Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Sa 18. Dez 2010, 15:33

Hallo Faber !
Das muss und will Einstein beweisen, es gelingt ihm aber nicht. Die Prinzipien widersprechen sich, weshalb nicht beweisbar ist, was Einstein beweisen will.
Um Einstein zu widerlegen, reicht es aus, den Mittelpunkt der Lichtsphäre zu zwei verschiedenen Zeiten t zu transformieren. Es ergibt sich, dass der Mittelpunkt der Lichtsphäre im gestrichenen System nicht ruht. Daher widersprechen sich die beiden Prinzipien.

Deine Formeln in obigem Beitrag sind so einfach zu verstehen, dass
man wirklich keine komplizierte Mathematik dazu braucht.
Und wie Ernst richtig schreibt, liegt der Trick der SRT in der RdG.
Wenn man sich ein wenig mit Astronomie befasst,ist einem selbstverständlich,
dass ALLES, was man sieht, bereits Vergangenheit ist.
Warum hat die Astronomie keine RdG ?

Mit Gruß Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Sa 18. Dez 2010, 15:52

Ernst hat geschrieben:Der in einem System fixe Mittelpunkt kann im anderen System nicht fix sein.

Zustimmung. Und deswegen widersprechen sich die beiden Postulate.


Ernst hat geschrieben:Die zu einem bestimmten Zeitpunkt (d.h. gleichzeitig) im Bezugssystem vorhandene atmende Kugelsphäre kann infolge der RdG im bewegten System nicht gleichzeitig als Kugelspäre gesehen werden. Das zeigt ja auch die anfängliche Rechnung. Das ist der effekt der rdG.

Zustimmung. Und deswegen widersprechen sich die beiden Postulate. Und die RdG ist eine Folgerung aus widersprüchlichen Postulaten.

Bei einer Diskussion darüber, ob ein Beweis beweist, was zu beweisen ist, ist es unzulässig, die zu beweisenden Aussagen oder Folgerungen aus den zu beweisenden Aussagen als Argumente in der Diskussion zu verwenden. Und die RdG ist hier eine solche Folgerung.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Sa 18. Dez 2010, 15:58

Hannes hat geschrieben:Und wie Ernst richtig schreibt, liegt der Trick der SRT in der RdG.

Die RdG wird durch die Lorentztransformation formuliert. Die Lorentztransformation basiert auf Postulaten. Wenn die Postulate sich selbst widerspechen, dann ist es unzulässig, aus den Postulaten Lorentztransformation und RdG abzuleiten.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Sa 18. Dez 2010, 17:03

Hallo Faber !
Die RdG wird durch die Lorentztransformation formuliert. Die Lorentztransformation basiert auf Postulaten. Wenn die Postulate sich selbst widerspechen, dann ist es unzulässig, aus den Postulaten Lorentztransformation und RdG abzuleiten.

Und zu dieser Erkenntnis hat man 100 Jahre gebraucht !

Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Sa 18. Dez 2010, 21:04

Alle Einwände, die bisher hier vorgetragen wurden, verwenden das Motto: "Ja, aber gemäß SRT gilt doch ... [dies, das und jenes]".

Die Frage, um die es hier geht, lautet aber: Ja ist denn die SRT überhaupt widerspruchsfrei? Sind nicht bereits die Postulate der SRT widersprüchlich? Wenn man solche Fragen diskutiert, dann ist es unzulässig, Einwände zu bringen, die nach dem Motto lauten "Ja, aber gemäß SRT gilt doch ... ". Solche Einwände sind unzulässig, weil eben nicht klar ist, ob die SRT überhaupt das Zeug dazu mitbringt, gelten zu können. Es wird ja gerade diskutiert, ob die Postulate sich nicht widersprechen und daher mindestens eines davon zu verwerfen ist.

Prof. Einstein ist sich dieser Situation bewusst. Deswegen legt er seinen hier im Eingangsbeitrag zitierten Beweis dafür vor, dass die Konstanz und Isotropie der Lichtausbreitung beobachterunahbängig sei. Der Beweis versagt aber. Er beweist nur, dass Punkte, die im Laborsystem jeweils auf irgendeiner Kugel mit Mittelpunkt im Ursprung liegen, auch im gestrichenen System jeweils auf einer ebensolchen Kugel liegen. Nun liegt aber immer und überall jeder Punkt auf irgendeiner Kugel, deren Mittelpunkt im Ursprung liegt. Das braucht nicht erst gesondert bewiesen zu werden und ist ganz unabhängig von der gewählten Transformationsvorschrift immer wahr.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » So 19. Dez 2010, 00:12

Highway hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:...Sind nicht bereits die Postulate der SRT widersprüchlich?...

Nein, eigentlich nur eines, dass die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit betreffend.

Ja, die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit ginge nur, bezöge sie sich auf ein einziges absolutes Bezugssystem. Einstein konstruiert nun eine zu seiner Zeit komplett neue Sichtweise der Dinge. Da muss er sich für Invarianz der Lichtgeschwindigkeit oder Beobachterunabhängigkeit entscheiden - oder aber das Unmögliche beweisen.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Kurt » So 19. Dez 2010, 00:57

Highway hat geschrieben:Hallo Faber,

Faber hat geschrieben:Ja, die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit ginge nur, bezöge sie sich auf ein einziges absolutes Bezugssystem. Einstein konstruiert nun eine zu seiner Zeit komplett neue Sichtweise der Dinge. Da muss er sich für Invarianz der Lichtgeschwindigkeit oder Beobachterunabhängigkeit entscheiden - oder aber das Unmögliche beweisen.


Sehe ich auch so. Wenn er die Invarianz der Lichtgeschindigkeit als Postulat in zueinander relativ bewegten System aufrecht erhalten möchte, dann ist in letzter Konsequenz das Relativitätsprinzip nicht mehr zu halten. Entweder oder, aber nicht beides zu gleich. (fast hätte ich gleichzeitig geschrieben)


Nunja, vielleicht sehen wir es nur nicht ausreichend klar.
Der Gedanke der Invarianz von Licht und der Relativität ist vielleicht einzig nur -erfunden- worden um ein, für die damaligen Umstände, brauchbares/anwendbares Instrument zur Verfügung zu haben um die Natur, die Vorgänge die sind, beschreiben zu können, sie mit Elementen der Sprache -Mathematik- auszustatten zu können.
Wer sagt uns eigentlich dass AE, und seine Vorgänder dieser Richtung, davon ausgingen dass es in der "Natur" auch so ist!?

Ich meine wir unterschätzen da unsere Vorfahren.


Gruss Kurt
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Kurt » So 19. Dez 2010, 01:24

Highway hat geschrieben:Hallo Kurt,

Kurt hat geschrieben:Nunja, vielleicht sehen wir es nur nicht ausreichend klar.
Der Gedanke der Invarianz von Licht und der Relativität ist vielleicht einzig nur -erfunden- worden um ein, für die damaligen Umstände, brauchbares/anwendbares Instrument zur Verfügung zu haben um die Natur, die Vorgänge die sind, beschreiben zu können, sie mit Elementen der Sprache -Mathematik- auszustatten zu können.
Wer sagt uns eigentlich dass AE, und seine Vorgänder dieser Richtung, davon ausgingen dass es in der "Natur" auch so ist!?

Ich meine wir unterschätzen da unsere Vorfahren.


Wieso muss ich immer an das Orakel von Delphi denken wenn ich solche Beiträge von dir lese? Kannst du uns, oder zumindest mich, erleuchten worauf dein Posting abziehlt?
Also keine Allgemeinplätze bitte.
Wäre auch nett, wenn es was mit der Thematik zu tun hätte.


Hat es,
denn solche Gespräche laufen doch nur deswegen ab weil es um die "Bestätigung" geht.
Das es da keine gibt ist eh klar.
Denn es handelt sich um ein Werkzeug um -handeln- zu können.
Und das sollte man (nach meiner Meinung) halt einfach erkennen und entsprechend -behandeln-.
Dann nämlich drehen sich die Gespräche in eine postive Richtung, dann hat nicht mehr der Gedanke "ich hab die richtige Meinung", sondern ich hab das brauchbare Werkzeug, Vorrang!
Und darum sollte es gehen.
Dass die Vorstellungen in diesem Werkzeug (RT) nicht mit der "Natur" zu tun haben, sollte doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, oder!

Wenn aus solchen Gesprächen rauskommt dass man das und das nicht so -sehen- kann, oder doch, dann ist das Ziel erreicht.
Jedoch mus immer im Hinterkopf stehen, eine Selbstverständlichkeit sein, dass das mit der "Natur" nur am Rande zu tun hat.


Gruss Kurt
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » So 19. Dez 2010, 01:34

@Kurt

Ich bitte Sie darum, für ihre Diskussion darüber, was unter welchen Bedingungen bei was für einer Diskussion herauskommen kann, einen eigenen Strang im psychologischen Teil des Forums zu eröffnen. Danke!

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » So 19. Dez 2010, 03:55

Prof. Einstein will beweisen und hat zu beweisen, dass eine Lichtsphäre, deren Radius mit der konstanten Geschwindigkeit c wächst, nach Lorentztransformation wiederum eine Lichtsphäre ergibt, deren Radius mit der konstanten Geschwindigkeit c wächst. Und nicht nur das. Die Lichtsphäre ruht in bezug auf das Laborsystem und im gestrichenen System muss sie ebenfalls ruhen. Das `Ruhen' meint hier nicht, die Lichtsphäre dürfe nicht wachsen, sondern es meint, der Mittelpunkt der Lichtsphäre darf sich nicht bewegen. Täte er dies, dann wäre ein Postulat verletzt. Die Lichtausbreitung wäre gegenüber dem Bezugssystem, bzw. gegenüber einem in dem Bezugssystem ruhenden Beobachter nicht konstant.

Die Lorentztransformation macht nun aus einer expandierenden Lichtsphäre, deren Mittelpunkt im Laborsystem ruht, im gestrichenen System ein Objekt, dessen Mittelpunkt nicht ruht, sondern sich bewegt. Damit ist gezeigt, dass das andere Postulat, das Postulat der Relativität, der Beobachterunabhängigkeit, verletzt ist. Denn auch im gestrichenen System müsste das Zentrum der Lichtausbreitung ruhen. Sonst bewegte sich ja ein im gestrichenen System ruhender Beobachter gegenüber der Lichtausbreitung und hätte eine nicht verschwindende Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Zentrum der Lichtausbreitung, so dass die Lichtausbreitung nicht isotrop wäre.

Die SRT ist also auf einem Widerspuch ihrer wesentlichen Voraussetzungen gebaut. Die Postulate, die der SRT zugrundeliegen, sind widersprüchlich. Die Relativität der Gleichzeitigkeit, die Längenkontraktion und die Zeitdilatation sind in den Formeln der Lorentztransformation formuliert. Die Lorentztransformation wiederum ist aus den Postulaten konstruiert. Aus widersprüchlichen Postulaten.

Fazit: Eine formale physikalische Theorie, die auf widersprüchlichen Postulaten beruht, kann nicht akzeptiert werden. Alles andere wäre schwachsinnig und das genaue Gegenteil von scharfsinnig, denn die Widerspruchsfreiheit ist das grundlegende Gesetz des Denkens und der Vernunft.

Prof. Einstein irrt bei dem entscheidenen Beweis. Irren ist menschlich.

Gruß
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