gar nicht sicher.

Ich geh in Gedanken in eine Situation eines "Flatland-Bewohners". Der wird eine 3te Dimension auch für völlig unsinnig halten.

Ob es uns mit den 4 Dimensionen einer Raum-Zeit nicht einfach auch so geht? Und ob selbst ein Raum "nun mal 3 Dimensionen" hat, würde ich auch nicht ganz so dogmatisch sehen. Man kann die String-Theorien als "Spielerei" sehen - aber die Physiker gehen durchaus davon aus das 3 Raumdimensionen wahrscheinlich nicht reichen. Und etwas abzulehnen, nur weil ICH es nicht direkt erfahren / vorstellen kann, möchte ich nicht.

"Flatland-Bewohner" sind auch so eine Träumerei, die mit der Realität nichts gemein hat. Sie bestehen nämlich aus nichts, weil sie kein Volumen haben.
Aber jeder soll seine Spinnereien ausleben, meinetwegen in der 22. Dimension.
Der euklidische Raum bleibt bei 3 Dimensionen und das ist nun mal die einzige Realität. Man kann sich alles errechnen, auch einen 5 dimensionalen Mond. Alles nur Fiktion.
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 19:35 
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Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53
Beiträge: 2171
Na ja, die erste und zweite Dimension ist in der Natur ja auch nicht realisiert.

Die meisten merken das nur nicht mehr, weil sie alles erdachte auch als real existierend annehmen.


Gruß

All


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 20:38 
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 06:59
Beiträge: 549
Wohnort: Guatemala
Luebecker, danke, dass du dieses Thread ueber das Thema der Laengenkontraktion einleitest.
Fuer mich als Laie ist das sehr hilfreich, da ich simultan gerade ueber dieses Thema lese.

Natuerlich bin ich mir im Klaren, dass dieses Forum nicht ausschliesslich dafuer herhalten kann, dass man die Theorien lernt. Man sollte aber meinen, dass durch solche Darstellungen der Theorie der ein oder andere Interessierte, Zweifel oder Verstaendnisprobleme aus dem Weg raeumen kann und deshalb die Diskussionen im allgemeinen davon profitieren werden.

Gruss Ralf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2013, 00:18 
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 06:59
Beiträge: 549
Wohnort: Guatemala
Highway hat geschrieben:
Sag mal, hast du auch ab und zu mal eine eigene Meinung?

Meine Meinung ist, dass ich zuerst dieses Thema verstehen moechte (oder den Versuch mache), bevor ich eine Meinung dazu aeussern moechte.
Das Zugparadoxon hat mir gezeigt, dass man ueber Monate hinweg um den heissen Brei reden kann, ohne auch nur einen Schritt weiter zu kommen.

Nun koennte ich so tun, als wuerde ich genau wissen wovon ich spreche und dass meine Meinung zu diesem Zeitpunkt ueber die LK die und die ist. Aber wozu soll das gut sein, wenn ich in der SRT noch ein Gruenschnabel bin?

Gruss Ralf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Längenkontraktion im Zugbeispiel
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2013, 02:28 
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 06:59
Beiträge: 549
Wohnort: Guatemala
Highway, wo du doch so darauf pichst, dass ich eine Meinung abgebe: ich kann mit der String-Theorie ueberhaupt nichts anfangen und "glaube", dass sie nichts mit der Realitaet zu tun hat. Allerdings bin ich auch nicht daran interessiert, mir diese anzueignen (was ich wohl auch nicht schaffen koennte und auch nicht wollte), und ich sie von vornherein ablehne. Ebenso halte ich einen Big Bang fuer wenig ueberzeugend und Dunkle Materie und Dunkle Energie sind meiner Meinung nur "entstanden", weil die kosmoligischen Theorien es vorgaukeln. Das Standard-Modell der Elementarteilchenphysik halte ich ebenfalls fuer unvollstaendig bis falsch, da es zu viele freie Parameter enthaelt und Kraefte mit Teilchenaustausch beschreiben will.

Bis vor etwa einem halben Jahr habe ich mir nie kritische Gedanken ueber die SRT gemacht (hatte sie auch nie im Physikunterricht kennengelernt) und mein Weltbild war "in Ordnung". Dann kam ich durch Zufall in Kontakt mit Kritiken ueber die SRT und mein Interesse war geweckt. Nach weiteren Monaten schliesslich, war ich nicht mehr damit zufrieden, der einen oder anderen "Seite" glauben zu muessen und so kam es zu meiner Entscheidung, mein fehlendes Wissen so weit moeglich nachzuholen und zu versuchen, mir selbst ein Bild von der SRT zu machen. Dazu muss ich sie kennenlernen und verstehen. Weil ihre Aussagen in der Mainstream-Physik allgemein verwendet werden, ist die Korrektheit ihrer Konzepte sozusagen eine elementare Frage fuer mich, die das eigene Weltbild betrifft. Sowas will ich nicht leichtfertig entscheiden.

Gruss Ralf.


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