Amenutep hat geschrieben:
A.E. sagt wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den Eindruck das der Sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer Einwegmessung mit dem Auge. und das theoretische Ergebnis entspricht c=c-v.
oder sehe ich das falsch?
Wenn Albert sich mit c von einer Uhr entferne, wie soll dann das Licht der Uhr zu Albert kommen ?
Dafür müsste c der Uhr schneller sein als Albert in seinem Schiff mit c.
Da das aber nicht geht, bleibt der Zeiger für Albert, der mit c davon reisenden, natürlich augenscheinlich stehen. Er empfängt ja keine weiteren "Lichtbilder"
Wenn Albert sich also 2 Sekunden lang mit c bewegt, bleibt für ihn,
augenscheinlich der Zeiger stehen. Diesen
Eindruck hat er.
Wendet er nun (ohne Zeitverlust), und fliegt mit c zurück, dann sieht er (augenscheinlich) wie der Zeiger doppelt so schnell auf dem Ziffernblatt der beobachteten Erduhr reist. In den 2 Sekunden die also seine Rückreise dauert, sieht er wie der Zeiger 4 Sekunden nach vorne wandert.
Denn das Licht kommt nun mit 300.000km/s auf ihn zu, und er fliegt mit 300.000km/s entgegen.
Die Anzahl der "Lichtbilder" welche er empfängt verdoppeln sich also auf dieser Rückreise.
Somit sind bei seiner Ankunft, 4 Sekunden vergangen. Und zwar fast praktisch auf der Uhr die zurück blieb, als auch auf der Uhr die er mit hatte.
Allerdings muss hier nun die Gravitation mit ins Boot packen.
Da er wie seine Uhr also andererseits auch innerhalb des Schiffes einer, (wenn auch künstlich erzeugten) Gravitation unterliegt, welche der der Erde gleicht, dürfte die Differenz kaum messbar sein.
Schwebt er allerdings in seinem Schiff, wie die auf der ISS, z.B. dann erfährt er, wie seine Uhr
keine künstliche Gravitation.
Wir erhalten:
Zitat:
Eine Uhr in der Höhe h über dem Boden geht nach Ablauf der Zeit t näherungsweise um Δt' = (gh/c2) • t gegenüber einer Vergleichsuhr am Boden vor.
g steht dabei für die Fallbeschleunigung, die am Äquator ungefähr 9,78 m/s2 beträgt. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Flughöhe von 9 km, so erhält man einen Zeitunterschied von 176 ns.
Da Albert aber auf seiner Reise keine Fallbeschleunigung in seinem Schiff erfuhr,(Galileo) (er befindet sich ja nicht mehr im gravitativen Einfluss der Erde, (entgegen denen auf der ISS)) wird auch seine Uhr keine Beschleunigung erfahren. Und somit auch keine künstliche Gravitation.
Dadurch taktet Alberts Uhr sogar schneller als die auf der Erde verbliebene.
So gesehen, wäre der reisende Zwilling also eher älter, denn jünger bei seiner Wiederkehr.
Gruß Mordred