Günter,
willkommen im Forum.
gh001 hat geschrieben:
Wir stimmen jedenfalls darin vollkommen überein, dass allein die Beobachtung einer Uhr deren Gang wohl kaum beeinflussen wird.
Das ist richtig, dennoch, unsere Anwesenheit beeinflusst den Gang einer Uhr.
gh001 hat geschrieben:
In der (offiziellen) SRT sind aber Sätze wie "eine bewegte Uhr geht langsamer" die Standardaussage. Logisch gleichwertig ist die Aussage "eine ruhende Uhr geht schneller". Da aber in diesem Zusammenhang "in Ruhe" und "bewegt" völlig willkürliche Betrachtungsweisen darstellen, ist diese Aussage in physikalischer Hinsicht offenbar unsinnig, also Quatsch.
Recht viel Sinn ist aus der RT nicht rauszulesen!
gh001 hat geschrieben:
Anders liegen die Dinge, wenn man sagt: "Der Gang einer Uhr, wenn man sie unter gewissen Annahmen (Konstanz von c) und mit folgender Methode... aus einem zu ihr relativ bewegten System misst, erscheint langsamer. Und zwar umso langsamer, je größer die Relativgeschwindigkeit ist." Beispielsweise würden 273 verschiedene Beobachter (unter den getroffenen Annahmen) zu 273 verschiedenen Ergebnissen kommen. (Ich denke, das juckt aber unsere Uhr nicht.)
Die Uhr jukt es nicht, klar.
Die Behauptung dass eine bewegte Uhr, wie auch immer bewegt, langsamer geht (langsamer als was?) als eine unbewegte ist halt nur ein "Postulat", einfach behauptet ohne jeden Beweis.
gh001 hat geschrieben:
Ich glaube, dass man hier langfristig zu einer anderen (physikalischen) Lösung kommen muss.
Richtig, aber nicht nur langfristig, es ist schon längst überfällig.
gh001 hat geschrieben:
Vielleicht hängt der Kern des Problems damit zusammen, dass das Licht sowohl Teilchen- (hier wäre die Emissionsgeschwindigkeit von Belang) als auch Wellencharakter hat (hier stellt sich ggfls. die Frage nach einem Medium).
Licht hat dieses Problem nicht, das sagen ihnen nur diejenigen nach die nicht genau hinschauen oder das Gesehene nicht interpretieren können, oder völlig falsche Grundannahmen verwenden.
Beim Licht gibts keinen Dualismus!
gh001 hat geschrieben:
Bei der Gravitation ist es offenbar umgekehrt: Das Gravitationsfeld (auch so eine Art Äther wenn man will) bestreitet niemand, nach Gravitationswellen wird (meines Wissens) noch gesucht. Am Ende wäre die Situation vielleicht sehr ähnlich wie beim Licht.
Hier gibts Widerspruch.
Ein Gravitationsfeld existiert nicht.
Es existiert auch keine -anziehenden- Gravitation.
Die Frage nach Gravitationswellen erübrigt sich von selbst.
Selbstverständlich lassen sich Wirkungen vorstellen die durch Gravitation erzeugt wurden.
Diese mit Lichtänderung (direkt) nachweisen zu wollen dürfte der falsche, zumindest ein unergiebiger Weg sein.
Gruss Kurt