Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon contravariant » So 12. Dez 2010, 00:12

Highway hat geschrieben:2,2µs zu 64µs - ruhend zu bewegt. Ist doch eine einfache Aufgabenstellung. Behauptungen erhoben von "Relativisten"

Das sind keine Behauptungen sondern gemessene Werte.

Highway hat geschrieben:Inklusive nachvollziehbarer Beweise!

Du hattest doch behauptet den Artikel gelesen zu haben. Dort ist dargelegt, dass sie Muonen ruhen. Dito in den anderen Veröffentlichungen. Wenn bekannt ist, wie schnell die Teilchen sich bewegen, dann brauch man das wohl nicht mehr ausrechnen.

Highway hat geschrieben:Alles andere betrachte ich nur als hilfloses aufplustern mit dem Ziel, im Pulverdampf des Gefechtes, mit unsachlichen Behauptungen und Diskreditierungen vom Beweisnotstand ablenken zu wollen.

Für jemanden, der bis vor drei Postings nicht mal wußte, dass Teilchenzerfall ein stoachstischer Prozess ist, 'ne ziemlich große Fresse.
contravariant
 
Beiträge: 3028
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » So 12. Dez 2010, 01:19

Highway hat geschrieben:
Ja, ja du Schlauberger, du tänzelst aber ebenso wie manch anderer um die eigentliche Frage herum. Köcher leer?

Schon sehr sachlich und überhaupt nicht diskreditierend. Bild


Highway hat geschrieben:
2,2µs zu 64µs - ruhend zu bewegt. Ist doch eine einfache Aufgabenstellung. Behauptungen erhoben von "Relativisten".

Tja so einfach, dass die Kritiker es seitenlang erklärt bekommen müssen, die Links auch noch geliefert werden und dann diese nicht mal selber interpretieren können und das Ganze dann noch mal extra vorgekaut haben wollen. Schon klar.


Highway hat geschrieben:
Da du ja so viel schlauer zu sein meinst, dann bitte ein paar Berechnungen an deren Ende dann ca. 2,2µs und 64µs heraus kommen, nachweislich die Myonen im ersten Falle ruhend sind, im zweiten Falle sich mit einer zum Ergebnis glaubhaften Geschwindigkeit bewegen. Inklusive nachvollziehbarer Beweise!

Woher willst du wissen dass er sich für schlauer hält? Gesagt hat er das ja nun nicht. Kann es sein, dass du dich eventuell für weniger schlau hältst?

Es gibt dazu anerkannte Experimente, die wurden veröffentlicht und auch geprüft (Review). Es gibt da nicht nur ein Experiment, sondern ganz viele und alle zeigen eben dasselbe und nicht völlig widersprüchliche Werte. Wenn nun da jemand ein Problem damit hat, muss er es widerlegen. Die Physiker können nicht jedem der glaubt er sei 'klüger' und habe da einen Fehler gefunden, oder es einfach so nicht glaubt, alles neu vorrechnen.

Also es liegt an dir, wenn du es nicht glaubst, zu zeigen, dass es falsch ist. Die Physiker müssen nicht jedem Bäcker vorrechnen, wie die Dinge sind, nur weil er es nicht verstehen kann und nicht glauben will. Du würdest doch auch nicht jeden Zweifler zeigen, wie man die Brötchen richtig backt, wenn du es seit Jahren machst, und weißt, wie es geht. Dann würdest du doch wohl auch sagen, er soll mal zeigen, dass dein Rezept falsch ist, und deine Angaben für die Mengen nicht richtig sind.


Highway hat geschrieben:
Alles andere betrachte ich nur als hilfloses aufplustern mit dem Ziel, im Pulverdampf des Gefechtes, mit unsachlichen Behauptungen und Diskreditierungen vom Beweisnotstand ablenken zu wollen.

Und ich betrachte das als eine Wahrnehmungsstörung auf deiner Seite. Du kommst hier mitten in den Thread, liest nicht mal den ersten Beitrag richtig, und erwartest eine Extrawurst. Und Diskreditierungen kommen wohl aus Eurer Richtung, Jocelyne versucht sich selbst über Ernst lustig zu machen, weil er eine andere Meinung als sie hat. Und der Beweisnotstand liegt auch auf eurer Seite.

Es ist ganz einfach, die Arbeiten und die Experimente liegen vor, ihr könnt es lesen, und dann beweisen, dass was falsch ist. Aber bisher stochern die Kritiker eher peinlich im Nebel und hebeln am Relativitätsprinzip der klassischen Physik rum, das sie sowenig verstanden haben, dass ein anderer Kritiker hier schwer kämpfen muss, um die Grundlagen erstmal klar zu machen. Und dafür wird er dann noch für dumm verkauft.

Ihr nörgelt einfach an den Fakten rum, könnt diese aber nicht widerlegen. Es dauert ewig, bis ihr dann mal soweit seit, das Phänomen als ein solches erstmal zu erkennen.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon contravariant » So 12. Dez 2010, 01:51

Highway hat geschrieben:Rejected wegen Substanzlosigkeit.

Realsatire vom feinsten.
contravariant
 
Beiträge: 3028
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon contravariant » So 12. Dez 2010, 01:53

Highway hat geschrieben:Aber damit du noch was deinem dich offenbar fernsteuernden Herrn zu berichten hast: Es geht darum, wie man die Geschwindigkeit eines Myons feststellt und wie man den mathematischen Zusammenhang A(t)=A0*e^-(t/T) in die Verhältnisse der Messungen der kosmischen Höhenstrahlung überträgt um zu gesicherten Erkenntnissen zu gelangen.

Wie man diesen Zusammenhang auf einzelne Teilchen überträgt, wird in dem Schullink sogar erklärt. Mister Substanz hat es offenbar nicht verstanden. Aber immer fest rumbeleidigen, hat man immerhin eine Lanze für die Kritik gebrochen, gell?
contravariant
 
Beiträge: 3028
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » So 12. Dez 2010, 11:28

Highway hat geschrieben:
Wie du oder dein Herzblättchen, man weis ja nie so recht mit wem man es zu tun hat, was, wie betrachten ist mir ziemlich Latte. Das halte ich in der Regel nicht von solcher Schöfungshöhe, dass man dabei noch was gewinnen könnte. Da du oder er meinen Schlüssel- und Torwächter des heiligen Grals der Physik zu sein und alles in der Physik verstanden zu haben glauben, ist auch jedem klar - vermute ich zumindest. Ich wäre aber versönlich zu stimmen, wenn du oder er euch nicht immer wieder dazu berufen fühlen würdet eure Weisheiten anderen, oder in dem Falle speziell mir, auf die Nase binden zu wollen.

Aber damit du noch was deinem dich offenbar fernsteuernden Herrn zu berichten hast:


Warum postest du das eigentlich nicht in deinem neu eröffneten Hetzthread? Da passt es viel besser.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 12. Dez 2010, 13:22

Hannes hat geschrieben:
Hallo Jocelyne !
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Sehe ich auch so. Das klassische Relativitätsprinzip wurde zwar in die SRT von Einstein als 1. Postulat integriert (wozu überhaupt??), jedoch ist dieses Prinzip nicht verantwortlich für die Schieflage der Theorie: Dafür ist nur das 2. Postulat der absoluten Konstanz der LG verantwortlich.

Das Gleiche habe ich dir schon öfters gesagt,ohne dass du auf meine Argumente eingegangen bist.
Aber Bewusstseinsbildung dauert eben seine Zeit.
AE hat genau gewusst, dass die LG nicht konstant ist.
Damit er aber eine konstante Rechengröße erhalten hat (mit c konstant)
hat er Zeit und Raum aufgeweicht.
Schau dir den Kommentar Ljudmils an, mit dem er mir seinen Standpunkt erklärt hat.
Die Invarianz ist eine konstruierte Rechengröße, aber keine Naturkonstante.
Erst wenn dieser Standpunkt akzeptiert ist, kann man über andere
Details weiterreden.

Dieser Standpunkt wird aber von der etablierten Physik grundsätzlich nicht akzeptiert: Die paar streng dogmatischen Relativisten, die die Deutungshoheit über die SRT haben, wie zum Beispiel beim Albert Einstein Institut, werden nie im Leben zugeben, dass die LG nicht konstant ist, sondern dass nur an die beiden Parameter "Zeit" und "Strecke" aufwendig gebastelt wurde, um die LG künstlich konstant zu erhalten - mit entsprechender Manipulation der Maßeinheit „Meter“, siehe Wir basteln uns eine Naturkonstante. Zuzugeben, dass die LG nicht konstant ist, bedeutet nämlich das Todesurteil der SRT. Also werden sie es nie zugeben, erstens um sich nicht zu blamieren, zweitens wegen Angst um ihre Jobs: Das sind zwei starke menschliche Regungen, die extrem viel individuelle und solidarische Energie freisetzen können, um zu verhindern, dass Klarheit über die Theorie herbeigeführt wird.

Was sollen sie sonst alle den ganzen Tag in Potsdam und in Hannover noch für die Theorie „forschen“ und „beweisen“, die vielen Damen und Herren vom Albert Einstein Institut, wenn die LG als nicht konstant erklärt wird? ;) Man fragt sich sowieso jetzt schon, was sie alle den ganzen langen Tag für die seit Jahrzehnten angeblich bestbewiesene Theorie der Geschichte der Wissenschaft alles noch „forschen“ und „beweisen“, die vielen Damen und Herren vom Albert Einstein Institut in Potsdam und Hannover, wo doch zum Beispiel die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die die Lektion sehr gut gekaut hat, jedem fragenden Bürger verhöhnt und erzählt, dass „es nicht den leisesten Zweifel gibt, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie falsch sein könnten.[…] Viele Technologien des täglichen Lebens funktionieren nur, weil die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie richtig berücksichtigt wurde. Es kann keinen Zweifel an der Gültigkeit dieser Theorien im Rahmen der heutigen Messgenauigkeit geben.“

Was haben sie also noch den ganzen langen Tag zu „forschen“ und zu „beweisen“, die vielen Damen und Herren vom Albert Einstein Institut in Potsdam und Hannover? Naheliegend ist vielmehr, dass sie aus ihren gut geschützten und mit Steuergeld bezahlten Positionen beim Albert Einstein Institut in Potsdam und Hannover tüchtig Däumchen drehen. Was sonst? Ein paar davon sind wohl hauptsächlich mit der Vermarktung der Theorie beschäftigt, wie zum Beispiel Dr. Markus Pössel, der monatelang keine Zeit finden kann um eine seit Jahrzehnten umstrittene Kernfrage gezielt zu klären - deren Antwort er sich doch als „Experte“ der Theorie in zwei Minuten aus dem Ärmel schütteln könnte - weil bei seinem Job leider eine Veranstaltung die nächste jagt, eine sehr wichtige Priorität...

Dabei haben allein zwei zeitgenössische Kritiker dokumentiert, Peter Ripota aus Deutschland und Gertrud Walton aus Großbritannien, dass mindestens 30 Autoren der Relativistik verschiedene Auslegungen der Natur der relativistischen Längenkontraktion vertreten, also dass diese Frage unbedingt einer Klärung bedarf, siehe: Albert Einstein Institut: Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf verbindliche Informationen und auf Rechenschaft.

Dagegen findet Dr. Markus Pössel erstaunlich viel Zeit, um Diskussionsforen zu lesen und mich unterschwellig mit gerichtlichen Folgen zu drohen wegen angeblicher Sinnentstellung "im WWW" seiner unmissverständlichen Aussage , dass die Längenkontraktion in der SRT nicht materieller Natur ist, siehe Dr. Markus Pössel bricht die Korrespondenz ab.

Viel Zeit findet auch Dr. Markus Pössel, der keine Zeit hat eine gezielte, seit Jahrzehnten umstrittene Frage fachlich zu klären, um die Kritiker wochenlang am Pranger mit ad hominen Argumenten in seinem Blog zu setzen, siehe seine Diskussion mit unorthodoxen Kritikern.

Viel Zeit findet auch der arme Dr. Markus Pössel, der keine Zeit findet um eine gezielte, fachliche Frage zu klären, um illegale Denunziationsportale wie Esowatch und Alpha Centauri zu lesen, die gegen Kritiker der Relativitätstheorie seit Jahren hetzen, und sich dafür zu bedanken, siehe Dr. Markus Pössel macht sich Verleumdungen und Beleidigungen von illegalen Denunziationsportalen zu eigen.

Alles ist also nur eine Frage der Prioritätssetzung bei einer "wissenschaftlichen" Tätigkeit in Forschung und Lehre, nicht wahr? ;)

Ein anderer Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut in Hannover, Dr. Marc-Rainer Brinkmann, hatte auch neben seiner Forschung am Teilchenbeschleuniger GANIL in Frankreich sowiel Zeit übrig, um sich zusammen mit einem Praktikanten an Beleidigungen und Hetze Herrn Ekkehard Friebe und mir gegenüber in Diskussionsforen zu beteiligen (siehe Hat sich Dr. Markus Pössel mit seiner Fristsetzung schlecht beraten lassen?).

Das sind so nachgewiesene Aktivitäten von Mitarbeitern vom Albert Einstein Institut - neben Däumchen drehen, sich über die bestbewiesene Theorie aller Zeiten jeden Tag neu zu freuen und die Öffentlichkeit über den wahren Status der Theorie als inkonsistent, irrelevant und überflüssig zu täuschen. :cry: :evil:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » So 12. Dez 2010, 14:12

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
blablabla blabla bla chatblablachat…

Es ist doch ganz einfach: Sammelt Geld, macht selber Experimente, macht eines das zeigt, dass Licht auch größer oder kleiner c sein kann - und gut ist.

Wer hindert denn die ganzen angeblich großen Physiker, welche auch die SRT für falsch halten, sich zusammen zuschließen und ein solches Experiment auf die Beine zu stellen?

Die Kritik hat das in den letzten 100 Jahren nicht geschafft. Da kommt immer nur:

blablabla blabla bla chatblablachat…

Immer nur wird rumgemault, dass die Kritik unterdrückt wird, dass manipuliert und gelogen wird und dass es eine globale Verschwörung der bösen Relativisten gibt und da wird von Wissenschaftsmafia geschrieben. Wo ist diese Unterdrückung? Wird Harald bedroht, weil er hier ein kritisches Forum betreibt? Dein ganzer GOM-Mist von Friebe, den du in allen Foren verbreitet hast, ist zum großen Teil auch noch zu lesen. Dein Schmäh- und Hetzblog wurde der verboten oder gar abgeschaltet? Da wird keine Kritik unterdrückt.

Es gibt viele Seiten im Internet, wo Leute sich kritisch zur SRT äußern, wo werden die bedroht, wo werden die unterdrückt?

Wenn, dann ist es ein Armutszeugnis der Kritik dass sie es in fast 100 Jahren nicht geschafft hat, sich soweit zu organisieren, dass sie eine gemeinsame Basis und Präsenz im Internet hat, das sie Gelder sammeln und eigene Forschung betreiben. Und da hindert keiner die Kritiker dran. Jeder örtliche Hühnerverein bringt da mehr Mitglieder zusammen, und ist besser organisiert.

Was ist denn nun mit der GFWP?

Warum hat die sich aufgelöst? Wurden die bedroht? Oder haben die eingesehen, dass sie nichts auf die Reihe bekommen?

Die Seite betreibt doch nun der Friebe: http://wissenschaftliche-physik.com/

Was hat die GFWP denn in der Zeit ihres Bestehens erreicht?

Anstatt also immer nur zu schimpfen und zu jammern organisiert euch doch. Es hindert euch keiner. Sammelt Geld und zeigt der Welt, dass Licht nicht konstant ist, anstatt immer nur vor dem Computer zu hocken und sinnlose Behauptungen zu posten. Aber das bekommt ihr nicht auf die Reihe. Und zur Not haut ihr aufeinaner ein und greift die Kritiker in den eigenen Reihen an, die Leute die zumindest noch die klassische Physik als Basis halten wollen.

So, 7mal hast du nun wieder den Namen Markus Pössel hier geschrieben. Deine Hetze kennt echt keine Grenzen. Und nebenbei ging es hier um ein konkretes Thema, aber es war ja zu erwarten, dass die Kritiker das hier nicht zulassen werden, dass man es versucht kaputt zu labern. Die Unterdrückung und deine persönliche VT, wie auch dein Disput mit Dr. Pössel, sind hier überhaupt nicht das Thema.

Aber die Kritik jammert ja nur. Anstatt hier nun mal Farbe zu bekennen, wird wohl ganz gezielt versucht, keine Diskussion zum Thema aufkommen zu lassen. Das war ja schon angekündigt und erwartet. Damit bestätigt ihr genau die Ausgangsthese des Threads und den Titel. Leugnen, wegsehen, abstreiten und kaputt reden. Es sind die Kritiker, die eine Diskussion verhindern, eben aus Mangel an Argumenten.

Ich hatte hier extra Unterpunkte in andere Threads gezogen, aber darum geht es ja nicht. Man will hier einfach den Thread stören. Und damit bestätigt man netterweise genau das, was ich zu Anfang geschrieben habe.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » So 12. Dez 2010, 14:41

Der 'böse' Poet oder mein Herzchen oder Liebchen oder wie auch immer ihr das sehen wollt, hat hier eine interessante Frage gestellt, die eigentlich jeden Kritiker interessieren müßte: http://forum.alltopic.de/viewtopic.php? ... 45&start=0

Viel Spaß beim Grübeln.
Britta
 
Beiträge: 1094
Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Ernst » So 12. Dez 2010, 15:18

Hallo Poet,
Britta hat geschrieben: Viel Spaß beim Grübeln.

Das ist das Panzerparadox in seiner ursprünglichen Form in grün. Diese Variante war nicht so übersichtlich symmetrisch, wie die letzten Panzerversionen, und gab Trigemina Spielraum für ihre Meinung, die LK gelte nur für gleichzeitige Ereignisse und gibt wohl Joachim Anlaß zu Fragen bezüglich der Stromgeschwindigkeit. Ich möchte daher bei meiner letzten Version 5.0 in der Diskussion bleiben.

Übrigens, du kannst Dich hier ruhig outen. Deine Identität ist ohnehin nachweisbar.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 12. Dez 2010, 16:19

Ernst hat geschrieben:
Das ist das Panzerparadox in seiner ursprünglichen Form in grün. Diese Variante war nicht so übersichtlich symmetrisch, wie die letzten Panzerversionen, und gab Trigemina Spielraum für ihre Meinung, die LK gelte nur für gleichzeitige Ereignisse und gibt wohl Joachim Anlaß zu Fragen bezüglich der Stromgeschwindigkeit. Ich möchte daher bei meiner letzten Version 5.0 in der Diskussion bleiben.

Übrigens, und nur als Hinweis für die Lösung einer weiteren Variante des Panzerparadoxons, die im öffentlichen Bildungssystem gelehrt wird, siehe Wie die Relativitätstheorie einen Panzer sich elegant im Graben verbiegen lässt:

Physik-Aufgabe aus einem Schulbuch für das Physik-Unterricht (Metzler Physik – 1989, Seite 294):

8/43:
Ist es möglich, mit einem 15 langen Panzer einen 10 m breiten Graben mit einer Geschwindigkeit von v = 0,8 c zu überqueren? Aus der Sicht des Panzerfahrers ist der Graben auf 6 m kontrahiert, und die Mitte des Panzers, dort sei der Schwerpunkt, steht noch fest auf der einen Seiten, wenn die Vorderkante des Panzers die andere Grabenseite erreicht. Aus der Sich der Verteidiger ist der Panzer auf 9 m kontrahiert. Er schwebt also einen Moment frei in der Luft und müsste in den Graben fallen! Wie löst sich dieser Widerspruch?

Lösung:
Dieses Problem wurde von W. Rindler 1961 aufgeworfen (Am. J. Phys. 29, 365 (1961)). Natürlich fällt der Panzer in den Graben, da er aus der Sicht der Verteidiger für einen Moment frei schwebt. Wie erklärt sich dieser Sachverhalt aus der Sicht des Panzerfahrers? Mit der Lorentz-Transformation zeigt Rindler, dass sich der Panzer in dem kontrahierten Panzer biegt. Anschaulich hilft hier ein Minkowski-Diagramm. In der Abbildung sind das Ruhsystem I des Panzers und das relativ dazu nach links bewegte System I’ des Grabens gezeichnet. Wir betrachten das Ereignis E (t = 0; die Panzerspitze fährt über den Grabenrand) und nehmen an, die zwischenmolekularen Kräfte im Panzer übertragen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Nach 16 2/3 Sekunden hat erst ein Drittel des Panzers Kenntnis von dem Ereignis E und nur dieses Drittel kann demnach Kräfte Ausüben und den über dem Graben befindlichen Teil halten. Das Diagramm zeigt, dass sich bereits 80% dieses Drittels über den Graben befindet. Der Panzer kann demnach nicht starr bleiben, sondern biegt sich von Anfang an (parabelförmig) in den Graben.

Diese offiziell gelehrte Lösung hat sogar ein langjähriger notorischer Hetzer der Kritiker der Relativitätstheorie aus dem Forum Alpha Centauri, Michael Hammer-Kruse, nicht nur „falsch sondern sogar geradezu hanebüchen“ gefunden. Er wollte sogar darüber "ein paar kritische Fragen an das Lektorat des Verlages richten“, man glaubt es kaum. :mrgreen: Daraus wurde auch nichts, natürlich.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 15 Gäste