Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 6. Jun 2010, 20:12

Hannes hat geschrieben:
A-B ist genau die Strecke innerhalb meines Meßgerätes.Zu jeder größeren Entfernung
brauche ich Uhren und da hat Einstein ja die RdG erfunden..........


A-B ist eine kleine Strecke auf der Erdoberfläche, worauf c experimentell gemessen wurde (mit Formel Strecke/Zeit, wie Einstein es auch richtig definiert hat).

Die SRT postuliert, dass diese bestimmte Geschwindigkeit eines Lichtstrahles relativ zur Erdoberfläche konstant sei zu allen Beobachtern auf der Erdoberfläche, ob ruhend oder bewegt.

Dazu ist aus meiner Sicht zu sagen:

1) Die Konstanz der LG zu auf der Erdoberfläche ruhenden Beobachtern bereitet kein Problem, da ist ja eine Binsenweisheit, das ist auch für alle anderen Objekte so, nicht nur für das Licht: Die Geschwindigkeit eines Autos relativ zur Erdoberfläche ist z.B. auch konstant zu allen auf der Erdoberfläche ruhenden Beobachtern, logisch.

2) Die Konstanz der LG zu auf der Erdoberfläche bewegten Beobachtern, die von Einstein allein durch einen mathematischen und sprachlichen Fehler postuliert wurde, kann auch nur durch eine mathematisch fiktive Längenkontraktion und eine mathematisch fiktive Zeitdilatation künstlich erzeugt bzw. beschrieben werden, wobei die Geschwindigkeit des Beobachters auf der Erdoberfläche immer mit 0 angesetz wird (c + v = c ). Weder der Beobachter noch der Lichtstrahl richten sich jedoch nach diesen Fiktionen und sie behalten in der Natur jeweils ihre eigenen Geschwindigkeiten relativ zur Erdoberfläche. Die SRT ist nicht einmal falsch, sie ist irrelevant.

3) Die Konstanz der LG zu bewegten Beobachtern konnte natürlich auch nie experimentell nachgewiesen worden, obwohl die Relativisten es penetrant behaupten. Bezeichnend ist, dass zwei prominente Relativisten (Prof. Dr. Bernard Schutz und Prof. Dr. Harald Lesch) ein falsches Experiment zur angeblichen Bestätigung der Konstanz der LG zu bewegten Beobachtern nennen: Das MM-Experiment. Das MM-Experiment ist jedoch definitiv nicht geeignet, die Beobachterunabhängigkeit der LG zu prüfen, da die Messanordnung stationär war und Empfänger/Sender zueinander ruhten.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bezugssystem

Beitragvon Quadrat » So 6. Jun 2010, 21:09

Chief hat geschrieben:
Quadrat hat geschrieben:Jaja, lustig. Anscheinend ist
Unter der Geschwindigkeit (Formelzeichen: v, von lat. velocitas) eines Körpers versteht man die von ihm zurückgelegte Wegstrecke s pro Zeiteinheit t.

zu kompliziert.


Ist das jetzt deine eigene Definition?

Nope. DIe allgemeine, wie sie auch bei Wikipedia zu finden ist.

Und wenn man zwei Körper betrachtet, wie wird die RG definiert?

Sie wird immer noch im Bezug auf das Bezugsobjekt berechnet, wie alle anderen Geschwindigkeit auch.

dass die Relativgeschwindigkeit zweier Körper die Geschwindigkeit ist, die die beiden Körper jeweils messen. So ist es ja auch definiert.

Die Relativgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit eines Objekts im Ruhesystem eines anderen Objektes.

Tut mir leid aber einfacher kann ich es auch nicht erklären. Wobei ich glaube, ich habe noch irgendwo ein Kinderbuch liegen, dass das die Geschwindigkeit erklärt. Ich suche es mal. Ich google mal nach einem schönen Buch mit vielen Bilderchen zu dem Thema.
Wenn du aber das Wort RG anders definieren möchtest, als es momentan definiert ist, dann bitte. Nur bedenke, dass dadurch die RT nicht falsch wird. Sie bezieht sich auf die übliche Definition.


Also Ruhesystem eines Objekts findet man wenn man zu v des Objekts -v addiert. Daraus folgt wenn sich zwei Objekte mit v von einem Punkt in entgegengesetzte Richtungen bewegen, dass ein Objekt die RG=-2v hat.


Relativ zu was ist diese RG? Wenn du sie in Bezug auf das andere sich bewegende Objekt setzt? Dann bist du aber schon in einem anderen Bezugssystem und musst Transformationsgleichungen verwenden. Diese ergeben aber was anderes, als -2v, weil da ja bekanntlich nicht mehr addiert werden darf. Betonung liegt auf darf. Robert hat ja schon gezeigt, dass alles nach belieben machen kann. Nur leider wird sich die physikalische Realität dadurch eher wenig ändern. 8-)
Die RT wird auch leider nicht falsch, auch nicht, wenn du noch so stark daran blind glaubst. :P

Nein, aber das weiß man, wenn man die alte verstanden hat. Aber du kannst mir gerne in deinem Beispiel ein Objekt zeigen, dass 600.000km pro Sekunde zurücklegt.


Relativ zu was?

Wikipedia hat geschrieben:Die Relativgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit eines Objekts im Ruhesystem eines anderen Objektes.



(c+c)/(1+c²/c²)=2c :lol: :lol: :lol:


Falsch!

(c-c)/(1-c²/c²)=Null/Null=0 :lol: :lol: :lol:

Gruß

Falsch!
Durch Null darf man nicht teilen! :P
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Quadrat » So 6. Jun 2010, 21:32

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die SRT postuliert, dass diese bestimmte Geschwindigkeit eines Lichtstrahles relativ zur Erdoberfläche konstant sei zu allen Beobachtern auf der Erdoberfläche, ob ruhend oder bewegt.

Das stimmt nicht. Die Geschwindigkeit wird auf das Bezugsobjekt bezogen.



1) Die Konstanz der LG zu auf der Erdoberfläche ruhenden Beobachtern bereitet kein Problem, da ist ja eine Binsenweisheit, das ist auch für alle anderen Objekte so, nicht nur für das Licht: Die Geschwindigkeit eines Autos relativ zur Erdoberfläche ist z.B. auch konstant zu allen auf der Erdoberfläche ruhenden Beobachtern, logisch.

Die RT besagt nicht soeinen Stuss. Die RT besagt, dass die LG unveränderl bleibt, selbst wenn ich in das Ruhesystem eines von einem anderen Ruhesystem aus bewegten Beobachters transformiere.
Du hast ja schon bei der simplen Galilei-Transformation u´+v=u nicht begriffen, dass das "v" die RG der Bezugssysteme zueinander ist. Bei deiner Auslegung der GT in deinem Blog:
http://tinyurl.com/38osmql
wird bei der GT gar nichts transformiert. Warum heißt es auch Galilei-Transformation? :lol:

2) Die Konstanz der LG zu auf der Erdoberfläche bewegten Beobachtern, die von Einstein allein durch einen mathematischen und sprachlichen Fehler postuliert wurde, kann auch nur durch eine mathematisch fiktive Längenkontraktion und eine mathematisch fiktive Zeitdilatation künstlich erzeugt bzw. beschrieben werden, wobei die Geschwindigkeit des Beobachters auf der Erdoberfläche immer mit 0 angesetz wird (c + v = c ).

Nur mal so nebenbei: Auch Galilei-Transformationen gehen von einem ruhenden Beobachter (dessen BS verwendet wird) aus. Das ist nun mal so beim Relativitätsprinzip. Fehler Einsteins ist das sicher nicht. Wenn dann Galileis. Nur dann stimmt die ganze Physik, einschließlich Newtons nicht. Na dann ab ins Mittelalter!
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Trigemina » So 6. Jun 2010, 21:49

Hannes hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:wenn die Protonen im LHC aufeinander zufliegen, dann dürften sie zueinander die Geschwindigkeit von fast 2c haben. Alles andere würde auch keinen Sinn ergeben. Alle Berechnungen wären dann verkehrt.


Genauso sehe ich das auch.
Sonst wäre ein gegenläufiger Protonenstrahl unnötig und hinausgeworfenes Geld.


Soso, dann rechnen wir mal bevor unreflektierte Meinungen als selige Wahrheit angepriesen werden:

Also zwei gegenläufige Protonenstrahlen mit je v1=v2=0.9999c zum Labor- (und in diesem Fall zum Schwerpunktsystem):

Galilei-Trafo: T=m/2*v^2 + m/2*v^2; = 938MeV

Lorentz-Trafo: T=(gamma-1)*m*c^2 + (gamma-1)*m*c^2 = 130.8GeV


Gruss

[Nachtrag:] Worte sind vielfältig. Behaupten kann man alles. Sie sollten jedoch einem gewissen experimentellen Bezug entsprechen. Vermutlich wäre bereits die Berechnung der Grenzgeschwindigkeit v2 eines mit einem schweren Eisen (v1) abgeschlagenen Golfballes eine unüberwindbare Hürde.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 7. Jun 2010, 07:39

Quadrat hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die SRT postuliert, dass diese bestimmte Geschwindigkeit eines Lichtstrahles relativ zur Erdoberfläche konstant sei zu allen Beobachtern auf der Erdoberfläche, ob ruhend oder bewegt.

Das stimmt nicht. Die Geschwindigkeit wird auf das Bezugsobjekt bezogen.


Das stimmt sehr wohl.
Die SRT geht von der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters aus.
Das ist sogar im Grunde genommen die Kernfrage des Meinungsstreits seit 1905 - alle andere Einwände sind mehr oder weniger auf diese Grundsatzannahme zurückzuführen.

Sollte diese Annahme offiziell von der etablierten Physik aufgegeben werden, gibt es kaum ein Kritikpunkt mehr bei der SRT, es löst sich alles, es herrscht bei den Kritikern Konsens, dass die Annahme, die LG sei zu bewegten Beobachtern konstant, falsch ist - sowohl physikalisch als auch erkenntnistheoretisch, mathematisch, philosophisch und experimentell: c + v ist richtig und wurde auch von den Kritikern experimentell nachgewiesen.

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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Harald Maurer » Mo 7. Jun 2010, 10:45

nocheinPoet hat geschrieben:Auch wurde c + v nie experimentell nachgewiesen.


Das ist falsch. Abgesehen von Sagnac, Michelson & Gale, de Witt, Marinov etc. hier eine kleine Auswahl:

E. W. Silvertooth, "Experimental detection of the ether," Speculations in Science and Technology, vol. 10, no. 1, May 1986

Motion through the ether
Using a novel interferometer, the auther claims to have demonstrated the existence of the ether and to have disproved the principle of Relativity
E. W. Silvertooth

PDF Download hier: http://www.mahag.com/download/silvertooth.pdf

Carlos. E. Navia and Carlos. R. A. Augusto, Amplified Doppler shift observed in di raction images as function of the COBE “ether drift” direction, April 2006 !

We report results on an ``one-way light path'' laser diffraction experiment as a function of the laser beam alignment relative to the Earth's velocity vector obtained by COBE measurements of the Doppler shift in the cosmic microwave background radiation (CMBR). An amplified Doppler shift is observed in the diffraction images, and the effect is compatible with a ``dipole'' speed of light anisotropy due to Earth's motion relative to the ``CMBR rest frame'', with an amplitude of $\delta c/\bar{c}=0.00123$. This amplitude coincides with the value of the dipole temperature anisotropy $\delta T/\bar{T}=0.00123$ of the CMBR obtained by COBE. Our results point out that it is not possible to neglect the preferred frame imposed by the cosmology and they are well described by the Ether Gauge Theory (an extension of the Lorentz's ether theory) and it satisfies the cosmological time boundary condition.
PDF Download hier: http://www.mahag.com/download/ether_drift.pdf

A. Brillet* and J. L. Hall, Improved Laser Test of the Isotropy of Space, Phys. Rev. Lett. 42, 549–552 (1979)

1978 wurde in Colorado eines der angeblich genauesten Ätherdriftexperimente durchgeführt (Brillet & Hall, Improved Laser Test of the Isotropy of Space, Phys. Rev. Lett. 42, S. 549-552, 1979). Das Experiment basiert darauf, dass die Wellenlänge eines Lasers in Bewegungsrichtung des Äthers um relativ 0.5 v2/c2 länger sein muss als senkrecht dazu. Als Resultat wurde eine relative Wellenlängenänderung DL/L @ 1.5 ± 2.5 × 10^-15 ermittelt, was einem Ätherdrift mit v @ 16 m/s ± 20 m/s entspricht. Beim genauen Lesen des Berichts stellt man jedoch fest, dass eine noch viel stärkere Wellenlängenänderung gefunden wurde (DL/L @ 2 × 10^-13 --> v @ 190 m/s), die im Labor bei Drehung des Lasers in der Ebene um 360° zwei Maxima (in immer derselben Himmelsrichtung) und senkrecht dazu zwei Minima hat. Es ist bezeichnend, dass dieses 'persistent spurious signal' einfach herausgemittelt wird und überhaupt keine weiteren Kommentare dazu gemacht werden.

PDF Download hier: http://www.mahag.com/download/brillet_hall.pdf

Grüße
Harald Maurer
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Mo 7. Jun 2010, 11:41

Hallo Trigemina !

    Soso, dann rechnen wir mal bevor unreflektierte Meinungen als selige Wahrheit angepriesen werden:
    Also zwei gegenläufige Protonenstrahlen mit je v1=v2=0.9999c zum Labor- (und in diesem Fall zum Schwerpunktsystem):
    Galilei-Trafo: T=m/2*v^2 + m/2*v^2; = 938MeV
    Lorentz-Trafo: T=(gamma-1)*m*c^2 + (gamma-1)*m*c^2 = 130.8GeV

Wir haben über Geschwindigkeiten gesprochen.Sollten wir auch bei Geschwindigkeiten bleiben.
Deine Rechnung spricht von MeV und GeV.
Ich bin leider kein Atomphysiker,deshalb bitte ich dich um Interpretation
deiner Rechnung.
Der normale Hausverstand besagt, dass die Geschwindigkeiten
zweier gegenläufigen Protonen zueinander jeweils aus der Sicht des gegenläufigen
Protons verdoppelt werden.
Dass sich dabei die Aufprallenergien erhöhen (oder sogar verdoppeln)
ist eine logische Folge daraus.
Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass ein stark beschleunigtes Proton
auch die Beschleunigungsenergie in Masse umsetzt .
Da wir nicht genau wissen, was Masse ist, halte ich auch das für möglich.

Bitte daher um Interpretation.

Mit Gruß Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Harald Maurer » Mo 7. Jun 2010, 12:51

nocheinPoet hat geschrieben:in keinem Deiner genanten Links wurde c + v experimentell nachgewiesen.


Selbstverständich wurde c+v nachgewiesen! Wenn experimentell eine Anisotropie der Lichtausbreitung nachgewiesen wird, beudeutet das c+/-v und nichts anderes. Auch wenn Du eine Unwahrheit immer wieder stereotyp wiederholst, wird sie nicht wahrer. Im Gegensatz dazu wurde die Invaríanz der LG bzw. Isotropie der Lichtausbreitung noch nie nachgewiesen!

nocheinPoet hat geschrieben:Ich habe doch geahnt, das Dich das in den Thread bringt.


Wenn Du wie ein Missionar unrichtige Dinge behauptest, um Deine Religion zu untermauern, muss man einschreiten! Lies meine Links mal genau, ehe Du irgend etwas aus der Luft greifst.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Quadrat » Mo 7. Jun 2010, 16:20

Das stimmt sehr wohl.

Aha, spannend...

Die SRT geht von der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters aus.

Nach der Transformation!
Das bedeutet, wenn in einem Bezugssystem´(z.B.) ein Körper sich mit der Geschwindigkeit u´=3m/s bewegt und das BS bewegt sich zu einem anderen BS(z.B Beobachter am Bahnsteig) relativ mit der Geschwindigkeit v=30m/s. Dann beträgt die Vom Bahnsteigbeobachter gemessene RG des Körpers klassisch gerechnet nach der GT: u=u´+v ->u=33m/s, nach der LT annähernd 33m/s.
Ich habe nicht umsonst aus Langeweile davor darauf gedrungen den Begriff RG nach seiner offiziellen Bedeutung zu gebrauchen und nicht einfach irgendwelchen Hokuspokus dafür zu verwenden. In jedem BS hat jeder Körper nur eine RG!
Nach der RT verändert sich die RG der Photonen im Bezug auf das Bezugsobjekt nicht. Die Erdoberfläche hat damit doch nichts zu tun.

Das bedeutet im Klartext, dass, wenn ein BS (z.B Auto) ein Photon erzeugt, dieser die RG c hat.
Aber auch das BS, zu dem sich dieses Auto mit der RG von v=30m/s bewegt, misst für diesen Photon die RG c.


c + v ist richtig und wurde auch von den Kritikern experimentell nachgewiesen.

:lol: :lol: :lol:
Is kla!

Soll man auch darunter verstehen, dass ein Beobachter immer zu sich selbst ruht, auch wenn er sich bewegt, und dass man ihm immer die Geschwindigkeit 0 (Strecke 0, Zeit 0) zuordnen muss?

Die Methematik stimmt so nicht. Eine Geschwindigkeit von v=0 bedeutet, dass sich dieser Körper trotz Änderung der Zeit keinen Weg zurücklegt. 0/0 ist ungleich 0. Hingegen z.B. 0m/5s=0m/s.

PS: Danke für den Hinweis neP!
Quadrat
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 7. Jun 2010, 16:54

Quadrat hat geschrieben:
Soll man auch darunter verstehen, dass ein Beobachter immer zu sich selbst ruht, auch wenn er sich bewegt, und dass man ihm immer die Geschwindigkeit 0 (Strecke 0, Zeit 0) zuordnen muss?


Die Methematik stimmt so nicht. Eine Geschwindigkeit von v=0 bedeutet, dass sich dieser Körper trotz Änderung der Zeit keinen Weg zurücklegt. 0/0 ist ungleich 0. Hingegen z.B. 0m/5s=0m/s.


v=0 bedeutet einfach Geschwindigkeit 0. Ist es auch zu schwierig für dich?

Das bedeutet, dass der angewandte mathematische Trick, um die LG konstant zu jedem bewegten Beobachter zu halten, daraus besteht, künstlich die vorgegebene und gemessene Geschwindigkeit v eines Beobachters grundsätzlich immer mit 0 anzusetzen, sprich ein bewegter Beobachter mit einem ruhenden Beobachter gleichzusetzen. Und fertig ist die Konstanz von c zu allen bewegten Beobachtern. Ganz billiger Trick. Ist der Trick etwa auch zu schwierig für Dich? :lol:

In meinem Strand-Gedankenexperiment waren zum Beispiel die vorgegebenen Geschwindigkeiten der Beobachter relativ zum Strand v1, v2, v3 und v4. Alle Geschwindigkeiten >0.

Um jedoch c + v = c wie postuliert für jeden Beobachter hinzukriegen, muss man die vorgegebenen Geschwindigkeiten v1, v2, v3 und v4 jeweils mit 0 gleichsetzen, weil nur in diesem Fall eine Addition der Geschwindigkeiten den postulierten Wert c ergeben kann: Bei allen anderen Werten für v ergibt nämlich eine Addition einen anderen Wert als c, logisch, die Mathematik ist ja gnadelos, und das Postulat wäre im Eimer. Also ein ganz einfacher Trick. Das ist auch das, was der Teilnehmer "Dingle" als "Lösung" für die Konstanz von c relativ zum bewegten Beobachter in Worten beschrieben hat: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2010/ ... us-possel/

Die Lösung besteht ganz einfach darin, dass dasjenige Bezugsobjekt, auf welches Du die Geschwindigkeiten der anderen beziehst, eben automatisch die Geschwindigkeit Null erhält. Oder, falls Dir das besser gefällt, der Beobachter, der die Messungen vornimmt, wird sich selbst immer die Geschwindigkeit 0 zumessen.


Eine Farce. :lol:

Jocelyne Lopez
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