Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und was heißt "wenig Aussicht auf Erfolg"? Wurde der gesamte Orbit zu unterschiedlichen Zeitpunkten vermessen und verglichen oder wurde es nicht? Oder kann man es meßtechnisch nicht? Wäre der Aufwand zu groß oder die Präzision unzureichend?
Das ganze ist relativ kompliziert. Die Spiegelsignale sind nicht so eindeutig; sie müssen statistisch aus einem Signalgemenge gewonnen werden.
Wenn´s Dich interessiert; suche mal hier im Forum, da wurde länger darüber diskutiert. Ohne abschließendes Ergebnis.
Zitat:
Wie kann dieser Teilnehmer behaupten, die konstante Laufzeit der LG von der Erde zum Mond hat seit der Aufstellung des Spiegels auf dem Mond das Postulat der beobachterunabhängigen LG schon lange bestätigt?
Da soll er mal Quellen nennen; wir hatten damals jedenfalls keine eindeutigen gefunden.
Es ist auch zu bedenken, daß es sich ja um eine Zweiwegmessung handelt. Die Auswertung könnte daher auch nur ala Michelson im Großformat erfolgen. Bei einem Ätherwind von 300km/s (CMB) würde die Reflexionszeit für einen speziellen Orbitpunkt um ca. 1µs variieren. Das entspräche einer scheinbaren Abstandsänderung von 300m. Das solte eigentlich schon auffallen. Denn angeblich wird ja beim
lunar ranging auf 10cm genau gemessen.
Ich vermute schon, daß das ein Indiz gegen einen Äther ist. Aber wie gesagt, eindeutige Quellen dazu haben wir nicht gefunden.
Gruß
Ernst